Anu Stohner , Henrike Wilson Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee

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Inhaltsangabe zu „Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee“ von Anu Stohner

Der kleine Eskimo – zum Dahinschmelzen schön! Von Eisbären hält man sich besser fern, das weiß Aklak natürlich. Aber die Spur, die er eines Tages findet, stammt von einem Eisbärjungen. So einem Winzling darf man doch mal hinterhergehen. Der tut doch nichts. Tuktuk, Aklaks Husky, ist dagegen, und Aklaks Freunde wären es wohl auch. Aber die verspäten sich, und als sie zum Treffpunkt kommen, ist der kleine Eskimo schon weg. Dass er einem Eisbärjungen folgt, sehen die Freunde schnell. Aber da sind noch andere Spuren, größere: Die Eisbärmutter sucht ihren kleinen Ausreißer, und Aklak ahnt das wahrscheinlich nicht mal. Den Freunden wird schnell klar: Sie müssen Aklak warnen – nur wie? Eine Geschichte von Aklak, dem kleinen Eskimo, und der großen Kraft der Freundschaft.

Eine spannende und empfehlenswerte Erzählung, die sich gleichermaßen zum Vor- und Selberlesen eignet.

— Flaventus
Flaventus

Wunderschön! Ein herzerwärmendes und großartiges Buch für Kinder mit traumhaften Illustrationen!

— CorniHolmes
CorniHolmes

Herzerwärmendes spannendes Kinderabenteuer in Eis und Schnee, mit echten Freunden und noch mehr farbigen Illustrationen und Spaßgarantie.

— danielamariaursula
danielamariaursula

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  • Irgendwie sind Jungs über alle Kontinente hinweg gleich

    Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee
    Flaventus

    Flaventus

    08. February 2017 um 08:22

    Aklak kennt die Gefahr. Kein Wunder, denn seine Eltern haben es ihm schon oft genug eingebläut. Mit Eisbären ist nicht zu spaßen, weshalb man sich als kleiner Eskimo von ihnen besser fern hält. Das gilt umso mehr für kleine Eisbären, denn jedes Kind weiß: Wo ein Eisbärjunges ist, ist die Mutter nicht fern. Aber dennoch obsiegt seine Neugierde, als Aklak Spuren eines jungen Eisbären im Schnee entdeckt. Jegliche Warnungen schlägt er in den Wind, um ihr nachzugeben. Grund genug für seine Freunde, um sich um ihn zu sorgen, als sie sein Tun bemerken, zumal auch noch ein kleiner Schneesturm aufzieht. Sprechende Tiere Meinen beiden Jungs (6,8) haben sich kein bisschen darüber gewundert, dass sich der kleine Aklak in Lebensgefahr begibt. Irgendwie sind Jungs über alle Kontinente hinweg gleich. Ebenso haben sie sich nicht gewundert, dass die Eskimo-Kinder sich ohne Probleme mit den Tieren unterhalten können. Ich als Erwachsener schon, denn sie können sich augenscheinlich nicht mit allen Tieren auf die gleiche Weise unterhalten. Während Aklaks Hund lediglich zu "wuffen" braucht, damit Aklak ihn versteht (glücklicherweise wurde das "hundisch" für den Leser übersetzt), sprechen das Schneehuhn, der Schneehase und die Robbe ganz normal mit ihnen. Spannung Die Geschichte wird unterhaltsam und für das Lesealter entsprechend spannend erzählt. Es gibt einige Wendungen und der Erzählstil lassen die Kinder an der Geschichte bleiben. Wir haben das Buch binnen dreier Abende durchgelesen, weil die beiden unbedingt wissen wollten, wie es weitergeht. Von den Jungs gibts also ein großes Lob. Ich als Erwachsener fand es hingegen etwas übertrieben, dass in der Geschichte nochmals die gleiche Geschichte in der Welt der Indianer erzählt wird. So schwer von Begriff sind Kinder gar nicht, als dass sie Message des Buchs nicht kapieren würden. Das Buch eignet sich sicherlich zum Selbstlesen, wenn das Kind ein bisschen darin geübt ist (ab dritte, vierte Klasse). Unsere Jungs mögen es aber, wenn ihnen vorgelesen wird, so dass es sich dann unsere Einschätzung nach auch für Kinder im Vorschulalter eignet. eBook Wir haben das Buch elektronisch gelesen. Dafür empfehlen wir dringend ein Tablet und kein eBook-Reader zu verwenden. Warum? Weil es zahlreiche schöne Bilder gibt, die den Inhalt des Buchs sehr gut unterstreichen. Auf einem Schwarz-Weiß-Display kommen diese einfach nicht so gut zur Geltung. Außerdem kann man auf einem Tablet die Zeichnungen vergrößern. Selbstverständlich wird die Formatierung ein wenig durcheinander gebracht, weil jedes Endgerät den Text anders interpretiert und versucht diesen optimal darzustellen. Gerade wenn Bilder mit im Spiel sind, treten manchmal unpassende Seitenumbrüche auf. Uns allen hat es allerdings nicht gestört. Kein erhobener Zeigefinger Glücklicherweise wird die Botschaft in diesem Buch nicht mit einem zu hohem Zeigefinger erzählt. Aber dennoch wurde den Jungs klar, was das Buch ausdrücken wollte. Oftmals verstehen Kindern auch, ohne dass man sie platt darauf stoßen muss. Dadurch wird diese Geschichte zu einer spannenden und empfehlenswerten Erzählung, die sich gleichermaßen zum Vor- und Selberlesen eignet. Diese Rezension findet sich auch auf meinem Blog.

