Antonio Tabucchi Lissabonner Requiem

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Inhaltsangabe zu „Lissabonner Requiem“ von Antonio Tabucchi

Eine hinreißende Liebeserklärung an Lissabon, seine Cafés, seine Museen, seine Friedhöfe, seine Menschen, verfasst von einem der größten Bewunderer dieser Stadt. Antonio Tabucchi beschreibt wieder einmal den fließenden Übergang zwischen Traum und Wirklichkeit, Realität und Fiktion.

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  • Liebeserklärung an eine Stadt

    Lissabonner Requiem

    Duffy

    27. May 2015 um 08:50

    Der Erzähler hat einen heißen Tag, zwölf Stunden, in Lissabon, um sich ganz der Atmosphäre und den Menschen dieser Stadt hinzugeben. Freilich nicht ganz unbelastet, den Tabucchis Buch ist keine Realität, es ist ein Zusammenfluss von Traum und Wirklichkeit. So begegnet der Erzähler einer Vielzahl von Menschen, Begegnungen, die sich in die Stadt einschmiegen und sie lebendig machen. Es sind aber auch Tote dabei, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verschmelzen. Alles zusammen wird zu einer wunderbaren Hommage an eine großartige Stadt, eine einladende Geste für die, die sich vom Zauber einfangen lassen wollen. Daher bildet auch der Schlusspunkt dieses brillanten Büchleins ein Treffen mit dem heimlichen König von Lissabon, dem Literaten Fernando Pessoa. So gibt es dann auch ein Stück Logik in diesem Kaleidoskop, denn wer sonst sollte es besser abschließen als die Lichtgestalt der portugiesischen Literatur. 

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  • Rezension zu "Lissabonner Requiem" von Antonio Tabucchi

    Lissabonner Requiem

    Brentini

    12. November 2012 um 00:35

    Zum Lissaboner Requiem bin ich nach dem großen literarischen Hit von Antonio Tabucchi, seinem großartigen Roman "Pereira erklärt", und nach einem wunderschönen Besuch in Lissabon gekommen. Die Stadt, die sich mir zuvor im Mai als wunderschön, lebendig, mediterran und lebensfroh gezeigt hat, hat mich in diesem Buch mit ihrer Kühle und ihren skurrilen Figuren empfangen. Ich mochte Tabucchis Lissabon in diesem literarischen Requiem nicht, auch wenn ich weiß, dass der Autor die Stadt sehr mag und schätzt, und durchaus in der Lage ist, sie auch in etwas schöneren Farben darzustellen. Die Geschichten passten einfach nicht zu meinem Bild von dieser schönen Stadt, und ich habe sie am Ende nur noch lieblos weiter gelesen, in der Erwartung eines großen Knalls, der mich weckt und sagt: Das war nur ein schlechter Traum. Leider war das aber nicht so.

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