Anuschka Rees Das Kleiderschrank-Projekt

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Inhaltsangabe zu „Das Kleiderschrank-Projekt“ von Anuschka Rees

Der Kleiderschrank ist voll bis oben hin und trotzdem beschleicht einen immer wieder das Gefühl, nichts zum Anziehen zu haben. Preisaktionen verleiten uns zu unüberlegten Fehlkäufen und bis das passende Outfit steht, vergeht Morgen für Morgen viel mehr Zeit, als uns lieb ist.
In Zeiten von Fast Fashion und ständig wechselnder Modetrends fällt es schwer, Kleidungsstücke auszuwählen, die perfekt zu einem passen und die man lange und selbstbewusst trägt. Genau an diesem Punkt setzt Anuschka Rees an: Sie gibt nicht vor, welche Teile jede Frau unbedingt in ihrem Schrank hängen haben sollte, sondern leitet dazu an, ganz individuell herauszufinden, was man wirklich braucht – und was nicht. Sie präsentiert einfache und überzeugende Strategien, um den eigenen Stil zu entwickeln, und zeigt, wie man mithilfe der richtigen Technik lernt, erfolgreich auszumisten, bewusster zu konsumieren, gute Qualität zu erkennen und das Beste aus seinem Budget herauszuholen.
Ganz egal, ob Sie sich schon immer leidenschaftlich für Mode interessiert haben oder noch ganz am Anfang stehen – ›Das Kleiderschrank-Projekt‹ wird Ihnen dabei helfen, Schritt für Schritt eine Garderobe zusammenzustellen, die genau auf Ihr Leben zugeschnitten und so vielfältig ist, dass unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten für jeden Anlass entstehen.

- Sicher und entspannt zum eigenen Stil
- Was man wirklich braucht und wie man lernt, richtig auszuwählen
- Basierend auf dem stark frequentierten Modeblog der Autorin (120.000 Besucher pro Monat)

Ein arbeitsintensives Buch, das einem hilft, die passendes Gardrobe zu finden. Mit zahlreiche Übungen und Anleitungen - manchmal zu vielen!

— Regenblumen

Großartig, eine echte Hilfe für den Kleiderschrank!

— raven1711

Die Detox-Kur für den Kleiderschrank

— Monika58097

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  • Die passende Gardrobe für den eigenen Alltag finden

