Antonia Michaelis , Kathrin Schüler Die Attentäter

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Inhaltsangabe zu „Die Attentäter“ von Antonia Michaelis

Obwohl sie aus grundverschiedenen Verhältnissen stammen, sind Cliff und Alain fasziniert voneinander. Zwischen ihnen steht Margarete, die beide von klein auf kennen. Dann konvertiert Cliff zum Islam und verschwindet. Als er zurückkehrt, wird klar: Er soll für den IS einen „Tag des Blutes“ planen. Alain will seinen Freund retten – doch wie lange kann er noch zu ihm halten?Mit "Die Attentäter" liefert Antonia Michaelis einen beklemmenden Blick in die Abgründe des Terrorismus.

Ich habe es nicht einmal zuende gelesen

— Crimiwonderwoman

Ein tolles und gefühlvolles Buch mit einer lebhaften Geschichte und einzigartigen Charakteren

— malinsbookworld

Ein gefühlvolles Buch über ein sehr ernstes Thema. Die eindringliche Geschichte über 3 Kinder, die erwachsen werden +was erreichen wollten.

— Ayanea

Ein sehr berührendes Buch, liebenswerte Charaktere und eine magische Schreibweise!

— Miichele

Ein Buch voller dunkler Gedanken und Wege. Wunderbar eingefangene (Berlin)-Atmosphäre das zum Nachdenken anregt

— Hasselnuss

Dieses Buch hat etwas von einem geschriebnen Manga.

— Galladan

Insgesamt ein fesselndes Grundthema, eine gelungene Berlin-Recherche, eine zwar klischeehafte, aber gut gezeichnete Sozialstudie. Gut...

— hans-bubi

Super aktuell. Das Thema wurde typisch poetisch umgesetzt. Wunderschön!

— Allesleserin

Eine realistische Geschichte, die spannend und feinfühlig erzählt wird.

— seschat

Äußerst lesenswert!

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  • Die Attentäter

    Die Attentäter

    angeltearz

    01. August 2017 um 18:44

    Ich habe aus verschiedenen Richtungen gehört und gelesen, dass dieses Buch großartig sein soll. So toll geschrieben und unglaublich spannend. Obwohl es ein sehr schwieriges Thema behandelt. Schwierig ist noch untertrieben finde ich.Da das Buch auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) lag und mich dieses Thema schon irgendwie interessiert, habe ich danach gegriffen. Ich war der Meinung, dass ich nichts damit falsch machen kann.Leider bin ich enttäuscht. Vielleicht habe ich auch zu viel Erwartung in das Buch gelegt, wo es doch so angepriesen wurde.Das Thema ist wirklich schwierig und ich kann mir gut vorstellen, dass es für die Autorin nicht einfach war sich in diese Thematik und dem Denken eines Attentäters hinein zu versetzen. Ich habe dafür Verständnis. Ich habe auch dafür Verständnis, dass man keine falschen Emotionen einbringen darf bzw. möchte. Es kann schnell falsch verstanden werden. Aber es dann völlig emotionslos nieder zuschreiben in einer bedrückenden Stimmung. Puh. Das die Autorin schreiben kann, das merkt man von der ersten Seite an. Ich halte ihr zu Gute, dass sie den Schreibstil bis zum Ende durchsetzt. Kurze Sätze machen meinen Lesefluss leider alles andere als flüssig. Mir persönlich ist das zu abgehackt.Obwohl die Stimmung gedrückt ist und es mir zu emotionslos ist, ist es alles in allem zu viel. Zu viel von allem. Es ist schwierig auszudrücken.Das Buch hat viele, viele Zeitsprünge und Perspektivenwechsel. Dadurch, dass es so gut wie keine Emotionen auslöst, ist es manchmal schwer zu erkennen, wer da gerade erzählt. Einer der drei Kids ist es immer. Aber erst während des Lesens kristallisiert sich raus, wer es denn wirklich ist gerade.Großartig finde ich allerdings die Charaktere. Die sind sehr durchdacht und haben eine extreme Tiefe. Sowas liest man selten und ich finde es hier toll.Ich weiß nicht wie ich das Buch einordnen soll. Das Buch wird viel als sehr emotional beschrieben, aber für mich ist es emotionslos. Vielleicht hat mich die Situation in der Welt abstumpfen lassen. Ich finde es schade, denn ich möchte da Buch mögen. Aber dadurch, dass die Sätze so kurz waren und emotionslos für mich, war es unglaublich schwer für mich das Buch zu lesen.Ich habe immer im Hinterkopf, dass dieses Buch ein Jugendbuch ist.Leseempfehlung? Wenn sich jemand mit dem Thema auseinander setzen möchte, dann ja. Auf jeden Fall.Das Cover: Einem Jugendbuch entsprechend schlicht, aber auffällig. Schön finde ich das Detail mit dem Flügel. Das hat eine besondere Bedeutung in der Geschichte.Fazit: Ein schwieriges Buch zu einem schwierigen Thema.Die Charaktere sind unglaublich tief und gut ausgearbeitet. Aber für mich sehr schwer zu lesen.

