Antti Tuuri Fünfzehn Meter nach links

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Inhaltsangabe zu „Fünfzehn Meter nach links“ von Antti Tuuri

Roman. 168 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.03.1994')

tolle Geschichte

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  • Rezension zu Antti Tuuri - Fünfzehn Meter nach links

    Fünfzehn Meter nach links
    Lumi

    Lumi

    07. February 2016 um 14:50

    Eigentlich ist Eino Sand Vertreter in der Klempnerbranche. Darum ist er zunächst auch ziemlich überrascht, als der erfolgreiche und skandalumwitterte Autor Saarelainen ihn anruft, um ihn für eine Verkaufsreise zu gewinnen. Eino soll für ihn 3000 Bücher von Saarelainens Geschichtensammlung "15 Meter nach links" in Deutschland an den Mann bringen. Nach einigem Hin und Her willigt der Vertreter schließlich ein und macht sich in Saarelainens klapprigen Transporter auf den Weg nach Deutschland. Es ist der Beginn eines ziemlich verrückten Roadtrips, dem sich bald noch eine junge Frau auf dem Weg zu einem Meditationskurs in die Schweiz sowie drei überaus trinkfeste Holzfäller anschließen. Sand trifft beim Versuch, die Bücher auf den deutschen Markt zu bringen, auf so manches Problem und sieht sich schon ruiniert, als er eines Morgens aufwacht und seine junge Begleitung mit dem Transporter verschwunden ist. Man kann es schon ahnen: In Antti Tuuris "Fünfzehn Meter nach links" gibt es einiges zu Lachen. Die vorkommenden Personen und die Geschichte sind ähnlich skurril wie man es von Arto Paasilinna oder auch Aki Kaurismäki her kennt. Für die deutsche Leserschaft ist dabei natürlich noch einmal besonders interessant, dass der Roman zu weiten Teilen in Deutschland spielt und sich keineswegs scheut, mit den gegenseitigen Klischees zu spielen. Bei seiner Übersetzung ins Deutsche im Jahr 2002 war "Fünfzehn Meter nach links" schon kein ganz taufrisches Buch mehr - in Finnland war der Roman bereits Mitte der Achziger Jahre erschienen. Das merkt man der Handlung auch teilweise an. So ist der kalte Krieg noch in einigen Andeutungen der deutschen Protagonisten spürbar. Ansonsten wirkt das Buch trotzdem nicht altbacken. "Fünfzehn Meter nach links" ist zwar ganz sicher keine hohe Literatur, aber dennoch ein kurzweiliges Buch über deutsche und finnische Klischees und wie diese aufeinandertreffen. Sehr angenehme Lektüre für den nächsten Finnlandurlaub oder ein gemütliches Wochenende auf der heimischen Couch.

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