    Das Kleiderschrank-Projekt

    Regenblumen

    22. October 2017 um 10:28

    Vor einigen Monaten erlebt ich Wäsche-Wasch-Stress. Wäsche-Wasch-Stress ohne Wäscheberge. Mein Wäsche-Problem lag woanders: mein Kleiderschrank war noch gut bestückt, doch in der Wäsche lagen Kleidungsstücke, die ich gebraucht hätte. Gleichzeitig war mein Wäscheberg für eine Waschladung noch zu klein. Als ich in der Bücherei „Das Kleiderschrank-Projekt – Systematisch zum eigenen Stil und zu bewusstem Modekonsum“ von Anuschka Rees entdeckte, habe ich es mir gleich ausgeliehen! Vielleicht könnte es ja helfen! Inhalt Die Ausgangslage ist ein zu voller Kleiderschrank, in dem man doch nichts passendes zum Anziehen findet. Die Autorin Anschuska Rees kennt diese Problematik nur zu gut, da auch sie früher sehr viele Kleidungsstücke besaß und immer wieder neue, günstige Teile dazukaufte. Irgendwann kam sie zu der Erkenntnis, dass nicht mehr Kleidung die Lösung ist, sondern ausgewählte Kleidung, die zum Alltag passt und in der man sich gleichzeitig wohlfühlt. Modetrends, verschiedene Kleidungsstile oder Must-Have-Listen spielen im Buch keine Rolle. Die Autorin schlägt ihren Leser_innen verschiedene Übungen und Aufgaben vor, um zur individuell passenden Gardrobe zukommen. Als Beispiel nenne ich hier die Stichworte: Experimente im Kaufhaus, Stil-Profil und Moodboard. Sie gibt Hilfestellung beim Kleiderschrankausmisten, schlägt Farbkonzepte vor und hat eine Kriterienliste erstellt, anhand derer sich hochwertige Kleidung erkennen lässt. Bewertung & Fazit Das Kleiderschrank-Projekt ist kein Buch, das ich schnell und nebenher gelesen habe. Gerade wenn man die Übungen Schritt für Schritt bearbeiten möchte, braucht man ausreichend Zeit und Geduld. Zu Beginn war ich noch reichlich motiviert und habe genau das gemacht, doch spätestens als es darum ging im Internet nach Outfits zu suchen oder im Kaufhaus diese Varianten auszuprobieren (aber nicht zu kaufen), habe ich weitergelesen ohne die Übungen zu bearbeiten. Erst die späteren Kapitel wurden wieder interessanter für mich! Hierzu gehören das achte Kapitel, in dem es um eine Gardrobe für das eigene, echte Leben geht. Besonders gefallen haben mir die Tortendiagramme für die Alltagsanalyse! Auch das 14. Kapitel war nochmal besonders interessant für mich, da es das Thema Capsule Wardrobe behandelt. Ich habe definitiv wertvolle Impulse aus der Lektüre mitgenommen und habe auch schon einige Anpassungen an meiner Gardrobe vorgenommen bzw. werde es noch tun. Abgeschlossen ist der Prozess noch nicht, da ich den Jetzt-Zustand im Alltag erst erproben werde. Ich empfehle das Kleiderschrank-Projekt jenen Personen, die in irgendeiner Weise unzufrieden mit ihrer Gardrobe sind. Mithilfe der Übungen lässt sich nämlich ziemlich gut herausfinden, was genau nicht mit dem eigenen Kleiderschrank stimmt. Zum anderen kann ich mir vorstellen, dass Menschen, die sich sehr für Mode interessieren und sich daran erfreuen, viel mit dem Buch anfangen können. Hinweis: Diese Besprechung habe ich zuvor auch auf meinem Blog veröffentlicht.

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  • Großartig, eine echte Hilfe für den Kleiderschrank!

