Antonia Michaelis Laura und der Silberwolf

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Inhaltsangabe zu „Laura und der Silberwolf“ von Antonia Michaelis

Durch die schneeweiße Wand ihrers Krankenhauszimmers gelangt Laura in das geheimnisvolle Eisland mit den nachtblauen Bergen. Dort trifft sie auf den gleichaltrigen Linusch, der mit seinem Kater und allerlei merkwürdigen Wesen in einem Iglu lebt. Laura erkennt bald, dass sie in diesem Eisland gebraucht wird, denn Linusch' Vater und alle anderen Menschen sind zu Eisstatuen erstarrt. Wer außer Laura und Linusch könnte den geheimnisumwitterten Silberwolf noch finden, um das Eisland zu retten? Und was wären die beiden Kinder ohne die seltsamen drei Schwestern, die am Horizont wohnen, und die offenbar mehr wissen als alle anderen? Ein wunderbarer Roman von Antonia Michaelis, die schon in früheren Büchern bewiesen hat, dass sie "stilsicher erzählt und wunderschöne Sprachbilder malt." (Süddeutsche Zeitung)

eine wunderschöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt!

— Abeend

Besuch in einer zauberhaften Welt für die kranke Laura und am Ende ist alles gar nicht so traurig, wie man meinen könnte.

— EileenRavenScott

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  • Eine wunderschöne Märchengeschichte

    Laura und der Silberwolf

    FarinaKavin

    22. April 2017 um 17:30

    Inhalt: Laura ist ein junges Mädchen, welche schon seit einer Weile an einer Krankheit leidet. Sie ist ausgelaugt und das Einzige, was sie noch irgendwie aufheitert, sind ihr Vater und seine komischen Geschichten über das Eisland und den nachtblauen Bergen und dem Silberwolf. Eines Tages allerdings muss sie feststellen, dass es gar keine Geschichten mehr sind. Denn die Wollkäfer und Lichthamster, die Tiefkühe aus dem Tiefküf-Fach und auch die weite Schneelandschaft werden real, als sie in eine weiße Wand in ihrem Krankenhauszimmer steigt.   Rezension: „Laura und der Silberwolf“ ist eines meiner aller ersten Bücher überhaupt. Mit elf Jahren konnte ich mir noch gar nicht ausmalen, wie es sein muss, in einer anderen Welt zu sein, als in meiner ganz eigenen. Erst Laura und ihre rührende Geschichte haben mich entführt in ein Land voller Eis und ulkigen Gestalten und mich nicht wieder hergegeben bis ich auch die letzte Seite verschlungen habe. Die Geschichte beginnt mit einem Einblick in Lauras Leben: Sie muss ihre Tage im Krankenhaus verbringen und sich immer wieder anstrengenden und kräftezehrenden Untersuchungen ergeben, also kein Leben, das sie sich hätte ausgesucht. Sie sehnt sich immer mehr in die Welt da draußen, in den matschigen November, wo der Schnee nicht liegen bleibt und die Leute in eisige Pfützen treten, doch sie ist zu krank für all das. Dem Leser wird zu diesem Zeitpunkt schon klar, was es mit Lauras Krankheit auf sich hat und warum sie quasi im Krankenhaus lebt: Sie hat Krebs, präziser gesagt Leukämie, und die Chance, dass sie bald nach Hause darf, ist gering. Für Laura schein nur ihr Vater ein Lichtblick in ihren grauen Tagen zu sein. Denn dieser kommt sie täglich besuchen und erzählt jedes Mal neue Geschichten aus dem Eisland. Doch als Laura eines Nachts aufwacht, wird es plötzlich eisig kalt. Während ihre Zimmergenossin schläft, fällt ihr auf, dass die weiße Krankenhauswand im Schein des Mondes gar nicht mehr so weiß ist – sie ist nachtblau, nicht irgendeines, sondern das der nachtblauen Berge, aus Vaters Geschichten. Kurzer Hand steigt sie in das Blau hinein und befindet sich in einer weißen Landschaft – dem Eisland. Vaters Geschichten sind von da an, nicht mehr nur ein alberner Traum. Denn dort trifft Laura tatsächlich auf kleine Lichthamster und Wollkäfer, schließlich auf den gleichaltrigen Linusch und seinen Kater Tom. Und von da an erwarten Laura eine Menge kleine und große Überraschungen in dieser Anderwelt. „Laura und der Silberwolf“ ist wohl an die jungen Leser unter uns gerichtet. Das fällt schon am Cover auf und wird nur noch durch den einfachen und erheiternden Schreibstil betont, insbesondere wenn es um die Benennung der Wesen im Eisland geht (Eiskunstsäufer, Klafrier etc.). Für die Kleinen liest es sich dabei als spannendes und fantasievolles Abenteuer, auf das man Laura und ihre Freunde begleiten kann. Für die erwachsenen Leser ist dieses Buch aber vor allem eins: eine berührende Geschichte über ein kleines Mädchen, welche mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat und sich in eine so viel schönere Welt flüchtet. Auf gekonnte Weise hat Antonia Michaelis es fertiggebracht, den Leser über den Verlauf Lauras Krankheit im Dunkeln zu lassen. Denn dem Leser wird zu keinem Zeitpunkt deutlich, ob das, was Laura im Eisland erlebt, ein einfaches Hirngespinst ihrer Krebskrankheit ist oder ob es sich so tatsächlich abspielt. Ein klares Happy End hat dieses Buch in dem Sinne nicht. Denn am Ende trifft Laura eine Entscheidung, die man auf die eine oder andere Weise verstehen kann. Doch zumindest kann man sagen, dass Laura am Ende doch noch glücklich wird. Alles in allem eine wunderschöne und berührende Geschichte, die mit unglaublich viel Gefühl über ein märchenhaftes Abenteuer erzählt. Ein Buch, welches mich persönlich in meiner Kindheit und auch im Verlauf meines Erwachsenwerdens geprägt hat.

