Leserpreis 2018
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Thienemann_Verlag

vor 7 Jahren

Wir lesen zusammen "Miss Emergency - Hilfe, ich bin Arzt" von Antonia Rothe-Liermann. Jeder darf jederzeit mit in die Diskussion einsteigen, wir freuen uns über viele Teilnehmer. Als besonderes Bonbon wird die Autorin, Antonia Rothe-Liermann, dabei sein und eure Fragen beantworten!
Bis einschließlich Donnerstag, 9. Februar 2012 könnt ihr euch bewerben, wenn ihr Lust auf den Austausch mit anderen habt und nach dem Lesen eine Rezension schreiben möchtet.
Wir stellen 10 Exemplare des Buches zur Verfügung.

Autor: Antonia Rothe-Liermann
Buch: Hilfe, ich bin Arzt

Aleena

vor 7 Jahren

Da bewerbe ich mich mal fix,denn da will ich dabei sein.Das Buch hatte ich schon bei amazon auf meinem Wunschzettel,nu freu ich mich wenn ich es auch gewinnen darf,natürlich mit Leserunde.Ich freu mich darauf die Autorin hier kennenzulernen .LG Aleena

Arwen10

vor 7 Jahren

Bewerbung und Bekanntgabe der Gewinner

Da ich mal in einem Krankenhaus gearbeitet habe und beinahe Ärztin geworden wäre, interessiert mich das Buch schon seit der Facebook Aktion. Ich würde sehr gerne mitlesen

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AntoniaRotheLiermann

vor 7 Jahren

So, Ihr Lieben!
Bevor wir uns in alle Winde zerstreuen, möchte ich Euch noch einmal ganz herzlich für diese schöne, spannende Runde danken, für die liebevoll geschriebenen Rezensionen und den regen, interessanten Austausch! Es hat mir großen Spaß gemacht und ich würde mich freuen, wenn wir uns zum zweiten Band vielleicht hier wiedertreffen...
Lasst es Euch gutgehen!
Ganz herzliche Grüße von Antonia

SaraAlcantara

vor 7 Jahren

@AntoniaRotheLiermann

Es freut mich zu hören, dass Du auch so viel Spaß hattest wie ich und alle anderen bestimmt auch. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil. Ich werde auf jeden Fall mit dabei sein. :)

Literatur

vor 7 Jahren

Austausch: Kapitel 1 - 12
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@AntoniaRotheLiermann

Liebe Antonia,
sehr gerne möchte ich auf Deine Fragen eingehen. Mein Leseerlebnis ist etwas zwiegespalten: Einerseits fühle ich mich gut unterhalten, der Roman ist leicht und flüssig zu lesen und ich kann mir die Handlung schon fast bildlich vorstellen. Andererseits kommen meine eigenen medizinischen Erfahrungen hinzu, die ich während des Studiums und im Beruf gesammelt habe. Das PJ ist eine super spannende Zeit mit vielen intensiven Erlebnissen. Natürlich konnte ich teilweise mit den Protagonisten mitfühlen (die ersten "eigenen" Patienten, Oberarzt-/Chefarztvisiten), andererseits hat mich die oftmals verzerrte Darstellung der grundlegenden Strukturen und Abläufe in einer Klinik gestört, im ersten Abschnitt z.B. der Gegensatz zwischen Nichts-Können (z.B. Blutabnahme) und komplexe Tätigkeiten (EEG) Ausführen. Auch manche Konflikte, z.B. die Laborergebnisse, werden überproblematisiert, meines Erachtens interessantere Spannungsfelder ausgelassen. Insgesamt lese ich jedoch Miss Emergency gerne, ich sehe auch gerne Arztserien - ich möchte nicht, dass ein "falsches" Bild entsteht, sondern meine Beiträge als Anregungen empfunden werden ;-).

Literatur

vor 7 Jahren

Austausch: Kapitel 13 - 24
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"Erfrischend" ist wirklich der richtige Ausdruck ;-). Einen gewissen Suchtfaktor kann ich nicht abstreiten, der Roman lässt sich sehr leicht nebenher lesen. Dennoch finde ich die Charakterisierung der drei Protagonistinnen manchmal zu überspitzt und oberflächlich sowie deren Denkweise noch sehr naiv, wenig verantwortungsbewusst und wankelmütig. Ich bin selbst nur wenige Jahre älter und fühle mich den dreien in manchen Szenen nahe, in anderen Lichtjahre entfernt. Der Klinikalltag wird ausschnittweise gezeigt, im Vordergrund stehen eher die privaten Ereignisse im Leben der drei Mädels.

