Antonia Rothe-Liermann Hilfe, ich bin Arzt

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Inhaltsangabe zu „Hilfe, ich bin Arzt“ von Antonia Rothe-Liermann

Welt - ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl - zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim. Die neue Krankenhausserie mit Herzklopfen-Garantie

Süßer Ärzteroman...total mein Geschmack :)

— Letizia00

Unterhaltsames Buch für alle Doctors Diary-Fans

— carrie-

super leichte und tolle Geschichte um Lena

— lenicool11

Kurzweiliger Roman ohne Tiefgang

— LiesaB

Witzige Unterhaltung zum Runterlesen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich habe mir so viel erhofft ... und bin leider ziemlich enttäuscht worden. Mit der Serie kann diese Bücher-Reihe leider nicht mithalten!

— MiraBerlin

herrlich Chaotisch,auch angehende Ärtze sind nur Menschen und keine Götter in Weiß ;)

— Moorteufel

  Carina2302  vor 9 Monaten Beschreibung: Lena kommt aus Lübeck und studiert Medizin. Für ihr Pflichtjahr wird sie in ein Berliner Krank

— xoxobusrakaratas

Nettes Buch für Zwischendurch, hätte mir allerdings mehr Handlung und Witz gewünscht. Werde trotzdem weiterlesen :D

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Witzig, kurzweilig, unterhaltsam für zwischendurch

— Evaalice

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  • Ein Buch für alle Doctor'S Diary Fans!

    Hilfe, ich bin Arzt

    carrie-

    09. October 2016 um 22:23

    Dieses Buch und auch die beiden Folgeteile habe ich schon gefühlte 10 Jahre in meinem Regal stehen. Ich wollte unbedingt gleich alle dre Bände haben (jetzt gibt es ja schon mehrere).Hauptsächlich darum, weil ich die Serie Doctor's Diary damals geliebt habe. Und ich liebe sie auch heute noch, weshalb ich es nun doch geschafft habe Band 1 zu lesen.Der Schreibstil ist spritzig und locker. Wer Doctor's Diary kennt und mag, fühlt sich sofort in der Geschichte wohl. Die Charaktere fand ich alle drei wirklich toll und durch die großen Interessensunterschiede war auch immer was los worüber der Leser lachen, schmunzeln, heulen und sich aufregen konnte.Das Buch hat von mir aber deshlab nur 3 Sterne bekommen weil für meinen Geschmack ein bisschen viel in diese 252 Seiten reingestopft wurde, es ist einfach extrem viel passiert und es waren auch immer sehr viele Zeitsprünge drin. Ich hab die ganze Zeit mit Lena mitgefiebert aber zum Schluss kam dann eine Wendung die mir persönlich zu schnell passiert ist. Dennoch werde ich Teil 2 und 3 auf jeden Fall lesen und bin gespannt wie es weitergeht!

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  • Ein sehr unterhaltsamer erster Band der Reihe ,,Miss Emergency"

