Antonia Michaelis Das Adoptivzimmer

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Inhaltsangabe zu „Das Adoptivzimmer“ von Antonia Michaelis

Der Waisenjunge Achim ist gerade erst aus dem Kinderheim zu Ines und Paul gezogen, da entdeckt er hinter einer seltsamen Tür ein Zimmer, das – wie er selbst – vom Haus nur geduldet zu sein scheint, ohne richtig dazuzugehören: ein Adoptivzimmer! Es ist Teil einer anderen Welt, die von dem mächtigen und bösen Namenlosen beherrscht wird. Als Achim einen Jungen trifft, der dort gefangen gehalten wird, beschließt er, ihm zu helfen. Es beginnt ein Abenteuer voller Gefahren, doch Achim findet auf seinem Weg auch neue Freunde ...

Fantasievolles Kinderbuch mit schönen Ideen, sehr sympathischen Figuren und spannender Geschichte.

— Moonie
Moonie

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  • Fantasievolle Geschichte - das Adoptivzimmer

    Das Adoptivzimmer
    Moonie

    Moonie

    27. May 2016 um 09:36

    Achim wohnt zum Anfang der Geschichte in einem Kinderheim (welches ich schon von dem Buch "Das Geheimnis des 12. Kontinents" kannte, denn sein bester Freund ist Karl, die Hauptfigur vom 12. Kontinent) und zwar traurig, dass er nie adoptiert wird, aber als dann plötzlich Ines und Paul Ribbek auftauchen und ihn mit nach Hause nehmen, ist er ganz überrumpelt. Er glaubt die ganze Zeit, dass sie ihn jederzeit wieder abgeben könnten, wenn er etwas falsch macht. In seiner ersten Nacht in diesem fremden Haus entdeckt Achim eine Tür, die anders aussieht als alle anderen Türen im Haus und die zudem auch gar nicht da sein dürfte, vor allem nicht der Raum dahinter - denn da ist von außen nichts zu sehen. Nur eine Wand und eine Kletterpflanze mit großen Blüten. Natürlich geht Achim durch die Tür und was er dort findet, birgt ein riesiges und gefährliches Abenteuer für ihn. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und mag ihren Schreibstil sehr. Es gibt immer wieder verspielte und überraschende Wortwendungen, die mir sehr gefallen. Die ganze Geschichte ist sehr fantasievoll aufgebaut und basiert auf der spannenden Idee dieses Zimmers, welches so ist wie Achim: es gehört nicht zum Haus und kann jederzeit wieder abgegeben werden - so denkt Achim am Anfang. Schnell stellt sich heraus, dass das Zimmer in Wahrheit ein Turm ist und überhaupt nicht mal zu dieser Welt gehört und in diesem Turm ist jemand gefangen, den nur Achim befreien kann. Die Welt jenseits der geheimnisvollen Tür ist toll beschrieben, märchenhaft und etwas bedrohlich, denn dort herrscht der Namenlose, der Achim nicht in seiner Welt dulden will. Achim wechselt von der Welt mit dem Turm und der "richtigen" Welt hin und her und erlebt so einen ganz neuen Alltag mit seinen neuen Pflegeeltern und zwischendurch immer wieder die Abenteuer in der anderen Welt und doch hängt beides zusammen. In der Geschichte gibt es viele sehr sympathische Figuren, vor allem natürlich Achim und seine neuen Eltern Ines und Paul. Und auch in der anderen Welt findet Achim Freunde. Mir hat die Geschichte jedenfalls gut gefallen, viele schöne Details wie immer und ich habe mich auch sehr gefreut im ersten Kapitel Karl wieder zu treffen, den ich schon kannte.  

