Antony G. Peckham

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Autor von Fallenmagie.

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Fallenmagie

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 (4)
Erschienen am 14.04.2014

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Rezension zu "Fallenmagie" von Antony G. Peckham

Ihr habt doch alle keine Ahnung, wie genial und brilliant ich bin!
Elfensternvor 3 Jahren

Mia ist stinksauer auf ihre Meister im Tempel für Fallenmagie. Sie wollen einfach nicht wahrhaben, wie genial und brilliant Mias Fallenkonstruktionen sind. Stattdessen zwingen sie Mia, sich in der ersten Klasse mit primitiven Fallen für kleine Tiere zu langweilen. Dabei übersteigen ihre Fähigkeiten diesen Kleinkinderkram bei Weitem. Aber die Meister wollen sie einfach nicht einige Klassen hochstufen, wie es ihrer Ansicht nach, ihren Fähigkeiten entspricht. Immer sagen sie nur, dass Mia ihre Fähigkeiten überschätzt. Dabei ist Mia überzeugt, dass sie Fallen bauen kann, die selbst die Meister vor ernsthafte Herausforderungen stellen. Als sie in einer Höhle auf verloren geglaubte magische Utensilien stößt, beschließt sie, ihren Meistern ihre Genialität unter Beweis zu stellen. Was kann mehr beeindrucken, als tödliche, kreativ-grausame Fallen, denen selbst Meistermagier hilflos ausgeliefert sind? Für die Vollendung ihres Meisterwerkes, bricht Mia sogar die Gesetze des Tempels, setzt Magie ein, die seit Langem verboten ist und schreckt selbst vor Blutopfern nicht zurück. Ob das ihre Meister von Mias Genialität überzeugen wird?


Mia mochte ich überhaupt nicht. Sie war dermaßen arrogant und eingebildet, dass es schon richtig widerlich war. Ihre Gedanken kreisen immer nur um sie selbst, an andere denkt sie überhaupt nicht. Schon wie sie den armen Kubbi, ein Marder den Mia als Haustier hält, immer wieder quält, nur weil sie zornig ist, ist ehrlich gesagt widerlich und gefühlskalt. Dabei gibt sich der Kleine wirklich alle Mühe, Mia ein guter Freund zu sein.


Die Geschichte läuft in zwei voneinander getrennten Handelssträngen. Neben dem mit Mia und dem Tempel gibt es noch die Schatzsucher Kosh und Parcas. Die Beiden sind wirklich ein tolles Paar, unterschiedlicher geht fast nicht mehr. Kosh immer auf ein sauberes und ordentliches Erscheinungsbild bedacht und daneben Parcas, der von Sauberkeit und vom Waschen nicht allzuviel hält und lieber seine Umgebung vollstinkt. Eigentlich sind sie die besten Freunde und arbeiten schon länger zusammen, wenn es darum geht, in mit tödlichen Fallen, gespickte Höhlen oder Katakomben einzudringen, auf der Suche nach wertvollen Dingen, für die ihre Auftraggeber eine Menge Gold springen lassen. Dass sie sich mögen, würden sie aber niemals zugeben. Es war eine wahre Freude von den Beiden zu lesen. Ihre Sticheleien und ihr Humor waren einfach klasse und ein angenehmer Gegenpol zu Mias Überheblichkeit.


Obwohl ich mich zu Anfang sehr über Mias Verhalten geärgert habe und mich schon gefragt habe, wer denn eine Geschichte lesen will, bei der der Hauptcharakter dermaßen unsympathisch ist, ist die Geschichte toll geschrieben und es machte viel Spaß sie zu lesen. Selbst die Szenen mit Mia waren spannend und man merkte auch, dass sie nicht nur sehr von sich überzeugt ist, sondern auch bereit ist, alles dafür zu geben, um ihre Meister von ihrer Genialität zu überzeugen.

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