    Das Kleiderschrank-Projekt

    raven1711

    27. April 2017 um 15:32

    Klappentext:Der Kleiderschrank ist voll bis oben hin und trotzdem beschleicht einen immer wieder das Gefühl, nichts zum Anziehen zu haben. Preisaktionen verleiten uns zu unüberlegten Fehlkäufen und bis das passende Outfit steht, vergeht Morgen für Morgen viel mehr Zeit, als uns lieb ist.In Zeiten von Fast Fashion und ständig wechselnder Modetrends fällt es schwer, Kleidungsstücke auszuwählen, die perfekt zu einem passen und die man lange und selbstbewusst trägt. Genau an diesem Punkt setzt Anuschka Rees an: Sie gibt nicht vor, welche Teile jede Frau unbedingt in ihrem Schrank hängen haben sollte, sondern leitet dazu an, ganz individuell herauszufinden, was man wirklich braucht – und was nicht. Sie präsentiert einfache und überzeugende Strategien, um den eigenen Stil zu entwickeln, und zeigt, wie man mithilfe der richtigen Technik lernt, erfolgreich auszumisten, bewusster zu konsumieren, gute Qualität zu erkennen und das Beste aus seinem Budget herauszuholen.Ganz egal, ob Sie sich schon immer leidenschaftlich für Mode interessiert haben oder noch ganz am Anfang stehen – ›Das Kleiderschrank-Projekt‹ wird Ihnen dabei helfen, Schritt für Schritt eine Garderobe zusammenzustellen, die genau auf Ihr Leben zugeschnitten und so vielfältig ist, dass unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten für jeden Anlass entstehen.Meinung:Wer kennt dieses Phänomen nicht? Der Kleiderschrank ist voller Klamotten, trotzdem hat man das Gefühl, nichts zum Anziehen zu haben. Rabatte und Schnäppchen lassen uns bergeweise Klamotten kaufen, die nur halbherzig passen um dann im Schrank ihr Dasein zu fristen. Auch in meinem Kleiderschrank befinden sich solche "Leichen".Anuschka Rees spricht in diesem Buch aus eigener Erfahrung und gibt uns nun einen Ratgeber an die Hand, mit dem wir die Chance haben, unseren eigenen Stil zu entwickeln und immer gut angezogen sind, auch ohne tonnenweise Kleidung horten zu müssen. Schritt für Schritt führt die Autorin uns daran herauszufinden, was einem gefällt, wie man selbstkritischer in Bezug zu seiner Kleidung wird und nach und nach ein Gespür für den persönlichen Stil und Qualität findet.Ich muss direkt vorwegnehmen: Das Kleiderschrank-Projekt ist kein Buch und erst recht kein Projekt, dass man schnell mal nebenbei ausführt. Wer sich intensiv mit dem Buch auseinander setzt wird feststellen, dass auch einiges an Arbeit auf einen zukommt. Über das Erstellen und Dokumentieren von Collagen und Pinnwänden ist dabei nur eines der Werkzeuge, die man hier näher gebracht bekommt. Anouschka Rees gibt uns keinen Stil vor, sondern ermutigt den Leser, sich mit dem Thema Mode intensiv auseinanderzusetzen. Sie gibt Tipps & Tricks rund um das Thema Qualität, bewusstes Einkaufen oder was zu welcher Jahreszeit in den Schrank gehört. Man kann das Buch konsequent von vorne nach hinten durchlesen, oder sich einzelne Kapitel raussuchen, die einen ansprechen. Den Faden verliert man dabei nicht.Egal ob man bereits seinen Stil hat oder auf der Suche danach ist, das Buch ist für jeden Modeinteressierten eine Bereicherung. Mit den klaren Anweisungen und Hilfestellungen, den wunderbar verständlichen Grafiken und Tabellen und der liebevollen Aufmachung lädt dieser Ratgeber einfach dazu ein, immer wieder in die Hand genommen zu werden. Auch sprachlich konnte das Buch bei mir punkten. Die Anweisungen sind klar definiert, verständlich und somit auch gut umsetzbar.Das Buch hat mir persönlich geholfen, mich mehr mit meinem persönlichen Stil zu beschäftigen, der zwar bereits eine Richtung eingeschlagen hat, aber noch ausbaufähig ist. Und besonders das Thema mit dem bewussten Einkaufen hat mir, seit ich dieses Buch begonnen habe zu lesen, sehr weiter geholfen, auch in anderen Bereichen meines Lebens. Somit hat dieses Buch mittlerweile einen festen Platz auf meinem Nachttisch, immer in Greifweite und bereit, mit zu inspirieren.Fazit:Das Kleiderschrank-Projekt ist nicht nur ein Ratgeber für mich geworden, sondern eine richtige Hilfe. Mit vielen nützlichen Tools, Tipps, Ratschlägen und Informationen findet man hier mit Hilfe des Buchs seinen eigenen Stil. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass man auch ein wenig Arbeit darin investieren muss ;) Aber auch wer seinen Stil schon gefunden hat findet in dem Buch einen wundervollen Ratgeber rund um das Thema Mode und Minimalismus im Kleiderschrank.Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an die DuMont Buchverlage für das Rezensionsexemplar.

