Antonia Neumayer Selkie

(58)

Lovelybooks Bewertung

  • 57 Bibliotheken
  • 8 Follower
  • 3 Leser
  • 35 Rezensionen
(14)
(23)
(14)
(5)
(2)

Inhaltsangabe zu „Selkie“ von Antonia Neumayer

Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

Mich konnte die Story fesseln. Auch wenn ich mir manchal mehr Tiefe gewünscht hätte. Auf jeden Fall lesenswert.

— SirenaHolmes
SirenaHolmes

Ich liebe die Idee, bin vom Cover absolut verzaubert...und von der Umsetzung maßlos enttäuscht!

— Tiana_Loreen
Tiana_Loreen

Ein Debüt, dem es noch an Tiefe, Glaubwürdigkeit und Spannung fehlt!

— FrauTinaMueller
FrauTinaMueller

Ich bin absolut in diese einzigartige Welt abgetaucht...

— AlexandraHonig
AlexandraHonig

Überraschend anders!

— MosquitoDiao
MosquitoDiao

Kommt ein wenig schleppend in Fahrt aber Setting,Schreibstil und Idee überzeugen dann doch. :-)

— alice169
alice169

Eine besondere, einzigartige und mitreißende Geschichte, die mich gefesselt hat.

— NickyMohini
NickyMohini

Was für ein geniales Buch! Die Handlung hat mich mitgerissen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen!

— buecher_bewertungen1
buecher_bewertungen1

Eine sanfte Geschichte, welche einen gefangen nimmt mit mal ganz anderen Wesen.

— Bookalicious8
Bookalicious8

Interessante Thematik.....

— Bjjordison
Bjjordison

Stöbern in Fantasy

Mystic Highlands - Druidenblut

Eine unreife Protagonistin und eine unromantische Beziehung verbergen die spannenden und mystischen Elemente dieser Geschichte viel zu gut.

MoonlightBN

Beren und Lúthien

Eine sehr schöne Liebesgeschichte

BuchHasi

Das Erwachen des Feuers

Nach einiger Einlesezeit Pageturner

Tauriel

Alissa im Drunterland

Für jeden Alice-Fan ein Muss! Kleines aber feines Büchlein!

alice169

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Wer inhaltlich einen typischen Moers-Roman aus Zamonien erwartet hat, wird hier leider enttäuscht werden, weshalb ich Fans dieses Buch nicht

HappySteffi

Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung

Was für ein Roman! Ein genialer Auftakt mit viel Spannung und großen Gefühlen, dazu besonders zum Ende viele überraschende Wendungen

Claire20

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Selkie"

    Selkie
    Tiana_Loreen

    Tiana_Loreen

    27. August 2017 um 19:41

    Ich liebe die Idee, bin vom Cover absolut verzaubert...und von der Umsetzung maßlos enttäuscht! Langwierig und mit einer echt anstrengend Protagonistin. Schade, ich habe mir viel davon erhofft!Inhalt:Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt … (© Heyne)Meine Meinung:„Selkie“ war wohl eines DER Bücher des Jahres 2017 für mich. Ich sah es in der Vorschau und wusste, dass ich es UNBEDINGT lesen musste. Das Cover verzauberte und der Klappentext sprach sofort an. Leider kam es dann anders als erwartet und das Lesevergnügen blieb lange aus...Die HandlungEine geheime Gruppierung, mystische Wesen aus der Sagenwelt und ein normales Mädchen mittendrinn, die das Abenteuer ihres Lebens erlebt.Man sollte meinen, dass das genügt, um spannende Lesestunden zu bescheren und ja, irgendwie würde die Thematik und der Handlungsverlauf ausreichen, wenn das besagte Mädchen nicht so gekonnt das Blondchen von Nebenan spielen würde (bin nicht voreingenommen, aber leider ist Kate genauso *.*).Der Beginn ist sofort spannend, der Prolog ist mysteriös und wirft viele Fragen auf, doch bereits das erste Kapitel zieht sich in die Länge.Es wird viel geredet, erklärt und überlegt. Die eigentliche Handlung beginnt erst nach etlichen Seiten, sodass sich das Buch nach eine Weile ziemlich zieht.Ich finde die Idee von Antonia Neumayer wirklich gut, aber mit der Umsetzung bin ich persönlich nicht warm geworden. Es gab Momente, da wollte ich nicht aufhören, aber leider war ich viel zu oft in der Versuchung es tatsächlich zur Seite zu legen. Es war interessant, aber nicht so spannend, wie gehofft. Schade. So schade!Die CharaktereBeschreibe die weibliche Protagonistin mit einem Wort:Ufff...Okay, das war jetzt eher ein Geräusch, aber etwas anderes fällt mir nicht ein, oder vielleicht doch:Nervig.Anstrengend.Dumm.Naiv.Hab ich schon leichtgläubig gesagt?Kate mag – laut der Beschreibung der anderen Charaktere – vieles sein, aber sie hat diese furchtbar anstrengende Art, dass sie denkt, dass sie etwas KLUGES tut und eigentlich blindlings in die nächste Gefahr läuft. Doch stattdessen, dass sie daraus lernt, macht sie es wieder und wieder.Und das Beste dabei? Sie denkt, dass sie gar nicht in Gefahr ist. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich wegen einer ihrer echt dummen, naiven Gedanken die Augen verdrehen musste oder die Hände zusammengeschlagen habe und „Das darf doch jetzt wohl nicht wahr sein!“ gerufen habe. Sie weiß, dass die eine Gruppe gewalttätig ist und sagt dennoch, dass sie sie ja eh nicht umbringen würden. „Ähm...der tot ist nicht immer das schlimmste, Süße“, hätte ich dann am liebsten gebrüllt. Und da Kate fast 18 ist, kann ich ihre Gedanken/Aussagen nicht einmal auf ihr Alter schieben, denn etwas Lebenserfahrung darf man ihr – obwohl sie auf einer kleinen Insel aufgewachsen ist – ja wohl zumuten, oder?Aber am schlimmsten war wohl ihre Wut, wenn jemand sie oder ihre Taten als Naiv oder dumm dargestellt hat. Sie regt sich darüber auf, dass jemand ihre Taten/Gedanken als das entlarven was sie sind und versteht nicht, warum die Person darüber so denkt. Argh...sie hat mir echt Nerven gekostet! Viele Nerven! Seufz...Aber es gab auch Lichtblicke! Jack war ein solcher und auch Ian! Personen, die eine wichtige Stellung in ihrem Leben einnehmen werden und die ich persönlich wirklich mochte! Der äußere Schein kann manchmal täuschen, das wird hier bewiesen!Am meisten finde ich es schade, dass ausgerechnet die Schlüsselfiguren, also Kate und Gabe mich so dermaßen nervten, dass ich manchmal gar nicht mehr lesen wollte.Zudem war ich über ein paar Ausgänge der Handlungen nicht gerade glücklich. Das aus Alaric wurde...fand ich ehrlich gesagt weit hergeholt. Schade, aber außer ein paar Ausnahmen konnten mich die Charaktere nicht von sich überzeugen.SchreibweiseEinfach, locker und teilweise fesselnd. Das Buch wird in zwei Perspektiven verfasst, zum einen in Kates 3.-Person-EZ Sicht und für ein paar wenige Kapitel wird der Leser in die 3.-Person-EZ Sicht von Ian entführt. Ian war mein Lichtblick, sodass ich das Buch nicht einfach abbrechen konnte, sondern unbedingt zu Ende lesen wollte!Das EndeIch habe es beendet, weil ich hoffte, dass Kate sich verändert, aus ihren Fehlern lernt, aber viel davon bemerkt habe ich nicht. Das Ende ist jedoch eines:Offen und darauf wartend, dass es eine Fortsetzung gibt. Eine Fortsetzung, die ich, wenn Kate nicht ein paar Gehirnzellen wachsen, definitiv nicht lesen werde. *Frustabbau Ende*Sorry, das war jetzt nicht nett, aber Kate war echt anstrengend und der Verlauf der Handlung war durch ihre naiven Gedanken mehr als hervorsehend! Fazit:Tolle Idee, aber die Umsetzung war mehr als Mangelhaft. Die Handlung plätschert großteils nur so dahin und von der mysteriösen Wasserwelt bekommt man kaum etwas mit. Dazu nervte Kate tierisch und ihre total naiven Handlungen machten das Buch nicht besser.Ich habe mir um einiges mehr erwartet, als ich schlussendlich bekommen habe. Für ein Debüt ist es eine gute Leistung gleich ein 500+ Seiten Buch zu schreiben, aber wäre die weibliche Protagonistin weniger „Klischee“ gewesen, hätte ich mehr meine Freude gehabt!Von mir bekommt „Selkie“ 2 von 5 Federn!