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  • Das Adoptivzimmer

    Das Adoptivzimmer
    Tinkerbell21

    Tinkerbell21

    26. August 2014 um 15:37

    Hast du schon einmal die Vögel beobachtet, die sich im Spätsommer versammeln, um in den Süden zu fliegen, und dich gefragt, wo sie alle herkommen? Oder hast du schon jemals eine Tür gesehen, die seltsamerweise nicht zum Rest des Hauses passt? Wächst an deiner Hauswand eine riesige Kletterpflanze mit schwarzen und weißen Blüten, die unaufhörlich ihre Blütenblätter abwirft und dennoch im Sommer wie im Winter blüht? Ja? Nun, dann wirst du wissen, was der Waisenjunge Achim alles erlebt hat. Falls nein, dann solltest du das Buch, von dem ich jetzt berichte, unbedingt lesen. Denn vielleicht musst irgendwann wissen, was zu tun ist, wenn du ein Adoptivzimmer entdeckst. Denn genau das geschieht Achim - er entdeckt ein solches Zimmer. Achim ist ein ganz normaler Waisenjunge. Und an dem Tag, an dem die Geschichte beginnt, hätte er es wissen müssen, dass sich sein Leben für immer verändern würde - doch er wusste es nicht. Er hatte keine seltsamen Träume oder Vorahnungen. Alles ist wie immer. Bis auf die Tatsache, dass ihn Ines und Paul Ribbek aus dem Waisenhaus holen und ihn adoptieren. In seiner ersten Nacht bei seinen neuen Adoptiveltern entdeckt er eine Tür, die nicht so recht zum Rest des Hauses passen will. Ines und Paul können diese Tür nicht sehen. Und selbst das Zimmer, das sich hinter ihr verbergen sollte, ist nicht zu sehen. Dafür aber eine riesige Kletterpflanze, mit dunklen und hellen Blüten, welche von den beiden Flurfenstern im oberen Stockwerk eingerahmt wird. Und dennoch, als Achim die Tür öffnet, gelangt er in ein Zimmer, das, genau wie die Tür, nicht zum Haus passt und welches noch seltsamer ist als die Türe selbst. „Es ist ein Adoptivzimmer. Das Haus hat es adoptiert, doch es kann das Zimmer jederzeit zurückgeben.“ Aus Angst verlässt er das Zimmer schnell wieder, jedoch ist er so fasziniert von dessen Andersartigkeit, dass er am nächsten Tag dorthin zurückkehrt. Nur ist er diesmal nicht alleine. Ein Junge in seinem Alter steht vor ihm - es ist Arnim, der verstorbene Sohn der Ribbeks. Arnim erklärt ihm, dass er hier von einem gewissen Namenlosen gefangen gehalten wird. Nun geht Achims Abenteuer richtig los. Er lässt sich in einen Vogel verwandeln und fliegt zum Palast des Namenlosen, um seinen neugewonnenen Bruder zu befreien und ihn von sei¬ner Sehnsucht zu erlösen. Dabei wechselt er immer zwischen zwei Welten - der bei den Rib¬beks und dem Reich des Namenlosen. Die beiden Jungen stellen fest, dass die Bilder im Adoptivzimmer die Verbindung zwischen den Welten herstellen. Ob er Arnim rechtzeitig befreien kann, sodass dieser mit den anderen Vögeln in den Süden fliegen kann? Und was haben seine Eltern, das sprechende Papiermesser mit Pferdekopf und die Kletterpflanze mit ihren harten Blüten damit zu tun? Nun, um das herauszufinden, musst du dieses Buch unbedingt lesen! Ich verspreche dir, dass du es nicht bereuen wirst. Antonia Michaelis, die 1979 in Kiel geboren wurde, schafft mit ihrem Fantasy-Roman Das Adoptivzimmer eine wunderbare Geschichte, die vor allem aufgrund ihres einfachen Schreibstils für Kinder gedacht ist, aber sehr wohl auch Erwachsene begeistern kann. Es geht darin um Tod, Trauer und Sehnsucht, aber auch darum, dass man nicht so einfach aufgeben darf und dass sich die Lösung dann zeigt, wenn man sie am wenigsten erwartet. Man lernt, wie Achim und seine Adoptiveltern, dass man loslassen muss. Auch wenn es ein Kampf ist, die eigene Trauer zu bewältigen. Manchmal braucht man - wie die Ribbeks - Hilfe von jemandem, der die Sache von außen betrachten kann. Es ist kein Zufall, dass gerade Achim, ihr „neuer“ Sohn, Arnim aus seinem Gefängnis aus Trauer und Sehnsucht befreien soll. Denn er hilft den Ribbeks, nicht zu vergessen, sondern damit zu leben, dass das Leben auch ohne Arnim weitergeht. Dadurch, dass die Autorin aus der Sicht eines elfjährigen Jungen erzählt, besitzt die Ge-schichte eine kindliche Naivität und Unschuld. Doch das ist keineswegs negativ, denn Achim ist aufmerksamer, als es anfangs den Anschein hat. Da man die Welt aus seinen Augen sieht, aus den Augen eines Jungen, der die ersten elf Jahre seines Lebens im Waisenhaus verbracht hat, lernt man die Dinge, die für die Meisten vollkommen normal sind, wertzuschätzen. Man lernt, wie wichtig Familie und Freunde sind. Die Überschriften der 12 Kapitel sind dabei kleine Zusammenfassungen des jeweiligen Kapi¬tels. Die Geschichte ist so spannend und schön geschrieben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, da man wissen will, wie Achim dieses Abenteuer übersteht. Die wunderbar, liebevollen Illustrationen von Birgit Brandt tun dabei ihr übriges. Deshalb kann ich dieses Buch vor allem Kindern ab 8 Jahren, aber auch Erwachsenen empfehlen. Denn die Botschaft, die es vermittelt, ist zeitlos und nicht an ein bestimmtes Alter gebunden.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Rezension zu "Das Adoptivzimmer" von Antonia Michaelis