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  • Die Detox-Kur für den Kleiderschrank

    Das Kleiderschrank-Projekt

    Monika58097

    11. April 2017 um 15:16

    Wer kennt dieses Problem nicht? Der Schrank ist voll und doch weiß man nicht, was man anziehen soll. Hier ein Angebot, dort ein Angebot, man kauft und irgendwie passen Zuhause dann doch nur die wenigstens Sachen zusammen. Das Kleiderschrank-Projekt zeigt dem Leser, wie man besser gezielt und bewusster einkauft und nebenbei zum eigenen Stil findet. Hier geht es darum, nicht wahllos Kleidung zu kaufen, sondern Kleidung, mit der man sich jeden Tag wohlfühlt. Auch ich habe schon Dinge gekauft, weil sie schön anzusehen sind, weil sie gerade im Preis runtergesetzt sind. Auch ich behalte oft Teile, die mir im Moment gar nicht passen, aber die ja vielleicht irgendwann wieder passen könnten. Ich behalte Schuhe, die drücken und habe Shirts, die nicht richtig sitzen. Und dann stelle ich fest, dass ich eigentlich doch nur meine Lieblingsstücke trage. In dem Buch wird u.a. mit Listen gearbeitet, um den eigenen Style zu finden. Eine Liste mit Dingen, die mir gefallen. Ich soll ausprobieren, anprobieren und dann korrigiere und ergänze ich die Liste. Was gefällt und was gefällt nicht. Schnitte, Farben, Längen. Sehr gefallen hat mir auch der Teil mit der Detox-Kur für den Kleiderschrank. Ich fühlte mich regelrecht ertappt. Hat die Autorin des Buches mir etwa heimlich über die Schulter geguckt? Zweimal im Jahr den Kleiderschrank komplett durchkämmen und überdenken. Alles aussortieren, was nicht mehr gefällt, nicht mehr passt und nicht getragen wird. Übrig bleiben die echten Lieblingsteile. Ich habe mich sofort an die Arbeit gemacht und ich habe einige Säcke gefüllt mit Kleidung, die überflüssig war, die nur Platz weggenommen hat. Über diese Sachen dürfen sich jetzt andere Menschen freuen. Hat man erst einmal ausgemistet, geht es darum, die richtige Outfit-Formel zu finden. Im Buch findet man sogar einen Outfit-Plan. Ich bin ehrlich, das ist mir dann doch zu kompliziert und zu aufwändig. Gut ist jedoch die Hinterfragung vor dem Kauf eines Kleidungsstückes, ob man dieses auch wirklich benötigt. Hat man nicht vielleicht schon ein ähnliches Zuhause im Kleiderschrank? Wie kann ich das Teil kombinieren? Sitzt es wirklich perfekt? Muss ich es tatsächlich haben? „Das Kleiderschrank-Projekt“ - für alle, die längst einmal ausmisten wollten und die auf dem Weg sind, ihren eigenen Wohlfühl-Style zu finden.

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  • Dankeschön!

