Antonia Neumayer

 3.6 Sterne bei 70 Bewertungen
Autorin von Selkie.
Antonia Neumayer

Lebenslauf von Antonia Neumayer

Antonia Neumayer studiert Germanistik und Theaterwissenschaften in München. Bereits mit elf Jahren fing sie an Kurzgeschichten zu verfassen, gefolgt von unvollendeten Romanen und Fanfiction. Mit fünfzehn beendete sie ihren erstes Buch und mit zwanzig wurde ihr erster Roman veröffentlicht: "Selkie".

Alle Bücher von Antonia Neumayer

Selkie

Selkie

 (70)
Erschienen am 10.04.2017

Neue Rezensionen zu Antonia Neumayer

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Rezension zu "Selkie" von Antonia Neumayer

Hat Schwachstellen, aber ein solides Debüt
Solvejgvor 3 Monaten

Inhalt:
Als drei Fremde mit ihrem Bruder im Schlepptau verschwinden, entscheidet Kate dass sie dem nachgehen will. In Sorge um ihren Bruder schleicht sie sich auf das Boot der drei Unbekannten und trifft dort unerwartet auf Ian. Als ihre Gegenwart auffällt, findet sie sich zusammen mit ihm auf einmal auf der Flucht wieder. Wer sind die Männer? Was hat ihr Bruder mit ihnen zu schaffen? Kate hat viele Fragen, deren Antworten sie finden muss. 

Rezension:
Das Cover konnte mich damals sofort in den Bann ziehen. Dazu kam der Aspekt, dass es sich scheinbar um eine Geschichte um Selkies handelt – juhu! Doch leider hat mich das Buch nicht ganz überzeugen können, denn das Cover und der Klappentext sind hier irreführend.  

Die Selkie-Geschichte fand ich zu wenig ausgearbeitet und hier hätte ich mir einfach eine intensivere Ausarbeitung der Hanldung gewünscht. Ich habe eine Unterwassergeschichte – oder zumindest teilweise – erwartet aber das ist es so gar nicht. Für ein Buch, welches dem Genre Fantasy entspringt habe ich mir einfach eine „umfassendere“ Welt gewünscht – insbesondere bei den Selkies. Dies hat wohl auch damit zu tun, dass mich die Charaktere einfach nicht überzeugen konnten. Kate empfand ich als äußerst naiv und und unnahbar. Ich habe weder mit ihr mitgefiebert noch habe ich sie wirklich verstanden. Insbesondere als Protagonistin, sollte dies nicht der Fall sein.  Generell gesehen hatte sie das Potenzial dazu eine starke Hauptcharakterin zu werden, doch bedauerlicherweise wurde dieses nicht ausgenutzt. 

Die anderen Charakte wirkten auf mich oftsmals gleich und ich empfand sie als nicht vielseitig genug. Auch die Beziehungen waren mir oftmals unverständlich und konnte ich nicht nachvollziehen. 

Die Geschwindigkeit des Buches wechselt zwischen action und recht langatmig. Stellenweise wurde es kurz spannend und ich habe schnell viele Seiten verschlungen, doch dann wurde ich gleich wieder von einer sich endlos ziehenden Szene abgebremst. Bei knapp 500 Seiten empfinde ich dies doch sehr anstrengend. Hier hätten dem Buch vielleicht weniger Seiten gut getan. Die Atmosphäre konnte mich leider nicht erreichen. 

Nun aber mal etwas positives! Dies ist defintiv der Schreibstil der Autorin. Ich empfand ihn als sehr detailreich, flüssig und angenehm. Insbesondere für ein Jugendbuch ist er absolut geeignet. Da dies das Debüt der Autorin ist, möchte ich diesen besonders loben!

Auch die Grundidee fand ich interessant und war mit Sicherheit nicht verkehrt – nur leider einfach nicht ausgereift. Der Aspekt, dass Kates Bruder der Grund für ihr Tun ist fand ich erfrischend angeneh. Keine Romanze die sie antreibt, sondern die Liebe und die Sorge um ihren Bruder. 

Fazit:
Selkie hat mich nicht überzeugen können. Die Charaktere haben zu wenig Facetten und ihre Bewehgründe sind mir nicht immer klar. Auch die Handlung weißt diese Schwachstellen auf und ist meiner Meinung nach einfach ausbaubar. Die 500 Seiten haben sich oftmals gezogen und hier wäre weniger defintiv mehr gewesen. Der Schreibstil aber ist wirklich angenehm zu lesen und die Idee der Geschwisterliebe als Antrieb für Kates Tun fand ich wirklich klasse!