    Hilfe, ich bin Arzt

    Buchbloggerin

    29. May 2016 um 17:03

    Seit einiger Zeit stehen in meinem Bücherregal die ersten drei Bände der fünfteiligen Reihe ,,Miss Emergency“ von Antonia Rothe-Liermann. Vor einigen Jahren habe ich den ersten Band Hilfe, ich bin Arzt! bereits in der Schulbibliothek ausgeliehen und gelesen, und jetzt habe ich ihn ein weiteres Mal gelesen – und bin immer noch so begeistert wie beim ersten Mal. Ich kann es echt nicht abwarten, die Reihe weiterzulesen. Inhalt: Welt – ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl – zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim … Meinung: Bevor ich dieses Buch zum zweiten Mal gelesen habe, wusste ich schon ungefähr, was mich erwartet, denn ich habe es ja bereits vor einigen Jahren gelesen. Jedoch habe ich befürchtet, dass mein Geschmack sich inzwischen verändert haben könnte und ich dieses Buch nicht mehr mögen würde – was jedoch nicht der Fall war bzw. ist. Sehr auffallend an diesem Roman ist der Schreibstil. Es wird die ganze Zeit aus der Ich-Perspektive und nur aus Lenas Sicht erzählt, die die Protagonistin in dieser Geschichte ist. Man merkt schnell, dass sie eine etwas naive junge Frau ist, die mit ihrer Unsicherheit zu kämpfen hat, was sie jedoch nicht unsympathisch macht. Sie ist ein starker Kontrast zu ihren beiden Mitbewohnerinnen Isa und Jenny, die sich gegenseitig auch sehr voneinander unterscheiden. Hin und wieder hätte ich mir einige Kapitel aus der Sicht eines anderen Charakters gewünscht, doch es hat mir letztendlich auch so gefallen, wie es ist. Lena ist PJlerin, eine Medizinstudentin, die nun nach ihrem Studium ihr Praktisches Jahr macht. Der Roman beschreibt ihren Alltag und da ihre Arbeit im Krankenhaus einen Großteil ihres Lebens beansprucht, findet man sich oft in einer Krankenhausszene wieder. So sehr mir auch die Szenen mit Lena, Isa und Jenny in ihrer Wohnung gefallen haben, muss ich sagen, dass die Kapitel, die sich im Krankenhaus abgespielt haben, mir um einiges besser gefielen. Die Atmosphäre dort war meist sehr angenehm und es gab viel Interessantes und Spannendes – wechselnde Patienten oder die Beziehungen der Ärzte und PJler untereinander. Noch interessanter wurde das Lesen durch die Gedanken von Lena, die man aufgrund der Ich-Perspektive mitbekommen hat. Es war sehr amüsant zu lesen, was sie zu dieser Situation oder zu jenem Umstand zu denken oder sagen hatte. Aber auch die Dialoge unter den Ärzten und PJlern waren sehr witzig und oft humorvoll – sehr unterhaltsam. Fazit: Den Roman Hilfe, ich bin Arzt! zu lesen hat mir großen Spaß gemacht und da er interessant und amüsant war, hat er mir sehr gefallen. Ich kann es kaum abwarten, die Reihe fortzusetzen, was ich vermutlich auch gleich tun werde, und vergebe diesem Roman 5 von 5 Sternen.

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  • Lena und ihr Leben sehr schön erzählt

    Hilfe, ich bin Arzt

    lenicool11

    03. May 2016 um 13:30

    InhaltWelt - ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl - zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim. Die neue Krankenhausserie mit Herzklopfen-GarantieMeine MeinungSuper toller flüssiger und lockerer Schreibstil. Die Protagonisten Lena ist mir sehr sympatisch und die Geschichte um ihr ersten Jahr im Krankenhaus und ihren Privatleben wird hier sehr schön erzählt.Auch ihre beiden Mitbewohnerinnen kommen nicht zu kurz.Es ist wirklich ein Buch für zwischen durch und keine anspruchsvolle Lektüre. Aber ab und zu mag ich so ein Buch echt gerne und bin wahnsinnig gespannt wie es mit Lena weiter geht.FazitJeder eine Locker leichte Geschichte mag mit Liebe drin ist hier genau richtig.

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  • Schwester, bitte geben Sie mir dringend Band 2

