Der letzte Regen

von Antonia Michaelis 
4,4 Sterne bei19 Bewertungen
Der letzte Regen
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fynnas avatar

Wunderbar verrückt - aber ich denke, ich muss es noch ein paar Mal lesen, um es zu verstehen... :'D

Salzstaengels avatar

Antonia Michaelis versteht es mit ihren Worten in ein anderes Reich zu locken

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Inhaltsangabe zu "Der letzte Regen"

"Er holte die Milch aus dem Kühlschrank und sah den Zettel, und mit einem Schlag war die ganze schöne Normalität wie weggewischt. Jemand hatte das Datum unterstrichen. Mit blauer Tinte. Arend legte den Finger darauf: Die Tinte war noch feucht. Jemand war hier gewesen. Doch es war niemand da gewesen, er wusste es genau."Drachen der Finsternis"

Aber wer hat den Zettel dort hingehängt? Und wieso sind so viele Leute plötzlich der Meinung, das Datum wäre sein Todestag?
Arend gerät immer tiefer in den Strudel einer Geschichte, die begann, als er noch ein Kind war. Es ist eine Geschichte voller Regen, Erinnerungen und Geheimnisse – und voller Beerdigungen. Eine gefährliche Geschichte. Arend bleibt genau ein Monat, um herauszufinden, was am 20. August geschehen wird.
Und ob er es verhindern kann.
Ein Roman über den Regen, die Liebe und ein Huhn.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783896396891
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:607 Seiten
Verlag:Wißner-Verlag
Erscheinungsdatum:09.02.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    badische_lesenaerrins avatar
    badische_lesenaerrinvor 3 Jahren
    Der letzte Regen von Antonia Michaelis

    Das ist mein erstes Buch das ich von Antonia Michaelis gelesen habe. Wie ich gelesen habe,ist die Autorin für Kinder - und Jugendbücher bekannt.
    Erstmal zum Positiven: Der Erzähl - und Schreibstil ist poetisch,literarisch(jedenfalls meiner Meinung).  und hat mir gut gefallen. Die Geschichte fängt erstmal interessant an und machte mich neugierig. Doch jetzt das Negative: Ich fand die Geschichte irgendwann verwirrend. Hab aber doch weitergelesen. Die Neugier war stärker und nachwievor gefiel mir der Schreibstil. Doch selbst die beiden Komponenten halfen nicht. Hab das Buch wieder ins Regal gestellt. Schade. Es lang viellecht nur an mir.

    Fazit:
     Wer sich von Verwirrungen nicht so leicht beeinflussen lässt oder geschlagen gibt oder sogar dort den Reiz findet, dem könnte dieses Buch gefallen. Im großen und Ganzen handelt es sich hier um ein Jugendbuch,fand ich. Aber für Erwachsene sicherlich auch gut geeignet.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Die Nebenhauptrolle geh an das Huhn

    Stellt euch vor: Ihr seid allein in eurer Wohnung und geht zum Kühlschrank um Milch zu holen. Dabei entdeckt ihr einen Zettel mit einem Datum an eurem Kühldschrank. Ihr denkt: "Na und?" Doch, was ist, wenn die Tinte auf dem Zettel noch feucht ist und unter dem Datum das Wort "Vorsicht" steht? So beginnt das Buch von Antonia Michaelis. Es geht um Arend Maretani und seine besondere Fähigkeit: Er kann den Regen rufen. Durch diese Gabe lernt er u.a. eine junge Frau kennen: Neele Surien. Auch sie birgt ein Geheimnis in sich...

    Ich bin nun schon seit zwei Tagen am grübeln, was ich von diesem Buch halten soll und was ich euch darüber sagen möchte. Und ehrlich? Sicher bin ich mir in meiner Meinung noch immer nicht. Dieses Buch ist nicht nur in seinem Ende sehr verwirrend für mich, es scheint fast so, als sei dieses Buch spontan geschrieben. Manchen Handlungsabläufen musste ich angestrengt folgen um nicht den Überblick zu verlieren. Die Geschichte wechselt immer von der Gegenwart in die Vergangenheit der Protagonisten. Was aber auch nötig ist um die Verwebungen zu erkennen. Aber ich möchte euch auch nicht Arends Huhn verheimlichen, welches eine Nebenhauptrolle in diesem Buch einnimmt. Ja, ich weiß, ihr denkt euch: Nun dreht sie durch, man kann ihr nicht folgen, was will sie uns sagen? Und deswegen sage ich euch:

    Wer ein spannendes Buch oder gar einen Krimi an dieser Stelle erwartet, liegt falsch. Die Spannung für mich lag viel mehr darin, wo der gemeinsame Punkt der beiden Figuren ist und was letztendlich an diesem geheimnisvollen Datum geschehen wird . Wenn ihr also nicht davor scheut, in die verwirrende Welt von Neele, dem Huhn und Arend zu begeben, kann dieses Buch zu einem Lesevergnügen auf 607 Seiten werden.