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  • Ein gefühlsvolles Buch

    Die Attentäter

    malinsbookworld

    11. July 2017 um 22:00

    Inhalt In dem Buch Der Attentäter von Antonia Michaelis geht es um drei Menschen, die in kurzer Zeit zusammenwachsen. Alain zieht im Alter von 4 Jahren mit seinen Eltern aus Frankreich nach Berlin, wo er im gleichen Haus Cliff kennenlernt und beide Freunde werden. Zwischen ihnen steht noch die nur ein paar Monate ältere Margarethe. Sie wohnt ebenfalls in dem gleichen Haus. Als Cliff eines Tages das Dreigestirn für eine längere Reise verlässt, haben Alain und Margarete kein gutes Gefühl. Doch als Cliff mit einem Auftrag von der Iss wiederkommt, machen sich beiden fürchterliche Sorgen.. Alain beschließt, dass seinen Freund retten will, doch wie lange kann er noch zu ihm halten?   Meine Meinung Cover:Das Cover ist sehr schön. Das dunkle Cover ist ein wahrer Eyecatcher. Es vereint mehrere Bereiche aus der Geschichte miteinander und wirkt gleichermaßen bedrohlich und anziehend auf die Leser, was dies bei den Neugier weckt. Die Verbindung aus Feuer und Engelsflügeln passt perfekt zusammen. Sehr gute Wahlweise der Farben.   Handlung:Die Handlung ist sehr schön beschrieben. Die Autorin erzählt eine   erschreckend realistische Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft die manchmal auf Probe gestellt wird. Die Handlung rund um die Planung eines Attentates ist absolut realistisch beschrieben und kann man voll bildlich vorstellen. Auch wird der Leser durch  die Kenntnis des Lebenslaufes sofort klar, wie es möglich sein kann, dass Cliff vom IS überhaupt für ihre Sache gewonnen werden konnte. Darüber hinaus erfährt  auch der Leser  die Vorgehensweise des IS bei der Ausbildung und einen Einblick in ihrem Krieg. Was ich richtig gut fand wie das alles Endstandes ist .Am tollsten fand ich, dass man sich die unterschiedlichen Situationen bildlich vors Auge stellen konnte. Die Sprache ist einfach beschrieben, so dass man das Buch gut lesen kann. Die emotionale sowie auch die spannende Erzählweise der Autorin wirkt auf den Leser Interesse und Neugier aus .Als Leser wird man  immer stärker in die Geschichte hineingezogen und kann sich nur schwer seiner zerstörerischen Magie entziehen. Es ist von Anfang bis Ende spannend beschrieben. Charaktere:Alain wächst in einer eher wohl behüteten Familie auf und ist ein super Maler und Zeichner. Er ist in Cliff verliebt, aber sie weiß nichts davon.  Cliff ist ein  super Maler und Zeichner und besitzt die Fähigkeit, dass er über ein fotografisches Gedächtnis verfügt. Durch die schwierige Trennung seiner Eltern  hat er immer wieder Schwierigkeiten und gerät in seinen Jugendjahren ein wenig auf die schiefe Bahn was im Laufe des Buchs zum negativen neigt. Cliff ging  zum Islam, radikalisiert sich. Gerade sein fotografisches Gedächtnis sowie seine Fähigkeit zu zeichnen, machen ihn für den IS so interessant und er wird damit beauftragt, in Berlin „den Tag des Blutes“ zu organisieren... Margarete wächst in einer wohlbehaltenen Familie auf. Sie ist klug und ihrer Eltern sind immer besorgt um sie. Margarete ist die Vernünftige der Drei und gibt den beiden anderen immer wieder Zusammenhalt und Mut. Sie ist es die die Bodenhaftung nicht verliert und den Jungs aus der Pampe hilft.die Beziehung der Charaktere ist sehr faszinierend. Obwohl sie so unterschiedlich sind, sie sind alle miteinander verbunden und bilden eine Einheit. Fazit Das Buch „Die Attentäter“ von Antonia Michaelis ist ein sehr guter Jugendroman ab 16 Jahre. Das Buch hat mich begeistert durch die kunstvoll gezeichneten und absolut authentischen Charakteren und mich durch  eine packende und mitreißende Geschichte überzeugt. Mich hat die Geschichte  persönlich absolut erreicht und zu hundertprozentig begeistert. Ich konnte die Hilflosigkeit der einzelnen Charaktere bei Cliffs Abrutschen in dunkle Kreise nachspüren und habe richtig mit gefiebert mit Ihnen. Alles in Allem ist es ein super geniales Buch mit einer fantastischen und authentischen Geschichte die mich völlig überzeugt hat und ich sehr empfehlen kann.          

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  • *EIN GEFÜHLVOLLES BUCH ÜBER EIN SEHR ERNSTES THEMA*

    Die Attentäter

    Ayanea

    06. April 2017 um 14:36

    *EIN GEFÜHLVOLLES BUCH ÜBER EIN SEHR ERNSTES THEMA*Lange habe ich überlegt, ob ich dieses Buch eigentlich lesen möchte. Es hat ganz klar ein sehr schwieriges Kernthema rund um den IS und generell darüber was Menschen dazu veranlasst ein Attentäter zu werden. Mein erster Impuls: das lese ich nicht. Nachdem ich aber gesehen habe, das es von Antonia Michaelis geschrieben wurde, gab ich dem Buch eine Chance. Zurecht, wie ich rückblickend finde.Hauptfiguren im Roman sind 3 Personen. Alain, Margarete und Cliff. Alle 3 Figuren wachsen zusammen in einem Haus in Berlin auf. Alle drei spielen immer zusammen, werden zusammen erwachsen und schlagen doch ganz andere Richtungen ein, wobei sie sich doch immer wieder begegnen. Alain will Künstler werden, Margarete Tischlerin und Cliff... ja Cliff hat es schwer. Seine Eltern sind getrennt. Er lebt bei seinem Vater und lechzt doch immer wieder nach der Liebe seiner Mutter. Cliff ist derjenige aus dem Buch der eine Dunkelheit in sich birgt und zusehends in die Fänge des IS rutscht.Die Geschichte wird abwechselnd mal aus Cliff, Margarets und Alains Sicht erzählt. Mitunter fiel es erstmal schwer immer zu begreifen, aus welcher Sicht man nun wieder alles mitgeteilt bekommt. Es wäre hilfreich gewesen, wenn die Namen der Personen oben immer gestanden hätten. So kriegt man das erst immer nach und nach aus dem geschriebenen Wort mit. Das geschriebene Wort von Antonia Michaelis hat es wieder in sich. Sie begreift es wie kaum ein anderer Autor so gefühlvoll zu schreiben. So erscheinen unfassbar ernste Themen locker zu lesen. Man fliegt förmlich durch die Seiten und will immer wissen wie es weiter geht. Alle drei Figuren mochte ich auf ihre Art sehr gerne. Mir tat es leid wie mit Cliff umgesprungen wurde und wie er selbst mit Personen umspringt.Er macht im Buch die krasseste Entwicklung durch und bleibt dabei doch immer authentisch. Man begreift, warum er handelt wie er handelt. Man begreift es und versteht es doch wieder nicht, wieso er das tut. Aber das spiegelt wohl am besten seine innere Zerrissenheit.wieder.Zwischen den Zeilen gibt es viel Symbolik. Alain ist immer der helle, der Engel, der Cliff auf den rechten Pfad zurück holen will. Margarete die Boden ständige, die mitunter zur unwichtigen Nebenfigur avanciert um am Ende doch wieder ein Comeback zu haben, einfach weil sie für das Leben an sich steht. Und Cliff? Ganz klar, er verkörpert das Böse und man fragt sich ständig: ist er wirklich böse?Das Ende, wie es kam, musste passieren. Ich empfand es als sehr stimmig. Zugeschlagen habe ich das Buch mit einen inneren Frieden und auch mit Fassungslosigkeit. Frau Michaelis hat es mal wieder verstanden mich zu bewegen, zu ernüchtern, zu schockieren. Keine leichte Kost. Aber sinnvoll.