    Hilfe, ich bin Arzt

    merle88

    07. December 2015 um 21:12

    Inhalt: Welt - ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl - zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim ...  Meinung: Lena startet nach ihrem theoretischen Teil des Medizinstudiums voller Tatendrang in ihr praktisches Jahr an einem Berliner Krankenhaus. Doch bereits ihr erstes Aufeinandertreffen mit dem attraktiven Oberarzt Dr. Thalheim im Krankenhausfahrstuhl verläuft alles andere als optimal. In ihren WG-Mitbewohnerinnen findet Lena jedoch jede Menge Unterstützung um den Krankenhausalltag gut zu überstehen. Dennoch kann sie den anziehenden Dr. Thalheim nicht komplett vergessen und auch einer der Patienten stürzt Lena in ein wahres Gefühlschaos. Der Klappentext des Buches erinnert mich stark an die Serie Doctors Diarys. Beim Durchlesen der Informationen über die Autorin Antonia Roth-Liebermann wurde mir schnell klar warum. Die Autorin hat bei der Serie als Co-Drehbuchautorin mitgewirkt. Dies stört jedoch zu keiner Zeit, da Miss Emergency seinen ganz eigenen Charme und Witz zu bieten hat. Lena ist eine tolle Protagonistin, die auch mal Fehler macht und immer sehr menschlich rüberkommt. Sie ist eine Mischung aus ihren beiden Mitbewohnerinnen Jenny und Isa.  Jenny ist gebürtige Berlinerin und sehr selbstbewusst. Zudem ist sie sehr modebewusst und wechselt die Männer wie andere ihre Unterwäsche. Isa ist das genaue Gegenteil von Jenny. Sie ist sehr schüchtern und fleißig. Durch ihre unterschiedliche Art sorgten die Mädels bei mir für gute Unterhaltung. Ihre Entwicklung während der Handlung ist zudem spannend mitzuverfolgen. Allgemein lernt man als Leser einige Fachbegriffe kennen, jedoch nehmen diese nicht zu viel Platz ein, so dass es nie zu viel Fachchargon für den Leser ist. Die Krankenhausgeschichten all der Ärzte, Schwestern, Patienten und Labormitarbeiter sind super interessant und unterhaltsam. Zwar gibt es keine überraschenden Wendungen und die Geschichte mag etwas vorhersehbar sein, dies stört jedoch überhaupt nicht, denn die Selbstironie und der Humor sind unübertrefflich. Die sich unterschwellig anbahnende Liebesgeschichte konnte mich total überzeugen. Fazit: Wo zum Teufel ist Band 2?!? Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite unterhaltsam, lustig und interessant. Man lernt das Krankenhausleben besser kennen und die persönlichen Geschichten konnten mich total überzeugen. Nun möchte ich am liebsten sofort zu Band 2 greifen.  Klare 5 von 5 Hörnchen.

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  • Keine Konkurrenz für Doctor's Diary

    Hilfe, ich bin Arzt

    MiraBerlin

    Lena steht kurz vor ihrem Durchbruch: endlich hat sie ihr PJ, ihr Praktisches Jahr, in einem Krankenhaus in Berlin, wodurch sie ihrem großen Wunsch, Ärztin zu werden, näher als jemals zuvor ist. Natürlich ist sie nervös, aber auch sehr vorfreudig. Aber ihre Gefühle fahren nur noch mehr Achterbahn, als sie den leitenden Oberarzt antrifft, der überaus attraktiv ist. Und auch ihre Freundinnen sind sich sicher: er hat mehr Interesse an ihr als er eigentlich haben sollte... Gut, die Geschichte klingt jetzt nicht wirklich innovativ. Da aber immer wieder behauptet wurde, dass dieses Buch die geschriebene Form von der Serie "Doctor's Diary" sei, war ich neugierig, weil mir diese Serie eben ziemlich gefällt. Dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen, die aber leider enttäuscht wurden. Die Geschichte an sich ist ganz nett zu lesen und für gut geeignet für zwischendurch, allerdings wird man nicht so viel Drama erleben, wie man es in der Serie gewohnt ist. Hin und wieder gibt es ziemliche Durststrecken. Auch der Beruf der Ärztin wird mir, meiner Meinung nach, manchmal zu leicht dargestellt, zumindest das Lernen für die Prüfung. Jedenfalls schafft Lena das immer super, schließlich hat sie ja vorher viel gelernt und muss jetzt dementsprechend nichts mehr machen. Das passiert so häufig, dass es manchmal einfach zu unrealistisch war. Insgesamt gab es aber doch einen ganz guten Einblick in das Krankenhaus und auch verschiedene Krankheiten wurden so geschildert, dass man es als Laie verstehen konnte. Dennoch war gerade diese Oberflächlichkeit insgesamt ein Problem für mich, weil ich mich mit niemandem identifizieren konnte. Es war mir egal, was Lena machte, wer sich für Lena interessierte, ungefähr alles. Irgendwie hat es die Autorin leider nie geschafft, mich so wirklich mit dieser Gesichte zu fesseln. Insgesamt war das Buch mal eine nette Abwechslung. Ich war auf diese Reihe wirklich gespannt, aber der Auftakt konnte mich leider nicht überzeugen, weshalb ich diese auch nicht weiter verfolgen werde. Der Schreibstil war zwar nett, aber leider fehlte mir das gewisse Etwas. Hier muss ich leider wirklich sagen, dass mir die Serie viel, viel besser gefallen hat als die Buchform, was erstaunlich ist, wenn man überlegt, dass die Autorin auch Co-Autorin für "Doctor's Diary" war. Da hätte ich echt mehr erwartet...