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    nadja_ws avatar
    nadja_wvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der letzte Regen" von Antonia Michaelis

    Allein der Geschichte wegen habe ich dieses Buch nicht gelesen. Die Geschichte ist ganz gut, aber doch auch teilweise ein bisschen durcheinander und sowieso für meinen Geschmack zu viel 'Magie' (von der ja am Ende nicht klar ist, ob es sie wirklich gab oder nicht..). Hauptsächlich hab ich also wegen der Sprache weitergelesen und wegen der vielen kleinen Handlungsstränge - dass er sein Huhn immer lieber gewinnt, dass er immer weniger Kleidungsstücke besitzt etc. Lauter Sachen, die sich einfach durch das Buch durchziehen und schön sind. Dass Szenen zweimal beschrieben werden - aus seiner und aus ihrer Perspektive, und zwar genau gleich! (Das klingt nicht, als wäre es spaßig zu lesen, ist es aber.) Die Melancholie, die sich durch die Geschichte zieht, teilweise Tristesse... die aber eben nicht nur beschrieben wird sondern so dargestellt, dass man sie spürt. Deswegen finde ich es auch in Ordnung, wenn mal eine Weile nichts Spannendes passiert oder das gleiche wie vorher auch schon - es unterstreicht die Stimmung.
    Also, ich bin ein bisschen enttäuscht, dass die Autorin hauptsächlich Kinder-&Jugendbücher geschrieben hat, denn ich würde gerne mehr von dieser Darstellungskunst lesen...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Antonia Michaelis ist eine wahre Meisterin im Jonglieren von Worten!
    Rezension zu "Der letzte Regen" von Antonia Michaelis

    Was würdest du tun, wenn du nur noch einen Monat zu leben hättest?
    Noch einmal alles in vollen Zügen genießen? Resigniert die Hände in den Schoß legen? Voll panischer Angst verrückt werden?
    Was würdest du tun, wenn du nur noch einen Monat zu leben hättest?
    Für Arend Maretani wird die scheinbare Gewissheit seines Todesdatums zur erschreckenden Realität. Ein Zettel, mit blauer Tinte geschrieben, von einem Unbekannten an seine Kühlschranktür geheftet: 20. August 2006. Von jetzt auf gleich stellt sich sein Leben auf den Kopf. Obwohl der Zettel doch eigentlich nur eine kleine Absurdität mehr ist in seinem überhaupt schon absurden Leben.
    Dabei sehnt Arend Maretani sich von tiefstem Herzen nach dem Normalen – nach einem Leben wie deinem und meinem!? Aber solch ein Leben gibt es für ihn nicht, gab es für ihn nie.
    Und Arend Maretani sehnt sich nach Liebe, aber die Liebe läuft ihm immer davon, macht ihm nur etwas vor, macht ihn einsam. Liebe gibt es für ihn nicht, gab es für ihn nie.
    Arend Maretani ist ein Regenrufer. Er ruft den Regen. Er macht den Regen. Ein Blick in den Himmel, Wolken ziehen sich zusammen, Regen fällt. Mal sanft und laut. Mal stürmisch und leise. Mal melancholisch und bunt. Mal spritzig und trist. Arend Maretani ist ein Regenrufer. Und er wird bald sterben. Meinen die anderen. Am 20. August. Alle Regenrufer sterben 30 Jahre nach ihrem ersten Regen. Meinen die anderen. Dabei sehnt sich Arend einfach nur nach Normalität, nach Liebe, nach Leben …

    Dieses Buch ist wie ein Bild Salvador Dalís – Traum, Rausch, Fieber, Déjà-vu.
    Antonia Michaelis spielt mit den Worten, lässt sie zerfließen, wiederkehren, umkehren, neuerscheinen. Antonia Michaelis ist eine wahre Künstlerin im Jonglieren von Worten. Sie wirft sie wie Bälle, fängt sie auf, wirft sie erneut. Ja, sie malt mit Worten: ein surreales Bild, in dem man nie weiß, was wirklich wahr und real ist, oder nur verschwommene Realität, oder doch ein Traum … Man tanzt als Leser(in) wie „auf einem Seil aus unsichtbaren Farben“. Das ist spannend, das fordert heraus – aber man kann eben auch fallen!
    Ein ganz außergewöhnliches Buch mit einer ganz außergewöhnlichen Geschichte mit ganz außergewöhnlichen Menschen. Auf der Suche nach Normalität und Liebe. Auf der Suche nach dem Leben.