    Mehr
  • Schöner und spannender Fantasy-Roman

    Selkie
    Freakajules

    Freakajules

    26. August 2017 um 16:00

    Zugegebenermaßen hatte ich "Selkie" lange auf meinem SuB liegen lassen, obwohl ich mich auf das Erscheinen des Buches doch sehr gefreut hatte. Allerdings habe ich hin und wieder ein paar weniger gute Rezensionen gelesen und dadurch ein wenig die Lust an dem Buch verloren. Weil ich aber nicht wollte, dass dies meine Meinung zum Debütwerk von Antonia Neumayer beeinflusst, hatte ich mich bewusst dazu entschieden, das Buch erst zu beginnen, wenn mich die "Selkie"-Lust wieder gepackt hatte. Letztlich bin ich sehr froh, dass ich gewartet hatte und mehr oder weniger unbeeinflusst an das 512-Seiten-starke Buch gehen konnte.Denn die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen. Mit den Sagen der Selkie war ich im Vorhinein überhaupt nicht vertraut, weswegen das Buch auch einige Aspekte aufgewiesen hat, die mir vollkommen neu waren und die mich dementsprechend auch ziemlich überrascht hatten. Ich liebe nämlich Robben und die Verwandlung vom Mensch zum Tier fand ich wirklich sehr bewunderswert dargestellt. Insgesamt hat mich die ganze Geschichte sehr fasziniert, seien es die robbenähnlichen Wesen, die Saighdear, die mit allen möglichen Mitteln Jagd auf sie machen, dass sie Gabriel als Rekruten mit in ihren Fort nehmen und Kate ihm nachreist, um hinter ihre Geheimnisse zu kommen und ihn vor dem falschen Einfluss zu beschützen. Mich hat die Geschichte absolut mitgerissen und ich war mit jeder Seite mehr gespannt, was als nächstes passiert. Trotzdem fand ich es ziemlich schade, dass die Geschichte eigentlich erst ab etwa der 150. Seite wirklich richtig losging. Das Vorgeplänkel und die Vorgeschichte waren zwar wirklich dringend notwendig, aber ein bisschen mehr zusammengekürzt hätte mir persönlich besser gefallen und hätte die Geschichte gerade am Anfang auch wesentlich dynamischer erscheinen lassen.Was mich allerdings mehr gestört hat, war die Charakterausarbeitung und die Gewichtung beim Auftreten der Figuren. Kate, als die Hauptprotagonistin, hat mir wahnsinnig gut gefallen. Sie hat alle Eigenschaften, die ich bei einer Heldin in einem Fantasy-Roman mag. Sie ist klug und clever, manchmal ein bisschen naiv und dazu noch tollpatschig, was sie allerdings mit Einfallsreichtum, Mut und Selbstaufopferung ausgleicht. Kate hat mich auf jeden Fall überzeugt. Allerdings bin ich kein Fan davon – war ich noch nie! – wenn man ein falsches Bild von Charakteren geliefert bekommt. Ich mag es eigentlich viel lieber, wenn ich von Anfang an weiß, wer die falsche Schlange ist, wer der Verräter ist und wer etwas böses im Schilde führt. An dieser Stelle will ich natürlich keinen Namen nenne, um euch die "Überraschung" nicht zu verderben. Ich mochte ihn allerdings sehr gerne, obwohl er immer ein bisschen komisch war. Und trotzdem war die negative Verwandlung für mich dann wiederum nicht überraschend genug ausgearbeitet; ich hatte keinen "WOW! Das hätte ich niemals gedacht"-Moment. Ich bin mir sicher, dass die Autorin das eigentlich besser kann. Dementsprechend hat mich dann auch gestört, dass Kates Love-Interest Ian circa zwei Drittel des Buches überhaupt nicht auftaucht. Ich hatte ja wirklich auf eine schöne, süße Jugend-Romanze gehofft, aber neben den ganzen Kämpfen, Verschwörungen und Rettungsmanöver war dafür leider einfach kein Platz. Das Ende hat mich dann allerdings hundertprozentig überzeugt. Ich habe mich wirklich gefreut über die Abschlussszene zwischen Kate und Ian. Die Freude darüber, dass die beiden so wunderbar süß miteinander umgehen, gemischt mit Ians Sorge und seiner Unruhe haben sich absolut auf mich übertragen, so dass ich natürlich sofort nachschauen musste, ob es einen zweiten Teil gibt/geben wird. Diesbezüglich habe ich (noch) keine Informationen gefunden, aber das stimmt mich auch nicht unbedingt traurig, denn ich liebe solche Enden, die im Kopf des Lesers unendlich neue Möglichkeiten und Handlungsverläufe erzeugen. Zwar bleiben noch sehr viele Fragen offen (Was wird aus Alaric? Wo ist Jack auf einmal hin verschwunden? Was wird aus den Selkies? Was wird aus Kate? Hat ihr Vater ihr die Wahrheit erzählt? Was passiert mit Gabriel? Was hat es mit den Halbselkies auf sich?), aber mich persönlich stören solche Enden überhaupt nicht. Ich mache mir gerne Gedanken über alle möglichen Fragen, spinne mir gerne die Geschichte selbst zu Ende, vielleicht auch mit ganz unterschiedlichen Verläufen. Ich liebe es, wenn Autoren ihren Lesern diese Möglichkeiten bieten, ohne am Ende viel zu viel zu verraten oder vorwegzunehmen. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja doch noch ein zweiter Teil? Freuen würde ich mich darüber natürlich auch.Auch der Schreibstil hat definitiv überzeugt. Für einen Debütroman steckt da meiner Meinung nach schon sehr viel Können dahinter und auch wenn ich recht lange für das Beenden des Buches gebraucht habe, sind die Seiten, wenn ich mal zum Lesen gekommen bin, nur so dahingeflogen. Das ist aber natürlich auch der spannenden Geschichte zu verdanken. Auch das Cover finde ich sehr gelungen, da es viele Details aus der Geschichte enthält und sehr ansprechend gestaltet ist. Auch im Nachhinein würde ich auf jeden Fall wieder zu diesem Buch greifen. Ich bin gespannt, was die Autorin sonst noch auf den Markt bringen wird.Fazit"Selkie" ist ein schöner Fantasy-Roman, dessen Einführungsphase meiner Meinung nach ein bisschen zu lange gedauert hat, der aber mit der Gesamtgeschichte doch überzeugen konnte. Ian, als männlichen Hauptprotagonisten, hätte ich zwar gerne öfter gesehen, genauso wie eine Romanze zwischen ihm und Kate, allerdings war der Plot rund um die Selkies auch so spannend genug. Einen eventuellen zweiten Teil und/oder weitere Bücher der Autorin werde ich mir auf jeden Fall ansehen, sobald sie erscheinen.

