Antonio Manuel Garrido Das Pergament des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Das Pergament des Himmels“ von Antonio Manuel Garrido

Das Schicksal des Abendlandes Die junge Byzantinerin Theresa will Pergamentmacherin werden - ein Unding in der Würzburger Zunft des Jahres 799. Ihr Aufbegehren löst eine Katatrophe aus, und mit knapper Not entkommt sie nach Fulda. Dort verwickelt sie der strenge Kirchenmann Alkuin von York, Ratgeber Karls des Großen, immer tiefer in die mörderischen Intrigen um eine gefälschte Urkunde. Von diesem Dokument hängt nicht weniger als die Herrschaft über das Abendland ab. "Ein farbenprächtiges Tableau." NRZ

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  • Rezension zu "Das Pergament des Himmels" von Antonio Garrido

    Das Pergament des Himmels
    herzle

    herzle

    16. October 2011 um 20:16

    Ein Roman aus der Karolingerzeit: Die aufgeweckte, schriftkundige Theresa will unbedingt Pergamentergesellin werden – sie wäre die erste Frau in der Zunft. Doch die Tyrannei ihres ungerechten Meisters macht ihr das Leben schwer und löst schließlich eine Katastrophe aus, die Theresa zur Flucht zwingt. In Fulda findet die junge Frau zunächst Unterschlupf bei der Hure Helga, bis der strenge Kirchenmann Alkuin von York sie im Kloster der Stadt unter seine Fittiche nimmt. Unbemerkt gerät Theresa immer tiefer in die mörderischen Intrigen um ein brisantes Pergament, das ihr Vater Gorgias fälschen soll. Nicht weniger als die Zukunft Karls des Großen, Papst Leos und das Schicksal des Abendlandes hängen von Theresas Scharfsinn und Courage ab. „;Das Pergament des Himmels“ ist ein solide geschriebener Roman, der auch jene Leserschaft anzusprechen vermag, die weiblichen Heldinnen in historischen Romanen misstraut. Das Buch kommt mit einer leicht lesbaren Sprache daher, lebt von eingängigen Schilderungen und gut nachvollziehbaren Handlungen. Die Spannung wird durch immer wieder ungeahnte Wendungen bis zum Schluss aufrecht erhalten und es gibt kaum einmal Längen. Alles in allem ein schönes Leseerlebnis und eine anregende Lektüre.

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  • Rezension zu "Das Pergament des Himmels" von Antonio Garrido

    Das Pergament des Himmels
    itwt69

    itwt69

    25. September 2011 um 19:22

    Die immer spannende, lebhaft und farbenfroh geschilderte Geschichte von Hauptperson Theresa spielt entlang des Mains zwischen Würzburg und Frankfurt. Ich habe sie von Anfang an genossen. Im Gegensatz zu meinen Vorgängern stört mich an diesem Buch die nicht ganz tatsachengetreue Aufarbeitung historischer Ereignisse nicht im geringsten.

  • Rezension zu "Das Pergament des Himmels" von Antonio Garrido

    Das Pergament des Himmels
    elliehwinter

    elliehwinter

    03. December 2010 um 13:14

    Der Klappentext las sich spannend. Ein Roman der im 8. Jahrhundert spielt, sich um Urkunden dreht und eine Frau als Heldin. Leider stellte sich diese Mixtur als eine Geschichte voller historischer Irrtümer heraus. Der Autor, Antonio Garrido, hat dies zwar im Nachwort versucht mit künstlerischer Freiheit zu rechtfertigen, aber für mich war das ein wenig zu viel Freiheit, um noch als historischer Roman zu gelten. Nehmen wir gleich mal die Hauptfigur Theresa - eine Frau als Pergamentmacherin? Undenkbar! Selbst wenn Garrido seine Figur rechtfertigen möchte mittels ihrer Herkunft aus Byzanz, so bleibt dennoch ein bitterer Nachgeschmack. Dann fühlte ich mich nach der Lektüre mehr bewandert in der Einschätzung von Mutterkorn und Getreidebestimmung, sowie in der Auseinanderhaltung einzelner Handwaffen, als wirklich in den Alltag des Mittelalters versetzt. Die Geschichte selbst entwickelt sich rasch (mir war das manchmal etwas zu schnell) und ist an sich spannend. Liest sich fast wie ein Krimi mit schönen Beschreibungen zur Wundversorgung. Insgesamt ein Buch, dass ich vermutlich nicht erneut lesen werde und nur den Menschen ans Herz legen würde, die sich nicht um die Historizität von Büchern kümmern.

