Antonia Munoz Das Orakel von Paris

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Inhaltsangabe zu „Das Orakel von Paris“ von Antonia Munoz

Paris im Jahr 1678. Die Stadt brodelt. Wahrsager, Schwarzmagier, Scharlatane und Giftmischer geben sich in den Salons der Aristokratie die Klinke in die Hand und zelebrieren an geheimen Orten schwarze Messen. Jeanne Meunier ist ein einfaches Mädchen aus dem Loiretal als sie nach Paris kommt, um dort ein neues Leben zu beginnen und die Vergangenheit zu vergessen. Durch die Hilfe ihrer Freunde, eines vor Bedenken triefenden Apothekers, einer Putzmacherin und nicht zuletzt ihres quengelnden Schutzgeistes Gabrielle, avanciert das junge Mädchen zu einer Sensation. Jeanne wird zur Geisterbeschwörerin, zum Sprachrohr der Toten. Ihre Séancen sind in aller Munde. Jeder, der auf sich hält, muss La Dame Rouge wenigstens einmal gesehen haben. Jeanne macht Furore, gelangt zu Ruhm und Vermögen. Doch ihr Erfolg entfacht Neid und trägt ihr die Feindschaft der Giftmischerin La Voisin ein. Der Generalleutnant der Polizei sucht nach Beweisen und will Jeanne als Hexe überführen. Und ihre Vergangenheit hat sie längst eingeholt. Von La Voisin in eine Falle gelockt, muss Jeanne um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen.

ein wunderbares Buch, aber ein Punkt Abzug für falsche Kommatasetzung und Schreibfehler. Bitte ein Lektorat für das E-Book!!

— kuschelwuff2504
kuschelwuff2504

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    Das Orakel von Paris
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2013 um 21:20

    Das Orakel von Paris ist ein Buch von Antonia Munoz. Es ist im September 2008 im Sieben Verlag erschienen. Das Buch umfasst 210 Seiten. Inhalt Paris im Jahr 1678. Die Stadt brodelt. Wahrsager, Schwarzmagier, Scharlatane und Giftmischer geben sich in den Salons der Aristokratie die Klinke in die Hand und zelebrieren an geheimen Orten schwarze Messen. Jeanne Meunier ist ein einfaches Mädchen aus dem Loiretal als sie nach Paris kommt, um dort ein neues Leben zu beginnen und die Vergangenheit zu vergessen. Durch die Hilfe ihrer Freunde, eines vor Bedenken triefenden Apothekers, einer Putzmacherin und nicht zuletzt ihres quengelnden Schutzgeistes Gabrielle, avanciert das junge Mädchen zu einer Sensation. Jeanne wird zur Geisterbeschwörerin, zum Sprachrohr der Toten. Ihre Séancen sind in aller Munde. Jeder, der auf sich hält, muss La Dame Rouge wenigstens einmal gesehen haben. Jeanne macht Furore, gelangt zu Ruhm und Vermögen. Doch ihr Erfolg entfacht Neid und trägt ihr die Feindschaft der Giftmischerin La Voisin ein. Der Generalleutnant der Polizei sucht nach Beweisen und will Jeanne als Hexe überführen. Und ihre Vergangenheit hat sie längst eingeholt. Von La Voisin in eine Falle gelockt, muss Jeanne um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen. (Klappentext) Erster Satz „Nicht einen einzigen Flohstich konnte ich mein Lebtag vorweisen.“ Meinung Das Cover ist gut gestaltet und passt perfekt zum Inhalt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und lässt sich leicht lesen. Die Handlung beginnt ziemlich langsam, aber die „Vorgeschichte“ ist nachher sehr wichtig, um zu verstehen, warum dies alles genauso passiert. Insgesamt wurde ich als Leser aber ziemlich gut gefesselt und die ständigen Wendungen machen das Buch sehr interessant. Die Autorin hat es meiner Meinung nach sehr gut geschafft, den Leser in die Vergangenheit zu versetzen und hält sich dabei genau an die damaligen Begebenheiten. Fazit Ein wundervoller und spannender Roman über ein Mädchen, das zum Orakel wird und während ihrer Lebensgeschichte immer vom Leser begleitet wird.

