April Henry Du lebst, solange ich es will

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Inhaltsangabe zu „Du lebst, solange ich es will“ von April Henry

Allein in einer Kammer! Gefangen. Überall Dunkelheit. Und ein Unbekannter, den man "Meister" nennen muss. Gabys junge Kollegin Kayla verschwindet während einer Pizza-Auslieferung spurlos. Gaby findet heraus, dass eigentlich sie es ist, die gekidnappt werden sollte! Schuldgefühle und Angst machen sich in ihr breit und sie versucht alles, um Kayla zu finden. Die Zeit läuft, denn auch Kayla weiß: Sie ist das falsche Mädchen ...

Ein schönes Jugendbuch, dass eine mehr oder weniger spannende Entführung beschreibt.

— JacquelineBre
JacquelineBre

Stell dir vor du wirst entführt, dein Entführer sagt dir aber: du bist die falsche, eigentlich wollte ich eine andere... das Buch das ich hi

— Seelensplitter
Seelensplitter

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  • Warum tut der Täter, was er tut?

    Du lebst, solange ich es will
    MikkaG

    MikkaG

    17. May 2016 um 00:04

    Die junge Kayla wird bei der Auslieferung einer Pizzabestellung entführt, das aber sozusagen aus Versehen - eigentlich wollte sich der Täter ihre Arbeitskollegin Gaby schnappen, aber mit der hat Kayla die Stunden getauscht. Widerwillig gibt sich der Entführer erstmal mit dem "Ersatz" zufrieden, aber er stellt schnell fest, dass ihn das überhaupt nicht zufrieden stellt...Kaylas Eltern sind am Boden zerstört, ihre Schulfreunde und Arbeitskollegen trauern, als sei sie schon tot. Aber zwei Menschen wollen das nicht einfach so hinnehmen: Drew, Kaylas Kollege, der die fatale Bestellung des Täters aufnahm, und Gaby, die weiß, dass es eigentlich sie hätte treffen sollen.Dazu kommt noch ein bisschen Sozialkritik, denn Gaby stammt als Tochter eines Ärzteehepaares aus reichem Hause, während Drews Mutter im Drogenrausch wertlosen Plunder klaut, der sich dann in ihrer heruntergekommenen Wohnung stapelt. Durch eine angebliche Hellseherin und Gabys unerklärliche Gewissheit, dass Kayla noch lebt, kommt noch eine Prise Übernatürliches dazu.Was nach einer soliden Grundlage für einen spannenden Jugendthriller klingt, konnte mich letztendlich leider nicht überzeugen. Die Geschichte ist einfach und gradlinig, ohne große Überraschungen oder unerwartete Wendungen. Schlimmer noch, ich hatte das Gefühl, das alles schon unzählige Male gelesen zu haben - nur deutlich besser umgesetzt.Spannung wollte sich für mich nur selten aufbauen; mir fehlten die unmittelbare Gefahr und die Dringlichkeit. Ja, der Täter denkt gelegentlich darüber nach, wie er Kayla am besten entsorgen kann und lässt sie ein paar Tage hungern, aber ansonsten lässt er sie mehr oder weniger in Ruhe. Er verlangt von ihr, ihn "Meister" zu nennen, aber da sie sich brav daran hält, ist das Thema damit auch schon vom Tisch. Ganz ehrlich, ich brauche bei Thrillern wirklich weder bluttriefende Gewalt noch voyeuristische Beschreibungen von Demütigung oder Vergewaltigung, aber hier gibt es in meinen Augen über große Strecken des Buches fast gar keine direkte Konfrontation zwischen Täter und Opfer. Mir war bis zum Schluss nicht klar, warum er eigentlich Mädchen entführt. Was ist sein Motiv dabei? Ich hatte fast den Eindruck, dass er selber nicht so recht wusste, was er denn nun mit Kayla anfangen soll. Bedrohlich wirkte er auf mich nicht; er blieb für mich blass, farblos, nichtssagend.Die anderen Charaktere haben mich ebenfalls nicht sonderlich berührt - ich fand einfach keinen Zugang zu ihnen. Auch hier fehlte mir das gewisse Etwas: dieses magische Gefühl, beim Lesen manchmal zu vergessen, dass die Protagonisten nicht "echt" sind. Dabei haben sie durchaus Potential! Gaby hat zwar ein sorgenfreies Leben, dafür aber Eltern, die versuchen, sie quasi zu einem Klon ihrer selbst zu machen. Drew hatte noch nie ein liebendes Elternhaus und ist daher sehr misstrauisch gegenüber anderen Menschen. Wie sich die beiden durch die gemeinsame Sorge um Kayla etwas besser kennen lernen, ist für mich zwar der interessanteste Teil des Buches, aber auch da blieb die Geschichte meiner Meinung nach an der Oberfläche.Kayla... Tja, was ist mit Kayla? Wenn ich jetzt zurückdenke an das Buch, fällt mir nur ein, dass über sie öfters gesagt wurde, sie sei immer gut gelaunt und fröhlich. Deswegen hat mich die Frage, ob der Täter Kayla denn nun umbringen wird oder nicht, kaum berührt.Was mich mehr als einmal gewundert hat: die Polizei zieht schnell auf Grundlage einer sehr, sehr dürftigen Beweislage Schlüsse. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das im echten Leben niemals so ablaufen würde! Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, plätschert aber ohne große Höhen und Tiefen vor sich hin. Interessant fand ich, dass der Text immer mal wieder unterbrochen wird von Bestellzetteln, Berichten der Polizei oder Zeitungsartikeln. Fazit:Der Klappentext hat sehr stark angesprochen! Leider spult sich die Geschichte in meinen Augen aber so gradlinig ab, dass der geübte Krimi- oder Thrillerleser sich mühelos denken kann, wie das Ganze ausgehen wird. Die Charaktere konnten mich nicht überzeugen; vor allem der Täter wandert so unentschlossen und antriebslos durch die Handlung, dass ich ihn weder bedrohlich noch interessant fand.