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  • Schöne Abenteuergeschichte mit ungewöhnlicher Heldin

    Laura und der Silberwolf

    EileenRavenScott

    16. July 2014 um 15:07

    Laura ist im Krankenhaus, man vermutet schnell, dass sie ziemlich schwer krank ist und nach und nach bekommt man heraus, dass sie Krebs hat. In dem Buch geht es aber nicht um Lauras Krankheit oder nur sehr am Rande. Es fängt damit an, dass ihr Vater, der sie oft besucht, ihr eine Geschichte über das Eisland erzählt. Und eines Abends hat die weiße Wand neben Laura so eine merkwürdige Farbe und Laura merkt, dass das keine gewöhnliche Wand ist. Denn durch diese Wand, zu der Zeit, wenn das Licht genau richtig ist, kann Laura ins Eisland gelangen. Im Eisland trifft Laura auf den Jungen Linusch, der allein in einem Iglu wohnt. Sonst gibt es neben der alten Liesbeth und den drei geheimnisvollen Schwestern, die nicht sehr oft auftauchen, nicht viele Menschen im Eisland. Warum das so ist, finden Laura und Linusch Stück für Stück heraus und wie sie die Menschen retten können, ebenfalls. Hier im Eisland fühlt sich Laura endlich gebraucht, sie muss Linusch helfen, den geheimnisvollen Silberwolf zu finden und am Ende zu wecken, damit wieder Frühling im Eisland einkehren kann. So wundert es den Leser nicht, dass Laura am allerliebsten im Eisland ist, viel lieber als im Krankenhaus, wo es ihr immer schlechter geht. Im Eisland tut ihr gar nichts mehr weh und sie friert auch nicht mehr, als die drei Schwestern ihr eine besondere Mütze schenken. Zusammen mit Linusch erlebt Laura viele Abenteuer und begegnet vielen wundersamen Tieren und Geschöpfen, zum Beispeil den Lichthamstern, dem Eiskunstsäufer, schokoladenkeksfutternden Schneeigeln und einem Behaglichkäuzchen, um nur einige zu nennen. Wie in allen Büchern, die ich bisher von Antonia Michaelis gelesen habe, ist die Sprache voller schöner Ideen und witziger neuer Wortkreationen. Es macht einfach Spaß ihre Geschichten zu lesen. Die Geschichte ist einfühlsam erzählt und Lauras Mut und Stärke rücken in den Vordergrund, sodass man (und Laura selbst auch) ihre Krankheit schnell vergisst. Mir hat die Geschichte um Laura und Linusch sehr gut gefallen und ich kann das Buch eindeutig weiterempfehlen. Kindern ab 10 (laut Leseempfehlung), aber auch Erwachsenen, die gerne spannende, ungewöhnliche Abenteuergeschichten lesen, wird das Buch bestimmt gefallen. 

