April Genevieve Tucholke

 3.5 Sterne bei 123 Bewertungen

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Fürchte nicht das tiefe blaue Meer

Fürchte nicht das tiefe blaue Meer

 (86)
Erschienen am 09.09.2013
All the strangest things are true

All the strangest things are true

 (15)
Erschienen am 17.01.2017
All the strangest things are true.

All the strangest things are true.

 (7)
Erschienen am 17.01.2017
Slasher Girls & Monster Boys

Slasher Girls & Monster Boys

 (6)
Erschienen am 18.08.2015
Between the Devil and the Deep Blue Sea

Between the Devil and the Deep Blue Sea

 (3)
Erschienen am 15.08.2013
Between the Spark and the Burn

Between the Spark and the Burn

 (3)
Erschienen am 04.08.2015
Wink Poppy Midnight

Wink Poppy Midnight

 (3)
Erschienen am 22.03.2016
The Boneless Mercies

The Boneless Mercies

 (0)
Erschienen am 02.10.2018

Neue Rezensionen zu April Genevieve Tucholke

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klaudia96s avatar

Rezension zu "All the strangest things are true" von April Genevieve Tucholke

Mystisch und erstaunlich seltsam ...
klaudia96vor einem Monat

Wink. Poppy. Midnight. Drei Spieler einer Geschichte, ein Held, eine Wölfin, eine Strippenzieherin – und ein altes, verlassenes Spukhaus, in dem sich grausame Dinge ereignet haben. Alle seltsamen Geschichten sind wahr, und so auch diese: Zwischen Lüge und Verrat, Begehren und Verderben, erzählt jeder seine ganz eigene Geschichte. Aber es gibt nur eine Wahrheit – und sie ist dunkler als alles, was im Spukhaus geschah …

Ich muss ganz ehrlich sagen … Ich weiß nicht so recht, was ich hier eigentlich gelesen habe. „All the strangest things are true“ lag schon länger auf meinem SuB und jetzt habe ich es doch sehr schnell runtergelesen blieb aber mit einem riesigen Fragezeichen zurück. Was genau war dieses Buch? Mystery? Jugendroman? Seltsam beschreibt es wohl auf jeden Fall gut, und alle seltsamen Dinge sind schließlich wahr, aber hoffentlich nicht diese Geschichte.

Wink, Poppy und Midnight erzählen sie aus ihren Sichten und könnte unterschiedlicher nicht sein. Aber mir waren sie als Charaktere zu überzeichnet, zu sehr in Schubladen gepresst, um dann doch wieder umgekrempelt zu werden, weil sich die Autoren zu einem besonderen Plot Twist am Ende entschieden hat. Mir persönlich hat der nicht gefallen. Es hat nur dazu geführt, dass ich von allen dreien am Ende genervt war, weil ich weder ihre Motivationen verstehen und nachfühlen konnte, noch damit zurechtkam, dass sie die drei Special Snowflakes sind und irgendwie alles an der Geschichte möglichst „special“ sein sollte.

Der Schreibstil war anstrengend und leicht zugleich. Das klingt zurecht nach einem Widerspruch, aber während ich wirklich schnell vorankam, weil große Passagen sehr leicht zu lesen waren, haben mich die ständigen Wortwiederholungen und wörtlichen Reden genervt, die wohl besonders poetisch klingen sollten. Aber mal im Ernst: So redet niemand. Erst recht nicht drei Teenager. Ich lese gern Bücher mit besonderen sprachlichen Wendungen und voll schöner Beschreibungen, und hier hat sich zwar eine mystische Atmosphäre gebildet, aber sie konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Plot leider sehr dünn ist.

Im Endeffekt ist das Buch eine riesige Geschichte, die sich Wink einfach nur ausdenken könnte: Sie benutzt die Charaktere als Schachfiguren in ihrer eigenen Welt. Aus Poppys Sicht ist aber sie es, die besonders perfekt ist und die Königin in dem ganzen Spiel zu sein scheint. Und Midnight steht irgendwo zwischen der Verführerin und dem Manix Pixie Dream und lässt sich herumschubsen und bezeichnet es als Liebe. Die ganzen Beziehungen der Charaktere, wirklich aller Charaktere untereinander, waren extrem toxisch und seltsam.

An sich hätte die Geschichte wirklich cool werden können und ich muss sie doch stark für die Einbeziehung des Übernatürlichen und die mystische, dunkle Atmosphäre loben, die über allem mitschwingt. Vor allem das Roman-Luck-Haus hat mich mit seinen Spukereien echt gegruselt. Aber alle anderen Umstände waren für mich nicht besonders toll zu lesen und ich war froh, als das Buch dann vorbei war. Irgendwie hat es mehr Fragen aufgeworfen, als es tatsächlich beantwortet hat. In dem Sinne ist „All the strangest things are true“ kein kompletter Reinfall, aber auch nicht unbedingt mein Liebling.

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Geschichten-Welts avatar

Rezension zu "Slasher Girls & Monster Boys" von April Genevieve Tucholke

Slasher Girls & Monster Boys
Geschichten-Weltvor einem Jahr

Normalerweise lese ich eher weniger Kurzgeschichten, weil es mir schwer fällt mich wirklich in Charaktere hinein zu fühlen, wenn ich nur so wenige Seiten habe. Das Problem hatte ich hier natürlich auch, aber die Geschichten waren trotzdem gut.

