Antonio Tabucchi Träume von Träumen

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Inhaltsangabe zu „Träume von Träumen“ von Antonio Tabucchi

Zwanzig Traum-Capriccios in Miniaturformat

Vom uralten Menschheitstraum eines Dädalus bis zur Vision Freuds, dem Traumexperten schlechthin – heiter, elegisch, düster oder ironisch, aber immer pointiert.
Antonio Tabucchi Ob Toulouse-Lautrec davon träumt, dass er lange Beine hat und mit Jane Avril Cancan tanzen kann, der 15jährige Stevenson davon, dass er auf einer Südseeinsel das Buch ›Die Schatzinsel‹ findet, oder ob Goya im Traum versucht, die Schreckensbilder seiner späteren Jahre allesamt mit dem Pinsel zu vertreiben – nach dem Motto »Jedem seinen eigenen Traum« erfindet Tabucchi für seine illustren Lieblingsgestalten aus Musik, bildender Kunst, Literatur und Geschichte die entsprechenden Traumgebilde.
Stets wird der Kern eines Lebens angesprochen, aber eben in der Manier eines Traums: immer leicht schräg, immer indirekt. Durch den Kontrast mit den Lebensgeschichten der Träumenden verlieren die literarischen Luftgespinste ihre Harmlosigkeit und werden zu Interpretationen der Biographien – eine wahre Prophetie ihrer Zukunft.

Inhalt:

- Der Traum des Dädalus, Architekt und Flieger
- Der Traum des Ovidius Publius Naso, Dichter und Höfling
- Der Traum des Lucius Apuleius, Schriftsteller und Zauberer
- Der Traum des Cecco Angioleri, Dichter und Lästerer
- Der Traum des François Villon, Dichter und Übeltäter
- Der Traum des François Rabelais, Schriftstelle r und ehemaliger Mönch
- Der Traum des Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio, Maler und jähzorniger Mensch
- Der Traum des Francisco Goya y Lucientes, Maler und Visionär
- Der Traum des Samuel Taylor Coleridge, Dichter und Opiumsüchtiger
- Der Traum des Giacomo Leopardi, Dichter und Freund des Mondes
- Der Traum des Carlo Collodi, Schriftsteller und Theaterzensor
- Der Traum des Robert Louis Stevenson, Schriftsteller und Reisender
- Der Traum des Arthur Rimbaud, Dichter und Vagabund
- Der Traum des Anton Tschechow, Schriftsteller und Arzt
- Der Traum des Achille-Claude Debussy, Musiker und Ästhet
- Der Traum des Henri de Toulouse-Lautrec, Maler und unglücklicher Mensch
- Der Traum des Fernando Pessoa, Dichter und Verstellungskünstler
- Der Traum des Wladimir Majakowski, Dichter und Revolutionär
- Der Traum des Federico García Lorca, Dichter und Antifaschist
- Der Traum des Doktor Sigmund Freud, der die Träume anderer deutete

Interessante Idee. Tabucchi läst berühmte Menschen ihren persönlichen Traum träumen.

— juergenalbers

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Nicht uninteressant, aber irgendwie konnte ich mit dem Buch einfach nichts anfangen. Schade!

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Dann schlaf auch du

Tragisch und fesselnd, aber ohne Nachhall. Mir fehlte die erleuchtende Erklärung.

Schmiesen

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Eine lose Aneinanderreihung von Episoden mit unnahbaren Figuren - "Tyll" konnte mich nicht überzeugen.

Leserzeichen

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Eine tolle und erschreckend realistische Geschichte. Der sehr spezielle Schreibstil war auf Dauer anstrengend.

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Ganz ruhig und mit wunderbarer Sicht auf das Leben und Sterben, hat mich dieses Buch tief berührt! Klare Empfehlung!

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