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  • Sehr berührend und dunkel

    Die Attentäter

    Miichele

    18. March 2017 um 23:01

    Inhalt: Cliff, Alain und Maragarete sind seit klein auf Freunde. Cliff und Alain sind Ausnahmetalente im Zeichen, zudem hat Cliff ein fotografisches Gedächtnis. Cliff hat schon immer mit sich zu kämpfen und konvertiert als junger Mann zum Islam. Er verschwindet ein Jahr, vermutlich zum IS, und als er plötzlich zurückkommt ist ein Attentat geplant. Alain und Margarete versuchen seit je ihm zu helfen und ihn auf den rechten Weg zu bringen.Meinung: Antonia Michealis schreibt wirklich sehr schön. Ihre Art mit Worten umzugehen geht mir direkt unter die Haut. Sie kann Gefühle in einer lebhaften, malerischen Weise rüberbringen, die auch zum Nachdenken anregt. Teilweise musste ich einfach kurz stoppen und verarbeiten, was ich gelesen habe.Die Charaktere sind alle gut beschrieben und sie wachsen einem schnell ans Herz. Besonders Cliff ist ein ganz spezieller Protagonist. Im Buch wird beschrieben, dass er eine einmalige Anziehungskraft hat, wenn auch eine vermeintlich dunkle, diese sprang definitiv auch auf mich über. Die Beziehung zwischen ihm und Alain ist ebenfalls gut nachvollziehbar. Man wünscht sich, dass sie endlich zueinander finden, doch das können sie einfach nicht. Es geht nicht ohne einander, aber auch nicht miteinander. Ich finde, auch Cliffs Verhältnis zu Allah bzw. zum Islam ist realistisch beschrieben. Da er so eine kluge Person ist, glaubt er nicht wirklich an Allah oder an das Paradies mit 72 Jungfrauen. Teilweise ist es natürlich etwas klischeehaft, z.B die schwierige Kindheit von Cliff. Aber meistens sind eben Leute ohne Perspektive, Leute die sich von den Gesellschaft nicht angenommen fühlen die, die sich zu Konzepten wie die des Dschihads hingezogen fühlen. Das Buch ist jweils aus verschiedenen Personenperspektiven geschrieben mit plötzlichen Wechseln, das war anfänglich etwas schwer zu verstehen.

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  • Hart, erschreckend, aber voll Hoffnung

    Die Attentäter

    _Vanessa_

    14. March 2017 um 15:39

    Seit sie Kinder sind leben Cliff, Alain und Margarete im selben Haus in Berlin. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein, doch zwischen ihnen besteht eine tiefe Freundschaft und ihre Leben sind untrennbar miteinander verwoben. Als Cliff, der sich immer zu fehl am Platz fühlt, zum Islam konvertiert und in Kontakt mit einer radikalen Gemeinschaft kommt, versuchen Alain und Margarete alles, um ihn da rauszuholen.. doch sie schaffen es nicht und Cliff verschwindet in den nahen Osten. Ein Jahr später ist er wieder da und nichts ist mehr so, wie es einmal war..Meine Meinung:Leser meines Blogs wissen wahrscheinlich, dass Antonia Michaelis zu meinen Lieblingsautorinnen gehört. Ich liebe ihren Schreibstil, ihre Art Geschichten zu erzählen, bei denen man oft nicht weiß, was nun wahr ist und was nicht. Bei denen man selbst in den schlimmsten Momenten immer noch irgendwie Hoffnung in sich trägt, dass alles gut ausgehen wird. Ihren poetischen und märchenhaften aber dennoch harten Stil. So habe ich mich natürlich schon sehr auf "Die Attentäter" gefreut, gleichzeitig aber auch in gewisser weise Angst davor gehabt, aufgrund der Thematik und ihrer Art zu schreiben.Es fällt mir schwer, meine Meinung zu diesem Buch in Worte zu fassen, aber ich versuche es und gebe mein Bestes."Die Attentäter" konnte mich gleich von Beginn an in den Bann der Geschichte ziehen und hat mich selbst in meinen Lesepausen nicht losgelassen. Es ist ein Buch, welches ich in einem Rutsch verschlingen wollte, es gleichzeitig aber nicht konnte und dessen Ende ich am liebsten ewig aufgeschoben hätte. Ich wollte wissen, wie das Buch endet, gleichzeitig wollte ich aber nicht, dass es endet, falls das irgendeinen Sinn ergibt.Die Handlung ist packend, erschreckend und gleichzeitig doch irgendwie voller Hoffnung und Schönheit, sodass ich mir für den weiteren Verlauf zwar das Schlimmste ausgemalt hatte, aber dennoch die Hoffnung da war, dass sich alles zum Guten wenden wird, obwohl ich Tief in mir drin wusste, dass es wahrscheinlich nicht so ist.Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel sagen, jeder sollte diesen für sich selbst erkunden. Mich konnte die Geschichte aber sehr überzeugen und begeistern.Cliff, Alain und Margarete sind wundervolle Charaktere, deren Geschichte ich gerne verfolgt habe. Sie sind wundervoll dargestellt und konnten mich restlos überzeugen. Sie hatten Ecken und Kanten, wirkten absolut real und egal was wer getan hat, ich konnte mich ihnen allen nicht entziehen.Antonia Michaelis Stil ist wie gewohnt poetisch und wunderschön, aber auch hart und erschreckend. Die Art, wie sie "Die Attentäter" geschrieben hat war verwirrend, zumindest am Anfang, aber es passte unglaublich gut zu der Geschichte und ich kann mir nicht vorstellen, wie man diese Geschichte besser hätte erzählen können.Fazit:"Die Attentäter" ist ein Buch, welches ich kaum erwarten konnte, vor dem ich aber gleichzeitig Angst hatte und dadurch viel zu lange gewartet habe, bevor ich es begonnen habe. Die Geschichte ist hart, erschreckend, aber in meinen Augen dennoch voller Hoffnung gewesen und konnte mich begeistern. Ich persönlich kann das Buch nur empfehlen.Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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  • Die Attentäter

