Antonie Schneider

 4.6 Sterne bei 23 Bewertungen
Autorin von Herr Glück und Frau Unglück, Ein Himmel für Oma und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Antonie Schneider

Antonie Schneider wurde 1954 in Mindelheim im Allgäu geboren. Nach dem Abschluss einer Klosterschule studierte sie mit dem Ziel Grundschullehrerin zu werden. Nach dem Studium war sie auch einige Jahre in einer Dorfschule tätig und reiste viel in ihrer Freizeit. Sie veröffentlichte viele Kinderbücher und erhielt dafür nationale und internationale Auszeichnungen, darunter den »Prix Chronos« sowie den »National Parenting Publications Award«. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Allgäu.

Neue Bücher

Amsel und Papagei

Erscheint am 15.02.2019 als Hardcover bei G & G Kinder- u. Jugendbuch.

Der Junge und der Kapitän

Erscheint am 28.02.2019 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Antonie Schneider

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Herr Glück und Frau Unglück

Herr Glück und Frau Unglück

 (6)
Erschienen am 18.01.2016
Ein Himmel für Oma

Ein Himmel für Oma

 (4)
Erschienen am 16.06.2017
Wann ist endlich Weihnachten

Wann ist endlich Weihnachten

 (2)
Erschienen am 01.08.2006
Ist Ida da?

Ist Ida da?

 (1)
Erschienen am 02.03.2017
Träum schön, kleines Schaf

Träum schön, kleines Schaf

 (1)
Erschienen am 15.07.2013
Die Geschichte vom Heiligen Nikolaus

Die Geschichte vom Heiligen Nikolaus

 (1)
Erschienen am 23.09.2015
Mein großes Bibel-Wimmelbuch

Mein großes Bibel-Wimmelbuch

 (1)
Erschienen am 01.01.2012
Der kleine Bär und der Weihnachtsstern

Der kleine Bär und der Weihnachtsstern

 (1)
Erschienen am 15.09.2017

Neue Rezensionen zu Antonie Schneider

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Rezension zu "Der kleine Bär und der Weihnachtsstern" von Antonie Schneider

Eine zarte und warmherzige Geschichte über Einfühlsamkeit, Behutsamkeit und den Zauber der Weihnacht
WinfriedStanzickvor einem Jahr



Der kleine Bär wohnt in einem schönen Haus am Rand des verschneiten Walds. Ein Haus, das aussieht wie eine Teekanne. Im Stall nebenan wohnen seine Freunde die Gans und das Seidenhuhn.  Sie spüren schon früher als der Bär, dass vor der Haustür etwas vor sich geht, als der kleine Bär es an der Tür klopfen hört. Als er öffnet, steht der Fuchs davor und begehrt Einlass. „Ich bin hungrig!“, sagt er und „Weihnachten ist für alle da.“

Ihn hereinzulassen kommt wegen der Gans und dem Seidenhuhn nicht in Frage. Doch damit der Fuchs nicht ganz allein bleiben muss in Schnee und Finsternis, verspricht der Bär, ihm zum Trost einen Stern vom Himmel zu holen. Der, der so schön über dem Baum steht.

Und der Bär gibt sich alle Mühe, klettert höher und höher, ohne jedoch an den Stern heranzureichen. Und plötzlich, er schwankt und es ist ihm, als fiele er in die Tiefe, warm und sicher eingehüllt von Wärme und Licht. Und er macht eine wunderbare Weihnachtserfahrung.

Eine zarte und warmherzige Geschichte über Einfühlsamkeit, Behutsamkeit und den Zauber der Weihnacht.



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Rezension zu "Ein Himmel für Oma" von Antonie Schneider

Ein warmherzig erzähltes Bilderbuch über Sterben und Tod, Abschied und Trauer
WinfriedStanzickvor einem Jahr



Nach wie vor ist in unserer Gesellschaft das Thema Sterben und Tod von starken Tabus geprägt. Ich will einmal die These aufstellen, dass diese, nach meiner Einschätzung zunehmende Tabuisierung mit der Tatsache zusammenhängt, dass früher breite Schichten tragende und tröstende religiöse Vorstellungen und Interpretationen nicht mehr tragen und wirken.

Wenn Erwachsene schon selbst mit diesem Thema für sich selbst und untereinander eher vermeidend umgehen, dann tun sie erst recht im Verhältnis zu ihren Kindern. Diese kennen noch nicht die herrschenden Tabus und stellen ihren Eltern und Großeltern Fragen über das Sterben und den Tod, wenn sie damit konfrontiert sind.

Eltern reagieren dann oft unsicher. Sie scheuen sich über etwas so Unbegreifliches zu sprechen und fragen sich, ob ihr Kind die Wahrheit verkraftet.

Das vorliegende Bilderbuch von Antonie Schneider im Coppenrath Verlag, der zuletzt mit „Als Mama nur noch traurig war“ sich einem ähnlich tabuisierten Thema zuwandte), will Eltern dabei unterstützen, offen und doch behutsam mit ihren Kindern über das Thema Tod zu sprechen, wenn diese danach fragen oder wenn es in der Familie durch den Tod etwa von Großeltern auftaucht.

