Antony Beevor

 4,4 Sterne bei 51 Bewertungen
Autor*in von Stalingrad, D-Day und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Antony Beevor, Jahrgang 1946, ist mit seinen in zahlreiche Sprachen übersetzten Büchern weltweit der erfolgreichste Autor zu historischen Themen. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wolfson History Prize, dem Samuel-Johnson-Preis und dem Pritzker Literature Award, und 2017 für seine Verdienste in den Adelsstand erhoben. Auf Deutsch sind von ihm die Bestseller erschienen: »Stalingrad« (1999), »Berlin 1945 – Das Ende« (2002), »Der Spanische Bürgerkrieg« (2006), »D-Day« (2010), »Der Zweite Weltkrieg« (2014), »Die Ardennen-Offensive 1944« (2016) und »Arnheim« (2019).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Spanische Bürgerkrieg (ISBN: 9783641320805)

Der Spanische Bürgerkrieg

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Neu erschienen am 02.04.2024 als eBook bei Pantheon.

Alle Bücher von Antony Beevor

Cover des Buches Stalingrad (ISBN: 9783570551349)

Stalingrad

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Erschienen am 07.12.2010
Cover des Buches Der Zweite Weltkrieg (ISBN: 9783570552865)

Der Zweite Weltkrieg

 (6)
Erschienen am 10.10.2016
Cover des Buches Berlin 1945 - Das Ende (ISBN: 9783570551486)

Berlin 1945 - Das Ende

 (5)
Erschienen am 25.11.2012
Cover des Buches Der Spanische Bürgerkrieg (ISBN: 9783442154920)

Der Spanische Bürgerkrieg

 (5)
Erschienen am 14.01.2008
Cover des Buches Die Ardennen-Offensive 1944 (ISBN: 9783570553749)

Die Ardennen-Offensive 1944

 (5)
Erschienen am 25.03.2018
Cover des Buches Der Spanische Bürgerkrieg (ISBN: 9783641320805)

Der Spanische Bürgerkrieg

 (3)
Erschienen am 02.04.2024
Cover des Buches Arnheim (ISBN: 9783570554333)

Arnheim

 (2)
Erschienen am 26.06.2022
Cover des Buches Ein Schriftsteller im Krieg (ISBN: 9783570009130)

Ein Schriftsteller im Krieg

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Erschienen am 24.09.2007

Neue Rezensionen zu Antony Beevor

Cover des Buches Russland (ISBN: 9783570105092)
wschs avatar

Rezension zu "Russland" von Antony Beevor

Das Buch für Historiker und interessierte Laien
wschvor 10 Monaten

Antony Beevor geht durchaus ins Detail. Seien es Schlachten, Generäle, Truppen und Truppenbewegungen, die Rollen Lenins oder Trotzkis, die Beteiligung alliierter Truppen aus Großbritannien, Japan, Italien, Tschechien, Polen oder auch den USA stammend. Die unvorstellbaren Grausamkeiten, die sich die 'Roten' und die 'Weißen' sich gegenseitig oder auch ihren jeweiligen Kriegsgefangenen, unschuldigen Bewohnern von eingenommenen Ortschaften und Dörfern angetan haben. Es sind wohl Hunderttausende auf und von beiden Seiten im Sinne des Wortes abgeschlachtet worden.

Warum sollte, nein, warum muss dieses Buch gelesen werden? Um das zu erklären dient am Besten ein Zitat von Seite 235: "Die Endphase des Ersten Weltkrieges hatte nicht nur an der Peripherie des Russischen Reiches Folgen von großer Tragweite, sondern, mit dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches, auch im Nahen Osten. Die Fokussierung auf die Grabenkämpfe in Westeuropa lässt die Kämpfe an der mesopotanischen Front im Irak und die Besetzung Persiens durch Türken, Russen und Briten leicht in den Hintergrund treten."


Auch all die zumindest zu meiner Studienzeit in den Zimmern anderer Studenten so oft an der Wand hängenden Poster mit der Silhouette von Lenin erscheinen während der Lektüre dieses Buches immer fragwürdiger: "In der Wolga-Region kostete 1918 ein Pfund Mehl 25 bis 30 Rubel, während es in Petrograd bis zu 1000 Rubel kosten konnte. Die kommunistischen Lebensmittelkommandos begannen, das gesamte Getreide zu konfiszieren, nicht nur das schlecht definierte »überschüssig« produzierte. Lenin weigerte sich, zur Kenntnis zu nehmen, dass die Beschlagnahmen zu einem katastrophalen Niedergang der Nahrungsmittelproduktion führten." (S. 267)


Die Lektüre dieses Werkes ermöglicht es, einige Ereignisse in der untergegangenen UdSSR, politische Zusammenhänge, Reaktionen und Vorgehensweisen etwas besser zu verstehen.