    Mehr
  • Nach knapp 200 Seiten abgebrochen

    Selkie
    Marysol14

    Marysol14

    21. August 2017 um 11:08

    Leider habe ich nicht Mal bis zur Hälfte durchgehalten... Ich empfand die Geschichte von der ersten Seite an als zäh und langweilig, zumal sich die Autorin in Kleinigkeiten verlor, ich die Protagonistin nicht ins Herz schließen und mich die Handlung nicht packen konnte. Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2017/05/selkie.html Wenn ich eines liebe, dann mysteriöse Meereswesen - und Selkies sind nicht nur selten in Fantasybüchern anzutreffen, sondern zudem noch äußerst faszinierend! So habe ich mich bereits riesig auf diese Neuerscheinung gefreut. Den ersten Dämpfer bekam meine Freude, als ich das Buch endlich in den Händen hatte - und feststellen musste, was für ein Wälzer das Buch ist! o.O Ich bin allgemein kein Fan von über 400seitigen Büchern, aber bei einem Trilogieauftakt??? Und dann begann ich zu lesen... ... und war von der ersten Seiten an wechselnd genervt und gelangweilt!Ich meine, der Titel sagt nun schon ganz deutlich aus, worum es gehen wird - und dennoch geschieht nichts Außergewöhnliches, Magisches, Fantastisches! Alltag, Flucht, Landschaft... gäääääähn. Ich kann es mittlerweile gar nicht mehr leiden, wenn bei Fantasyauftakten die Protagonisten (und Leser!) ewig im Unklaren über Hintergründe, Wesen und Fähigkeiten gelassen werden. Zudem wurde ich mit Kate nicht warm - sie war mir zu langweilig, unaufregend und gewöhnlich. Nein, ich brauche nicht DIE perfekte Heldin, mit umwerfenden Kräften und begeisternden Fähigkeiten, aber ich lese nicht, um mir seitenlang das langweilige Leben einer gewöhnlichen Person vorzustellen ^^ Außerdem war Kate mir auch zu naiv und sturköpfig, sie lief dann einfach mal weg, mitten in die Gefahr hinein... Auch sonst empfand ich keinen der Charaktere als besonders vielschichtig oder gar sympathischund ich bin mir ziemlich sicher, zu wem Kate im Laufe der Geschichte eine Liebesbeziehung aufbauen wird. Regelrecht enttäuscht wurde ich - neben den vielen Klischees und Stereotypen, die man bereits aus dem Fantasygenre kennt (mysteriöse Familiengeheimnisse, früh gestorbene Mutter, der plötzlich auftauchende Unbekannte mit Geheimnissen und schwerer Vergangenheit, usw.) - dadurch, dass die Geschichte AN LAND spielt! Ich meine, Klappentext und Cover suggerieren eine Unterwassergeschichte und stattdessen bleiben wir an Land, bei Kälte und Wind fror ich mit Kate im zugigen Leuchtturm... Zu Gute halten kann man dem Buch einen angenehm flüssigen Schreibstil der Autorin, gerade für ein Debüt, der jedoch wie die Story an sich nicht begeistern oder beeindrucken konnte. So habe ich das Buch nach nicht einmal 200 Seiten abgebrochen - ich merkte einfach, dass ich keine Lust habe, nach dem Buch zu greifen, weiterzulesen und mich Kates Schicksal auch nicht interessiert. Ich habe dann noch einmal wahllos durchgeblättert und wenn ich mich nicht täusche, erfährt sie quasi auch erst gegen Ende von der ganzen Selkiegeschichte - was bedeuten würde, dass man dieses Buch nicht mal Fantasy nennen kann ^^

    Mehr
  • Eine schöne und atmosphärische Fantasystory

    Selkie
    Sandra1978

    Sandra1978

    20. August 2017 um 11:36

    Inhalt Kate und ihr Bruder Gabriel leben mit ihrem Vater auf der schottischen Insel Shapinsay. Ihr Leben verläuft ruhig und idyllisch, bis auf einmal Fremde auf der Insel landen und gezielt mit Gabriel sprechen wollen. Wenige Tage später reist Gabriel mit ihnen ab - und Kate hat keine Ahnung, wohin, wie lange und warum, doch sie ist von einer Sache überzeugt: Es geschieht gegen seinen Willen. Und so startet Sie ihr abenteuerliches Vorhaben: Gabe zu finden und zu retten. Auf dem Weg wird sie beinahe entdeckt, aber von einigen recht seltsamen Jugendlichen gerettet und zu einem alten Leuchtturm gebracht. Dort erfährt sie, wer die Fremden sind: Eine Gruppierung, die sich dem Kampf gegen Fabelwesen wie Selkies, Meerjungfrauen und Anderem verschrieben hat. Kate glaubt nicht an diese Sagengestalten und weiß nicht mehr, wie ihr geschieht - vor allem, als sie diese Fremden kennenlernt und diese gar nicht so übel zu sein scheinen. Doch auch ihre Welt gerät ins Wanken, als sie immer mehr Dinge erfährt und sieht, die eigentlich nicht sein dürften... Beurteilung  Ich habe nun lange gebraucht, um mit dem Buch anzufangen, da mich die doch sehr gemischten Rezensionen dazu recht abgeschreckt haben. Nach den ersten Seiten konnte ich die teils schlechten Beurteilungen allerdings schon nicht mehr nachvollziehen. Um das vorneweg zu nehmen: Selkie fand ich richtig gut! Kate ist eine tolle Protagonistin, die man einfach gern haben muss. Ein Mädchen, dass zwar noch nicht viel von der Welt gesehen hat, aber das Herz am rechten Fleck hat, die ihre Familie liebt und ihre Tiere, und natürlich ihre Heimat Schottland.  Selkie ist eine Verbeugung vor Schottland, und es ist eine Verbeugung vor den alten Märchen und Sagen und ich finde, dass man auf jeder Seite die Liebe und die Faszination für die Natur und die verschiedenen Sagengestalten rund um das Meer und die Inseln spüren kann.  Beim Lesen konnte ich mich richtig in die Atmosphäre der verschiedenen Schauplätze hineindenken. Was ich noch nicht wusste und was mich total fasziniert hat, war auch die Geschichte der Entstehung der Selkies.  Die Handlung im Buch verläuft zwar eher ruhig, aber dennoch nicht langweilig. Das Tempo passt finde ich gut zur Geschichte und zur gesamten Atmosphäre des Buchs. Der Schreibstil ist flüssig und eingängig, so dass man auch längere Etappen am Stück lesen kann, ohne das es anstrengend wird.  Das Ende ist ziemlich offen, und auch wenn ich nirgends was dazu gefunden habe, hoffe ich sehr, dass es irgendwann noch eine Fortsetzung zu Selkie geben wird, denn ich finde die ganze Geschichte hat unglaublich viel Potential und aus den ganzen Charakteren und Hintergründen der alten Sagen kann man noch unglaublich viel machen.  Also, wer bislang gezögert hat: Von mir gibt es absolute 5 Sternchen für Selkie, denn das Buch hat mich richtig verzaubert und mir Lust gemacht auf mehr davon! 