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  • Traumhaft schön und herzerwärmend

    Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee
    CorniHolmes

    CorniHolmes

    24. January 2017 um 11:27

    Dies ist der zweite Band von Aklak und seinen Freunden. Nachdem mir bereits der erste Band sehr gut gefallen hatte, habe ich mich auf diesen Teil schon sehr gefreut! Aklak weiß, dass man sich von Eisbären besser fern halten sollte. Als der kleine Eskimojunge aber Spuren von einem Eisbärenjungen im Schnee entdeckt, beschließt Aklak, trotz der Mahnungen seiner Mutter, den Spuren zu folgen. Schließlich handelt es sich hier ja um einen kleinen Eisbären und dieser wird ihm schon nicht gefährlich werden. Zusammen mit seinem Husky Tuktuk folgt der Eskimojunge also den Spuren im Schnee. Doch was er nicht weiß: die Eisbärenmutter hat seine Verfolgung aufgenommen. Schließlich möchte sie ihr Junges beschützen. Aklak ahnt also nicht, in welcher Gefahr er schwebt. Nur seine Freunde, das Eskimomädchen Iklik, die beiden großen Eskimojungen, das Schneehuhn, der Schneehase, die Robbe und der Wal erkennen die Gefahr und machen sich auf die Suche nach ihrem Freund...Mir hat das zweite Abenteuer von Aklak richtig gut gefallen! Die Geschichte ist sehr niedlich, auch spannend und einfach nur wunderschön! Die Schrift ist sehr groß und der Schreibstil sehr einfach, sodass das Buch wunderbar von Erstlesern gelesen werden kann. Aber auch zum Vorlesen ist Aklak prima geeignet. Die Illustrationen sind großartig, ich konnte mich beim Lesen des Buches gar nicht daran satt sehen. Manchmal sind die Illustrationen sogar eine Doppelseite groß! Sie sind sehr liebevoll gezeichnet und laden einem immer wieder aufs Neue zum Schmökern ein.Man kann diesen Band problemlos lesen, ohne den ersten Band zu kennen. Wenn Verständnisschwierigkeiten auftreten könnten, werden diese sehr gut erläutert. Auch das Wort Eskimo wird erklärt. Das hat mir sehr gut gefallen. So kann man durch Aklak auch etwas Wichtiges lernen. Auch so ist diese Geschichte, wie schon Band 1, sehr lehrreich für Kinder. Es wird wieder verdeutlicht, wie schön und unverzichtbar Freundschaft ist. Dieses Thema finde ich ja immer sehr wichtig für ein Kinderbuch. "Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee" ist also ein wunderschönes Buch für Kinder über Freundschaft und Zusammenhalt. Ich habe das Lesen dieses Buches sehr genossen und allein schon wegen der schönen Illustrationen ist es immer wieder ein erneutes Lesen wert. Ich hoffe sehr, dass es noch weitere Abenteuer mit dem kleinen Eskimojungen geben wird! Die Aklak Bücher sind wirklich nur zu empfehlen. Sie sind für Jungen und Mädchen gleich gut geeignet und hervorragende Bücher für die ganze Familie!Von mir bekommt der zweite Band von Aklak, wie schon sein Vorgänger, volle 5 von 5 Sterne!

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  • Wenn man der Gefahr nicht widerstehen kann....

    Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    06. January 2017 um 09:48

    Dies ist Band 2 der Abenteuer des kleinen Eskimos Aklak der hoch oben am Nordpol lebt, bei den gefährlichen Eisbären, aber am anderen Ende der Welt von den Pinguinen. Das wird gleich zu Beginn klargestellt, ebenso so wie die Verwendung des Wortes Eskimo, im Inneneinband. Aklak sitzt mit seinen Freunden, der gleichaltrigen Iklik, den Zwillingsmädchen aus der Zweiten und den großen Jungs Olvi, Alvi und Ulvi aus der dritten Klasse in seiner Zwergenschule im Eskimodorf und träumt von dem Eisbären, den er gestern am großen Glatzkopffelsen mit Iklik zusammen gesehen hat. Daher zeichnet er auch Pinguine mit Eisbärenfüßen, als alle Kinder Pinguine zeichnen sollen und in der Pause werden sie als Gaudi aus Schnee gebaut. Seit dem großen Schlittenrennen in Band 1 sind sie nämlich alle dicke Freunde und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Daher wird Aklak auch ungeduldig, als seine Freunde nicht wie verabredet am Glatzkopffelsen auftauchen wie verabredet, um gemeinsam nach dem Eisbären zu suchen, obwohl man ihnen schon eingebläut hat, daß man Eisbären aus dem Weg gehen muß, ehe sie einem gefährlich werden. Aber er sieht ja die Spuren eines kleinen Eisbären, ohne gefährliche Begleitung, da kann er doch ruhig mit seinem treuen Husky Tuktuk, der heftig protestiert, hinterher gehen. Schließlich sind ja noch nicht mal der kleine Schneehase, das Schneehuhn und die Robbe am üblichen Treffpunkt…. Dies ist ein spannendes Abenteuer ab dem Vorschulalter zum Vorlesen und für geübtere Leseanfänger, die mit der großen Schrift (keine Fibelschrift! Also wirklich für geübtere Anfänger) und den kurzen Kapiteln mit großen Bildern schöne Leseerfolge erzielen können. Das Buch ist aber kein ausgewiesenes Buch für Leseanfänger.  Trotz der vielen bunten Ilustrationen, die teilweise ganze Doppelseiten umfassen, ist die Geschichte komplex und lang genug, daß es zum Vorlesen geübtere Zuhörer bedarf, die sich gerne auf eine spannende Geschichte über echten Mut, Leichtsinn, Freundschaft und Pannen bei Unachtsamkeit einlassen. Die Pannen die den in Gedanken und Träume versunkenen Tieren und Kindern unterlaufen sind für die kleinen Zuhörer sehr witzig. Die Geschichte ist nämlich durchaus lehrreich und ansprechend für Kinder geschrieben. Da Aklak und Iklik in die erste Klasse gehen, fand sich meine älteste Tochter zu alt für dieses Buch, obwohl sie trotz Protests durchaus konzentriert zuhörte und auch nichts verpassen wollte. Meine jüngere Tochter in der zweiten Klasse, hatte da keine Berührungsängste mit. Aklak und Iklik sind ja auch ganz schön pfiffig und auch wenn sie nur einen Husky vor ihre Schlitten spannen dürfen und nicht wie die Großen ab der dritten Klasse bereits zwei, können sie den großen Jungs oft genug davonfahren und zeigen wo es lang geht. Aber jedes Kind hat seine Stärken und Schwächen und das macht sie so liebenswert und individuell, ebenso wie die Tiere. Warum die Kinder mit den Tieren sprechen können, wissen wir nicht, da wir Band 1 nicht kennen. Wahrscheinlich wird dies im ersten Band erläutert. Aber auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes kann man dieses Buch in vollen Zügen genießen. Denn auch wenn es bisweilen echt gefährlich wird, endet die Geschichte natürlich gut. Das augenzwinkernde Ende gefällt mir als Mutter besonders gut, da ich anders als die Kinder, mich über die Reaktion der Eltern und der Lehrerin freue, die meine Kinder ziemlich selbstverständlich finden. Das sehe ich zwar anders, aber es ist schön zu lesen, daß es Fehler gibt, die sich immer wiederholen und aus denen Kinder lernen. Auch die Erläuterungen zum Wort Eskimo gefielen mir, da ich erst zwei  Tage zuvor gelesen hatte, daß man doch unbedingt Innuit sagen solle, weil Eskimo Rohfleischesser heiße. Als Fan von Mettwurstbrötchen kann ich daran ja nichts wirklich Schlimmes finden und freute mich über den sehr liebevollen Hinweis, daß Eskimos sich durchaus selbst so bezeichnen würden und es somit wohl kaum abwertend gemeint sein kann. Durch die vielen wunderschönen Illustrationen wird dieses Buch auch sicher immer wieder von den Kindern aus dem Regal genommen, nur zum Anschauen, einfach, weil es so schön ist. Ein herzerwärmendes Kinderabenteuer, perfekt zum derzeitigen Kälteeinbruch und mit seinen 25 Kapiteln sogar in Zukunft als Adventskalender nutzbar, denn Weihnachten ist ja eigentlich am 25.12….. Ein Buch, das es sich zu kaufen lohnt, weil es sicher mehr als einmal Freude bereitet und daher die uneingeschränkte Leseempfehlung von mir und meiner Jüngsten mit 5 von 5 Sternen.

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