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  • Rezension zu "Das Pergament des Himmels" von Antonio Garrido

    Das Pergament des Himmels
    Henriette

    Henriette

    04. November 2009 um 15:28

    In diesem historischen Roman wird Theresa auf ihrer Flucht begleitet. Sie soll während ihrer Prüfung zur Pergamentergesellin einen Brand in der Werkstatt in Würzburg verursacht haben, bei dem Menschen gestorben sind. Theresa lernt dann in Fulda Menschen kennen, die ihr aus verschiedensten Gründen helfen. Selbst die Liebe kommt nicht zu kurz. Ich muss gestehen, dass mir das Buch schon gefallen hat. Es hatte einen leicht verständlichen Schreibstil. Allerdings hat mir das gewisse Etwas gefehlt, aber ich kann noch nicht mal in Worte fassen, was mir gefehlt hat. Ich konnte mir die Personen und Schauplätze gut vorstellen, war auch mit meiner Fantasie im Buch. Die Geschichte war schon spannend, trotzdem fehlte der Höhepunkt im Spannungsbogen. Was ich völlig in Ordnung finde, ist, dass der Autor sich ein Maß an künstlerische Freiheit herausnimmt. Er beschreibt in seinem Nachwort, was er verändert hat.

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  • Rezension zu "Das Pergament des Himmels" von Antonio Garrido

    Das Pergament des Himmels
    jala68

    jala68

    22. September 2009 um 12:59

    Es hat mir eigentlich ganz gut gefallen, aber ich kann mir nicht vorstellen, das es dieses Mädchen wirklich in dieser Zeit gegeben haben soll.
    Die Handlung war stellenweise einfach sehr "modern" und "emanzipiert".

  • Rezension zu "Das Pergament des Himmels" von Antonio Garrido

    Das Pergament des Himmels
    Seerose

    Seerose

    09. March 2009 um 17:10

    Antonio Garrido erzählt hier eine Geschichte aus dem frühen Mittelalter, die höchst unglaubwürdig, an einigen Stellen sogar historisch unkorrekt ist. Ein Mädchen, das nicht nur fließend Latein und Griechisch lesen und schreiben kann, sondern auch noch den Beruf des Pergamentmachers erlernt, ist weit von der Realität des 8. Jahrhunderts entfernt. Nun gut, ich habe es nicht nachgeprüft und selbst wenn es in den Quellen keine Hinweise auf weibliche Pergamentmacher gibt, heißt es noch nicht, dass es sie auch nicht gegeben hat. Unwahrscheinlich ist es in jedem Fall. Wenn es tatsächlich historisch belegt ist, hätte ich es gut gefunden, wenn der Autor dies im Nachwort erwähnt hätte. Es gibt noch andere Stellen, die so einfach nicht glaubwürdig sind, z.B. dass eine stadtbekannte Prostituierte in einem Mönchskloster als Köchin angestellt wird. Im Nachwort erklärt Garrido, dass er es mit der historischen Korrektheit nicht so genau genommen hat und führt das Beispiel an, dass im Roman einen Bischof in Fulda gibt, obwohl die Stadt erst etliche Jahrhunderte später Bischofsitz wurde. Er begründet dies mit der künstlerischen Freiheit, wenn man einen Roman schreibt. Mögen die oben genannten (und andere) unwahrscheinlichen Begebenheiten noch als künstlerische Freiheit durchgehen, solange man nicht das Gegenteil beweisen kann, ist meiner Meinung nach die bewusste Verfälschung der Tatsachen nicht zu rechtfertigen. Es wäre doch nicht so schwierig gewesen, entweder eine andere Stadt zu wählen oder, wenn es denn Fulda sein soll, den Bischof durch einen anderen Würdenträger zu ersetzen. Auch wenn im Nachwort auf den Fehler aufmerksam gemacht wird, macht das die Sache nicht besser. Mal abgesehen von diesen Punkten, die mich doch erheblich gestört haben, ist der Roman an sich recht unterhaltsam. So richtig spannend wird es allerdings erst auf den letzten 100 Seiten, wenn die zwei großen Handlungsstränge zusammengeführt werden. Die Auflösung am Schluss kam mir dann allerdings etwas konstruiert vor. Die Charaktere, vor allem Theresa, sind ganz gut herausgearbeitet, trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas, um wirklich in die Geschichte einzutauchen. Vielleicht war ich aber auch von der unglaubwürdigen Ausgangssituation etwas voreingenommen. Fazit: Empfehlen kann ich das Buch denjenigen, die von einem Roman gut unterhalten werden möchten, ohne die Hintergründe zu hinterfragen. Für mich persönlich verlange ich von einem historischen Roman, dass zumindest der geschichtliche Hintergrund korrekt dargestellt wird. Dabei bleibt immer noch genug künstlerische Freiheit, besonders wenn fiktive Personen im Mittelpunkt stehen. Wenn der Autor das nicht leisten kann oder will, sollte er doch lieber das Genre wechseln und Fantasyromane schreiben. Aber, wie gesagt, wer über diese Ungenauigkeiten hinwegsehen kann, wird hier gut unterhalten.

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