    Mehr
  • Selkie

    Selkie
    FrauTinaMueller

    FrauTinaMueller

    14. August 2017 um 17:05

    Die junge Autorin Antonia Neumayer hat mit ihrem Buch “Selkie” ein solides Debüt hingelegt. Die Protagonistin Kate, 17 Jahre alt, lebt mit ihrem Vater und Bruder auf einer kleinen Orkneyinseln im Norden Schottlands. Kate steht ihrem Bruder Gabriel – liebevolle Gabe genannt – sehr nahe. Der Vater der beiden ist Alkoholiker, seit ihre Mutter die Familie verlassen hat. Doch eines Tages geschehen seltsame Dinge … Drei Männer besuchen plötzlich die Insel , sie tragen merkwürdige Uniformen und möchten unbedingt Kates Bruder Gabriel mitnehmen. Wohin, wollen sie partout nicht verraten. Kate möchte dem ganzen auf die Schliche kommen und begibt sich als blinder Passagier auf das Schiff dieser seltsamen Männer. Dort wird sie von einem anderen Jungen entdeckt und muss ganz plötzlich vom Schiff entkommen, da Schüsse fallen. Kate ist jedoch fest entschlossen, ihren Bruder zu retten. Die Geschichte um Kate und ihren Bruder beginnt arg holprig und doch schon zu sehr konstruiert, um in einen Lesefluss zu kommen. Ich war schon kurz davor, das Buch wieder zur Seite zu legen … Es wird jedoch spannender, als Kate auf dem Schiff der merkwürdigen Männer ist, auch wenn es hier und da doch auch Längen gibt. Kate fand ich als Protagonistin arg fade, und auch sehr naiv, was mich oft genervt hat und was die Geschichte dann wieder unglaubwürdiger machte. Sprachlich ist es okay, aber nicht überragend und spannend fand ich es auch eher dezent. Es ist vieles vorhersehbar, wenig tief und ich denke, das liegt auch am Alter der Autorin. Das Cover ist sehr anziehend, mystisch. Gut fand ich auch, dass es nun mal um andere Fantasywesen ging, eine schöne Abwechslung. Dennoch hätte ich mir – gerade bei den Selkies – mehr Geschichten zu diesem Volk gewünscht. Die Geschichte hat definitiv mehr Potential! Fazit: Ein Debüt, das man lesen kann, dem es aber noch an Tiefe, Glaubwürdigkeit und Spannung (ich sage nur die Sagen der Selkies etc.) fehlt. Der Schluss ist eher vage, es könnte sein, dass es noch einen 2. Teil geben wird.

    Mehr
  • Eine ganz besondere Geschichte!

    Selkie
    AlexandraHonig

    AlexandraHonig

    26. July 2017 um 16:34

    Selkie ♡Antonia NeumayerAls Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …Kennt ihr Bücher, die zu lange ungelesen bei euch rumliegen, und wenn ihr sie dann gelesen habt, ärgert ihr euch, dass ihr es so lange lieben lassen habt, weil es euch richtig gut gefallen hat? So ging es mir mit ‚Selkie’. Ich habe es viel zu spät in die Hand genommen, angefangen und schwuuuups: durchgelesen. Ich fand die Idee super – ich war ganz fasziniert von den Selkies. Kate ist eine toughe Protagonistin, die vor Allem durch Loyalität und Mut heraussticht. Ich fand es bewundernswert wie sie sich für andere einsetzt. Ian hat mir besonders gut gefallen, denn er ist mindestens genauso mutig und loyal wie Kate. Die Beiden sind ein tolles Protagonisten-Gespann und haben der ohnehin schon spannenden Story noch die Kirsche obendrauf gesetzt. Das Setting hat mich zusätzlich absolut fasziniert, die raue See und die windigen Inseln. Die Autorin hat es geschafft mir beim Lesen das Gefühl zu vermitteln, selbst Teil der Welt zu sein. Klingt perfekt? Ja, fand ich auch. Bis ich die letzte Seite beendete und mir dachte „Ach, eine Dilogie. Dann schaue ich doch gleich mal wann der zweite Teil kommt...“ Aber es gibt keinen zweiten Teil! Das war das Ende! Ich kann es immer noch nicht fassen – was soll das? Ahhhhhh, ich kann mit sowas nicht umgehen. Es gibt noch unglaublich viele offene Fragen und ungelöste Konflikte. Ich fühle mich um mein Ende betrogen. Abgesehen davon ist dieses Buch etwas ganz Besonderes und ich konnte es nicht aus der Hand legen und hatte ganz viel Freude damit.4 von 5 ♡

    Mehr
  • Überraschend anders!