Lest auf jeden Fall auch noch die anderen Rezensionen, denn die Meinungen gehen hier absolut auseinander.

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AnnaBerlins avatar

Rezension zu "Selkie" von Antonia Neumayer

Solides Mittelmaß mit einigen Längen und zu wenig Fantasy
AnnaBerlinvor 10 Monaten

Inhalt: Als drei fremde Männer im Hafen von Kates kleiner Heimatinsel im Orkney-Archipel auftauchen, ahnt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Und als diese Männer ihren Bruder Gabe mitnehmen, steht für Kate sofort fest, dass sie dies nicht hinnehmen kann. Heimlich schleicht sie sich deswegen auf den Kutter der Fremden. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf und Kate muss sich entscheiden, ob sie ihren Plan beibehält oder Ian vertraut. Und damit landet sie mitten in einem Abenteuer, dass alles über ihre Familie und die Inselwelt auf den Kopf stellt…  Der Story-StapelErster Satz: „Der Junge konnte nicht schlafen.“Der Anfang ist recht rasant, so dass man sich als Leser nicht lange auf der Insel Orkney aufhält, sondern schon bald miterleben muss, wie die dubiosen Fremden den Bruder von Kate entführen. Hier war der Spannungsbogen für mich sehr hoch und ich war gefesselt von der Geschichte und Idee. Der Mittelteil war dann aber doch etwas langatmig, vor allem auch, weil es sehr lange dauert, bis die Fantasyelemente überhaupt zum Tragen kommen. Leider wirken diese aber auch sehr oberflächlich gehalten, so dass man als Leser nicht direkt das Gefühl hat, in eine fantastische Welt abzutauchen. Ansonsten reihen sich Actionszenen bis zum finalen Kampf aneinander und die Geschichte bleibt dabei so offen, dass Fortsetzungen möglich sind.  Grundsätzlich ist das Buch aber in sich recht solide abgeschlossen. Der Charakter-StapelKate ist auf eine Art ein sehr starker Charakter, der verbissen an einer Sache dranbleibt und dabei viel Mut beweist. Leider rutscht dieser Mut oft in Leichtsinnigkeit und die Verbissenheit wird zur Sturheit und Egoismus. Denn ihre Motive, ihren Bruder zu retten, sind anfangs löblich, verlieren aber mehr und mehr an Gewicht. Als Leser fragt man sich irgendwann, ob Kate ihren Bruder um ihres Bruders Willen retten möchte oder für sich selbst, um nicht alleine mit ihrem Vater zu sein und die Arbeit zu Hause ebenfalls alleine schaffen muss. Ihre Hartnäckigkeit ohne Einsicht zu zeigen, fand ich etwas nervig.Ansonsten gibt es viele männliche Charaktere, die soweit ganz in Ordnung sind, sich aber kaum voneinander unterscheiden. Insbesondere Kates plötzliche Nähe zu Alaric war für mich absolut rätselhaft und kein bisschen nachvollziehbar. Hingegen war Ian sehr erfrischend und auch etwas greifbarer.Die Selkies waren mir grundsätzlich aber zu menschlich und das hat vermutlich ebenfalls dazu beigetragen, dass kein wirkliches Fantasy-Gefühl aufkommen konnte. Der Stil-StapelDas Buch liest sich sehr flüssig – keine Frage. Besonders am Anfang ist man von dem rasanten Tempo an die Seiten gefesselt und die zahlreichen Action-Szenen tragen hier ebenso ihren Teil bei. Leider fehlte mir aber die Atmosphäre, die sowohl das Setting als auch die Idee mit den Selkies hätte hervorbringen können. Der Kritik-StapelEin Fantasy-Buch über Selkies, bei dem man als Leser das Gefühl hat, der Fantasy-Anteil ist zu gering – das ist einfach schade. Die Grundidee ist gut und man hätte daraus gewiss viel machen können, doch das Gefühl und die Atmosphäre kommen nicht rüber. Den größten Teil der Zeit verbringt man an Land oder auf Booten, gespickt mit Actionszenen.  Auf den Lesen-Stapel?Selkie hat eine spannende Erzählweise, jedoch bleibt der Fantasy-Aspekt eher außen vor. Hier taucht man nicht in eine faszinierende Welt ab, sondern bleibt an Land und kann Kämpfen beiwohnen. Es gibt also viel Action, ansonsten aber wenig Highlights. Kate wirkte als Protagonistin anfangs überzeugend, verlor aber an schnell an Sympathiepunkten. Somit bleibt es bei 3 Sterne Mittelfeldbewertung und eine Empfehlung für Leser von Action-Geschichten mit wenig Fantasy und Liebe.