    Die Attentäter

    Kleine8310

    11. February 2017 um 02:21

    "Die Attentäter" ist ein Jugendbuch der Autorin Antonia Michaelis. Das Thema ist aktueller denn je und ich war sehr gespannt, wie die Autorin sich dem schwierigen Inhalt jugendgerecht nähern würde. Ob es mich überzeugen konnte, das verrate ich euch hier ...   In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Cliff, Alain und Margarete. Die drei sind von klein auf miteinander befreundet und obwohl sie aus verschiedenen Verhältnissen stammen, gab es nie Uneinigkeiten. Doch eines Tages konvertiert Cliff zum Islam und verändert sich immer mehr. Als er kurze Zeit später verschwindet sind seine Freunde besorgt. Doch die Besorgnis wächst noch mehr als Cliff zurückkehrt, mit Plänen für den IS einen "Tag des Blutes" zu planen. Alain will seinen Freund retten, aber kann er angesichts der Gefahr weiterhin zu ihm halten?   Der Einstieg in dieses Buch ist mir sehr gut gelungen. Ich mag den bildhaften und poetischen Schreibstil von Antonia Michaelis ganz gerne und finde, dass die Autorin es gut versteht den Leser/die Leserin zum eigenen Nachdenken anzuregen. Der Nachteil an sehr bildhaften Schreibstilen ist leider manchmal, dass der rote Faden verloren gehen kann, was hier manchmal schon der Fall war. Ich fand es besonders schwierig, dass die Geschichte manchmal doch ziemlich langatmig wurde und ich so kämpfen musste um am Ball zu bleiben.    Die Charaktere hat die Autorin toll ausgearbeitet und besonders Cliff's Zerrissenheit hat sie, wie ich finde, auf den Punkt getroffen. Was mich leider schnell gestört hat waren die Klischee's. Okay, Cliff hat eine schlimme Kindheit, aber wieviele junge Menschen konvertieren zum Islam und hatten eine unauffällige Kindheit? Ich finde hier das Risiko zu groß, dass eine schlimme Kindheit mit diesem Weg gleichgesetzt wird. Dieses klischeehafte hat mich am meisten gestört und es hat mir auch zuviel Raum eingenommen.    Dennoch hat Antonia Michaelis die Thematik gut beleuchtet und für ein Jugendbuch auch fundiert genug beschrieben. Dass nun auch noch eine Homosexulität als Thema hinzukommen musste, fand ich etwas zuviel, denn ein Freund der versucht dem anderen in diesem Kontext beizustehen, hätte, meiner Meinung nach, genug eigenes Potenzial geboten. Was mir besonders gut gefallen hat war, wie in der Geschichte die Emotionen beschrieben werden. Ich habe teilweise ganz schön schlucken müssen und manche Stellen gingen mir schon sehr unter die Haut. Von mir gibt es insgesamt 3,4 Rosen, abgerundet auf 3!   Positiv:  * interessante Thematik mit aktuellem Schwerpunkt * toller, poetischer Schreibstil * schöne Vermittlung der Emotionen   Negativ:  * mir waren in der Geschichte zuviele große Themen am Werk, etwas weniger    hätte ich hier als mehr empfunden * die Tatsache, dass die schwere Kindheit so eine tragende Rolle bei Cliff's Weg     spielt, finde ich zu einfach gelöst   "Die Attentäter" ist ein emotionales Buch mit einem schweren und wichtigen Thema, welches mich bewegt, aber in manchen Punkten nicht komplett überzeugt hat! Dennoch sehr lesenswert!  

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  • Erschreckend realer Plot

    Die Attentäter

    Galladan

    16. January 2017 um 10:29

    Die Attentäter von Antonia Michaelis, erschienen im Oetinger; Verlag am 22. August 2016. Cliff, Alain und Margarete sind im gleichen Haus, aber in verschiedenen Welten aufgewachsen. Eng befreundet sind sie erwachsen geworden und beginnen ihr Leben gerade erst zu erfahren. Alain und Margarete sind behütet aufgewachsen, Cliff lebte beim alleinerziehenden völlig überforderten Vater. Seine Mutter ist ausgezogen als er 4 gewesen ist. Sie wollte ihre tuerkischen Wurzeln abstreifen. Den immer schwieriger werdenden Cliff lehnt sie ab. Dieser sucht Anerkennung erst bei den Rechten, geraet auf die schiefe Bahn und sucht dann Halt im Islam. Antonia Michaelis greift aktuelle Brennpunkte der Jetztzeit auf. Terror, Flüchtlinge, Homosexualität sind ihre Themen in diesem Buch. Ich hatte das Gefühl, einen Manga zu lesen. Diese Symbolik des dunklen Cliff und des hellen Alain und die Beziehung der Personen untereinander findet man so häufig in gezeichneten Geschichten des Shōnen Ai, wobei ich denke, dass es auch genau diese Zielgruppe ist, die von diesem Buch angesprochen wird. Die Sprache ist sehr flüssig geschrieben, beschreibt aber vieles sehr genau als hätte die Autorin ein Bild vor sich liegen und versucht dem Leser zu beschreiben was sie sieht. Ich empfand es nicht als Lebensnah was die Protagonisten angeht, aber doch spannend und sehr gut erzählt.

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  • Wichtig für alle, wichtig dafür, sich wieder in Erinnerung zu rufen, wie groß die Welt ist.