    Selkie
    MosquitoDiao

    MosquitoDiao

    13. July 2017 um 11:32

    „Papa!“, schrie er ein letztes Mal aus Leibeskräften, doch seine Stimme, das Toben von Wind und Regen, das gequälte Ächzen des Schiffes, all das wurde von tauber Dunkelheit verschluckt, als der Junge ungebremst in das eiskalte Wasser stürzte. Auch hier wieder einmal: vielen lieben Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Ich war sooo wahnsinnig gespannt auf die Geschichte, trotzdem hat es jetzt so lange gedauert, bis ich es wirklich gelesen habe. Als es ankam, hatte ich bereits einmal reingelesen, aber so ganz konnte es mich da noch nicht fesseln, die ganzen guten Leserstimmen habe mich aber doch neugierig gemacht. Was für ein Einstieg. Nicht. Man startet mit einer kleinen Rückblende, die aber mit einer Erklärung sehr lang auf sich warten lässt. Genauso wie der Spannungsbogen. Es ist nicht so, dass nichts passieren würde…aber mir hat es leider wirklich zu lange gedauert, bis es um „das Wesentliche“ ging. Knapp 150/200 Seiten und dann kam in meinen Augen erst der richtige Einstieg, dafür aber auch in geballter Ladung. Ab da an konnte ich das Buch dann auch wirklich nur schwer aus der Hand legen, weil sich viele Ereignisse überschlagen haben und man gar nicht mehr wusste, was einen erwartet und wem man noch trauen kann. Kate hat mir, zumindest anfänglich, als Protagonistin richtig gut gefallen. Sie ist taff und tritt für die Sachen ein, die ihr wichtig sind – egal, was für Konsequenzen sie dafür in Kauf nehmen muss. Mit dieser Einstellung konnte sie auf jeden Fall viele Sympathiepunkte bei mir gewinnen. Allerdings hat sie zum Schluss hin keine klaren Linien mehr gehabt, an die sie sich gehalten hat. Was ich einerseits natürlich nachvollziehen kann, mich als Leser aber ein wenig genervt hab. (In sofern genervt, dass ich das Buch anschreien musste.) Auf einmal trifft sie Entscheidungen, die einfach niemandem mehr klar zu Gute kommen, sondern eine Mischung aus allem sind. Von ihrem Bruder Gabe, für den sie alles auf sich nimmt, erfährt man nicht allzu viel und ich persönlich konnte ihn überhaupt nicht durchschauen, obwohl er einen großen Teil im Buch präsent ist. Ian und Alaric. Wer jetzt wieder Angst vor einer berüchtigten Dreiecksbeziehung hat, der sei beruhigt! Hier kommen wir an den Teil, den ich besonders gerne mochte. Denn es geht hier eben NICHT um eine Lovestory. Vielmehr geht es um Vertrauen, Loyalität und Freundschaft. Drei Aspekte, die gerade in der Kombination zwischen den beiden Herren und Kate hart auf die Probe gestellt werden. Ich fand es wirklich überraschend und absolut positiv, was die Autorin hier gemacht hat: Der Antrieb von Kate war und ist ihr Bruder. Punkt. Sind wir ganz ehrlich, meistens sind es doch die „Liebschaften“, die immer mehr in den Vordergrund rücken. Was ich auch gar nicht immer schlimm finde, aber auch einfach mal sehr erfrischend, wenn man das „Ziel“ vor Augen behält. An Lunas Stelle wäre ich genauso hin und her gerissen gewesen, denn ich war mir schnell unsicher, wer hier überhaupt noch annähernd ein ehrliches Spiel spielt. Zum mystischen Aspekt: Auf diesen Teil habe ich mich natürlich am meisten gefreut und war auch hin und weg, als das ganze einen leichten „Piraten-Monsterjäger-Touch“ bekommen hat! Nur hat es mir zum einen halt wirklich ein bisschen zu lange gedauert, bis das Ganze ins rollen gekommen ist und zum anderen…ich hätte mir einfach noch so viel mehr davon gewünscht! Nichtsdestotrotz war dies ein wirklich starker und toller Auftakt, ich hoffe, dass die Autorin noch viel zu dieser Geschichte zu schreiben hat! FAZIT Auch wenn ich den Start ein wenig langatmig fand, so wird das Durchhalten auf jeden Fall bezahlt und man wird in eine ganz besondere Welt entführt. Ob nun Fans von „Monsterjägern“ oder mythischen/fantastischen Wesen – alle kommen hier auf ihre Kosten! Außerdem eine wirklich tolle Geschichte, was Vertrauen, Hingabe und Freundschaft angeht – definitiv lesenswert!

    Mehr
  • Eine besondere, einzigartige und mitreißende Geschichte, die mich gefesselt hat

    Selkie
    NickyMohini

    NickyMohini

    26. June 2017 um 16:23

    "Selkie" ist der übersinnliche, empfehlenswerte Debütroman von "Antonia Neumayer". Die Geschwister Kate und Gabe leben auf einer kleinen Insel, auf der sie ein friedliches, geordnetes Leben führen. Als eines Tages 3 fremde Männer im Hafen auftauchen und ihren Bruder Gabe mitnehmen wollen, weiß Kate nicht mehr, wo oben und unten ist. Diese Männer bedeuten Ärger und die junge Frau sieht gar nicht ein, dass die Männer ihr Gabe wegnehmen. Um ihren Bruder zu retten, schleicht Kate sich heimlich auf das Boot der Fremden. Dort wird sie von dem geheimnisvollen Ian entdeckt, dann fällt ein Schuss und Ian und Kate flüchten ins Meer. Wie hätte Kate ahnen können, dass mit der Ankunft der fremden Männer ein Abenteuer für sie beginnt, welches alles, was sie bisher über ihre Insel und die Familie wusste, durcheinanderwirbelt. Das Cover zeigt ein Mädchen unter Wasser. Sie wirkt zum einen, als würde sie sich wohlfühlen, doch sie streckt auch einen Arm nach oben, um wieder an die Wasseroberfläche zu kommen. Im Hintergrund ist eine kleine Insel mit einem Leuchtturm zu sehen und weit und breit nichts anderes als das offene Meer. Kate liebt ihren Bruder über alles und sie würde auch alles für ihn tun. Daher begibt sie sich in große Gefahr, um Gabe zu retten. Mit ihren Aktionen, die oftmals sehr spontan, und damit leider mehr als gewagt sind, beweist sie Mut und Stärke. Kate wächst mit jeder weiteren Aufgabe und lässt sich selten aus der Ruhe bringen. Es fällt ihr jedoch schwer, ihren Platz zu finden und sich zu entscheiden, auf wessen Seite sie steht. Und die Geheimnisse, die sie lüftet, machen die Entscheidung nicht gerade einfacher. Ian ist sehr rätselhaft. Wie aus dem Nichts rettet er Kate das Leben, doch wie war das möglich? Er scheint besondere Fähigkeiten zu haben, die er gut zu verstecken weiß und gerade das macht ihn auch so mysteriös. Ian weiß genau, was er sagen muss, um andere Menschen zu überzeugen und schreckt dabei vor einer Lüge auch nicht zurück. Ich muss zugeben, dass er mir manchmal ein wenig Angst macht, weil ich ihn schwer einschätzen kann. Gabe und seine Schwester waren bisher immer unzertrennlich und haben sich blind verstanden. Seit er bei den Saighdear angeheuert hat, ist er wie ausgewechselt. Kate erkennt ihren Bruder kaum wieder, und es scheint Gabe nicht einmal annähernd zu interessieren. Ich verstehe, wieso er zu den Saighdear gegangen ist, aber wirklich sympathisch ist er mir nicht. Eine besondere, einzigartige und mitreißende Geschichte, die mich gefesselt hat.