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    • 4
  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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  • Hilfe ich bin ein Arzt

    Hilfe, ich bin Arzt

    christiane_brokate

    26. August 2014 um 01:32

    Kurzbeschreibung Welt - ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl - zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim ... Die neue Krankenhausserie mit Herzklopfen-Garantie. Meine Meinung: Ein sehr schöner Jugendroman der den Leser in die Welt von Lena entführt . Lena erzählt ihre eigene Geschichte und das normale Chaos im Klinikalltag und ihre Erfahrung in denn verschiedenen Bereichen. In dem ersten ist sie auf der Inneren Station und lernt dort Doktor Talheim kennen. Wird sie mit ihm zusammen kommen? Oder wird es nur eine Affäre. Es zeigt das normale Chaos im Leben der Liebe von Lena aber auch von ihnen Freunden es zeigt auch was sie alles im Klinikalltag erleben und sie werden mit vielen neuen Sachen konfrontiert. Der Autorin ist hier ein schönes leichtes spannendes Buch gelungen das denn Leser neugierig macht mehr über Lena und ihre Freunde zu erfahren will.

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  • Abenteuer Krankenhaus

    Hilfe, ich bin Arzt

    Carina2302

    30. April 2014 um 10:48

    Beschreibung: Lena kommt aus Lübeck und studiert Medizin. Für ihr Pflichtjahr wird sie in ein Berliner Krankenhaus geschickt. Mit 2 Freundinnen, die ebenfalls dieses Jahr absolvieren müssen, zieht sie in eine WG. Gemeinsam erleben sie nicht nur den Krankenhausalltag kennen, sondern genießen auch das Berliner Leben in vollen Zügen. Doch der 1. Tag im Krankenhaus könnte nicht peinlicher anfangen. Als sie sich bückt, um ihren Glückskugelschreiber aufzuheben, steht auf einmal der gutaussehende Oberarzt hinter ihr und lässt sie mit einem locken Spruch erröten. Und dann ist da auch noch ihr erster eigener Patient, mit dem es den ein oder anderen Schlagabtausch gibt und die Gefühle über Sympathie hinaus gehen... Meine Meinung: Das Buch habe ich nach einigen Flops gelesen. Eine Freundin hat es mir empfohlen, weil es locker leicht ist und einen zum schmunzeln bringt. Und tatsächlich ist dies hier der Fall. Die drei Freundinnen könnten nicht unterschiedlicher sein. Dennoch passen sie für die Geschichte einfach perfekt zusammen. Ihr Motto: Das einzige was wirklich zählt ist unsere Freundschaft. Natürlich gibt es zwischen ihnen auch mal Ungereimtheiten, doch schlussendlich gibt es nichts wichtigeres als dieses Band. Auch die Geschichten rund ums Krankenhaus fand ich sehr gelungen. Ich hatte das Gefühl mit Lena bei den einzelnen Patienten zu sein, sie vor mir zu sehen und die Diagnose mit zu stellen. Hier hat die Autorin dem Leser einen tollen Einblick gegeben. Ohne, dass es zu viele Fachbegriffe gibt und es dadurch langweilig oder anstrengend wurde. Der locker lustige Schreibstil hat mich die Seiten nur so weg lesen lassen. Die Wortwahl ist sehr passend. Im Krankenhaus sehr gewählt, fachgerecht und im richtigen Ton. Privat ist sie sehr locker, aber nicht vulgär. Aber komplett anders als in den Arbeitsszenen. Der Wechsel ist sehr gut gelungen. Fazit: Ich freue mich sehr auf die nächsten Bänder und kann diesen Auftakts Band nur wärmstens empfehlen.