    Grenzlandtage

    jaylinn

    Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com.    Allgemeines: Im Dezember 2016 ist ein gemeinsames Buch der beiden Autoren Peer Martin (Sommer unter schwarzen Flügeln, Winter so weit) und Antonia Michaelis (Die Attentäter, Das Institut der letzten Wünsche) erschienen. Blau unterlegt, könnt ihr entdecken, welche Bücher der jeweiligen Autoren ich bereits auf meinem Blog rezensiert habe. Grenzlandtage oder Das Glück der Wanderfalter hat 464 Seiten und ist als broschiertes (und wie ich finde sehr empfindliches) Taschenbuch publiziert worden. Vorweg kann ich gleich sagen, dass dieses Buch keine leichte Kost ist, was bereits das Cover dem aufmerksamen Betrachter suggeriert. Vom Versand waren die Ecken meines Exemplars bereits ein wenig angestoßen, da kann vermutlich keiner was dran ändern. Aber die Beschichtung, quasi eine dünne Plastikschicht, ging bei mir während des Lesens sowohl vorne als auch hinten bereits ab. Das sieht sehr unschön aus und fühlt sich nicht gut an. Bitte bei der äußeren Qualität etwas nachbessern. Inhalt: „Zwei Wochen Ferien auf der winzigen griechischen Insel liegen vor Jule. Das Meer ist blau, die Nächte sternenklar. Alles scheint perfekt. Bis Jule den Jungen mit den verbundenen Händen trifft und begreift, wer er und die anderen sind, die im Verborgenen leben. Jules Welt gerät aus den Fugen. Denn das Meer ist ein Grab, die Nächte sind kalt und das Dorf ein Ort des Misstrauens. Und quer durch die Wellen läuft eine Grenze, die niemand sieht. Eine tödliche Grenze. Eine berührende Liebesgeschichte vor aktuellem politischen Hintergrund, die Flüchtlings-Schicksale einfühlsam und greifbar schildert. Die beiden Autoren wurden von der Jugendjury des Jugendliteraturpreises nominiert.“ (Quelle: Verlagsgruppe Oetinger) Meine Meinung: Mir war vor der Lektüre dieses Buches bewusst, dass es ein echtes, ehrliches, hartes, berührendes und wahrhaftiges Buch sein wird. Doch warum wusste ich das? Ganz einfach: Weil ich bereits (fast) alle Bücher von Peer Martin und Antonia Michaelis gelesen, ja förmlich in mich aufgesogen habe. Und die Bücher beider Autoren sind kurz gesagt einfach anders. Echt. „“Wir hatten sieben Schwarzafrikaner an Bord. Du wirst keine Afrikaner finden auf dieser Insel. Sie verstecken sich gut, besser als alle anderen. Sie verstecken sich unter den Wellen.“ Er machte eine Pause.“ Da… verstecken sich noch eine Menge mehr Menschen.“ (S. 134)“ Schon nach dem Lesen der Widmung wusste ich, dass ich ein besonderes Buch in Händen halte (ich hoffe sehr, dass wir nicht wirklich Asmans Geschichte lesen). Und beim ganz genauen Hinschauen, entdeckte ich auch, dass Grenzlandtage nicht der ganze Titel des Buches ist, was man bei dem gewählten Cover ja denken könnte. Das Glück der Wanderfalter klingt groß, klingt gut, klingt nach Hoffnung in der Dunkelheit der Flucht und gewinnt im Laufe der Handlung an Bedeutung. Ich liebe sowohl Peer Martins als auch Antonia Michaelis Bücher. Beide zaubern mit Worten, beschönigen dabei aber gleichzeitig rein gar nichts, was in Jugendbücher eher selten der Fall ist. Vielleicht sind sich diese beiden Schriftsteller ähnlich genug, um das Kunststück zu meistern, ein völlig in sich stimmiges Buch zu zweit zu verfassen? Ja, das sind sie. Man möchte als Leser bereits nach den ersten paar Seiten wissen, wie die Geschichte weiter gehen wird. Während der Lektüre fühlte ich mich ein wenig so, als wenn Nuri aus Sommer unter schwarzen Flügeln und Winter so weit gleich wieder anfangen würde, von Syrien zu erzählen. Der Schreibstil dieses Buches begeistert mich wirklich. Realität und Träume verschwimmen, gleichzeitig hatte ich das Gefühl, wieder bei Nuri und Calvin zu sein. Es wirkt als könnten auch sie ein Teil der Welt von Jule und Asman, den beiden Protagonisten von Grenzlandtage, sein- was sie ja auch irgendwie sind, da sie in Peer Martins Erzählungen existieren. „Wie viele solcher Kunstwerke hat das Mittelmeer in den letzten Jahren geschaffen? Wenn es ein Museum gäbe. Ein Museum der Nicht-Angekommenen. Man bräuchte Hallen, riesige Hallen (S. 175).“ So viel Gewalt und so viel Leid. Dabei wollen doch alle Menschen nur so gut es geht leben. So unnötig passiert so viel. Ich kann Jules Verhalten irgendwie total nachvollziehen. Sie ist durch ihren Griechenlandurlaub plötzlich „drin“, völlig vereinnahmt von der Situation, der Not der Flüchtlinge. Sie will helfen und muss es quasi auch. Kennt ihr dieses Gefühl? „Der Abend fand sie allein auf der Terrasse, neben einem braunen Packpapierpaket mit drei Wolldecken und einem großen, himmelblauem Kissen darin. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, ein winziger Rettungsring im Mittelmeer. Drei Decken waren drei mehr als keine (S. 234).“ Fazit: Mich haben die Grenzlandtage gepackt. Die Lektüre dieses Jugendbuches setzt einen erfahreneren Leser voraus. Aber seien wir mal ehrlich, unerfahrene Leser werden dieses Buch höchstens aus Versehen in die Hand nehmen. Vor allem vor den aktuellen Geschehnissen in Aleppo wird dieses Buch so wichtig. Wichtig für alle, wichtig dafür, sich wieder in Erinnerung zu rufen, wie groß die Welt ist und wie viel wir erfolgreich verdrängen. Wir müssen lernen, zu verstehen. (Nebenbei bemerkt sollte auch jeder dringend Sommer unter schwarzen Flügeln, Winter so weit von Peer Martin und Die Attentäter von Frau Michaelis lesen.)

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    • 2
  • Zwischen Gut und Böse

    Die Attentäter

    Allesleserin

    10. December 2016 um 00:53

    In dem Buch "Die Attentäter" von Antonia Michaelis geht es um drei Jugendliche. Cliff wird von seinem besten Freund Alain mit einem Engel der Schatten verglichen, während Alain wie ein Engel des Lichts wirkt. Beide leben in ihrer Traumwelt und werden nur von ihrer gemeinsamen Freundin Margerete auf dem Boden gehalten. Cliff sehnte sich schon immer nach Gewalt und als er in Allah ein festes Regelwerk findet, zieht er in den Dschihad. Doch nach einem Jahr taucht er plötzlich wieder in Berlin auf und seine Kindheitsfreunde fragen sich, ob Cliff seine Meinung geändert hat oder zurück nach Berlin geschickt wurde, um einen Auftrag auszuführen. Ich liebe den Schreibstil von Antonia Michaelis. Er ist voller Poesie. Fast alles in dem Buch ist doppeldeutig, da es von Symbolen wimmelt. Durch dieses Buch verstehe ich zum ersten Mal, was so anziehend an einem Kalifat sein kann, warum man sich zum Bösen wendet. Aber dieser Roman thematisiert nicht nur den Islam, sondern auch das Christentum und was es bedeutet gläubig zu sein. Er stellt die Frage: Wann brauchen wir einen Gott? Und wann kann die Suche nach einem Sinn gefährlich werden? All diese ernsten Themen werden in eine sanfte Liebesgeschichte eingebettet, bei der man sich nie sicher ist, ob sie jetzt nebensächlich ist oder das Allesentscheidende. In den eigentlichen Erzählstrang werden immer wieder Rückblenden oder Vorahnungen eingeflochten, weswegen es zeitweise schwer ist, sich zu orientieren, aber andererseits kann man dadurch genau das handeln der einzelnen Personen nachvollziehen. Dadurch ist nichts unlogisch und man kann sich gut mit den sehr unterschiedlichen Charakteren identifizieren. Volle Punktzahl für dieses umwerfende Buch!

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  • Nervenzerreißend, aber leider nichts für mich...

    Die Attentäter

    ali-buchfreak

    03. December 2016 um 14:44

    Heute hab ich eine Rezi für euch, und zwar zu 'die Attentäter' von Antonia Michaelis aus dem Oetinger-Verlag.Inhalt:Obwohl sie aus grundverschiedenen Verhältnissen stammen, sind Cliff und Alain fasziniert voneinander. Zwischen ihnen steht Margarete, die beide von klein auf kennen. Dann konvertiert Cliff zum Islam und verschwindet. Als er zurückkehrt, wird klar: Er soll für den IS einen „Tag des Blutes“ planen. Alain will seinen Freund retten – doch wie lange kann er noch zu ihm halten?Ich habe dieses Buch von NetzwerkAgenturBookmark über Lovelybooks als Leseexemplar erhalten. Vielen Dank dafür 🙈Mir persönlich hat das Buch so mittelmäßig gefallen, da ich mich teilweise echt durchkämpfen musste. Antonia Michaelis hat einen besonderen Schreibstil, der mir an sich wirklich gut gefallen hat, allerdings auf so vielen Seiten einfach zu ausführlich war. Ich kann wirklich nachvollziehen, warum das Buch ab 16 empfohlen ist, es war teilweise wirklich nervenzerreißend, Einblicke in die Hintergründe des Terrorismus und seinen Mitgliedern zu bekommen. Die Charaktere mochte ich leider alle nicht wirklich, besonders Cliff habe ich einfach nur gehasst. Alain habe ich nicht verstanden und Margarete, die zwischen den beiden stand, war mir nicht präsent genug. Allerdings ist das meine Meinung! Wer schon anderes von der Autorin gelesen und geliebt hat, wird auch hiermit keine Probleme haben. Ich allerdings bin einfach kein Fan davon gewesen, deswegen erhält es von mir nur 2/5 ⭐️