In der Geschichte hier geht es um die beiden Geschwister Lena und Valentin , ihre Oma und deren neuer gelber Vogel Chaja. Chaja bedeutet „Leben“ erklärt die Oma ihren Enkeln. Und bald schon ist der Vogel in das gemeinsame Leben mit Eltern, Oma und Kindern integriert.

Doch als es Wintre wird, wird Chaja krank und irgendwann stirbt der kleine Vogel. Die ganze Familie begräbt ihn im Garten.
Später fragt der kleine Valentin seine Oma, ob sie auch einmal sterben wird, und die Oma antwortet ihm ehrlich und erzählt im Geschichten von Chaja und hält den Vogel so für den kleinen Jungen lebendig.

Als irgendwann auch die Oma schwach und bettlägerig und schließlich stirbt sie. Und die ganze Familie hat von ihr gelernt, dass sie über das Geschichtenerzählen in ihren Herzen weiterlebt.

Ein warmherzig erzähltes Bilderbuch über Sterben und Tod, Abschied und Trauer und wie liebe Menschen und Wesen in unseren Herzen weiterleben.

Die Fachberaterin für Psychotraumatologie Anna Pein hat auf den letzten beiden Seiten, die sich an die vorlesenden Eltern richten, etliche hilfreiche Erklärungen und Hinweise gegeben.

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Rezension zu "Ist Ida da?" von Antonie Schneider

Rezension zu "Ist Ida da?" von Antonie Schneider
kathrineverdeenvor 2 Jahren

Es gibt Bilderbücher, die nicht nur für Kinder gemacht sind. Für einige Bücher ist man nie zu alt, da die Geschichten und Illustrationen, die sie in sich beherbergen, kein „Verfallsdatum“ haben. Diese besonderen Bilderbücher passen einfach ins gesamte Leben und zu jedem Alter. Ich als Mutter bin immer sehr froh, wenn ich ein solches Buch entdecke, das ich zusammen mit meinem Kind genießen kann. Mit "Ist Ida da?" von Antonie Schneider und Julie Völk ist genau so ein besonderes Bilderbuch in unser Regal eingezogen.

Schlägt man die ersten Seiten von "Ist Ida da?" auf, ahnt man noch nicht, wohin die Geschichte die Leser entführt. Man sieht einen wunderschönen Garten, der trotz seiner Umzäunung sehr einladend wirkt. In dem Garten entdeckt man einige Tiere, Spielzeuge und Szenen, die den Eindruck erwecken, dass irgendetwas oder irgendwer fehlt. Alles wirkt trotz der Vielzahl an Figuren etwas unbelebt. Blättert man weiter, so kann man einige Szenen näher betrachten und das Gefühl, das etwas oder besser jemand fehlt, intensiviert sich. Der Begleittext unterstreicht diese Vermutung: Hier fehlt eindeutig jemand, nämlich Ida. Wer genau Ida ist, erfährt der Leser jedoch erst etwas später. Vorher gilt es sich zusammen mit den Tieren auf die Suche zu machen, um die fehlende Ida zu finden.

"Ist Ida da?" von Antonie Schneider und Julie Völk, Kinderbuch, Bilderbuch
Zwölf illustrierte Doppelseiten führen die Leser durch diese feine und poetische Geschichte, die ihm auf eindrucksvolle Weise zeigen, wie viel schöner es ist, wenn man mit all seinen Freunden beisammen ist. Aber auch, wie viel Freude es macht auf einen lieben Freund zu warten.
Das Besondere an diesem Buch sind nicht nur die bedeutsamen Botschaften, sondern auch die außergewöhnlichen und bezaubernden Illustrationen von Julie Völk. Von der Vielzahl an Szenen und Dingen, die es zu entdecken gibt, erinnern einige Seiten an ein Wimmelbuch. Jedoch sind die Zeichnungen von Julie Völk kleine Kunstwerke, in denen man sich verlieren kann. Ihre lebhaften Szenen, ob mit weichen oder abstrakten Linien gezeichnet, fügen sich perfekt in diese Geschichte ein. Als Betrachter dieser großartigen Kunstwerke, kann man sehr lange über die Bedeutung dieser Bilder philosophieren.
Der Begleittext hält sich dezent im Hintergrund, obgleich er in dicken und dunklen Buchstaben abgebildet wird. Die Schriftart dient als Kontrast zu den filigranen Illustrationen. Auf jeder Seite befinden sich nur wenige Worte, die gerne auch aus der Reihe tanzen. Aber diese wenigen Worte wiegen in ihrer Bedeutung mehr als hunderte belangloser Sätze.

"Ist Ida da?" von Antonie Schneider und Julie Völk ist ein Bilderbuch für Genussmenschen jedes Alters, die sich gerne in wunderschönen und bedeutsamen Illustrationen verlieren.


www.kathrineverdeen.blogspot.de

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