Antonia Michaelis , Constanze Spengler Jenseits der Finsterbachbrücke

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Inhaltsangabe zu „Jenseits der Finsterbachbrücke“ von Antonia Michaelis

Die Lieblingsleser-Edition in Kooperation mit Dein SPIEGEL. Eine Geschichte um eine Jungsfreundschaft, die Welten verbindet und gleichzeitig ein märchenhaft geheimnisvolles Abenteuer ist. Nur für kurze Zeit zu haben: "Jenseits der Finsterbach-Brücke" in neuer Gestaltung zum Sonderpreis von nur 9,95 Euro. (Quelle:'Fester Einband/01.10.2012')

Konnte mich nicht begeistern.

— Manuel_Deinert

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  • Jenseits der Finsterbachbrücke

    Jenseits der Finsterbachbrücke

    fynna

    08. January 2016 um 00:51

    Kann es einen Ort geben, der einfach nur schön ist? Vollkommen und schön, erfüllt von goldenem Licht, Lachen und Abenteuer. Und kann es umgekehrt einen Ort geben, der nur hässlich ist, traurig und trostlos? Gibt es das, schwarz und weiß? Oder ist am Ende doch alles miteinander verwoben, ein Schauspiel, mühsam aufrecht erhaltene Fassaden... Diesen großen Fragen stellen sich Lasse und Joern in "Jenseits der Finsterbachbrücke" von Antonia Michaelis. Lasse Windström ist in einer kleinen heilen Welt aufgewachsen, auf einem Hof mitten im blühenden Norderwald, zusammen mit seinem Vater, Köchin, Gärtner und vier Pferden. Doch jemand scheint diese Welt zerstören zu wollen und Grauen nistet sich im Wald ein, etwas im Wald hat begonnen, Lämmer zu reissen, etwas, das nur tötet um zu töten. Lasse erinnert sich an eine alte Geschichte und ist sich sicher: Der Kjerk muss zurück gekehrt sein, ein altes, grausames Wesen, nachtblau geflügelt und mit messerscharfen Krallen. Auf einem Streifzug durch den Wald entdeckt Lasse ein Loch in der Mauer, die den Norderwald von der Außenwelt abschneidet. Und dann stehen sie sich gegenüber, Lasse und Joern, der aus der schwarzen Stadt kommt, einem Ort voll von Ungerechtigkeit, unterdrückter Trauer und Wut. Die beiden werden Freunde und gemeinsam wollen sie den Kjerk aus dem Wald vertreiben. Der weiße Ritter, der ihnen hilft, ist er gut oder böse? Erst spät begreifen Joern und Lasse, dass das Rätsel des Norderwalds und der schwarzen Stadt größer ist, viel größer, und dass es eng mit ihrer eigenen Geschichte verwoben ist. Von Anfang an war ich von der Geschichte gefesselt, habe den Norderwald durch Lasses Augen gesehen, mich erinnert gefühlt an den Zauber Astrid Lindgrens, besonders an "Mio, mein Mio" hat mich Lasses Welt erinnert. Es ist ein Abenteuer, das mit der Fantasie spielt, das Grenzen verschwimmen lässt und zugleich so viel Realität enthält.Es geht um Schein und Wirklichkeit um Gut und Böse, das als gut getarnte Böse und umgekehrt, und überhaupt ist alles anders als es zu sein scheint, denn schwarz und weiß liegen näher beieinander als man denkt. Ebenso wie viele großartige Kinderbücher lässt sich auch dieses Buch auf zwei Ebenen lesen, es gibt das bunte, spannende Abenteuer und die Botschaft hinter der Geschichte. Niemand hier ist vollkommen gut, niemand böse. Das ist das Besondere an Antonia Michaelis Büchern, immer geht es um die Fehler, die Menschen machen, um deren Abgründe aber auch um das Gute in ihnen. Der Bösewicht spielt seine Rolle vielleicht einfach nur sehr gut.