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  • Zu viel von allem

    Die Attentäter

    kleeblatt2012

    14. November 2016 um 16:43

    Alain, Cliff und Margarete wachsen zusammen auf. Während Alain als Sohn einer Künstlerin und eines Sängers behütet aufwächst, Margarete ebenfalls eine schöne Kindheit genießt, ist es Cliff, der sich mit einem trinkenden Vater herumschlagen muss und seiner Mutter hinterhertrauert, der die Karriere wichtiger ist, als ihr Sohn. Eines Tages verschwindet Cliff spurlos. Als er zück nach Berlin kommt, hat sich alles geändert.Denn Cliff ist zum Islam konvertiert und hat sich der IS angeschlossen. Und er plant fürchterliches. Als Alain dahinter kommt, versucht er Cliff an das zu erinnern, was sie früher miteinander verwandt. Dabei kommen alte Gefühle hoch und werden zu neuen Problemen.Ich bin sehr skeptisch an das Buch herangegangen, das ich in meiner Funktion als Buchflüsterer bei Buecher.de zugesandt bekommen habe. Denn es wird ein aktuelles Thema beleuchtet und in Romanform verpackt: die Bedrohung durch den IS. Mir reichen hier schon die Berichterstattungen in den Medien. Mich dann noch näher damit zu beschäftigen, war mir dann doch suspekt. Aber ich bin auch offen für neue Dinge und so ließ ich mich darauf ein. Wir begegnen am Anfang dem vierjährigen Alain, der mit seinen Eltern nach Berlin zieht und dort auf Cliff trifft. Cliff, ebenfalls in Alains Alter, ist von der Natur her das genaue Gegenteil von Alain. Trotzdem werden die beiden Freunde. Als dann noch Margarete zu den beiden stößt, könnten die drei eine schöne Kindheit verbringen, wäre da nicht Cliffs Vater, der seinen Frust und seine Depressionen immer wieder an seinem Sohn auslässt. Bis dahin ist das Buch eher ein Bericht über die schreckliche Kindheit von Cliff. Verlassen von seiner karrieregeilen Mutter versauert er bei seinem versoffenen Vater und wird immer wieder von Alains Eltern aufgenommen. Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Alain, Cliff und Margarete erzählt. Dabei wechselt auch immer wieder die Zeitebene zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Besonders gut gefallen hat mir Cliff in dieser Geschichte. Seine Zerrissenheit ist deutlich spürbar. Seine Kindheit war alles andere als beschaulich. Dass er selbst keine rosige Zukunft vor sich hat, ist sehr sicher. Dass er sich jedoch für einen Weg entscheidet, der so bizarr wie unvernünftig ist, ist ein sehr krasser Weg.Die Autorin beschreibt ein Szenario, das wahrscheinlich gar nicht so abwegig ist. Aber trotzdem war das Buch letztendlich etwas "too much" für mich. Die Autorin setzt meines Erachtens zu viele Dinge auf einmal ein. Erst die schreckliche Kindheit Cliffs, das träumerische Verhalten Alains, die zielstrebige Margarete, Alains Beziehung zu Cliff, Cliffs Nichtbeziehung zu Alain, Cliff und Margarete. Dazwischen immer wieder Alains Eltern und Cliffs selbstzerstörerischer Vater. Der Wechsel zur IS, die Planung des Attentats. Alains Versuch, Cliff zu retten. Ich hatte von Antonia Michaelis schon "Nashville oder Das Wolfsspiel" gelesen. Auch hier hat sie sich eines Themas angenommen, welches dramatisch ist. Obdachlose, verübte Morde und die Verwahrlosung eines 11jährigen Jungen. Und doch konnte mich die Geschichte packen.Mit "Der Attentäter" ist ihr das leider nicht gelungen. Erst das letzte Drittel des Buches war dann interessant und ich wollte wissen, wie Alain, Cliff und Margarete sich letztendlich entscheiden. Und doch hat dies nicht gereicht, mich letztendlich zu überzeugen. Vielleicht aber auch, weil mich das Thema einfach nicht in richtigem Maße interessiert hat.Fazit:Für Insider des Themas sicherlich interessant.

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  • Erschreckend echte Erzählung

    Die Attentäter

    seschat

    16. October 2016 um 18:33

    INHALT Die Berliner Jugendlichen Cliff, Alain und Margarete stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und sind doch Freunde. Als Cliff eines Tages das Dreigestirn für eine längere Reise verlässt, haben Alain und Margarete kein gutes Gefühl... MEINUNG Antonia Michaelis erzählt in ihrem Jugendroman "Die Attentäter" eine erschreckend realistische Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft. Die drei Freunde Alain, Margarete und Cliff werden in Berlin erwachsen und sind dabei oft sich selbst überlassen. Vor allem Cliff umgibt eine dunkle Aura. Sein Vater trinkt und seine Mutter lebt in Hamburg, um zu studieren. Emotionale Zuwendung erfährt er eher von seinen Freunden als von seinen Eltern. Damit ist er leichte Beute für radikale Gruppierungen, wie Rechte bzw. den IS, bei denen er nach dem Halt sucht, den er in seinem Elternhaus nicht findet. Der ruhige Alain ist wie Cliff ein Zeichentalent und stammt aus einem Künstlerhaushalt. Seine große Liebe ist Cliff. Die kluge Margarete erdet beide Freunde, wenn immer sie Kummer oder Sorgen haben. Margaretes Eltern sind im Gegensatz zu den Eltern der beiden Jungs ständig um ihre Tochter besorgt. Alle drei Figuren teilen sich die Rolle des Erzählers, was mich anfangs etwas aus dem Konzept gebracht hat, aber mit der Zeit die Spannung innerhalb des Plots steigerte. Die Innensicht der Drei ist geprägt von Zerrissenheit und Unsicherheit. Man funktioniert nur als Einheit. Erst Cliffs schleichende Radikalisierung sowie sein Übertritt zum Islam stellen eine harte Zäsur innerhalb der Freundschaft dar. Nur Alain, der in Cliff seinen dunklen Widerpart entdeckt zu haben scheint, kann Cliff nicht wegstoßen. Er verfolgt ihn bis zum Schluss, mit durchaus tragischem Ende. Michaelis hat eine durchweg spannende Coming-of-Age-Geschichte geschrieben, die in der heutigen Zeit spielt. Brisante politische Themen, wie Flüchtlingeskrise, IS und Rechtsradikalismus, werden realistisch, ohne die bekannten Vorurteile dargeboten; was die spezielle Wirkung der Story noch verstärkt. Der Leser kann die Hilflosigkeit der einzelnen Charaktere bei Cliffs Abrutschen in dunkle Kreise nachspüren. Immer tiefer gerät der intelligente Junge in die Fänge des IS und erkennt dessen perfide Methoden bzw. gestörte Lebensauffassung viel zu spät. Als Leser fragt man sich dabei, wie es eigentlich dazu kommen konnte und wer schuld daran trägt. Es ist eine teuflische Mischung aus verschiedenen Gründen mit fatalen Folgen für alle handelnden Figuren (s. Titel). Die emotionale sowie spannende Erzählweise entfacht beim Lesen eine gewisse Sogwirkung. Wie Cliff wird man als Leser immer stärker in die Geschichte hineingezogen und kann sich nur schwer seiner zerstörerischen Magie entziehen. Das dunkle Cover ist ein wahrer Eyecatcher. Es vereint mehrere Bereiche der Story miteinander und wirkt gleichermaßen bedrohlich und anziehend. Die Verbindung aus Feuer (Majuskeln) und Engelsflügeln könnte kontrastreicher und bezeichnender nicht sein. FAZIT Ein sehr gut aufbereiteter Jugendroman, der das derzeitige angespannte Sozialklima in Deutschland authentisch widerspiegelt und dadurch beim Leser lange nachwirkt. Nicht nur für Jugendliche eine lohnenswerte Lektüre.