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  • Spannung bis zum Ende

    Du lebst, solange ich es will
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    25. August 2013 um 22:40

    Eigene Meinung Ich finde das Buch absolut super! Ich finde es spannend wie das Buch aufgebaut ist. -> es gibt immer wieder Seiten die aufgemacht sind wie von einem Notrufgespräch, oder von einem Beweisstück, oder von einer Suchmeldung -> es ist, so empfand ich es, passend mit den Gefühlen -> die Wahrsagerin die mit Geistern sprechen kann, bekommt noch einen Denkzettel -> man kommt schnell durch, gerade weil die Perspektiven ständig wechseln und somit die Neugier erhalten bleibt. -> Wahre Freunde gehen durch alles, so auch in diesem Buch Negative Meinung: -> das Ende ist zu aprupt -> die Polizisten werden ziemlich blöd dargestellt -> manches kommt zu kurz, ist eben auch nur ein kurzes Buch -> manche Rollen sind nicht greifbar genug. Was ich einfach gut finde ist das man schnell versteht um was es geht, wie es dazu kommen konnte, auch wenn einige Fragen offen bleiben, macht es gerade die Würze des Buches aus. Es ist ein Thriller der im Planet Girl erschienen ist, was man dann auch ziemlich deutlich spürt, denn die Seifenblasen werden gut gewürzt. Dennoch ein Buch das ich nicht bereue gelesen zu haben. Es macht eben auch klar, das die Menschen die am wenigsten auffallen mehr Dreck am Stecken haben, als diese die immer und überall Anecken und auffallen. Worauf man auch achten sollte, wenn man das Buch liest, das man nicht zu schnell aufgibt, nur weil relativ schnell klar wird, wer der Täter ist, denn auch wenn man das weiß weiß man ja nicht wie es wirklich ausgeht. Ich wünsche allen die dieses Buch lesen, viel Freude

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  • Rezension zu "Du lebst, solange ich es will" von April Henry

    Du lebst, solange ich es will
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    25. February 2013 um 15:07