Cover des Buches Arnheim (ISBN: 9783570103739)
M

Rezension zu "Arnheim" von Antony Beevor

Ungemein fesselnd
M.Lehmann-Papevor 5 Jahren

Ungemein fesselnd

Im Nachgang und aus der Distanz mag man denken, trotz blutiger Opfer auf allen Seiten., dass die Invasion der Alliierten in Frankreich und der Kampf gegen das dritte Reich dann immer mehr auf deutschem Boden von Beginn an klar in seinem Ausgang war.

Technik, Nachschub, Ressourcen, „Manpower“, Jahrzehnte später scheint es, als wären die Alliierten in allen Belangen überlegen gewesen.

Doch wie die Schlacht in den Ardennen oder, Thema dieses hervorragenden Buches, der Kampf um Arnheim als Oberbegriff über die Eroberung von Brücken über den Rhein vonstattenging, welche Verluste und Opfer, welche erbitterte Gegenwehr der Wehrmacht im Raum stand, davon versteht Beevor fesselnd, mit Tempo und äußerst fachkundig zu erzählen.

Womit auch umgehend die strategischen Überlegungen und Reibungen der Alliierten mit in den Fokus rücken. Denn Montgomery auf britischer und Bradley auf amerikanischer Seite gerieten mehr und mehr eher in Konkurrenz um den „rechten Weg“, als dass eine konzertierte Aktion aufeinander fein abgestimmt vollzogen worden wäre.

„….musste es unbedingt zu einem Wettlauf kommen (verschiedener Korps), und nichts konnte uns an diesem Tag aufhalten“.

Und doch gelang eine Art „Blitzkrieg“ unter umgekehrten Vorzeichen, der aus der Ferne kühl geplant, aus dem Epizentrum der Ereignisse aber leidvoll und opferreich sich gestaltete.

Minutiös geht Beevor dann im Kern seiner Darstellung dem Kampf um Arnheim mit den entsprechenden „Seitenlinien“ nach, beschreibt akkurat die Atmosphäre, Stimmung und das „Gewusel“ am Vorabend der Schlacht 16. September 1944), geht der Invasion aus der Luft nach, beschreibt die Gegenstrategien und Handlungen der Wehrmacht und vollzieht die (getrennten) Wege der Landungen der Briten und der Amerikaner nach. Nicht ohne konkret zu verdeutlichen, dass die „offizielle Linie“ (Briten als „Juniorpartner“ der Amerikaner) von einem Befehlshaber wie Montgomery als unpassend empfunden und schlichtweg ignoriert wurde.

Von Arnheim dann führt Beevor den Leser mit nach Nimwegen und Eindhoven ab dem 19. September, wirft einen Blick auf den „Hell´s Highway“ und den eigentlich Kampf um die Brücke von Arnheim und der anderen zentralen Übergangspunkte über den Rhein.

Evakuierung, Plünderung und der folgende Hungerwinter bieten dann auch einen breiten und emotional dichten Einblick in die Gesamtlage auch der Zivilbevölkerung jener Ereignisse.

Das Ganze liest sich dabei in Teilen wie ein Thriller oder Kriegsroman, Beevor versteht es, glänzend und flüssig zu erzählen, auch wenn vielfach kleinteilige Details vielleicht ein wenig zu sehr ausgebreitet werden. Was dem hervorragenden Gesamteindruck des Buches allerdings keinen Abbruch zufügt.

Cover des Buches Der Spanische Bürgerkrieg (ISBN: 9783570551479)
M

Rezension zu "Der Spanische Bürgerkrieg" von Antony Beevor

Der 2. Weltkrieg begann hier schon
Manolita6vor 5 Jahren

Antony Beevor beginnt mit Königin Isabella de Castilla, welche siegreich in Granada einzog. Königin Isabella hatte die Kreuzzüge unterstützt. Hier begann quasi bereits die Unzufriedenheit des Volkes, welches in Armut lebte.Armee, Kirche und der Adel musste von der armen Bevölkerung unterstützt werden.Dieser Zustand hatte sich auch im Jahr 1936 nicht geändert.Die Lage für die Menschen in Spanien wurde immer schwieriger und auswegloser, bis letztendlich der Putsch aus dem Jahr 1923 zu den Vorboten des Bürgerkrieges wurde. Weitere Konflikte waren unvermeidbar und so mündete das Ganze im Aufstand der Generäle 1936, bei dem Franco das Kommando über die Afrika Armee übernimmt.Im Laufe der Zeit gewinnt Franco mächtige Verbündete wie Mussolini und Adolf Hitler. Adolf Hitler kann im spanischen Bürgerkrieg zum ersten Mal seinen „Blitzkrieg“ einsetzten indem er Franco zur Unterstützung seine Legion Condor entsendet. Dabei wurde Hitlers „Stuka“ zum ersten Mal eingesetzt. Guernica wird dabei dem Erdboden gleich gemacht.Und was mir bis dahin selbst nicht bekannt war ist, dass sogar eine irische Brigade mit 700 Mann an Francos Seite kämpfte.

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