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  • Ein guter Auftakt einer Reihe

    Hilfe, ich bin Arzt

    Shellys-Buecherecke

    08. March 2014 um 10:53

    Inhalt: Lena ist Medizinstudentin und verbringt ihr praktisches Jahr als PJler im Lernkrankenhaus St. Anna in Berlin. Zum Glück kann sie sagen, dass sie mit 2 weiteren PJlerinnen, Jenny und Isa, in einer WG wohnt, wo sie die Beiden nicht nur um medizinischen sondern auch um freundschaftlichen Rat bitten kann. Denn im Krankenhaus erlebt sie ein Chaos der Gefühle. Nicht nur der Oberarzt Dr. Thalheim verdreht ihr dem Kopf, denn es gibt auch noch ihren sportlichen Patienten Manuel. Aber auch die kleine Fr. Klein macht ihr sehr zu schaffen. Meine Meinung Das Cover ist sehr hübsch gestaltet. Man merkt gleich, dass es sich hierbei um ein Mädchen-Jugendbuch handelt, wobei es auch gerne die Jungs/Männer lesen können. Auf dem Cover ist zur Hälfte eine junge Ärztin abgebildet, wobei man sich denken könnte, dass es sich wohl um Lena handelt. Da der Kopf der Ärztin fehlt, kann somit jeder Leser sich sein eigenes Bild machen, wie wohl Lena auszusehen hat. Was ich persönlich sehr gut finde. Der Untertitel „Hilfe, ich bin Arzt“ passt auch sehr gut zum Buch. Denn es geht schließlich um Lenas erste praktische Eindrücke, ihre Ängste und Entscheidungen, wie sie mit Patienten umgehen wird. Der Schreibstil ist sehr einfach und schlicht gehalten, so dass das Folgen der Geschichte sehr einfach fällt und auch die Lust am Lesen nicht vergeht. Dabei sind auch die recht kurzen, bis teilweise mittellangen Kapitel auch sehr hilfreich. Erzählt wird es in der Ich-Form und somit aus der Sicht von Lena, wie sie und ihre Freundinnen, Jenny und Isa, deren Klinikalltag und Privatleben erlebt. Was mich jedoch aus dieser Ansicht stört, sind die fehlenden Dialoge. Es werden schließlich immer nur die Sätze von anderen geschrieben, was jedoch Lena dazu sagen hat, wird ganz normal in der Erzählung weitergeschrieben. Die Hauptprotagonistin ist Lena Lena ist noch eine angehende Ärztin und erlebt im Lernkrankenhaus St. Anna ihre ersten praktischen Erfahrungen. Dabei sind ihre Gefühle und Ängste sehr gut beschrieben. Man kann sich richtig gut in sie hineinversetzen, und man denkt sich, dass diese Ereignisse einem selber passieren. Wichtige Nebencharaktere: Jenny ist eine von ihren beiden Mitbewohnerinnen. Auch sie lernt im St. Anna Krankenhaus. Doch auf ihre etwas arrogante Art, passieren ihr auch manch so kleine Missgeschicke. Dabei kann sie sich immer auf ihre Freundinnen verlassen. Isa ist die Dritte im Bunde. Sie ist eher schüchtern und zurückhaltend, was schon fatale Folgen hat. Nicht im Krankenhaus, sondern auch in der Liebe muss sie großen Mut beweisen. Aber dabei kann sie immer auf den Rat ihrer Freundinnen zählen. Beide Charaktere sind gut beschrieben, und sie dürfen in Lenas Leben nicht fehlen. Sie geben nicht nur Lena halt und Kraft, denn das gleich tut sie auch für die Beide. Allgemein sind alle Charaktere sehr gut aufeinander abgestimmt, und zeigen den Leser eine wahre Freundschaft. Was ich noch zum Buch sagen wollte: Ich bin durch andere Buch-Blogger auf diese Reihe aufmerksam geworden, und ich bereue es nicht. Denn schon nach ein paar Seiten hab ich dieses Buch in mein Herzen geschlossen, was daran liegt, das Lena (genau wie ich) ursprünglich aus Lübeck kommt, und dieses immer wieder erwähnt wird. Über ein Detail im Buch musste ich regelrecht schmunzeln, wo die Autorin schreibt, dass nur Männer im medizinischen Labor arbeiten. Ehrlich gesagt, ich bin selbst MTA im Labor und führe Blutuntersuchungen durch, jedoch hab ich noch nie ein Labor gesehen, wo nur Männer arbeiten. Es ist eher anders herum, dass wir eine Überzahl an Frauen sind. Fazit: „Miss Emergency – Hilfe, ich bin Arzt“ ist ein schöner Auftakt der „Miss Emergency“-Reihe. Alle, die schon die TV-Serie „Doctor's Diary“ mochten, wird wohl diese Buchreihe genauso mögen. Mit Witz und Charme erlebt Lena ihre Anfangszeit als PJler im Krankenhaus. Mir selbst hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Nur leider haben mir die fehlenden Dialoge gefehlt. Jedoch bin ich schon sehr gespannt, wie es mit Lena und Co weitergeht.