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  • Rezension zu "Laura und der Silberwolf" von Antonia Michaelis

    Laura und der Silberwolf

    Moena

    08. January 2013 um 14:38

    "Laura und der Silberwolf" ist eines der Bücher, die schon seit Jahren auf meiner Wunschliste standen, weil mich die Handlung magisch anzog. Und es ist eins der Bücher, die meine Erwartungen nicht enttäuscht haben. Die elfjährige Laura liegt im Krankenhaus. Sie hat Krebs. Wenn ihr Vater sie besucht, erzählt er ihr und ihrer siebenjährigen Zimmergenossin Eileen Geschichten. Es sind Geschichten über ein fernes Land, in dem immer Schnee liegt und in dem merkwürdige Wesen wohnen. Eines Abends entdeckt Laura, dass es das wundersame Eisland tatsächlich gibt - nämlich hinter der weißen Wand ihres Krankenhauszimmers! Von nun an schleicht sie sich immer öfter - dann, wenn Eileen eingeschlafen ist - dorthin, um Linusch und Kater Tom zu treffen. Sie wollen den sagenumwobenen Silberwolf finden, der in den nachtblauen Bergen schläft und die Menschen im Eisland in Statuen verwandelt hat. Nur Laura kann Linusch dabei helfen. "Laura und der Silberwolf" ist eine sehr berührende Geschichte über eine schwere Krankheit, aber auch und vor allem über ein spannendes Abenteuer, bei dem nicht alles so ist, wie es scheint. Laura muss im Krankenhaus immer wieder anstrengende und kräftezehrende Untersuchungen über sich ergehen lassen und sehnt sich immer mehr nach dem Eisland, in dem sie sich gesund und stark fühlt und in dem sie Linusch helfen kann. Als Leser erfährt man dabei nicht, ob Laura das Eisland tatsächlich besuchen kann, oder ob sich ihre Abenteuer nur in ihrer Fantasie abspielen, denn Laura scheint zwar bewusst durch die weiße Wand einzutreten, wacht später aber immer in ihrem Krankenbett auf. Das Eisland ist eine wundersame Welt aus Kälte, Eis und Schnee. Nur zwei Menschen trifft Laura dort an, alle anderen sind zu Eisstatuen erstarrt. Doch auch Laura muss sich in Acht nehmen, denn die Nacht und die Dunkelheit sind gefährlich. Außerdem trifft Laura immer wieder auf ulkige Gestalten, wie die Wollkäfer, Renfriere oder Lichthamster oder auch die Tiefkühe aus dem Tiefküh-Fach. Gerade die Lichthamster fand ich immer wieder süß und sie brachten mich öfter zum Schmunzeln. Allerdings sind auch ein paar sehr alberne Wortverdreher darunter, wie der Eiskunstsäufer oder das Klafrier, auf dem die Schneeigel spielen. Hier merkt man, dass das Buch für jüngere Leser geschrieben wurde. Für junge Leser ist das Buch vor allem ein spannendes, fantasievolles Abenteuer, das man gemeinsam mit Laura erlebt. Für erwachsene Leser ist "Laura und der Silberwolf" eine berührende, auch sehr bedrückende Geschichte, denn als Erwachsener versteht man natürlich, was sich hinter der fantasievollen Handlung verbirgt. Zwar wird Lauras Krankheit nicht direkt benannt, doch die kindlichen Beschreibungen und das, was Laura im Krankenhaus durchmachen muss, lassen kaum Zweifel daran. So fühlt man mit Laura und der kleinen Eileen, die ihre Krankheit selbst noch gar nicht recht verstehen kann, und wünscht sich für die Mädchen nur ein Happy-End. Ob es dieses Happy-End für Laura gibt, liegt in der Auffassung des Lesers. Denn am Ende trifft Laura eine Entscheidung, die man sowohl positiv als auch negativ interpretieren kann. So oder so - das Ende lässt den Leser mit einem Kloß im Hals zurück. Und vielleicht auch mit der einen oder anderen Träne im Auge. Fazit: Eine berührende Geschichte, die mit viel Gefühl über ein märchenhaftes Abenteuer erzählt - und über ein starkes Mädchen.

