Antonie Schneider

 4.6 Sterne bei 30 Bewertungen
Autorin von Herr Glück und Frau Unglück, Ein Himmel für Oma und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Antonie Schneider

Antonie Schneider wurde 1954 in Mindelheim im Allgäu geboren. Nach dem Abschluss einer Klosterschule studierte sie mit dem Ziel Grundschullehrerin zu werden. Nach dem Studium war sie auch einige Jahre in einer Dorfschule tätig und reiste viel in ihrer Freizeit. Sie veröffentlichte viele Kinderbücher und erhielt dafür nationale und internationale Auszeichnungen, darunter den »Prix Chronos« sowie den »National Parenting Publications Award«. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Allgäu.

Neue Bücher

Ich kann's, sagte der kleine Spatz

Neu erschienen am 09.03.2020 als Hardcover bei G&G Verlag, Kinder- und Jugendbuch.

Alle Bücher von Antonie Schneider

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Cover des Buches Herr Glück und Frau Unglück9783522437820

Herr Glück und Frau Unglück

 (6)
Erschienen am 18.01.2016
Cover des Buches Ein Himmel für Oma9783815770030

Ein Himmel für Oma

 (5)
Erschienen am 16.06.2017
Cover des Buches Wann ist endlich Weihnachten9783314013485

Wann ist endlich Weihnachten

 (3)
Erschienen am 01.08.2006
Cover des Buches Amsel und Papagei9783707452174

Amsel und Papagei

 (2)
Erschienen am 15.02.2019
Cover des Buches Der Junge und der Kapitän9783423627009

Der Junge und der Kapitän

 (1)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Wem gehört der Schnee?9783314104206

Wem gehört der Schnee?

 (1)
Erschienen am 20.09.2019
Cover des Buches Der kleine Bär und der Weihnachtsstern9783707451870

Der kleine Bär und der Weihnachtsstern

 (1)
Erschienen am 15.09.2017
Cover des Buches Mein großes Bibel-Wimmelbuch9783815721759

Mein großes Bibel-Wimmelbuch

 (1)
Erschienen am 01.01.2012

Neue Rezensionen zu Antonie Schneider

Neu

Rezension zu "Bananen sind krumm, aber nicht dumm" von Antonie Schneider

Obst mal anders - schräg und bunt
Xirxevor einem Monat

Kinder haben ja ein Faible für unsinnige Texte mit schönen Klangbildern. Und wenn sie dann noch gereimt und mit skurrilen, farbenfrohen Bildern versehen sind, dann kann fast nichts mehr schief gehen.
In diesem Buch kommt das Alles zusammen. Vierzehn unterschiedliche Obstsorten werden personifiziert und in teilweise abstrusen Reimen auf Reisen geschickt oder in merkwürdigen Situationen beschrieben.
"Hoch zu Ross ritt die Melone nach Valmontone ..." oder "Spät abends am großen Fluss bekam die Kokosnuss einen Kuss ...".
Dazu gibt es großformatige bunte Bilder, die eine Mischung aus Zeichnung und Collage darstellen und das Abstruse der Reime unterstützen, wie beispielsweise die titelgebende Banane mit Schlips, Hut und Menjou-Bärtchen.
Ein unterhaltsamer Spaß für ca. 4- bis 7-Jährige.

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Rezension zu "Ein Himmel für Oma" von Antonie Schneider

Man darf traurig sein, aber man darf auch Hoffnung haben
Ramgardiavor 3 Monaten

 

Ein heikles Thema, dass die Kinder aber brennet interessiert, besonders, wenn in ihrem Umfeld ein Todesfall vorkommt. Der Text ist schon etwas länger, allerdings in Dialogform geschrieben. Das lockert schon auf. Die Oma zieht zu Lena und Valentin, sie bringt einen Vogel namens Chaja mit. Etwas verwundert es, dass die Kinder den Vogel nicht kennen. Es ist ein fröhliches gelbes Federknäul. Alles verläuft gut, bis der kleine Vogel mehr Federn verliert und die Oma schwächer wird. Sie erzählt viel aus der Zeit als Papa noch klein war. Als es Winter wird scheint der Vogel krank. Obwohl Valentin ihm ein Nest baut und sie dem Vogel Ruhe gönnen, liegt er am Morgen tot im Käfig und die Familie beerdigt ihn im Garten. Die Kinder und die Oma schauen sich das Bild von Chaja an und erzählen sich Geschichten.

„Chaja ist zwar gestorben, sie lebt aber in unseren Herzen weiter – weil wir sie liebhaben und an sie denken“. Die Oma wird immer schwächer und bleibt dann ganz im Bett. Die beiden Kinder kümmern sich sehr um sie und „spüren, wie lieb sie Oma haben.“ Eines Morgens holt Papa die Kinder und sagt ihnen, dass Oma nicht mehr lebt. „Sie ist im Himmel, wie Chaja“. Gemeinsam überlegt die Familie, wie sie sich an Oma erinnern können. Mit Fotos, mit Bildern, mit Geschichten. „Dann lebt Oma immer weiter.“

Die Umsetzung dieser traurigen Geschichte, die am Ende so viel Trost bietet, empfinde ich als kindgerecht und tauglich für trauernde Kinder. Sie regt an sich an die Verstorbenen zu erinnern und sie so weiterleben zu lassen. Wir sprechen noch so oft von meinem Opa, der schon über 40 Jahre tot ist und es gibt immer wieder Situationen, die an ihn erinnern. Meine Kinder haben ihn nicht mehr kennen gelernt und wissen doch einiges von ihm. Und ist es nicht das, was von uns zurückbleibt?

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Rezension zu "Wem gehört der Schnee?" von Antonie Schneider

Bilderbuch um ein philosophisches Thema
Ramgardiavor 5 Monaten

Es schneit in Jerusalem, das passiert nicht oft. Und die drei Kinder unterschiedlicher Religionszugehörigkeit freuen sich zunächst. Dann kommt aber eine Streit auf, der sehr schön bildlich dargestellt wird. Schnell kommt die Frage auf, welcher Schnee der richtige sei und welcher Gott ihn wohl erschaffen hat. Jedes Kind nimmt etwas Schnee zu seinem Rabi, Iman und Priester mit. Leider ist der Schnee schon Wasser, als sie dort ankommen. "Der Schnee hat ein Geheimnis" und das ist nicht zu beweisen. Erklären die Religionsführer gemeinsam den Kindern. Die Kinder ärgern sich, dass sie den Schnee nicht mehr genossen haben, doch am Abend schneit es wieder in Jerusalem. 

Die Bilder sind wundervoll gestaltet und zeigen die besondere Situation in Jerusalem, der Stadt, die allen drei Religionen  wichtig ist. Eine Ringparabel zum Nachdenken und ich dran erfreuen.

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