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  • [3 1/2 Sterne] Tolle Unterhaltung für zwischendurch

    Hilfe, ich bin Arzt

    Deniz

    22. February 2014 um 16:30

    Meine Meinung: Gemeinsam mit ihren WG-Freundinnen Isa und Jenny beginnt Lena ihr Praxisjahr im Krankenhaus, wobei die Rollen der drei Mädels sofort erkennt. Isa ist die Schüchterne, die nicht aus ihrer Haut kommt, Jenny ist das reiche Partyhäschen und Lena irgendetwas dazwischen. Durch diese interessante, aber auch typische Konstellation bietet das Buch viel Humor. Jenny schleift Isa und Lena, die beide keine einheimischen Berliner sind, in das Nachtleben der Großstadt und zeigt ihnen Dinge, bei denen ich selbst sehr gerne dabei gewesen wäre. Leider sind diese Szenen ziemlich kurz und ich hätte mir gewünscht, dass Antonia Rothe-Liermann Berlin ein wenig detaillierter und somit atmosphärischer beschrieben hätte. Außerdem werden Jenny, Isa und Lena nur von wenigen Seiten beleuchtet. Man lernt fast gar nicht die Familien kennen und es scheint fast, als hätten sie kein Leben vor ihrem Praxisjahr gehabt. Lena selbst hat eine kindliche Ader und ist sehr sympathisch, doch man merkt ihr auch an, dass ihr das Arztleben unglaublich Spaß macht und ihr Traumberuf ist. Natürlich ist in einer Krankenhausserie der Gebrauch von Fachwörtern von Krankheiten unvermeidlich, allerdings kann so etwas schnell aufgesetzt wirken - als ob die Autorin versucht, das Niveau ihres Buches durch die Nutzung von Wörtern wie "Pankreasinsuffizienz" zu heben. Dies ist in "Miss Emergency - Hilfe, ich bin Arzt" glücklicherweise nicht der Fall! Oftmals werden Krankheitsbilder in der richtigen Mischung von Fachwörtern und Wörtern, die auch Patient und Leser verstehen, erklärt. Obwohl das Buch locker-leicht geschrieben ist und einen Schlagabtausch nach dem anderen beinhaltet, schafft die Autorin es bedrückende Momente in das Buch zu bringen - und damit meine ich keinen Liebeskummer, sondern die "dunkle" Seite des Berufes als Arzt, denn es geht ja nicht nur darum kleine Wunden am Knie zu versorgen. Ich habe durch dieses Buch noch mehr Respekt vor Ärzten bekommen, denn Lena und die anderen angehenden Ärzte machen einem noch einmal richtig bewusst, wie schwer Berufe im Krankenhaus sein können. Das so ziemlich einzig nicht Vorhersehbare am Buch war die Beziehung zwischen Lena und Dr.Thalheim, die schon im Klappentext erwähnt wird. Ich habe direkt mit einer soap-artigen Liebesgeschichte zwischen den beiden gerechnet, doch anscheinend kommt diese erst im Laufe der nächsten Bände.  Fazit: Wer ein lustiges und leichtes Buch für zwischendurch sucht, ist mit "Miss Emergency - Hilfe, ich bin Arzt" bestens versorgt. Es ist wie die Fernsehserie "Doctor's Diary", allerdings in Buchform. Spaß, Unterhaltung, Liebe und eine kleine Prise Drama - aber nicht mit wirklicher Tiefe. Wer genau solch ein Buch sucht, sollte ganz schnell zugreifen!