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  • Rezension zu "Laura und der Silberwolf" von Antonia Michaelis

    Laura und der Silberwolf

    Die_Eule

    21. August 2011 um 22:31

    Antonia Michaelis habe ich über ihre wirklich grandios gestaltete Internetpräsenz kennengelernt; bis vor Kurzem hatte ich noch nie von ihr gehört. Als ich dann aber ihren "Pamphlet zum Sourealismus" gelesen habe, habe ich mir postwendend 6 ihrer Bücher bestellt. Zwei habe ich nun durch: "Laura und der Silberwolf" und "Wenn der Windmann kommt". Und beide sind wirklich phantastisch. "Laura und der Silberwolf" liegt jetzt auf dem Schreibtisch einer befreundeten Grundschullehrerin, die überdenkt, ob sie es als Schullektüre verwenden will, und "Wenn der Windmann kommt" ist von meiner kleinen Schwester im selben Zeitraum gelesen worden, in dem auch ich das Buch verschlungen habe: Ein Sonntag. Und sie war genau so begeistert wie ich. Zwei Dinge machen meiner Meinung nach besonders den Reiz dieses Buches aus (Drei Dinge, wenn man den vorzüglichen Stil Michaelis´ mitrechnet; aber das scheint Rezensionen zufolge die Regel für ihre Bücher zu sein): Zum einen hat ja die Idee der Verknüpfung von Rahmen- und Binnenhandlung, wie sie hier umgesetzt ist, schon einen gewaltigen "Eigen-Reiz", aber das ist ja eigentlich nichts "Neues" - Ähnliches kennt man ja z.B. aus Ralf Isaus "Neschan-Trilogie" (übrigens auch eine wunderschöne Serie). Zum Anderen aber besticht "Laura und der Silberwolf" durch den unglaublichen Einfallsreichtum und die tiefe Liebe, mit der Michaelis die Winterwelt geschaffen hat, und die wirklich eine "Winterwelt" im eigentlichsten Sinne des Wortes ist: Man stößt hier auf Wesen wie die "Renfriere", auf die Licht stehlenden "Lichthamster", auf die statt Milch Wolle gebenden "Wollschlafe" (oder Wollschläfer? Ich weiß gerade gar nicht), auf in Tiefkühfächern lebende Tiefkühe, man kann den Eiskunst-säufer bei der Arbeit beobachten und gerät rasch auch mal in ein gefährliches "Gewinter". Die beiden Protagonisten Laura und Linusch wachsen einem rasch ans Herz (wobei Linusch, gleichwohl v.a. durch Leitmotiv-technik charakterisiert, dennoch äußerst schnell zu einer wirklichen Person wird - ein Spagat, den viele Autoren nicht so gut meistern wie Michaelis hier), und auch die Sprache ist gleichzeitig (wie gesagt) durchweg stilsicher und auch kindgerecht. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich neben "Momo" wenig Kinderbücher kenne, die mit ebenso viel Vergnügen sowohl von Kindern als auch Erwachsenen gelesen werden können; und fast ebenso wenig Bücher gibt es, bei denen ich so absolut sicher weiß, dass ich sie mindestens noch einmal lesen werde. Wunderschönes Buch. Lesen!

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