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  • Licht und Dunkelheit

    Die Attentäter

    Lesemama

    12. October 2016 um 12:30

    Zum Inhalt:Cliff, Alain und Margarete wachsen in Berlin im gleichen Haus auf. Von Kindesbeinen an verbindet die drei eine Freundschaft die sehr tief ist. Cliff allerdings findet  nicht so richtig seinen Platz im Leben und so kommt es, dass er zum Islam konvertiert und in den Nahen Osten verschwindet. Plötzlich ist er wieder da, die Freundschaft besteht immer noch und doch ist alles anders.Meine Meinung:Ein unglaublich berührendes Buch mit einer Geschichte, die aktueller nicht sein könnte. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die ersten 80 Seiten wirklich Schwierigkeiten hatte dem Schreibstil und es mir schwer fiel in die Erzählung reinzufinden. Aber dann hatte mich die Geschichte und ich musste schon das ein oder andere mal schwer schlucken um alles zu verstehen und auch zu verarbeiten. Die Charaktere sind etwas ganz besonderes und sehr liebevoll dargestellt, vor allem der Unterschied zwischen dem dunklen Cliff und dem hellen Alain. Alles in allem ein Buch, das nicht so schnell in Vergessenheit gerät. Mich jedenfalls hat es sehr nachdenklich gestimmt.Ich danke dem Oetinger Verlag und Vorablesen für die Bereitstellung eines Leseexemplares, das jetzt erstmal in das Bücherregal meines Sohnes wandert, da es meiner Meinung nach gerade von jungen Menschen gelesen werden sollte.

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  • Bemerkenswert!