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  • Rezension zu "Das Orakel von Paris" von Antonia Munoz

    Das Orakel von Paris
    Tanja Asmus

    Tanja Asmus

    10. January 2010 um 11:45

    Wir befinden uns Ende des 16. Jahrhunderts in Frankreich. Jeanne Fleur Meunier wächst als Halbwaise bei ihrem Vater, einem Müller auf. Sie wird von allen gemieden. Die Leute munkeln über Sie und meinen, sie sei nicht ganz dicht. Als dann ihre Stiefmutter ins Haus kommt, fangen Jeannes Probleme erst richtig an. Als Georg sich dann noch an Jeanne vergreift, wird George vom Hof gejagt. Doch Jeanne ist entehrt. Eines Tages kommt der Marquis de Saint Fleur auf den Hof, um nach den Steuern des Müllers Ausschau zu halten und entdeckt Jeanne. Er bestellt sie zu sich und für Jeanne beginnt eine Zeit als Mätresse. Sie besitzt viele Luxusgüter, muss aber ihrem Liebhaber stets zu Diensten sein. Es gelingt ihr die Flucht nach Paris. Bei einem Apotheker wird sie anstellig und lernt dort die Kräuterkunde. Auf einem ihrer Botengänge lernt sie die Schneiderin Madame Dumonde kennen, und sieht deren verstorbenen Sohn in einer Ecke sitzen. Damit ist der kometenhafte Aufstieg von Jeanne nicht mehr zu stoppen und sie wird zu La Dame Rouge, einem angesehenen Medium. Schnell hat sie aber auch Neider auf den Plan gerufen und muss schon bald auch ihr Leben fürchten. Antonia Munoz hat das geschafft was kaum ein Autor/in bei mir schafft, und zwar mich von der ersten Zeile so zu fesseln, dass ich dieses Buch förmlich verschlungen habe. Wer Diana Gabaldons Highlandsaga mag wird Munoz’ Das Orakel von Paris lieben. Zwar bedient sich die Autorin keineswegs irgendwelcher Zeitsprünge, doch ist gerade die Vermischung von den Genres Historisch und Mystisch ist das, was gerade die weiblichen Leser anziehen dürfte. Ich habe mich völlig in einem Frankreich der vergangenen Zeit wiedergefunden. Wunderbar recherchiert, zeigt sie die Seiten, die alles andere als einfach für eine Frau waren. Jeanne wurde aber mit einem entzückenden Sturkopf sowie jeder Menge Mut ausstaffiert, so dass das Leben von ihr stimmig ist. Besonders gut haben mir die Dialoge zwischen ihr und Gabrielle gefallen, die nicht von dieser Welt ist. Das Buch wurde durch den unterschwelligen Witz immer wieder gelockert, so dass man einen flüssigen Schreibstil vorfindet. Als Leser kann man immer erahnen, in welche Gefahr Jeanne rein schlittern wird, was einen dazu bringt, die Protagonistin schütteln oder warnen zu wollen. Trotzdem ist es nicht im herkömmlichen Sinne voraussagbar. Die Spannungsbögen wechseln sich mit ruhigen Phasen ab, und man kann kleine Atempausen machen. Dem weiblichen Leser werden zudem auch einige erotische Szenen geboten, denn eine Liebesgeschichte zieht sich durch das Buch. Dies und die phantastischen Elemente machen das Buch zu einem reinen Lesevergnügen. Das eigentliche Ende wurde dankbarer Weise von der Autorin noch etwas hinausgezögert, und man erfährt zum Schluss noch ein Familiengeheimnis. Kleine Fragen bleiben offen, die aber nicht zwingend notwendig beantwortet werden müssen. So bleibt mir zu hoffen, dass die Geschichte von Jeanne Fleur eines Tages weiter gehen wird. Das Orakel von Paris ist eines der besten historischen Bücher, die ich dieses Jahr lesen durfte und man darf gespannt sein, was uns von der Autorin noch alles geboten wird.

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  • Rezension zu "Das Orakel von Paris" von Antonia Munoz