    Das Kleiderschrank-Projekt

    Jetztkochtsie

    18. March 2017 um 11:35

    Das Kleiderschrank-Projekt von Anuschka Rees.Ich kannte Frau Rees bereits als Bloggerin für Modethemen und als Autorin bei Bento. Schreibstil und ihre Themen haben mich da immer ganz gut unterhalten und weiterbringen können, darum habe ich mich sehr gefreut, als es hieß, sie bringt ein Buch zu ihrem Hauptthema der Mode heraus.Da ich ja auch gerade dabei min meinen Kleiderschrank umzustrukturieren und dabei vorallem auf die Hilfe der Zalon Box zurück greife, weil ich selbst einfach unfaßbar unstrukturiert beim Einkauf von Kleidung bin.Ich weiß zwar immer recht genau was ich will, neige aber zu Spontankäufen und Dingen, die wirklich überhaupt nicht zu meiner sonstigen Garderobe passen und dann ein trauriges Dasein im Schrank fristen.Das Kleiderschrank-Projekt hörte sich daher für mich total gut an. Ein Plan, wie ich meinen Kleiderschrank entmiste und gleichzeitig aufwerte. PERFEKT!Das Buch ist wirklich schön gestaltet mit hübschen Grafiken und Fotos versehen und lädt einen zum Lesen und Verweilen ein.Dabei ist der Aufbau wirklich simple, erstmal wird erklärt, was das Buch überhaupt will, was Minimalismus im Kleiderschrank bedeutet und wie man seinen eigenen Stil findet, ohne dabei Trends hinterher zu rennen. Ich gehöre zu den Menschen, die recht wandelbar sind, den einen Tag fühle ich mich in Boots und abgetragener Lederjacke sehr wohl, den nächsten schwebe ich mädchenhaft im Blümchen-Hippie-Rock und wallender rosa Bluse durch die Büroflure, in der nächsten Woche hab ich lieber meine selbstgestrickten Pullis an, was meine Kollegen dabei von mir denken ist mir in der Regel recht egal, die besten Voraussetzungen also, mich auf das Experiment einzulassen. Ich würde zwar nicht sagen, dass ich meinen Stil schon gefunden habe, aber irgendwie ist es ja auch Stil, wenn man immer wieder Stilrichtungen mixt und kombiniert, je nach Stimmungslage.Das Buch gibt sich hier aber nicht mit Platitüden und einer einfachen Analyse zufrieden, es stellt dem Leser auf der Suche nach dem eigenen Stil Aufgaben. Natürlich kann man für sich selbst entscheiden, welche davon man umsetzt und welche man überblättert, ich habe als Experiment aber tatsächlich die meisten umgesetzt und war teilweise von den Dingen, die mich inspiriert haben oder die ich dadurch herausgefunden habe überrascht.Ein Großteil des Buches geht dafür drauf herauszufinden, was einem überhaupt gefällt, was man mag was zu einem paßt und was man wirklich schätzt. Damit hab ich in der Regel kein Problem, da ich ich sehr genau weiß, was ich möchte und was ich an mir mag, trotzdem boten sich mir auch hier Überraschungen, wer sich hier auf die Gedankenspiele einläßt, der wird sicherlich sein „Mag-ich“-Spektrum erweitern können.Gut gefallen haben mir hier ihre Listen und Tabellen, die Alternativen und Vergleiche vorschlagen, so dass man, wenn man nicht gleich so mutig ist, seinen kompletten Stil umzukrempeln erstmal probieren kann.Ebenfalls gut fand ich, das Frau Rees keine Regeln vorgibt, sondern den Leser / die Leserin selbst festlegen läßt, was man als Regel beherzigen möchte und was nicht. Sie gibt Anregungen und Tipps, tritt aber nicht belehrend auf und benennt auch keine Does / Don’ts, denn erlaubt ist, was gefällt.Weiterhin setzt sie sich auch mit dem Selbstbewußtsein der Leser auseinander, denn ein Stilwechsel benötigt erstmal Mut, fühlt man sich in der Kleidung unwohl, weil sie einem nicht liegt? Oder weil es am Selbstbewußtsein mangelt, das gilt es herauszufinden. Nun mangelndes Selbstbewußtsein kann man mir nicht unterstellen… befürchte ich, mit dem Kapitel war ich also flott durch. 