Die Geschichten waren natürlich schön gruselig. Einige waren gut, andere weniger und eine fand ich sogar besonders gut, weil es Bezug zu Alice im Wunderland hatte. Wie könnte es auch anders sein? Keine von ihnen war jetzt super schlecht.

Für Horrorfans ist dies definitiv ein guter Kauf, wenn man auch mal etwas für zwischendurch möchte. Die einzelnen Geschichten lassen sich ganz gut in ein durchlesen und haben immer so ca. 20 bis 30 Seiten.

Durch die verschiedenen Autoren hat man natürlich auch verschiedene Erzählstile, aber alle ließen sich ganz gut lesen und wenn man eine Pause zwischen den Geschichten macht ist es wahrscheinlich sogar weniger ein Problem.

Fazit: Lesbar
Punkte: 3 von 5 Punkten
Band: Anthologie

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Rezension zu "Fürchte nicht das tiefe blaue Meer" von April Genevieve Tucholke

Teuflisch unausgegoren
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Beschreibung:
Ein Mystery-Thriller mit Sogwirkung ... In Violet Whites verschlafenem Küstenort ist nicht viel los – bis River West in Violets Gästehaus einzieht. Plötzlich wird ein Phantom gesichtet, Kinder verschwinden und ein Mann bringt sich um. Hat River damit zu tun? Er weicht jeder Frage über seine Vergangenheit aus. Violets Großmutter hat sie vor dem Teufel gewarnt – aber dass er ein Junge sein könnte, der viel Kaffee trinkt, gerne in der Sonne schläft und Violet auf dem Friedhof so küsst, dass man zurückküssen möchte – das hat sie nicht gesagt. Während der Horror eskaliert, verliebt sich Violet so heftig, dass sie River nicht mehr widerstehen kann – und genau das ist seine Absicht …

Die Autorin:
April Genevieve Tucholke liebt Filmklassiker, rothaarige Bösewichter, geräumige Küchen und Gespräche über Mordfälle beim Abendessen. Sie und ihr Mann – ein Bibliothekar und Journalist – leben in Oregon. Fürchte nicht das tiefe blaue Meer ist ihr erster Roman.

Meine Meinung:

Violet lebt mit ihrem Zwillingsbruder Luke in Echo, einem Küstenort. Die beiden bewohnen eine riesigen Villa am Meer, die sie "Citizen Kane" getauft haben. Ihre Eltern sind ständig unterwegs, frönen ihrem Künsterleben, und lassen Violet und Luke immer lange allein. Violet vermisst ihre Großmutter Freddie, die verstorben ist und wühlt sich in dem großen Haus regelmäßig durch deren Sachen.
Da den Geschwistern langsam das Geld ausgeht, beschließt Violet, das Gästehaus zu vermieten. Und prompt präsentiert sich ein Interessent: River West. Gutaussehend, geheimnisvoll und reich. Er tischt ihr irgendeine Geschichte auf, die sich im Verlauf des Buches auch mal ändert, und Violet - schon bereits nach Stunden - trunken vor Verliebtheit - nimmt ihn natürlich gern bei sich auf.
Ab dem Zeitpunkt häufen sich plötzlich mysteriöse Ereignisse in dem verschlafenem Örtchen. Ihre Freundin Sunshine sieht im Tunnel ein Wesen mit pelzigen Zähnen, und die Kinder jagen auf dem Friedhof mit angespitzten Ästen den Teufel.
Was ist hier los?

Der Beginn der Geschichte hat mich durchaus fasziniert, jedoch konnte ich nach und nach nur noch mit dem Kopf schütteln.
Violet ist sofort in River verliebt. Sie spürt natürlich, dass von ihm eine Gefahr ausgeht, und jedes Mal, wenn sie etwas hinterfragt, meint er ganz lässig: "Später, okay?" Na klar, Violet akzeptiert.
Und so geht das weiter und weiter. Ich meine, wenn schon so abstruse Dinge geschehen, reagiert man doch ganz anders. Als sie dann mehr weiß, reagiert sie auch nicht schlauer, sondern nimmt aufgrund ihrer Zuneigung alles in Kauf. Er könnte ein Mörder sein, sie kennt ihn überhaupt nicht, vertraut ihm aber bedingungslos.
Dabei habe ich gar nicht verstanden, was so toll an ihm war.

Zwischendurch war die Story auch zäh zu lesen. Da werden Mystery- und Horrorelemente ausgegraben, die einen zwar auch schaudern lassen, aber irgendwie skurril erscheinen. Eine Aneinanderreihung von Ideen, die aber nicht ineinander greifen.

Man fühlt sich zudem irgendwie in eine ganz andere Zeit versetzt, wenn z. B. der Film "Casablanca" unter freiem Himmel gezeigt wird, oder Violet mit den Klamotten ihrer Oma herumrennt. Knackpunkt ist aber, dass es im Heute spielt, nicht im Damals. Das erscheint dann etwas merkwürdig und passte nicht in die Szenerie, auch wenn ich die 40er und 50er faszinierend finde. Man denkt, das Buch spielt allgemein in der Vergangenheit.

Zum Finale hin nahm das Buch dann erst Fahrt auf, aber das empfand ich als zu weit hergeholt.
Insgesamt war der Schreibstil sehr angenehm, aber die Handlung an sich hat mich erst zum Ende mitgerissen, wobei ich die Auflösung auch nicht so schlüssig fand.


2,5 Sterne.

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