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  • Ganz ok, aber nichts besonderes...

    Hilfe, ich bin Arzt

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    10. February 2014 um 06:34

    Kurzbeschreibung: Welt - ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl - zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim ... Meinung: Während ich ein großer Grey's Antaomy Fan bin, konnte mich die Serie Doctor's Diary bisher noch nicht so wirklich fesseln. Da die Miss Emergency Reihe vor allem mit diesen beiden Serien verglichen wird, war ich doch sehr gespannt, was mich erwartet. Krankenhausgeschichten selbst mag ich eigentlich schon mein ganzes Leben lang, vor allem, weil ich selbst Krankenschwester gelernt habe und mir die Parallelen immer gut gefallen. Protagonistin und Ich-Erzählerin Lena ist soweit eigentlich ganz sympathisch und liebenswert. Zwar etwas naiv und „mädchenhaft“, aber dennoch kann man sich gut mit ihr identifizieren und ihre Geschichte wohlwollend verfolgen. Lena wohnt mit zwei anderen angehenden Ärztinnen, nämlich Jenny und Isa in einer WG. Obwohl die drei unterschiedlicher nicht sein könnten, passen sie gut zusammen. Während Jenny die auftreibende, manchmal etwas faule Partymaus ist, bedient Isa das Klischee der fleißigen und zielstrebigen grauen Maus. Jedoch ist es schön zu lesen, dass die Charaktere nicht in ihren Klischees bleiben, sondern sich im Laufe des Romans weiter entwickeln, an ihren Aufgaben wachsen und ihr Herz am rechten Fleck haben. Lenas neues Leben in Berlin und vor allem der Krankenhausalltag werden relativ authentisch dargestellt. Es gibt zwar die eine oder andere Situation die sehr überspitzt wurde, oder zu kurz kam, aber im Großen und Ganzen kann man mit den Einblicken ganz zufrieden sein. Die Handlung an sich ist größtenteils stimmig, bietet aber keine Überraschungen oder Herausforderungen. Auch der Schreibstil ist soweit ganz ok zu lesen, jedoch in keinster Weise hervorstechend. Vor allem gilt dies auch für die humorvollen Szenen. Denn auch wenn die Situationskomik doch das ein oder andere Mal entdeckt habe, gab es leider keine Situation, bei der ich wirklich laut lachen musste. Fazit: Also eigentlich habe ich nicht viel zu meckern, aber auch nicht viel zu loben. Die Grundanforderungen, wie z. B. eine stimmige Handlung, Entwicklungen der Protagonisten und ein lesbarerer Schreibstil werden solide erfüllt, aber das gewisse Etwas fehlt. Da ich den nächsten Teil der Reihe noch zuhause habe, werde ich ihn auch gerne noch lesen und mich überraschen lassen wie es mit Lena, Isa und Jenny weiter geht. Schlussendlich vergebe ich solide 3 Sterne, für einen leichten Roman, der für kurzweilige Unterhaltung sorgt, den man aber auch nicht wirklich gelesen haben muss.