🙂Am Ende von Teil 2 des Buches hat man seinen eigenen Stil kreiert, mich persönlich hält nichts davon ab auch für mich mehrere Stilrichtungen festzulegen, die mir alle gefallen und mit denen ich spielen und variieren kann.In Teil 3 gibt es dann eine Detox-Kur für den Kleiderschrank. Obwohl mein Kleiderschrank relativ gut gepflegt ist, habe ich nach diesem Teil 2 volle Wäschekörbe aussortiert. Kleidung, die ich nicht trage, Kleidung die ich nur trage, weil sie anderen gefällt, Kleidung, die mir nicht mehr paßt, Kleidung, die in der ich mich nicht wohlfühle, Kleidung, die schön, aber unbequem ist. Am Ende ist mein Kleiderschrank ordentlich entrümpelt und entschlackt, dafür enthält er nur noch Dinge, die ich mag.Hierzu nutzt sie ein übersichtliches Flußdiagramm, um Entscheidungshilfe zu leisten, bei den Dingen, bei denen man unentschlossen ist.Im nächsten Teil geht es darum zu analysieren, welche Kleidung man für SEIN Leben wirklich braucht, welche tragbar ist und welche man zwar gerne hätte, welche man aber nie anziehen wird, weil es an Gelegenheiten fehlt. Auch ich habe 4 Abendkleider im Schrank hänge, jeweils für Hochzeiten oder andere Anläße gekauft und dann nie wieder getragen und auch von diesen konnte ich mich auch diesmal nicht trennen, obwohl klar ist, dass ich sie nie wieder tragen werde… Ein bißchen Nostalgie gibt es auch nach dem Kleiderschrankprojekt noch in meinem Schrank.Dann geht es darum aufzurüsten, die Garderobe um Key-Pieces zu erweitern, mit denen man viel kombinieren kann, aber auch die Finanzen dabei zu berücksichtigen und zu kalkulieren, was man haben will und was man sich leisten kann. Ich persönlich gebe sehr viel Geld für Kleidung aus und würde das hier und da gerne etwas regulieren, lieber weniger kaufen und dafür glücklicher mit dem Gekauften sein.Auch das Farbkonzept macht sie zum Thema und hier tue ich mich tatsächlich schwer, ich mag so viele Farben, die teilweise wirklich nicht kompatibel sind, aus diesem Kapitel habe ich für mich daher sehr viel mitgenommen. Danke dafür.Bei meinem Kleiderschrank-Projekt geht es für mich auch darum meinen Business-Look ein wenig seriöser und vorallem erwachsener zu machen. In meinem Job ist ein sehr legerer Dresscode gefordert, trotzdem merke ich, dass anders auf mich reagiert wird und ich anders wahrgenommen werde, wenn ich mich eben doch in Hosenanzug und Bluse werfe, meist habe ich dazu trotzdem keine Lust, weil ich es anstrengend finde, das würde ich gerne ändern und auch hier hilft mir Frau Rees mit anderen schicken Business-Alternativen, die über den Hosenanzug hinaus gehen. Das Thema der Capsules Warderobe nimmt sie hier ebenfalls auf, erklärt es verständlich und umsetzbar, es ist aber nur eine Alternative und keineswegs das komplette Konzept des Buches.Dann folgt ein Shopping-Guide, den ich sehr hilfreich fand. Ich hasse es einzukaufen, ich hab es schon immer gehaßt. Menschen überall, noch schlimmer, wenn ich Menschen dabei habe, meinen Mann oder meine Freundin, das kann ich einfach nicht. Ich brauche zum Einkaufen Ruhe, daher tue ich das tatsächlich am Liebsten von zuhause aus und die Zalon-box kommt mir da wirklich sehr entgegen.Außerdem gibt sie hier Tipps, wie mein das Beste aus seinem Budget herausholen kann und vorallem woran man gute Qualität und Verarbeitung erkennt. Das fand ich sehr interessant und hilfreich.Am Ende des Buches gibt es dann ein paar Tipps, wie man seine Garderobe genauso funktional und gut erhält, wie man sie regelmäßig pflegt und aufstockt, auch das fand ich gut und praktisch.Ich hatte viel Spaß dabei meinen eigenen Stil zu ermitteln, meinen Horizont zu erweitern und mir Gedanken dazu zu machen, was ich eigentlich will. Das Ausmisten war nötig und das Buch hat mir viele hilfreiche Denkanstöße gegeben. Wer schon immer mit seiner Garderobe im Reinen war, wird das Buch nicht brauchen, wer aber genauso unstet ist, wie ich in den Dingen, die ihm gefallen, der sollte hier wirklich einen Blick wagen. Mir hat es viel Spaß gemacht.Dankeschön.

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