    Ein Buch voll Regen, voll Huhn, voll Granatapfel, voll Arend – auch voll Sonne.
    Unbedingt lesens-wert, aber keinesfalls lesens-einfach!

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    Daniliesings avatar
    Daniliesingvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der letzte Regen" von Antonia Michaelis

    "Fortan liebe ich Hühner und Regen"

    Regen ist definitiv das Hauptelement dieses Buches.
    Es liest sich wie ein milder Sommerregen, der dazu verleitet rauszugehen und ausgelassen darin rumzuspringen. Dann wieder ähnelt es eher feinem Niesel, der sich verschlagen im Gesicht festsetzt und ein Lächeln zaubert. Doch man darf sich nicht täuschen lassen, denn häufig ist ein prasselnder Gewitterregen nah, der so manches Unheil heraufbeschwören kann.

    Ganz eng mit dem Regen und der Stimmung im Buch ist Arend Maretani, der Protagonist, verbunden. Mit etwa vier Jahren gelingt es ihm zum ersten Mal den Regen zu beeinflussen. Je nach Stimmungslage und Situation kann er den passenden Regen entstehen lassen. Arend Maretani ist ein sogenannter Regenmacher. Viele Jahre später erhält er plötzlich verwirrende Botschaften und Zettel, die darauf hindeuten, dass er bald sterben muss. Anscheinend stirbt ein Regenmacher immer 30 Jahre nachdem er zum ersten Mal den Regen erschaffen hat. Arend steigert sich sehr in diesen Gedanken hinein, fühlt sich verfolgt und scheint nicht mehr zwischen Realität und Einbildung unterscheiden zu können. Was hat es mit all diesen Symbolen und Andeutungen auf sich?

    Fast schon poetisch bringt Antonia Michaelis dem Leser Arend und dessen Geschichte näher. Diese bleibt stets rätselhaft und man weiß als Leser selbst nicht, was real ist und was möglicherweise nur Arends abstrusen Gedanken entspringt. Dadurch wirkt das Buch ziemlich skurril und mal ehrlich: Sind ein Huhn, das sich verhält wie ein Schoßhündchen, und ein Mann, der Regen machen kann, nicht ziemlich absonderlich? Mir hat dieser Aspekt zugesagt, denn wer möchte schon immer das Gleiche lesen?

    Als Leser taucht man nun in diese verkehrte Welt ein und lässt seiner Verwunderung freien Lauf. Worauf läuft die Geschichte nur hinaus? Was will mir die Autorin sagen?

    Antonia Michaelis schreibt bildhaft und vergleichend, nutzt viele Wortspiele und versteht es hervorragend, Momente voller Situationskomik entstehen zu lassen. Somit liest sich das Buch sehr angenehm und beschwingt.

    Leider schafft sie es nicht durchgängig mit ihrer Geschichte zu verzaubern. Abschnittsweise kommt doch eine gewisse Langatmigkeit auf. Eine Ursache hierfür sind die recht häufigen Sprünge zwischen unterschiedlichen Handlungssträngen, wodurch der Spannungsbogen oft nicht gehalten werden kann. Der Geschichte hätten einige Streichungen mit Sicherheit gut getan. Auch die einzelnen Charaktere haben anfangs eher die blassgraue Farbe des Regens. Man fühlt kaum mit ihnen mit und es fällt schwer, sich auf sie einzulassen. Erfreulicherweise ändert sich das im weiteren Verlauf des Buches und der Vergleich mit einem strahlend blauen Sommerhimmel passt nun besser.

    "Der letzte Regen" ist trotz kleinerer Schwächen ein gelungenes Buch, das besonders durch die außergewöhnliche Geschichte und den ausdrucksstarken Schreibstil überzeugt.

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    fynnas avatar
    fynnavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderbar verrückt - aber ich denke, ich muss es noch ein paar Mal lesen, um es zu verstehen... :'D
    Salzstaengels avatar
    Salzstaengelvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Antonia Michaelis versteht es mit ihren Worten in ein anderes Reich zu locken
    bibliophila93s avatar
    bibliophila93vor 2 Jahren
    SarahBajwas avatar
    SarahBajwavor 2 Jahren
    M
    Mimibookvor 4 Jahren

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