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  • tolle neue Arztstory mit Herzklopfen Garantie

    Hilfe, ich bin Arzt

    Aleena

    01. November 2013 um 10:33

    ein super schönes Buch,ich hatte sehr viel Freude beim lesen dieses Buches.Auch das Cover ist traumhaft schön und ich möchte gern wissen,wie es mit den drei Mädels weiter geht.Irgendwie sind sie mir ans Herz gewachsen.Eine ausführliche Rezension wird es noch geben.Im Moment bin ich zu erkältet dafür und ziehe mich aufs Sofa zurück um mich gesund zu lesen.

  • Leichte Lektüre

    Hilfe, ich bin Arzt

    Nurse

    19. October 2013 um 20:56

    Dieses Buch ist wunderbar geschieben, flüssig jedoch nicht langweilig. Genau für zwischen durch. Kann es nur empfehlen.

  • Hilfe ich bin Arzt

    Hilfe, ich bin Arzt

    sternenstaub178

    06. September 2013 um 10:04

    Welt-Ich komme! Lena ist fest davon überzeugt Ärztin zu werden. Doch aller Anfang ist schwer und so muss sie es erst einmal durch das praktische Jahr schaffen. Sie zieht von Lübeck nach Berlin und findet in Berlin sogar zwei andere, denen auch das praktische Jahr bevor steht. Isa ist eher die ruhige und Jenny das Partygirl. Gleich an ihrem ersten Tag startet Lena voll motiviert durch. Als sie allerdings im Fahrstuhl ihren Glückskulli aufheben möchte landet sie direkt vor den Füßen des Oberarztes Dr. Thalheim. Das wäre halb so schlimm, wenn dieser nicht so attraktiv wäre... Gemeinsam mit ihren Freundinnen erlebt sie in ihrem ersten Halbjahr auf der Inneren einiges. Sie lernt viel und auch in Sachen Liebe und Freundschaft meistert sie so einige Herausforderungen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Lena erzählt und es macht gleich von Anfang an Spaß zu lesen. Die Story ist witzig erzählt aber es kommen auch ernst Situationen aus einem Klinikalltag vor. Man kann gut mit Lena mitfühlen und es macht Spaß sie in ihrem Alltag zu begleiten. Fazit: „Miss Emergency, Hilfe ich bin Arzt“ ist ein toller Roman. Die Geschichte aus dem Klinikalltag einer Ärztin ist realistisch und gut erzählt. Nicht nur für junge Leser geeignet.

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  • Der absolute Wahnsinn!!!

    Hilfe, ich bin Arzt

    LunaMoon234

    25. August 2013 um 23:27

    Ich bin ein absoluter Grey's Anatomy Fan, Private Practice, Scrubs und Doctor's Diary liebe ich ebenfalls - Fazit: Ich stehe auf Krankenhausserien und dieses Buch erfüllt alle meine Kriterien und übertrifft sie noch. Kaum zu glauben, dass man aus so einer Story so viel rausholen kann. Ich habe mir gleich die anderen drei Bände und den fünften für Oktober vorbestellt und verschlinge nun die Reihe. Lena und ihre Freundinnen erobern mit solchem Charme das St. Anna, dass man die Finger gar nicht mehr von den Büchern lassen kann. Besonders das Ende ist zum Dahinschmelzen, aber ich will nicht zu viel verraten, lest es selbst :D

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