Antonio Tabucchi Die letzten drei Tage des Fernando Pessoa

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Inhaltsangabe zu „Die letzten drei Tage des Fernando Pessoa“ von Antonio Tabucchi

November 1935: Fernando Pessoa verbringt drei Tage im Krankenhaus. Währenddessen statten ihm seine Heteronyme, die Dichter, unter deren Maske er sich zeitlebens versteckt hat, einen Besuch ab. Pessoa spricht mit ihnen, diktiert ihnen seine letzten Wünsche, vertraut sich diesen Phantomen an, die ihn ein Leben lang begleitet haben. Tabucchi evoziert in dieser fiktiven Biographie mit Liebe und Leidenschaft das Leben und Tod eines der größten Dichter des 20. Jahrhunderts.

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    Die letzten drei Tage des Fernando Pessoa

    Duffy

    10. April 2016 um 09:35

    Vorab: Man muss wissen, wer Fernando Pessoa war und man sollte ein wenig mit seinem Werk und seinem Lebenslauf vertraut sein, damit man dieses Buch begreift.Tabucchi war einer der besten Pessoa-Kenner der Gegenwart und so gibt es wohl keinen anderen, der dieses kleine Büchlein hätte schreiben können. Gerade einmal 60 Seiten benötigte er, um die letzten drei Tage des portugiesichen Literaturhelden zu schildern, drei Tage im Krankenhaus, an denen der an Leberzirrhose erkrankte Schreiber nacheinander seine berühmtesten Heteronyme empfängt, die ihm mit einem Besuch die letzte Ehre erweisen und noch ein letztes Geheimnis verraten.So trifft er Álvaro de Campos, seinen Meister Alberto Caeiro, Ricardo Reis und Bernardo Soares und mit jedem seiner Heteronyme tauscht er sich noch einmal aus, um selbst ein Resumé zu ziehen, dass es ihm erlaubt, sein Leben abzuschließen.Ein großartiges Buch von Tabucchi, denn es gibt einen fiktiven Einblick in die Persönlichkeit Pessoas, in sein Werk und sein Denken. Es ist fiktiv, doch es ermöglicht auch den Zugang zu Pessoa, dessen vielschichtiges Wirken auch immer der schmale Grat von Genie und Wahnsinn war, ein Werk, das fast zerstörerisch umfangreich war, dass ihm gar keine Wahl blieb, als diese Heteronyme zu erschaffen, die im das Schreiben ermöglichten.Großer Verdienst von Tabucchi, dass er es bei diesem knappen Umfang belassen hat. Besser und eindrucksvoller hätte man diese Idee nicht umsetzen können.

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  • Rezension zu "Die letzten drei Tage des Fernando Pessoa" von Antonio Tabucchi

    Die letzten drei Tage des Fernando Pessoa

    The iron butterfly

    09. January 2011 um 13:57

    Pessoa, der am 30. November 1935 im Alter von 47 Jahren an einer Lebererkrankung verstarb, hinterließ zu diesem Zeitpunkt für die Öffentlichkeit ein kleines schriftstellerisches Erbe, da er zeitlebens nur einen verschwindend geringen Teil veröffentlichte. Obwohl sein Schaffen kaum umfangreicher hätte sein können. Durch die Erschaffung mehrerer Heteronyme war es Pessoa gelungen in die verschiedensten Richtungen zu schreiben und zu sein. Esoterik, Avantgardismus, Traditionalismus, Futurismus, Metaphysik und Heidentum, es gab keine Grenzen des Denkens. Die letzten drei Tage im Leben des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa, wie mögen sie verlaufen sein? Tabucchi, Professor für die portugiesische Sprache, hat sich dieser Imagination hingegeben. Unter dem Aspekt der Fiktion ist ihm dies meines Erachtens ausgesprochen gut gelungen, da er dem Leser die Möglichkeit bietet alle Heteronyme durch ihr persönliches Auftreten kennenzulernen. Auch die Beziehung in der Pessoa zu der jeweiligen Person stand wird deutlich gemacht. Schmerzlich muss ich wieder einmal feststellen, wie einsam Pessoa gewesen sein muss. Ich hoffe ihm war ein Abschied, ähnlich dem von Tabucchi beschriebenen auch in der Realität möglich. Trotzdem hoffe ich, dass ihm auch reelle Freunde und Bekannte in seinen letzten drei Tagen zur Seite standen.

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