Anya Seton The Winthrop Woman

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Inhaltsangabe zu „The Winthrop Woman“ von Anya Seton

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  • Ich habe eine Kuh und ich werde sie benutzen!

    Protektor
    MikkaG

    MikkaG

    16. April 2016 um 18:19

    Handlung: Die meisten Menschen verbringen ihr Leben ganz unbedarft - ohne den leisesten Verdacht, dass sich hinter den Durchschnittsgesichtern ihrer Nachbarn oder Kollegen, ihres Postboten oder Zahnarztes vielleicht wahre Monster verbergen, und das buchstäblich. Geifernde Diener des Bösen lauern überall, der Weltuntergang ist immer nur eine Beschwörung entfernt, aber natürlich stehen diesem die wahren Helden entgegen: die Retter der Unschuldigen, die Beschützer der Ahnungslosen... Kommt einem bis zu diesem Punkt bekannt vor? Dummerweise ist der erwählte Held dieses Mal Klaus Holger, der bei "Protektor" an Wilkinson denkt und in etwa so athletisch ist wie fünf Pfund Leberwurscht.  Übergewichtiger Langzeitarbeitsloser. Unmotivierter  Verlierertyp. Ungepflegter Möchtegern-Weiberheld. Mutiger Monsterjäger. Eines dieser Dinge ist nicht wie die anderen? Ach was. So tapfer wie planlos stürzt sich Klaus mit seiner Kuh Kunigunde in den Kampf gegen das Böse. Meine Meinung:Einfach macht es einem Klaus Holger nun wirklich nicht. Er nimmt jeden Fettnapf mit, trifft grundsätzlich die dümmste Entscheidung (obwohl er im Grunde intelligent ist) und zeigt immer wieder, dass er alles andere ist als ein leuchtendes Vorbild. Seinen Job hat er zum Beispiel verloren, weil er illegale Pornos auf den Firmenserver runtergeladen und den Link dann noch aus Versehen per Newsletter verschickt hat. Sagt schon alles, oder? In Rückblenden werden zahlreiche (meist peinliche!) Anekdoten aus Klaus' Vergangenheit erzählt, die eigentlich nur eines zeigen: Klaus war schon seit frühster Kindheit ein tollpatschiger, vom Pech verfolgter Antiheld. Dennoch drückt man als Hörer (und sicher auch als Leser) gerade deshalb dem Underdog die Pf... äh, Daumen! Er ist trotz allem irgendwie liebenswert,  und im Laufe der Geschichte kann er zeigen, dass auch er, tief versteckt, das Zeug zum Helden hat. GANZ tief versteckt.Mir ist Klaus Holger, Monsterjäger mit Sockenschuss, richtig ans Herz gewachsen. Der absolute Brüller war für mich aber sein Tierbegleiter. Andere Protektoren haben stolze Falken oder majestätische Berglöwen, Klaus hat Kuh Kunigunde. Und die ist einfach großartig, für mich die wahre Heldin dieses ungleichen Duos!Die Charaktere sind alle hemmungslos überzogen; dennoch habe ich sie dem Autor sozusagen abgekauft, was an sich schon eine stolze Leistung ist. Das Buch zieht das Genre Fantasy mit seinen Klischees und Archetypen gnadenlos durch den Kakao und trifft dabei immer haargenau auf den Punkt. Vieles wird auf den Kopf gestellt und ins Gegenteil verkehrt, und das Ergebnis macht einfach jede Menge Spaß. Deswegen spricht das Buch/Hörbuch sicher besonders eingefleischte Fantasyfans und/oder Rollenspieler an!Der Schreibstil wartet nicht nur mit urkomischen Sprüchen und Bildern auf, sondern auch mit unzähligen nerdigen Zitaten und Anspielungen. Ich musste oft lachen, und meist gefiel mir der Humor richtig gut, auch wenn er oft... naja, ziemlich platt ist. Für meinen Geschmack zielt er etwas zu oft und genüsslich unter die Gürtellinie - immer wieder geht es um Klöten, Nüsse, Tüten, kleine blaue Pillen... Das finde ich ehrlich gesagt schon seit meinen Teenagerjahren nicht mehr ganz so lustig. Aber dennoch gefiel mir der Schreibstil im Großen und Ganzen gut!Bei allem Slapstick und Humor ist die Geschichte trotzdem auch sehr spannend, denn man weiß nie, was Klaus und Kunigunde als nächstes tun werden und wie, um Himmels willen, sie die Welt retten wollen, ohne die geringste Ahnung  zu haben.Fazit:Das Buch nimmt das Genre Fantasy mit all seinen abgenudelten Dauerklischees auf die Schippe - angefangen mit seinem widerwilligen Helden, Klaus Holger, der zwar keine Ahnung hat, dafür aber Kuh Kunigunde. Die Charaktere sind knallbunt, die Geschichte rasant und der Humor oft ziemlich derb. Ich fand das nicht immer lustig, aber doch meistens! Man sollte allerdings nicht zu viel Tiefgang oder Anspruch erwarten, und ich würde eine Hör- oder Leseprobe empfehlen, um festzustellen, ob einem der Humor liegt.