    Das Adoptivzimmer
    Karin1970

    Karin1970

    Der elfjährige Waisenjunge Achim wurde von Ines und Paul adoptiert. Ines und Paul leben so weit weg vom Kinderheim, dass es einen ganzen Tag dauert bis sie in seinem neuen Zuhause ankommen. Achim würde am liebsten wieder im Heim wohnen, ständig hat er Angst, dass er was falsch machen könnte und dass die beiden ihn deshalb wieder zurück schicken könnten. Also freut er sich mal vorsorglich nicht über sein neues Zimmer und seine neuen Eltern. Er hat auch das Gefühl nicht in dieses Haus zu passen. Dann entdeckt er auf dem Flur neben seinem Zimmer eine Tür zu einem Zimmer, dass genau so wenig zu diesem Haus passt wie er. Deshalb nennt er es das Adoptivzimmer. Das Zimmer hat Bilder an den Wänden und in der Wand verankert steht ein Bett aus Eisen. In diesem Zimmer wohnt Arnim. Arnim ist der Sohn von Ines und Paul, der vor 7 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Er wird dort von dem bösen Namenlosen gefangen gehalten, der mit der Sehnsucht und der Trauer seinen Palast erbaut. Arnim ist nicht der einzige, der so gefangen gehalten wird und Achim nicht der erste, der seinen Bruder befreien will. Arnim soll mit den anderen Vögeln fliegen können und frei sein. Dafür muss Achim aber in den Palast des Namenlosen eindringen und die Fesseln lösen die Arnim gefangen halten. Antonia Michaelis hatte hier eine wundervolle Idee. In ihren Bücher liegt so viel Liebe und Poesie. Wie erklärt man Kindern und auch den Erwachsenen den Tod, die Trauer und die Sehnsucht? Diese Fragen und wie man seine eigenen Ängste überwindet, erklärt die Autorin in einer wundervoll humoristischen, aber auch sehr gefühlvollen und tiefgehenden Sprache. Sie versteht es, den Leser, ob nun jung oder alt mit dem poetischen Schreibstil auf die Reise zu nehmen. Und so erlebt Achim, wie einst "Alice im Wunderland" ein Abenteuer der ganz besonderen Art. Die bewegende Geschichte um Achim und Arnim ist traurig und bezaubernd und dank des Einfühlungsvermögens der Autorin ein Buch für jede Altersklasse, sie vermag es Leser jeglichen Alters zu begeistern. Das Adoptivzimmer ist ein Buch aus einer Trilogie - die aber in sich abgeschlossen sind und laut der Autorin getrennt voneinander gelesen werden können. Zu dieser Reihe gehören noch "Das Geheimnis des 12. Kontinents" und "Wolfsgarten". Ein Blick auf die Internetseite der Autorin lohnt sich.

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