Antonio DalMasetto Noch eine Nacht

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Inhaltsangabe zu „Noch eine Nacht“ von Antonio DalMasetto

Vier Männer kommen an einem glühendheißen Tag in ein stilles Dorf. Man erfährt wenig über sie, scheinbar sind es arme Teufel. Sie haben aber einen Plan: Sie wollen eine Bank ausrauben. Der Coup mißlingt, ebenso die Flucht. Das Dorf wird zur Falle, seine Bewohner formieren sich zum Mob, die Räuber werden zu Gejagten. Ein Gelähmter, der von Großwildjagden träumt, schraubt das Zielfernrohr auf sein Gewehr, eine einsame Frau versteckt einen Flüchtenden und will ihn zum Komplizen ihres verpfuschten Lebens machen, der angesehenste Bürger des Dorfes ist zugleich sein größter Verbrecher. Den Gehetzten bleiben nur wenige Stunden. Noch eine Nacht ist ein düsterer Krimi in gleißender lateinamerikanischer Sonne, eine packende, manchmal grandios komische Geschichte von Gier, Verzweiflung und menschlichen Abgründen.

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  • Rezension zu "Noch eine Nacht" von Antonio Dal Masetto

    Noch eine Nacht
    Cap'D.

    Cap'D.

    01. April 2009 um 15:44

    Nach der Hälfte zur Seite gelegt.

  • Rezension zu "Noch eine Nacht" von Antonio Dal Masetto

    Noch eine Nacht
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    04. September 2008 um 11:47

    Chance vergeben Die Idee von Antonio dal Masettos "Noch eine Nacht" ist wirklich spannend; die Mitglieder eines Bankräuberquartetts werden, da ihr Fluchtversuch scheitert, selbst zu Gejagten. Die Einwohner des Dorfes kreisen die vier Bankräuber ein und die Geschichte treibt so ihrem bitteren Ende zu (es ist dem Leser von Anfang an klar, daß es hier so enden wird). Ein Sujet, das in den Händen eines grossen Autors ein Traumstoff wäre. Antonio dal Masetto zeichnet skurrile Figuren, das Treiben im Dorf ist höchst merkwürdig, er zeichnet viele Handlungsstränge, es gäbe hier wirklich mehr als genug Material für "mehr". Leider bleibt zu viel nur "schlampert" (wie wir in Österreich gerne sagen) skizziert und die Sprache dann doch streckenweise etwas seicht, was meiner Meinung nach nicht an der Übersetzung liegt. Schade, sehr sogar. Als Drehbuch für einen Film (Coen Brüder z.B.) würde sich dieses Buch jedoch sehr gut eignen, für einen Roman fehlen mir dann doch leider die Zwischentöne.

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