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  • Leserunde zu "Protektor" von Andre Wiesler

    Protektor
    Andre_Wiesler

    Andre_Wiesler

    Ich möchte euch herzlich einladen, an meiner Leserunde zu Protektor – Monsterjäger mit Sockenschuss teilzunehmen. Bitte bewerbt euch bis zum 13.3.2016 für eines von 20 Leseexemplaren (Ebooks: Epub, Mobi oder PDF). Die Exemplare werden zugelost. Ich freue mich darauf, mit euch über das Leben von Klaus Holger zu sprechen und eure Rezensionen zu lesen. Falls ihr kein Leseexemplar gewinnt, könnt ihr euch hier die rund erste Hälfte des Buches als kostenlose Leseprobe herunterladen (Achtung: Das ist noch eine Version vor dem Endlektorat, hat also noch einige Tippfehler).  Leseprobe als Mobi/Epub Leseprobe als PDF Was'n das überhaupt für’n Buch? Ein Protektor ist ein von den Mächten des Guten auserkorener Champion, der gegen Monster und Dämonen kämpft. Normalerweise sind das ganz tolle, krass gutaussehende, kampferprobte Männer und Frauen. Aber diesmal ist irgendwas schiefgegangen, denn plötzlich findet sich Klaus Holger auf diesem Posten wieder. Als Langzeitarbeitsloser mit einer Historie des Pechs und der dummen Entscheidungen ist er alles andere als ideal dafür. Dass er bei seinen ersten Einsätzen zudem von einer Kuh begleitet wird, macht die Sache nicht wirklich besser. Klingt schräg? Prima, soll es auch, denn der Protektor ist ein lustiger Mysteryroman mit bedrohlichen Monstern, lustiger Situationskomik und wilden Anspielungen. Mehr Informationen zum Buch gibt es unter www.protektor-das-buch.de Und das hat ein Verlag rausgebracht? Jein – ursprünglich war der Protektor ein Crowdfunding, bei dem mir über 100 Unterstützer ermöglich haben, diesen Roman zu beenden und herauszubringen. Ich habe mir dann den Verlag Torsten Low als Verlagsheimat des Romans ausgesucht (Da kann man der EBook jetzt auch schon käuflich erstehen, die Druckausgabe folgt nächste Woche). Wird mir das gefallen? Das kann sein, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte auf die zutreffen: - Du kannst Mystery etwas abgewinnen, aber ohne hysterische Schreikrämpfe zu erleiden, wenn man sich auch mal darüber lustig macht (also z.B. wie bei Buffy, die Winchesters  oder Harry Dresden) - Dir gefällt z.B. an Pratchett, wie er eigentlich eine spannende Geschichte erzählt, dabei aber Humor benutzt - Dir gefallen andere Bücher von mir wie Altes Eisen; Abnehmen ist auch keine Lösung; Abnehmen, Kinderkriegen und andere Katastrophen - Du magst Situationskomik, Wortspiele und politisch oft nicht ganz korrekten Humor, in den auch mal eine moderate Zote einfließt - Wenn du diese Videos hier lustig findest, wird dir vermutlich auch der Protektor gefallen:

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    • 37
    Andre_Wiesler

    Andre_Wiesler

    25. March 2016 um 15:29
  • Frontalangriff auf die Lachmuskeln

    Protektor
    easyday

    easyday

    24. March 2016 um 15:27

    Das letzte mal, als ich mit solch einem Antiheld zu tun hatte, las ich Christopher Moore, Anden mich in diesem Fall auch der Schreibstil und die Art von Klaus Selbstreflexion erinnert... ;)Klaus Holger, untersetzt, arbeitslos, "etwas" ausser Form, Nerd, Verlierer, wie er im Buche steht und doch zu höherem Auserkoren. Das leben hat ihm eine ordentliche Ladung Zitronen beschert, nur leider hat Klaus nicht genug Kohle für Tequila...Er ist der Protektor, dessen Schicksal sein gößter Feind ist.Gemeinsam mit seinem Seelentier Kunigunde ist er auserkoren, gegen die Mächte des Bösen anzutreten.Sein Leben ist eine Aneinanderreihung von Fettnäpfchen, welche er ausgiebig erkundet und durchwatet.Das Buch lebt von einer lebhaften Situationskomik, einem Feuerwerk der schrägen Ideen, welche sich auch in den Rückblenden auf Klaus Teenagerzeit manifestieren - und bei den Rückblicken wundert es einen, dass sich Klaus als Teenager nicht hinter einem Zug geworfen hat. Der Humor ist eher von der derben Sorte, Marke Eisenpfanne ins Gesicht und von da dann direkt unter die Gürtellinie. Aber das passt. Klischees und Erwartungen werden veralbert, dass sich die Balken biegen und wenn der rheinische Dialekt zum Tragen kommt, dann zieht sich mir als Bayer letztendlich alles zusammen. Kurzum: Eine herrlich doofe, kurzweilige Unterhaltung! :) Gerne mehr davon!

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  • Benefiz: Abnehmen, Kinderkriegen und andere Katastrophen - 11.12. Wuppertal

    Andre_Wiesler

    Andre_Wiesler

    29. October 2012 um 12:17

    André Wiesler bringt sein Bühnenprogramm "Abnehmen, Kinderkriegen und andere Katastrophen" in Wuppertal auf die Bühne. Alle Einnahmen fließen direkt dem Kinderhospizdienst Bergisch Land zu. Mehr zum Programm: http://www.andrewiesler.de/buhne/abnehmen-kinderkriegen-und-andere-katastrophen/