Antony Penrose Der Junge, der Picasso biss

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Inhaltsangabe zu „Der Junge, der Picasso biss“ von Antony Penrose

Antony lebte mit seinen Eltern, der Fotografin Lee Miller und dem Schriftsteller Robert Penrose, auf einer kleinen Farm in Südengland. Eines Tages bekamen sie Besuch von einem befreundeten Maler namens Pablo Picasso. Antony verstand sich gleich gut mit ihm, doch einmal war er sehr aufgeregt und biss Picasso. Der zögerte nicht und biss zurück. 'Das war der erste Engländer, den ich je gebissen habe', sagte er später. Picasso hielt gemeinsame Erlebnisse in Zeichnungen fest. Antonys Mutter machte damals Fotos, und Antony Penrose erzählt seine Geschichte aus der Perspektive eines Kindes. Daraus entstand ein zauberhaftes Buch mit 20 Kunstwerken von Picasso und 25 bisher unveröffentlichten Aufnahmen von Lee Miller: die hinreißende Geschichte einer langen Freundschaft.

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  • Rezension zu "Der Junge, der Picasso biss" von Antony Penrose

    Der Junge, der Picasso biss

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    26. August 2011 um 23:52

    Der britische Schriftsteller Anthony Penrose hat dieses zauberhafte Büchlein geschrieben. Es ist die Geschichte einer wunderschönen Freundschaft zwischen ihm und dem großen Künstler Pablo Picasso und ganz frisch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Anthony lebte mit seinen Eltern, der Fotografin Lee Miller und dem Schriftsteller Robert Penrose, auf einer kleinen Farm in Südengland. Irgendwann bekommen sie Besuch von einem befreundeten Maler aus Frankreich, Pablo Picasso. Der kleine Junge fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Vor lauter Aufregung biss Anthony seinen neuen Freund in den Finger. Tja, der zögerte nicht lange und biss zurück. »Das ist der erste Engländer, den ich je gebissen habe!«, rief er aus. Doch die beiden werden dicke Freunde. Die Geschichte wird ganz liebevoll aus der Sicht des kleinen Jungen erzählt und zeigt eine grenzenlose Freundschaft. In dem Buch finden sich zahlreiche Picasso-Werke, die besonders Kinder faszinieren werden. Das Buch ist für Kinder eine schöne und zugleich lustige Einführung in die Welt der Kunst und macht einfach Spaß vorzulesen. ab 5 (Mechthild Römer)

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  • Rezension zu "Der Junge, der Picasso biss" von Antony Penrose

    Der Junge, der Picasso biss

    Puzzeline

    14. July 2011 um 20:11

    Rezension: Der Autor Antony Penrose erzählt die Geschichte einer Freundschaft, der Freundschaft zwischen ihm und dem Maler Pablo Picasso. Als Antony Picasso traf, war er selbst noch ein kleines Kind. Vor dem Lesen dieses Buches, das muss ich zugeben, war mein Wissen über den Maler Pablo Picasso eher begrenzt. War das nicht der Kerl, der immer diese schiefen Gesichter gemalt hat? - Und was soll ich sagen? Jetzt habe ich das Gefühl, Picasso wäre jahrelang mein Nachbar gewesen. Es geht bei diesem Kinderbuch nicht darum, Pablo Picassos Werk in allen Facetten und biographischen Details darzustellen. Ein Kind, Antony Penrose, erzählt ganz einfach, wie er Picasso erlebt hat. Und gerade diese kleinen Details machen dieses Buch so besonders. Wer hätte gedacht, dass Pablo Picasso sich für sein Leben gern verkleidete und nur Kinder sich frei in seinem Atelier bewegen durften? Antony hatte auch noch das Glück, dass seine Mutter Photographin war. So ist das Buch mit vielen, bisher unveröffentlichten Photographien bestückt, die Picasso in seinem Atelier oder mit Antony zeigen. So ist „Der Junge, der Picasso biss“ auch von innen ein echter Hingucker. Auch durch die vielen Abbildungen habe ich mich sehr inspiriert gefühlt. Hätte man mir nach der Lektüre einen Stift gegeben, ich hätte ganze Blöcke vollgezeichnet. Picasso war nicht der typische, eigenbrötlerische Künstler. Er war sehr kinderlieb und offen, und malte das, was er in seiner Umgebung sah. – Auch, wenn man dies auf den ersten Blick auf seinen Bildern nicht unbedingt sieht. Besonders Kinder werden dieses Buch lieben. Sie bekommen einen ersten Eindruck von der Welt eines Künstlers. Gerade dadurch, dass Antony aus der Sicht eines Kindes erzählt, können sich Kinder sicher gut in Antony hineinversetzen und in Picasso einen neuen Freund finden. Durch die große Schrift haben sicher auch Leseanfänger Spaß an diesem Buch. Fazit: „Der Junge, der Picasso biss“ ist ein kleines Schmuckstück im Bücherregal. Viele Fotos, Abbildungen und Illustrationen brachten mir Pablo Picasso sehr viel näher. Ich sehe ihn jetzt nicht mehr als abgehobenen Künstler, sondern als ein Idol. Ich drücke diesem Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis, für den es nominiert ist, beide Daumen!

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