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Kendalls avatar

Rezension zu "Selkie" von Antonia Neumayer

Viel zu monoton
Kendallvor einem Jahr

Kate und ihr Bruder Gabriel versuchen so gut es geht ein normales Leben zu führen, nachdem ihre Mutter die Familie verlassen hat. Doch plötzlich taucht eine Gruppe mysteriöser Männer auf, die Gabriel in einer Nacht und Nebel Aktion mitnehmen. Kate hat Angst um ihn und beschließt ihren Bruder zu retten. Was sie jedoch nicht weiß, dass sie beide damit in tödliche Gefahr bringt. 

Das Cover hat etwas magisches. Das war es auch, was mich überzeugt hat das Buch zu lesen, denn es ist einfach sehr schön gestaltet, ohne zu kitschig zu wirken. 

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich bereits ein wenig skeptisch, ob die Geschichte wirklich was für mich ist. 
Nichtsdestotrotz hat mich das Cover überzeugt und auch ein wenig Neugier hat in die Entscheidung mit reingespielt. 
Meine Neugier wurde allerdings relativ schnell gedämpft, denn bereits der Anfang konnte mich überhaupt nicht packen. 
Ich habe bestimmt an die drei Tage gebraucht um die ersten 50 Seiten zu lesen. 
Danach wurde es zwar etwas besser, aber leider immernoch nicht gut. Die Handlung hat sich unglaublich gezogen, es ist immer das selbe passiert nur vor einem anderen Hintergrund und eventuell einem anderen Ausgang. 
Auch die Charaktere konnten mich gar nicht überzeugen.
Kate ist unglaublich anstrengend und auch wenn ihre Absichten vielleicht ehrenhaft waren, sie ist einfach nur naiv und dumm. 
Der einzige dem ich vielleicht ein wenig was abgewinnen konnte war Ian. 
Daher war ich auch ein wenig enttäuscht, dass er vergleichsweise nur eine kleine Rolle im Buch gespielt hat, vom Ende mal abgesehen. 
Die Szenen im Fort und auf den Einsätzen der Saighdear haben mir am Besten gefallen; da war wenigstens mal ein wenig Action. 
Generell wurde mir in während der ganzen Geschichte viel zu viel um den heißen Brei geredet. 
Die ganze Handlung hätte man Locker in 300 Seiten bauen können; auf über 500 Seiten wiederholt sich alles viel zu häufig und irgendwann wird es einfach nur noch anstrengend. 
Der Schreibstil war in Ordnung, wenn grade mal eine etwas spannendere Stelle im Buch kam, ist man schnell durchgekommen und konnte auch ein wenig in die Geschichte abtauchen, auf den weniger spannenden Seiten wirkte er allerdings ziemlich monoton. 

Fazit: Für meinen Geschmack ist das Buch leider viel zu eintönig und langgezogen, ohne große Spannungsmomente und interessante Charaktere - schade.

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Gespräche aus der Community

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hallolisas avatar

Fragefreitag mit Antonia Neumayer

Erlebt ein fantastisches Abenteuer in den dunklen Tiefen der Nordsee und taucht ab in eine magische neue Welt mit Antonia Neumayers bezauberndem Debütroman!

Interessiert es euch, wie die Autorin auf ihre Ideen kommt und ob sie sich mit dem Meer verbunden fühlt? Dann stellt Antonia Neumayer im Rahmen dieses Fragefreitags einfach eure Fragen und gewinnt eines von 5 Exemplaren von "Selkie"!

Mehr über das Buch:

Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

>> Hier geht's zur Leseprobe!

Mehr über die Autorin:

Antonia Neumayer studiert Germanistik und Theaterwissenschaften in München. Bereits mit elf Jahren fing sie an Kurzgeschichten zu verfassen, gefolgt von angefangenen Romanen und Fanfiction. Mit fünfzehn beendete sie ihren erstes Buch und mit zwanzig wurde ihr erster Roman veröffentlicht: "Selkie".

Gemeinsam mit Heyne vergeben wir unter allen Fragestellern 5x "Selkie" von Antonia Neumayer. Stellt der Autorin einfach am 26.05.2017 direkt unter diesem Beitrag eure Fragen zum Buch, ihrem Leben und Schreiben.

Ich wünsche euch viel Spaß und Glück!
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Antonia Neumayer wurde am 31. Juli 1996 in München (Deutschland) geboren.

Antonia Neumayer im Netz:

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von 7 Lesern aktuell gelesen

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