    Das Orakel von Paris
    Bokmask

    Bokmask

    08. August 2009 um 21:30

    Autor: Antonia Munoz Titel: Das Orakel von Paris Verlag: Sieben Verlag Erschienen: 2008 / 9 Seiten: 211 ISBN-10: 3940235237 ISBN-13: 978-3940235237 Cover: PB Preis: 16,50 € [b]Zur Autorin[/b] [quote] Antonia Munoz, Jahrgang 1967, ist seit vielen Jahren in der Personalberatung tätig und lebt in der Nähe von Frankfurt. Ihr Interesse für Literatur und Geschichte, insbesondere für die Geschichte Frankreichs, entwickelte sich bereits in ihrer Jugend und führte sie vom Lesen zum Schreiben. „Um es ganz frei mit Oscar Wilde zu formulieren, auch auf die Gefahr hin, dass er im Grab rotiert: als ich meine Liebe zu Büchern und das Schreiben entdeckte, war es für mich der Beginn einer lebenslangen Romanze. Einen, wenn auch nur kleinen Teil davon, an die Leser weitergeben zu dürfen, daran liegt mir.“[/quote] Quelle: Sieben Verlag [b]Inhaltsangabe:[/b] [quote] Paris im Jahr 1678. Die Stadt brodelt. Wahrsager, Schwarzmagier, Scharlatane und Giftmischer geben sich in den Salons der Aristokratie die Klinke in die Hand und zelebrieren an geheimen Orten schwarze Messen. Jeanne Meunier ist ein einfaches Mädchen aus dem Loiretal als sie nach Paris kommt, um dort ein neues Leben zu beginnen und die Vergangenheit zu vergessen. Durch die Hilfe ihrer Freunde, eines vor Bedenken triefenden Apothekers, einer Putzmacherin und nicht zuletzt ihres quengelnden Schutzgeistes Gabrielle, avanciert das junge Mädchen zu einer Sensation. Jeanne wird zur Geisterbeschwörerin, zum Sprachrohr der Toten. Ihre Séancen sind in aller Munde. Jeder, der auf sich hält, muss La Dame Rouge wenigstens einmal gesehen haben. Jeanne macht Furore, gelangt zu Ruhm und Vermögen. Doch ihr Erfolg entfacht Neid und trägt ihr die Feindschaft der Giftmischerin La Voisin ein. Der Generalleutnant der Polizei sucht nach Beweisen und will Jeanne als Hexe überführen. Und ihre Vergangenheit hat sie längst eingeholt. Von La Voisin in eine Falle gelockt, muss Jeanne um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen. [/quote]Quelle: Amazon.de [b]Meine Meinung[/b] Auf dieses Buch vom Sieben Verlag wurde ich durch sein schönes Cover, dunkler Hintergrund und eine historisch gekleidete, lesende Frau, aufmerksam. Auch der Klappentext, welcher mir eine sehr interessante Geschichte verhieß, sprach mich sehr an. Das Format des Buches ist mit seinen 22 x 15,4 cm eher unhandlich und die Schrift ziemlich klein gedruckt. Der Preis von 16,50 € für dieses Buch liegt für mich schon über der Schmerzgrenze Dies wog die Geschichte um Jeanne aber völlig auf. Für ihre Zeit war sie eine ungewöhnliche junge Frau, die wusste, was sie will, sich aber nicht immer traute sich durchzusetzen. Dies lag wohl auch daran, dass es in dieser Zeit viele Dinge gab, die sich für eine Frau nicht schickten. Alleine schon die Tatsache, dass Jeanne es sich nicht nehmen ließ, sich täglich zu waschen, führte zu Gerede in ihrem Dorf. Als 15jährige war sie zu einer Augenweide herangewachsen, so dass ihr Stiefbruder, der sie von Beginn an nur getriezt hatte, sehr großen Gefallen, der sich in einem Missbrauch entlud, an ihr fand. Der Lehnsherr des Vaters meinte dann auch noch, sich der jungen Frau bemächtigen zu müssen, hielt Jeanne auf seinem Schloss fast schon gefangen. Von dort konnte Jeanne mit Hilfe des Geistes der Mutter des Lehnsherren fliehen. Ja, Jeanne konnte mit den Verstorbenen reden und diese auch sehen. Sie floh nach Paris, wo sie ihre Gabe einsetzte und als Medium ihren Unterhalt verdiente. Leider brachte ihr diese Gabe nicht nur Gutes. Die Geschichte flog nur so dahin, der fesselnde, flüssige und sehr klare bildliche Schreibstil ließ bei mir nichts anderes zu als zu lesen, lesen, lesen. Das Buch aus der Hand zu legen, kam einer Strafe gleich. Nach den ersten Seiten schon war ich mitten drin in den Geschehnissen. Die Autorin hat es geschafft, dass ich sehr wütend wurde, aber auch dahin schmolz wie Butter in der Sonne. So mitgelitten hatte ich schon lange nicht mehr. Am liebsten hätte ich Jeanne auf die Schulter getippt, um sie vor Gefahren zu warnen. Die Protagonisten lernte ich mit jeder Seite besser kennen, die Jahre in Paris waren super beschrieben, rasant und spannend. Der berühmte Faden war allgegenwärtig und fand keine Ecken, um hängen zu bleiben. Eine richtig runde Geschichte, die für mich das reinste Lesevergnügen war. Dieses Buch hält alle mal das, was der Klappentext verspricht. Antonia Munoz hat sich mit diesem Buch auf meine Liste der bevorzugten Autoren geschrieben. Danke für so ein klasse Highlight der historischen Romane. Dieses Buch erhält 5 von 5 Sternen von mir.

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