    Mehr
  • Etwas ganz anderes

    Selkie
    buecher_bewertungen1

    buecher_bewertungen1

    18. June 2017 um 16:01

    Zuerst möchte ich mich bei Frau Franziska Amann vom Bloggerportal dafür bedanken, dass das Buch so wahnsinnig schnell bei mir angekommen ist! Als ich mit dem Lesen angefangen habe, bin ich nicht so gut in die Geschichte eingestiegen; die ersten 50 Seiten waren für mich nicht unbedingt einfach, was vielleicht an dem ungewohnten Setting des Buches liegt, schließlich spielen die wenigsten Geschichten bei Schottland. Ungefähr nach 50 Seiten aber konnte ich voll und ganz in das Buch eintauchen und konnte plötzlich auch nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Schon recht am Anfang hat die Autorin mit den spannungsreichen Szenen angefangen, und obwohl die im Nachhinein recht harmlos wirken, war ich an den Stellen wirklich angespannt und gefesselt gewesen. Und dann geht es wirklich los, nachdem die Spannung wieder etwas abgeebbt ist, kommt die Handlung in Fahrt und es kommen völlig neue Dinge auf den Leser zu. Ich persönlich habe noch nie ein Buch gelesen, das sich an der schottischen Mythologie gelehnt hat; dennoch erwartet man schon fast die typischen Bausteine einer Fantasy-Erzählung, wie beispielweise eine Liebesgeschichte, die schon früh erkannt wird. Die hat hier komplett gefehlt, und wie die Autorin selbst sagt, war das genau ihre Absicht; sie wollte eine Geschichte schreiben, die für die Leser neu ist. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war schön flüssig und leicht verständlich. Die Autorin hat die Umgebung beschrieben und auch in die Geschichte eingebaut, ohne dass diese Beschreibungen zu großen Raum einnehmen, was ich sehr geschickt finde. Es wird aus der dritten Person erzählt, wobei der Fokus manchmal auf der Protagonistin Kate liegt, manchmal aber auch auf Ian, ihren Retter. Kate ist eine Protagonistin, die mich etwas verwirrt hat. Einerseits ist sie sehr mutig, sie schleicht sich beispielweise auf ein Schiff, das von wirklich sehr gefährlichen Männern gefahren wird - was ich mich wahrscheinlich nicht getraut hätte, auch wenn ich mich nicht für einen Feigling halte. Dann hatte Kate aber noch eine Eigenschaft an sich, die diesen grenzenlosen Mut, der teilweise auch als Dummheit interpretiert werden könnte, vollkommen in den Schatten stellt: sie ist manchmal unglaublich naiv. Kate fragt nicht, Kate stellt auch nichts infrage. Sie glaubt das, was man ihr sagt und sie will eine einzige Sache - teilweise kam es mir vor, als hätte sie Scheuklappen auf.Man muss aber sagen, dass sie vom Charakter her wohl einfach so sein sollte, da es sonst nicht in die Geschichte gepasst hätte. Und diese beiden hervorstechenden Eingenschaften hatte Kate auch das ganze Buch über, die Autorin hat eine echte Persönlichkeit aus ihr geschaffen. Auch alle anderen Charaktere waren extrem gut ausgearbeitet und kamen mir sehr authentisch vor. Fast alle hatten zudem auch mehrere Facetten, somit habe ich auch viele liebgewonnen - auch die "bösen" Menschen. Das ganze Buch über gab es keine einzige Stelle, die langweilig war und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Somit kann ich euch das Buch auf jeden Fall ans Herz legen und bin vollkommen überzeugt. Ich vergebe 4,5 Sterne.

    Mehr
  • Fantasy, die sich vom Einheitsbrei abhebt.

    Selkie
    gsimak

    gsimak

    17. June 2017 um 10:31

    Zum InhaltKate führt ein beschauliches Leben auf der Insel  im Orkney-Archipel. Schafe hüten und Autos reparieren macht ihr großen Spaß. Zu ihrem Bruder Gabriel (Gabe) hat sie eine große Verbundenheit. Ihre Mutter hat die Familie verlassen, als sie noch kleine Kinder waren. Ihr Vater kann den Verlust auch nach Jahren nicht verkraften. Er spricht dem Alkohol stark zu. Kate und Gabe müssen mit ansehen, wie der Vater immer mehr zerfällt.Eines Tages kommen 3 Männer in Uniformen, die Saighdear, um Gabe zu holen. Kate erhält keine Antwort auf ihre Fragen. Auch Gabe hält sich bedeckt. Kate sieht die Panik in den Augen ihres Bruders. Sie will ihn um jeden Preis retten. Sie fährt als blinder Passagier auf dem Kutter mit, der Gabe in ein anderes Leben bringt. Der geheimnisvolle Ian schleicht auf den Kutter und rettet Kate, nachdem an Bord eine Schießerei los geht. Sie springt mit Ian in die eiskalte Nordsee.   Meine Meinung                                                        Kate konnte ich von Anfang an gut leiden. Ihren Mut habe ich bewundert. Ich finde, da gehört schon was dazu, als blinder Passagier auf einem Kutter in einem verdeckten Beiboot mitzufahren. Noch dazu mit einer Besatzung, die aus dubiosen Männern besteht; welche Uniformen trugen, die gut zu einem Theaterstück gepasst hätten. Alaric ein Saighdear, und Ian wusste ich lange Zeit nicht richtig einzuordnen. Beide konnten Kate von ihrer Wahrheit überzeugen. Beide retteten ihr immer wieder das Leben. Ihrem Bruder meinten beide es gut. Alaric strahlte jedoch keine Wärme aus. Kate schaffte es, dass Alaric ein bisschen mehr Menschlichkeit zeigte. Kate stand stets im Zwiespalt, wem sie wirklich trauen konnte. Kate wusste nicht welches Geheimnis dazu beitrug, dass sich die Mannschaft von Alaric und Ians Leute nicht einig waren. Bei Gabe war sich Kate nicht mehr sicher, ob er überhaupt gerettet werden wollte. Selkies sind Wesen aus der schottischen Mythologie. Kate konnte sich noch dunkel daran erinnern, dass ihnen ihre Mutter immer Geschichten von den Robben erzählte. In diese Märchen waren die Selkies aber keine bösen Ungeheuer. In dieser Geschichte schon! Während die Saighdears immer wieder versuchten, die Selkies zu bekämpfen, setzten Ian und seine Leute alles daran, genau dies zu verhindern.Kate kam sich stellenweise vor, wie in einem schlechten Film! Fabelwesen bekämpfen? Geht´s noch?   Mein Fazit                                                       Ich wusste lange Zeit nicht, welches Geheimnis diese Menschen verbargen, die nicht von dieser Welt zu sein schienen. Den Schreibstil fand ich angenehm ruhig; was der Spannung in keinster Weise geschadet hatte. Der spannende Prolog konnte meine Neugierde wecken. Über 500 Seiten verbrachte ich in einer Welt mit Fabelwesen. Ich befand mich oftmals in- und unter dem Wasser. Eisige Kälte war stets spürbar, die jedoch nicht immer Wasser, Wind und Wellen geschuldet war. Die Protagonisten kamen authentisch rüber. Besonders Ian konnte mich für sich einnehmen. Ihm vertraute ich von Anfang an. Ich war sehr gespannt, ob ich mit meiner Meinung richtig lag. Mir ging es wie der 17 jährigen Kate. Ständig war ich hin- und her gerissen. Das Setting verleihte der Story den richtigen Rahmen. Kaltes Nordseewasser, ein geheimnisvoller Leuchtturm, ein Ford und rätselhafte Menschen. Ein Geheimnis, welches seinen Ursprung in der Ostsee zu haben schien. Fabelwesen, die den Weg aus Märchenbüchern geschafft haben sollen. Eine Fantasy-Geschichte die mich stellenweise mitzittern lies. Besonders ziemlich am Ende, wurden meine Fingernägel arg strapaziert. Ob mir das Ende gefallen hat? Welches Ende? Da kommt doch noch was! Habe ich Recht?War da nicht auch so was wie Liebe in Sicht?Ich bin beeindruckt, welches tolle Debüt die junge Autorin da hingelegt hat! Das Buch wandert in das Regal meiner Lieblingsbücher. Danke Antonia Neumayer.