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  • Rezension zu "Jenseits der Finsterbach-Brücke" von Antonia Michaelis

    Jenseits der Finsterbachbrücke

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. November 2012 um 16:51

    Junge Leser, die sich bevorzugt von "vielleicht doch wahren" und spannenden Geschichten in den Bann ziehen lassen, sollten sich unbedingt in das geheimnisvolle Abenteuer Lasses vom Norderhof und seines Freundes aus der Schwarzen Stadt stürzen. Gewohnt fantasievoll, mit sehr realen Bezügen, webt Antonia Michaelis einen feinsinnigen Erzählstoff über Freundschaft, Vertrauen und gefühlsstarken Familienbeziehungen in zwei unterschiedlichen Welten, die durch die Schlucht des Finsterbachs dauerhaft getrennt scheinen. In dieser menschgewollten Trennung liegt ein wichtiger kindgerechter Denkanstoß mit politischen und sozialen Aspekten. Kann die düstere, deprimierende Realität zur traumhaft schönen Märchenwelt finden? Zitat: "... Stell dir zwei Töpfe Farbe vor, Lasse. Einen mit weißer Farbe, einen mit schwarzer. Und wenn du sie zusammenkippst und schüttelst, wird nicht alles weiß - es wird grau. ..." Mich erinnerte die nachdenkliche, manchmal schwermütige Erzählweise an die Astrid Lindgrens in "Mio, mein Mio" oder "Ronja Räubertochter", wobei dieser Vergleich keineswegs wertend zu sehen ist, denn Antonia Michaelis hat durchaus einen sehr typischen, ganz eigenen und unverwechselbaren Stil entwickelt. In "Jenseits der Finsterbachbrücke" spielt sie diesmal weniger mit der Sprache, als vielmehr mit Bildern und Handlung, in deren Verständnis dann auch meine einzige Beanstandung liegt. Die Story erzählt fast ZU viele, teils sehr konstruiert anmutende Detailzusammenhänge und ist daher emotional, wie auch handlungsbezogen zuweilen nicht schlüssig oder glaubwürdig. Wer den Stoff Kindern vorliest, wird das eventuell an häufigerem Nachfragen merken. Trotz dieser kleinen Schwäche, möchte ich eine ganz klare Leseempfehlung für diesen Kinderroman aussprechen! (T)

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  • Rezension zu "Jenseits der Finsterbach-Brücke" von Antonia Michaelis

    Jenseits der Finsterbachbrücke

    skyqueen

    06. August 2012 um 20:31

    An der Finsterbachschlucht stehen sich die beiden eines Tages gegenüber: Lasse vom Norderhof und Joern aus der Schwarzen Stadt. Lasse und Joern werden Freunde, aber der Anfang ihrer Freundschaft ist auch der Beginn eines gefährlichen Abenteuers. Denn etwas Fremdes, Böses ist in den Norderwald eingedrungen. Etwas, das die Jungen besiegen wollen, um den Norderwald zu schützen. Auch für Joerns Mutter und seine Brüder, die in den Bergwerken der Schwarzen Stadt arbeiten, wird die Lage immer bedrohlicher. Und welche Aussichten verfolgt der Fremde weiße Ritter? Nach und nach entdecken die Jungen die dunkle Verbindung zwischen ihren beiden Welten und ein Geheimnnis, das mit Lasses Vergangenheit zu tun hat ...

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  • Rezension zu "Jenseits der Finsterbach-Brücke" von Antonia Michaelis

    Jenseits der Finsterbachbrücke

    Buecherkinder

    01. June 2010 um 20:56

    Bücher müssen einen fesseln, von der ersten Seite an, besser noch vom ersten Satz an. So wie in diesem Buch! "Ich hatte einen Freund, ich, Lasse Windström." So beginnt der Ich-Erzähler seine Geschichte. Und schon nach einer Seite trauern wir mit ihm um jenen Freund und sind gespannt auf seine Geschichte. Eine Geschichte von Schwarz und Weiß, von Gut und Böse, von Arm und Reich, aber vor allem eine Geschichte von tiefer Freundschaft. Mit diesem ersten Satz spannt Antonia Michaelis aber auch den Spannungsbogen. Durchgängig wird diese Spannung gehalten, denn jedes Kapitel bringt uns Joerns Schicksal näher. Und so kann der Leser sich dem Sog der Geschichte nicht entziehen und wird sie (wie ich) in einem Rutsch lesen. Mit "Jenseits der Finsterbach-Brücke" hat die Autorin einen spannenden und sprachlich überzeugenden "Wurf" gelandet. Chapeau! Frau Michaelis.

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  • Rezension zu "Jenseits der Finsterbach-Brücke" von Antonia Michaelis

    Jenseits der Finsterbachbrücke

    JuliaO

    04. October 2009 um 10:18

    Also von der Moral her schon ganz gut. Ich hab es auch bis zu Ende durchgelesen - das Problem wird sein, das ein 10jähriger das Buch nicht wirklich versteht und ihn das Thema auch nicht wirklich anspricht.. Und Erwachsenen dürfte der Inhalt einfach zu "langweilig" sein, weil es halt im 10er Tempo geschrieben ist...

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