Literatur

vor 7 Jahren

Austausch: Kapitel 25 - 36
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Im dritten Abschnitt haben sich die Ereignisse fast überschlagen: Frau Klein ist dem Tode nahe und doch schafft sie es, die Liebeswirren im Leben der drei, die drohende Kündigung von Jenny. Trotz des netten Unterhaltungswertes muss ich gestehen, dass mich zwei Details von der Lektüre ziemlich abgelenkt haben: 1. Die Geschichte um Jenny: Eine Magenspiegelung mit Biopsie wird von Fachärzten oder Ärzten in fortgeschrittener Ausbildung zum Facharzt durchgeführt, jedoch niemals von PJ-lern und schon gar nicht ohne Aufsicht. Das ist ein invasiver Eingriff und hat bei der Patientin höchsten diagnostischen und therapeutischen Stellenwert. Folglich finde ich die darauf basierende Geschichte um Jenny mehr als fragwürdig. 2. Die Versöhnungsszene im Zimmer von Frau Klein. Nicht nur, dass das Verhalten der drei angehenden Ärzte gegen Hygieneregeln verstößt, Frau Klein als "Kulisse" zu missbrauchen, widerstrebt meinem Empfinden. Es ist schön, dass sich die drei für ihr Befinden interessieren und sich für sie einsetzten, aber hier rückt Frau Klein eindeutig in den Hintergrund und die privaten Interessen der drei in den Fokus. Insgesamt finde ich die Idee des Romans hervorragend, die Umsetzung jedoch aufgrund geringer Alltagsnähe nur befriedigend. Ich hatte mich sehr auf den Roman gefreut, jedoch mehr medizinische Bezüge bzw. Tatsachentreue (Klinikabläufe, PJ - Ablauf, Aufgaben, etc.) gewünscht. Natürlich achte ich die künstlerische Freiheit und Entfremdungen, jedoch hatte ich aufgrund der Werbung zwar einen unterhaltsamen Blick auf das PJ, jedoch auch mehr Tiefgründigkeit erwartet.

Literatur

vor 7 Jahren

Fazit/ Buchbesprechung

Herzlichen Dank an Antonia, Planet Girl, Lovelybooks und alle Mitleser! Ich fühlte mich wirklich gut unterhalten, hatte jedoch beim Lesen auch Kritikpunkte, sodass ich den Roman insgesamt mit gemischten Gefühlen betrachte. Dennoch war es wirklich eine sehr interessante Erfahrung. Was ich mir für die nächsten Bände wünschen würde? Etwas mehr Bezug zur Realität, ich bin mir sicher, ganze Medizinergenerationen würden die Romane bereits im Studium "verschlingen", aber diese sind vermutlich nicht bei der Zielgruppe berücksichtigt worden. Meine Erwartungen waren eben geprägt durch meine eigenen Erfahrungen ... . Liebe Antonia, ich finde Deine Idee wirklich super und wünsche Dir viel Erfolg mit dieser Buchreihe!

Hier meine Rezension:

Wie muss man wirken, um als „echte“ Berliner Großstädterin durchzugehen? Wie schafft man es als Ärztin professionell zu wirken und die Patienten richtig zu behandeln? Und wie kann man Klinikalltag und Privatleben miteinander verbinden? Lena ist angehende Ärztin, absolviert zusammen mit ihren Freundinnen Jenny und Isa ihr Praktisches Jahr in Berlin und wird mit all diesen Fragen konfrontiert. Wie wird sie das erste Tertial überstehen?

Die drei Hauptfiguren sind sehr unterschiedlich und machen dadurch ihren besonderen Reiz aus: Jenny ist die etwas Überdrehte, die das Leben eher locker nimmt und es dennoch oder gerade deshalb meistert, Isa ist die Schüchterne, die sich viel zu viele Gedanken und Sorgen macht, Lena befindet sich irgendwo dazwischen. Es ist ein bisschen "klischee"-haft, aber dennoch unterhaltsam. Dennoch finde ich die Charakterisierung der drei Protagonistinnen manchmal zu überspitzt und oberflächlich sowie deren Denkweise noch sehr naiv, wenig verantwortungsbewusst und wankelmütig.

Mein Leseerlebnis war etwas zwiegespalten: Einerseits fühlte ich mich gut unterhalten, der Roman ist leicht, flüssig, erfrischend zu lesen und ich konnte mir die Handlung schon fast bildlich vorstellen. Andererseits hat mich die oftmals verzerrte Darstellung der grundlegenden Strukturen und Abläufe in einer Klinik gestört (Tagesstruktur, Visite, Gegensatz zwischen Nichts-Können und dem Ausführen von komplexen Tätigkeiten, Aufbau des Praktischen Jahres, Patientenkollektiv, etc.). Das Praktische Jahr bietet viele interessante Herausforderungen, die im Roman dargestellten Konflikte wirkten im Vergleich dazu konstruiert und wirklichkeitsfern.

Die Idee des Romans finde ich hervorragend, deren Umsetzung nur befriedigend gelungen. Einen gewissen Suchtfaktor kann ich nicht abstreiten, dennoch wurden meine Erwartungen etwas enttäuscht. Wer leichte Unterhaltung wünscht und über eine verzerrte Darstellung der klinischen Aspekte und des Praktischen Jahres hinwegsieht, wird sich sicherlich sehr amüsieren und dem ist dieses Buch aufgrund seiner Leichtigkeit und des entstehenden Suchtfaktors wärmstens zu empfehlen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Fazit/ Buchbesprechung

@Antonia
Vielen Dank, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte. Freut mich dir ein bisschen weiter geholfen zu haben. Ich freu mich schon riesig auf den 2. Band und kann die Veröffentlichung kaum erwarten. Bei einer nächsten Leserunde dazu würd ich auf jeden Fall wieder mitmachen!
Ich wünsch dir viel Zeit zum Weiterschreiben! ;-)

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