    Mehr
  • Sehr durchschnittlich

    Selkie
    MiHa_LoRe

    MiHa_LoRe

    04. June 2017 um 20:46

    InhaltAuf Shapinsay, einer Insel Orkneys, ist es eigentlich immer sehr ruhig. Doch dann tauchen eines Tages drei Männer mit einem Boot auf und nehmen Kates Bruder Gabriel mit. Gabriel hat wohl schon länger davon gewusst, aber Kate nicht davon erzählt. Doch Kate kann nicht einfach zulassen, dass sie ihren Bruder mitnehmen - wohin auch immer. Heimlich schleicht sie sich in das Beiboot der Fremden, um ihnen zu folgen.Aber Kate bleibt nicht unentdeckt - es ist nur keiner der Männer, der sie findet, sondern Ian, der auch nichts auf dem Boot zu suchen hat. Und plötzlich, als ein Schuss ertönt, muss Kate mit Ian ins Meer springen um nicht erwischt zu werden.Bald erfährt sie dann, wer die fremden Männer sind und was sie mit ihrem Bruder vorhaben. Um ihren Bruder wieder nach Hause zu holen, begibt sie sich in ein magisches Abenteuer...Cover und TitelDer Titel sagt einem natürlich sofort, welche Wesen in diesem Buch eine Rolle spielen. Es war sehr leicht zu erahnen, was sich hinter den Geheimnissen verbirgt, aber das war wohl auch Absicht.Das Cover ist jetzt nicht besonders originell, aber doch magisch. Man erkennt, dass es um Wasser geht und außerdem ist auf dieser Kette das Wappen der Seighdear - das Zeichen der fremden Männer - abgebildet. Ich glaube, dieses Wappen wurde einmal erwähnt und beschrieben und an eine Kette mit dem Bild erinnere ich mich auch nicht, aber gut.ProtagonistenKate will unbedingt ihren Bruder beschützen und retten, denn es muss ihm ja so schlecht gehen. Na gut, seine Situation sieht wirklich nicht prickelnd aus, und vor allem, wenn man nicht weiß, wo er hingeht. Sich auf das Boot zu schleichen, war aber sehr gefährlich. Es klingt so, als hätte sie bisher ein ruhiges Leben gehabt, hat Motoren und andere Sachen repariert und sich um Schafe gekümmert. Da fand ich es schon mutig von ihr, dass sie das einfach tut, nur für ihren Bruder. Fast alle Dinge, die sie in diesem Buch tut, tut sie genau aus dieser Motivation.Es gab auch einige Kapitel aus Ians Perspektive, was der Spannung gar nicht gut getan hat. Ich denke, es hätte auch komplett ohne seine Perspektive funktioniert, es wäre sogar besser gewesen, denn so hätte man noch einige Geheimnisse bewahrt.Andere CharaktereGabriel will einfach nur, dass Kate wieder verschwindet. Er ist aus einem bestimmten Grund bei den Seighdear und seine Schwester soll sich einfach von der Organisation fernhalten. Er will sich also ganz allein für diese Sache opfern, Kate soll sich da nicht einmischen. Dabei handelt er egoistisch, er hat seine Familie ohne eine Begründung verlassen und nicht im geringsten bedacht, wie es seiner Schwester dabei gehen könnte. Er will nicht, dass sie sich in Gefahr begibt, aber er will, dass Kate akzeptiert, dass er in ständiger Gefahr ist!Alaric gehört zu den Seighdear und ist ein junger, attraktiver Kerl, der meistens sehr steif ist, aber manchmal, mit Kate wird er ganz locker und nett. Ian hat seine Motive natürlich direkt durchschaut: Alaric will Kate einfach nur an die Wäsche.Und dann gab es da noch Jack, aus dem ich bis zum Schluss nicht schlau wurde. Er ist ein bisschen älter als unsere Protagonisten und gehört ebenfalls zu den Seighdear. Am Anfang wirkte er wie ein unheimliches Ekelpaket, doch dann, als ich ihn besser kennengelernt habe fand ich ihn unterhaltsam und irgendwie auch liebenswert. Aber ich konnte halt seine Motive nicht erkennen, und darum bleibe ich misstrauisch.Handlung und SchreibstilIch fand es sehr durchschnittlich. Es war nicht besonders spannend, da viele Geheimnisse sehr offensichtlich waren, dazu hat Ians Perspektive ja beigetragen! Also war auch vieles, beinahe alles sehr voraussehbar.Ich fand die Handlung aber ganz in Ordnung. Die Charaktere konnten mich überzeugen und das Fort sowie die Ausbildung dort war interessant, wenn auch sehr knapp. Eigentlich war sie eher passiv: Man war nicht dabei, Kate hat nur davon berichtet oder sich daran erinnert. Da hätte ich eigentlich mehr von haben können. Die Kämpfe auf hoher See fand ich auch gelungen.Der Schreibstil ist sehr flüssig; ich weiß gar nicht, wie ich die 500 Seiten so flott gelesen habe, schließlich fand ich es ja nicht übermäßig spannend.SonstigesIch habe jetzt keine Informationen gefunden, aber ich hoffe mal, es gibt eine Fortsetzung. Das Ende war nämlich sehr offen, auch wenn es keinen Cliffhanger gab. Es sind noch viele Fragen offen, daher hoffe ich auf Antworten in Form einer Fortsetzung ;)Fazit"Selkie" war nicht besonders spannend oder etwas überraschend Neues, sondern ziemlich normal und auch sehr vorhersehrbar. Der Schreibstil war sehr flüssig, aber ohne die zweite Erzählperspektive hätte ich es etwas besser gefunden.

    Mehr
  • Ich habe viel mehr erwartet!

    Selkie
    himmelsschloss

    himmelsschloss

    30. May 2017 um 07:21

      Das Cover war für mich der Hingucker und der Klappentext klang für mich mehr als vielversprechend, aber leider bin ich wirklich auf das Cover hinein gefallen, denn das Buch war für mich leider ein kleiner Flop.Ich kam sehr schwer in das Buch hinein, weil mich der Schreibstil einfach nicht vom Tisch hauen konnte, denn er war nicht flüssig, sondern zäh wie ein Kaugummi - teilweise wirklich nervenaufbrausend und in meinen Augen stockend. Im Laufe der Story habe ich mich dann an den Schreibstil gewöhnt und es lief auch deutlich angenehmer, aber die Charaktere wirkten für mich undurchsichtig und nicht durchschaubar ohne jegliche Emotionen oder Besonderheiten. Für mich wurde teilweise alles nur oberflächlich erzählt, die Charakte waren Oberflächlich und auch die Selkies (Seehunde) wurden mir nicht genug durchleuchtet und konnten mein komplettes Interesse leider nicht wecken. Positiv war jedoch das alles durch diese wenigen Details recht mysteriös und geheimnisvoll wirkte und man hier und da doch etwas gerätselt hat und die Umgebungsbeschreibungen wirklich sehr gut gelungen waren, denn hier konnte man sich die Orte bildlich vorstellen und die Kulisse greifbar fühlen. Das Buch war in meinen Augen allgemein etwas zu lang gezogen, es hätten auch locker 150 Seiten weniger sein können, aber dafür mit mehr Details und mehr Gefühlen. Sollte es eine Fortsetzung geben, so werde ich diese nicht mehr lesen, denn es hatte für mich leider zu viele negative Aspekte. Mein Fazit: Ein Jugendroman der mich persönlich nicht umhauen konnte und für mich mehr als eine Schwäche aufweist. Oberflächliche Charaktere und mangelnde Details haben bei mir den "Lesespaß" gebremst.