    Die Attentäter

    Sommerregen

    07. October 2016 um 12:43

    Cliff, Alain und Margarete sind auf eine besondere, innige und liebevolle Weise seit sie vier Jahre alt sind verbunden. Damals schon war der zierliche blonde Alain von dem dunkelhaarigen und so andersartigen Cliff fasziniert. Margarete steht als die Bodenständige und Vernünftige zwischen den beiden und hält sie in der ihnen merkwürdig fremden Welt fest. Beide drohen fortzufliegen, Cliff mit seinen schwarzen und Alain mit seinen weißen Flügeln. Während Cliff, in einer zerüttelten und aus den Fugen geratenen Familie lebend, immerzu auf der Suche nach Orientierung und Halt in gewalttätige Gruppen abdriftet, versuchen Alain und Margarete ihn wieder zu retten. Mal um Mal.Oft reicht ihm ein Blick in Alains morgenhimmelblaue Augen, deren Reinheit ihn etwas zu besänftigen vermögen, seine Wut manchmal jedoch noch schüren. Oft reicht Alain ein Blick in Cliffs nachthimmelblauen Augen, um das Dunkle in ihm und sich zu spüren und zu merken, dass er ihm nicht böse sein kann, sondern ihm verzeihen muss.Die beiden älter werdenden Jungen sind sich zudem durch eine gemeinsame Leidenschaft sehr nahe, denn beide sind überragende Zeichner. Alain gibt dem ihm gerade Umgebenden eine Gestalt auf Papier, Cliff verbannt Erinnerungen detailgenau auf Blätter, Wände und Böden. Und wird sie trotzdem nie los. Gesichter, Situationen, die sich vor seinen Augen abermals abspielen und nicht löschen lassen.Irgendwo zwischen vollkommener Gegensätzlichkeit und Verschmelzung zu einem Wesen bewegen sie sich mal aufeinander zu, mal voneinander weg. letzteres immer besonders schmerzhaft.Doch auch die rechten Gruppen, welchen sich Cliff anschließt, sind nicht das, wonach er sucht. Dies findet er später, in einer Moschee. Alain und Margarete hegen bereits Hoffnungen, dass nun alles gut würde und ihr Freund endlich seinen Frieden gefunden und friedlich geworden ist. Doch was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen - oder wissen wollen - ist, dass sich Cliff von der ruhigen Gemeinde abgewandt hat und stattdessen in radikalen Kreisen verkehrt. Als sie versuchen, ihn zurückzugewinnen, ist es bereits zu spät und Cliff hat sich für eine gefährliche Reise entschieden.Ein Jahr des Bangens, des Trauerns und der Verzweiflung scheint für die beiden in Deutschland zurückgebliebenen Freunde nicht zu vergehen. Zu der selben Zeit hat man mit Cliff im Nahen Osten Großes vor. Er ist zu nützlich, um als Kanonenfutter zu enden.Als er zurückkehrt, scheint er sich verändert und verbessert zu haben. Aber wie oft hat sein Umfeld schon daran geglaubt und wurde enttäuscht. Und so sind Margarete und besonders Alain, der Cliff doch schließlich ein Schutzendel sein muss, auf der Hut. Egal wie verlockend seine Beteuerungen, er habe mit dem IS nichts mehr zu tun, auch sein mögen, Misstrauen ist gefragt.Aber können sie einem so geliebten Menschen hinterherspionieren? Um was zu finden? Und würden sie ihn verraten, wenn sie etwas fänden? Könnten sie ihn retten? Würde alles gut werden?Dass Cliff in einer WG mit merkwürdigen Gestalten wohnt, ist noch kein Beweis für irgendetwas. Dass er in Berlin umherschleicht, als müsse er Verfolger abschütteln, auch nicht. Oder doch?Irgendetwas hat er vor. Auch wenn er anders geworden ist. Warum ist er zurück gekehrt? Warum nicht gestorben? Alains und Margaretes Fragen häufen sich und werden - wenn überhaupt - nur sehr gemach beantwortet; ob sie die Antworten hören wollen, ist eine andere Frage.Doch bald ist die Ahnung greifbar, dass die Berliner Plastikglitzerwelt des Westens gefährdet ist. Es ist Weihnachten. Zeit der Wunder, des Konsums, der Engel und vielleicht auch der Vergebung.Wieder einmal ist es Antonia Michaelis gelungen, ein schwieriges und überaus ernstes Thema aufzugreifen und viele Handlungsstränge zu einem großen Gebilde zu verweben. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht Alains, Cliffs und Margaretes geschrieben, wobei man meistens erst nach und nach bemerkt, wen man gerade begleitet. Dies ist aber keineswegs verwirrend oder störend, sondern macht einem vielmehr bewusst, wie eng die Protagonisten doch mit einander verbunden sind und wie sehr sie sich ähneln. Häufig wird einem dies auch dadurch bewusst, dass zwischendurch die gleichen Begebenheiten von verschiedenen Charakteren beschrieben werden und es dann einige Überschneidungen in der Sichtweise gibt, die nahe gehen.Überhaupt sind die Charaktere - wie bereits in jedem Buch, welches ich von Antonia Michaelis gelesen habe - etwas ganz Besonderes. Da man sie von ihrer ersten Begegnung im Kinderalter an begleitet, bei wichtigen Ereignissen dabei ist und so Zusammenhange besser nachvollziehen kann, wirken sie auf erschreckende aber auch beeindruckende Weise real. Wie sonst auch ist es der Autorin gelungen, Figuren zu zeichnen, bei denen die Frage nach gut und böse nicht wirklich beantwortet werden kann. Ist Alain, der in den Augen Cliffs einem strahlendem Engel gleicht, immer nur der Unschuldige? Und vor allem: Ist Cliff von klein auf böse - ist er es überhaupt? Oder was hat ihn zu dem gemacht, was er jetzt ist? Leider erfährt der Leser hierzu erschreckend viele denkbare Antworten, die es schwer machen, die Schuld einfach auf Cliff abzuwälzen.Die Lebensgeschichten von Alain, Cliff und Margarete sind so eng miteinander verknüpft, dass es mich beeindruckt hat. Antonia Michaelis ist es bemerkenswert gut gelungen, ganze Leben voller Tragik, Angst, Wut, Liebe und noch so zahlreichen anderen Gefühlen niederzuschreiben.Manchmal erschaudert man vor den Charakteren, manchmal kann man sie nicht mögen, manchmal muss man es aber. Antonia Michaelis versteht es auf einmalige Weise auf diese Art den Leser zu verwirren und ihn dazu anzuregen, auch lange nachdem das Buch ausgelesen ist, noch über das Gelesene - über die Figuren und ihre Taten - nachzudenken.Darüber hinaus zog mich der poetische Schreibstil schon von dem Beginn des Buches in seinen Bann und die Geschichte hinein. Diese Erzählweise lässt einen erahnen, was die Charaktere bereits durchgemacht haben, erweckt sie zum Leben, haucht den Augen von der Farbe Wassers, welches zu tief ist um ungefährlich zu sein, ihr dunkles Leuchten und Leben ein und lässt einen nicht los. So ist auch "Die Attentäter" in dieser besonderen Art und Weise geschrieben, die mir außerordentlich gefällt und für Antonia Michaelis so typisch ist.Was außerdem zu erwähnen ist, ist Michaelis' Händchen für Symbole, Anspielungen und Vergleiche. Durch das ganze 488 Seiten umfassende Werk schlängeln diese sich und stellen weitere Verbindungen her, was zu dem Gefühl beiträgt, dass dieses Werk aufs Genauste geplant und ausgearbeitet worden ist.Ein schönes Detail, welches ich noch erwähnen möchte ist das Cover. Auch, wenn ich noch immer der Auffassung bin, dass dieses kaum in eine Rezension gehört, lohnt es sich wie schon bei "Niemand liebt November" einen Blick unter den Schutzumschlag zu wagen.Meiner Meinung nach ist "Die Attentäter" ein erschütterndes aber bezauberndes Werk. Mit poetischer und packender Sprache entführt es einen in eine einzigartige Geschichte, welche so verschlungen und verwoben ist, dass sie erschreckend echt wirkt und den Leser lange nicht mehr loslässt. Auch wenn das Ende in einigen Aspekten schon abzusehen war, ist es doch äußerst gelungen und stellt einen weiteren explosionsartigen Höhepunkt des Buches dar. Antonia Michaelis gelingt es in diesem Werk die Erfahrungen eines Attentäters, seine Gedanken greifbar zu machen und den Leser zum Nachdenken zu bewegen. Dennoch sollten einem, wie schon bei den vorangegangenen Büchern, Gewaltszenen - wie bereits der Titel erahnen lässt - nicht allzusehr mitnehmen.Ich vergebe 5 über den Wirren einer Stadt feurig funkelnde Sterne, die ihr Leuchten in alle Richtungen verbreiten!

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    • 9
  • Grüne Vögel

    Die Attentäter

    Klene123

    06. October 2016 um 12:21

    Das Thema ist hochbrisant und die Vorstellungen in diesem Buch finde ich teilweise erschrecken. Dennoch fand ich die Anziehung zwischen den Hauptfiguren so anziehend, dass ich weiterlesen musste. Ich hab Seite um Seite gewälzt und war immer wieder im Zwiespalt wie die Figuren selbst, was hier nun Dunkel und was Hell ist. Man muss sagen zwischendrin kommt man etwas aus dem Lesefluss, denn zu Beginn muss man erst mal ordnen wer sich hier gerade an einen wendet. Die Kapitel wechseln zwischen Alains Perspektive und zwischen Cliff´s Perspektive, hier jedoch auch in der Zeit manchmal früher, manchmal jetzt. Und hier uns da wird eine Nachricht von Margarete an einen der Beiden eingebunden. Hier erkennt man es jedoch sofort: oben steh dann Alain! oder Cliff! Nach den ersten Orientierungsschwierigkeiten jedoch konnte man sich ganz in das Buch fallen lassen. Die Autorin versucht einem deutlich zu machen wie es passieren kann, dass man zu einem Attentäter werden kann. Welche Mechanismen hier wirken und welche Möglickeiten es scheint zu geben, hier einzugreifen. Dennoch ist hier nicht alles akribisch psychologisch, zwischendrin verschwimmen die Linien bei Wahnvorstellungen, in den Träumen der Protagonisten oder auch ihren Zukunftsvorstellungen. Hier können Jugendliche womöglich etwas Schwierigkeiten haben, aber das empfohlenen Alter von 16-17 Jahren ist glaube ich ideal sich auf das Thema einzulassen. Man bekommt auch sehr schonungslose Schilderungen der Taten, einen Abriss der Zeit was bis jetzt passiert ist und eine wirklich beunruhigende Vorstellung wie das alles in Berlin aussehen könnte. Dabei ist man jedoch nicht immer auf der Seite des Guten, man hat Hoffnung für das Böse und das macht wirklich nachdenklich. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

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