    Mehr
  • Überraschendes Debüt

    Selkie
    MarionHue

    MarionHue

    29. May 2017 um 21:02

    Die junge Autorin Antonia Neumayer hat mich mit ihrem Debüt Selkie wirklich überrascht. Der Einstieg in die Welt von der siebzehnjährigen Kate und ihrem zwei Jahre älteren Bruder, die auf einer der Orkneyinseln leben, fällt leicht, die Protagonistin Kate besticht durch ihren Eigensinn und ebenso viel Mut, was sie sehr sympathisch macht, und ich hatte die See mit ihren zahlreichen Inseln sowie die schottische Rauheit gut vor Augen.Kates Welt erfährt eine Erschütterung, als ihr Bruder von seltsamen Männern auf ein Boot mitgenommen wird, er ihr aber kein Wort der Erklärung geben will. Da sie seit dem Verschwinden ihrer Mutter ein sehr enges Verhältnis zueinander haben, will sich Kate damit nicht zufrieden geben und schmuggelt sich heimlich auf das Boot. Ein seltsamer Überfall während der Fahrt hat zur Folge, dass sie mit einem jungen Mann die Flucht ins Wasser ergreift, weil er ihr klarmacht, dass die Leute, zu denen Gabriel gebracht wird, nicht besonders nett mit blinden Passagieren umgehen würden. Auf diese Weise lernt sie Ian und eine Gruppe Leute kennen, die in einem verfallenen Leuchturm auf einer der vielen Inseln wohnen.Ian wird Kate viele Fragen über die Organisation beantworten, die Gabriel angeheuert hat, sie aber mit genauso vielen Fragen im Ungewissen lassen. Im Laufe der Geschichte erfährt Kate von Selkies und anderen mystischen Fabelwesen, die seit Jahrhunderten gejagt werden, aber auch von einer Gruppe Leute, die genau das verhindern wollen. Es wird ihr nicht immer leicht fallen, zwischen gut und böse zu unterscheiden, doch ihr größter Wunsch wird letztlich sein, das moralisch Richtige zu tun und die Wahrheit über Selkies, über ihre Jäger und über ihre verschwundene Mutter zu erfahren.Die Geschichte hat mehrere Spannungsbögen und überrascht immer wieder mit neuen Wendungen. Der Erzählstil ist erfrischend klar und so manches Mal hat mich die junge Autorin  mit ihren wortgewaltigen Bildern des Insellebens vor der schottischen Küste überrascht. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was es von ihr noch zu lesen geben wird.

    Mehr
  • Fragefreitag mit Antonia Neumayer zu "Selkie"

    Selkie
    hallolisa

    hallolisa

    Fragefreitag mit Antonia Neumayer Erlebt ein fantastisches Abenteuer in den dunklen Tiefen der Nordsee und taucht ab in eine magische neue Welt mit Antonia Neumayers bezauberndem Debütroman!Interessiert es euch, wie die Autorin auf ihre Ideen kommt und ob sie sich mit dem Meer verbunden fühlt? Dann stellt Antonia Neumayer im Rahmen dieses Fragefreitags einfach eure Fragen und gewinnt eines von 5 Exemplaren von "Selkie"! Mehr über das Buch: Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt … >> Hier geht's zur Leseprobe! Mehr über die Autorin: Antonia Neumayer studiert Germanistik und Theaterwissenschaften in München. Bereits mit elf Jahren fing sie an Kurzgeschichten zu verfassen, gefolgt von angefangenen Romanen und Fanfiction. Mit fünfzehn beendete sie ihren erstes Buch und mit zwanzig wurde ihr erster Roman veröffentlicht: "Selkie".Gemeinsam mit Heyne vergeben wir unter allen Fragestellern 5x "Selkie" von Antonia Neumayer. Stellt der Autorin einfach am 26.05.2017 direkt unter diesem Beitrag eure Fragen zum Buch, ihrem Leben und Schreiben.Ich wünsche euch viel Spaß und Glück!

    Mehr
    • 234
  • Eine sanfte, fesselnde Geschichte

    Selkie
    Bookalicious8

    Bookalicious8

    28. May 2017 um 14:30

    Der Einstieg in das Buch gelang mir ganz leicht. Direkt zu Anfang lernen wir die Geschwister Kate und Gabriel kennen.Es dauert nicht allzu lang, bevor wir uns in einem Krieg wiederfinden. Einen Krieg, der ganz anders ist.Kate gefiel mir als Protagonistin wirklich gut. Sie ist mutig, wenn auch nicht durchweg überzeugt von ihren eigenen Handlungen. Aber sie ist verzweifelt und tut, was sie tun muss. Kate ist sympathisch und es macht Spaß sie zu begleiten.Ian und seine Freunde sind mysteriös und interessant. Er ist nicht besonders aufgeschlossen, aber ich war trotzdem oder gerade deshalb sehr neugierig auf ihn. Natürlich verbirgt er ein Geheimnis. Als die Bombe platzt sind wir als Leser nicht allzu überrascht. Kate hingegen ist es und sie reagiert nur logisch darauf.Die Saighdear sind neben Ian und seine Freunde die gegnerische Truppe, welche mich überrascht hat. Zuerst waren sie kalt und herablassend. Später jedoch zeigten sie ein ganz anderes Verhalten. Sie waren freundlich, gerade zu zuvorkommend. Selkie ist kein Buch in dem die Fetzen fliegen und es vor Toten und Verletzten nur so wimmelt - ich weiß, dass es logische Erwartungen sind, wenn man liest, dass es um einen Krieg geht. Selkie ist anders. Es ist ruhig - es gibt große und es gibt kleine Wellen. Große Ereignisse und kleine Ereignisse.Die Linien, wer böse und wer gut ist, sind schwammig. Sie gehen ineinander über. Ich empfand zuerst die einen als Böse - denn sie mussten es sein, so wie es bis dahin aussah. Aber, als man hinter die Fassade sah, waren sie womöglich doch gar nicht bösartig. Man wusste nie, was dort hinter steckte, woran man war. War überhaupt jemand böse oder gut?Es ist ein schönes Buch, welches eine gewisse Ruhe ausstrahlt, was meiner Meinung nach, perfekt dazu passte. Ich mag ruhige Geschichten, die mich fesseln können. Es macht es anders - im positiven Sinne. Mich konnte Antonia Neumayer mit dieser mythischen Geschichte packen. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und macht Spaß. Ruhig, magisch und fesselnd. Ich wollte immer weiter lesen. Ich wollte mehr über die Selkies und anderen mythischen Wesen erfahren und mehr über die Saighdears und deren Mitgliedern. Ich fand es spannend.Das Ende ist recht offen, aber doch zufriedenstellend. Ich persönlich mag jedes Ende, sofern es zum Buch passt. Das Ende harmoniert sehr gut mit der Geschichte, aber gleichzeitig lässt die Autorin sich offen Selkie fortführen zu können. Ich würde mich darüber freuen.Das Cover gefällt mir sehr, sehr gut. Es sieht nicht nur schön aus, es fühlt sich auch gut an. Samtig. Wunderschön!FAZITMich konnte Antonia Neumayer mit ihrem Debütroman Selkies absolut überzeugen. Sie hat mich in eine mythische Welt gesogen aus der es keinen Entkommen mehr gab.Die magische Ruhe rundet dieses Buch ab und ich war vollkommen gefangen in der Geschichte. Der Schreibstil tat sein übriges und ich flog durch die Seiten.Selkie ist wie eine sanfte Welle. Man genießt es und lässt sich treiben, aber man muss sich ins Wasser wagen. Wenn man sich auf Selkie einlässt, kann es ein Lesegenuss werden.Wer gerne mythische Geschichten liest und mal etwas anderes als Meerjungfrauen rund ums Meer sucht, der sollte sich auf die Reise rund um die Orkneyinseln begeben und sich von der Geschichte einsaugen lassen.

    Mehr
  • weitere