    ~Inhalt~ - Ein Anruf in Petes Pizzeria. Drew nimmt ab und wird von einem Mann gefragt, ob Gaby, eine Mitarbeiterin, die Pizzen ausliefert. Aber Gaby hat die Schicht mit Kayla getauscht. Kayla fährt die Bestellung aus und ist plötzlich verschwunden. Eine schreckliche Zeit beginnt: niemand weiß, was mit Kayla passiert ist, wo sie ist und ob sie überhaupt noch lebt. Nur Gaby, die sich schuldig fühlt, glaubt noch daran, dass Kayla am Leben ist. Zusammen mit Drew will sie denjenigen finden, der Kayla gefangen hält … - ~Einschätzung~ - Dass April Henry großartige Thriller schreiben kann, durfte ich schon mit ihren Büchern „Lauf, wenn es dunkel wird“ und „Breakout“ feststellen, die ich ebenfalls mit Begeisterung gelesen habe. Auch „Du lebst, solange ich es will“ stillt die Gier nach toll gestrickter Spannung! - Gaby arbeitet in einer Pizzeria und fühlte sich dort bisher immer recht wohl. Die Arbeit macht Spaß und die meisten Kollegen sind nett. Doch dann soll ein Vorfall alles ändern, denn ihre Mitarbeiterin Kayla verschwindet während einer Auslieferung und jeder weiß: eigentlich hätte es Gaby treffen sollen, denn ein mysteriöser Anrufer hatte nach ihr verlangt. Bald schon glauben alle an Kaylas Tod. Gaby will das nicht wahrhaben. Kayla muss einfach leben! Aber wer hält sie gefangen und was will derjenige von ihr? Nur Drew steht ihr zur Seite und zusammen finden sie Unglaubliches heraus … - Unheimliche Spannung, tolle Charaktere und eine Geschichte, die bis zum Ende recht undurchsichtig bleibt, obwohl die Autorin nie mit zu viel Infos geizt, das macht dieses Buch aus! Der Leser erfährt schon recht früh, wer nun für Kaylas Verschwinden verantwortlich ist und warum dieser Jemand eigentlich Gaby wollte, aber all seine Beweggründe bleiben weiterhin undurchschaubar. Man fiebert mit Gaby und Drew regelrecht mit, ob sie Kayla finden und muss bangen: Ist der Täter wirklich bereit, Kayla zu töten, nur, um sie durch Gaby zu ersetzen? - Die Hauptcharaktere sind die kluge Gaby, die sich durch ihr strenges Elternhaus etwas unterdrückt fühlt, und der coole Drew. Die beiden finden durch diese schreckliche Tat zueinander, obwohl sie so verschieden sind. Auch aus Kaylas Sicht wird erzählt. Ebenso lernt man viele interessante Nebencharaktere kennen, z.B. gibt es einen Hauptverdächtigen, der alle überzeugen möchte, dass er nichts mit der Tat zutun hat und sich dabei selber in Gefahr begibt … Eine rundum gelungene Mischung! Zudem ist Henrys Schreibstil sehr angenehm zu lesen. - „Du lebst, solange ich es will“ ist für mich eine klare Empfehlung wert, nicht nur, weil ich mittlerweile ein April-Henry-Fan geworden und sehr gespannt auf weitere Bücher aus ihrer Feder bin, sondern, weil das Buch wirklich unheimlich lesenswert ist! - ~Fazit~ - „Du lebst, solange ich es will“ ist ein weiterer spannender Thriller von April Henry, die mit viel Einfallsreichtum, tollem Schreibstil und packender Spannung beweist, dass sie großartige Bücher für Jugendliche schreiben kann, die aber auch Erwachsenen sicher gut gefallen werden! Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. (DL)

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  • Rezension zu "Du lebst, solange ich es will" von April Henry

    Du lebst, solange ich es will
    Kaugummiqueen

    Kaugummiqueen

    26. January 2013 um 22:21

    INHALT Als Kayla von einer Pizza-Auslieferung nicht zurückkehrt, steht das Leben für ihre Kollegen Drew und Gaby Kopf. Drew gibt sich die Schuld an Kaylas Verschwinden, weil er es war, der die Bestellung per Telefon annahm und Kayla zur Auslieferung losschickte. Und Gaby fühlt sich schuldig, weil sie eigentlich an dem Tag hätte arbeiten müssen. Tatsächlich kommt ihnen die Vermutung auf, dass der Entführer eigentlich Gaby haben wollte, auch wenn die Polizei sich sicher ist, dass Kayla ein geplantes Opfer ist. Während alle Personen in ihrem Umkreis sicher sind, dass Kayla tot ist und ihre Leiche im Fluss weggespült wurde, will Gaby das nicht glauben und versucht, alle vom Gegenteil zu überzeugen. Und auch Drew ist sich nicht ganz sicher, ob er seine Kollegin schon aufgeben will. Als er bei einer erneuten Pizza-Auslieferung auf der Straße einem Mann begegnet, dessen Stimme er als die des Täters erkennt, beginnt für ihn und Gaby ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Kaylas Leben hängt an einem seidenen Faden. MEINE MEINUNG An dieses Buch hatte ich keine großen Erwartungen, auch wenn mich sein Titel so überzeugen konnte. Tatsächlich aber hat mir das Buch ziemlich gut gefallen und konnte mich dank einer spannenden Geschichte fesseln. Gaby und Drew sind Charaktere, die zur Abwechslung mal nicht perfekt sind. Zwar ist Gaby gut in der Schule und kann einen hohen Lebensstandard genießen, da ihre Eltern beide gut verdienende Chirurgen sind, dennoch ist sie eher eine stille Person, die in sich gekehrt ist und ihre Umgebung lieber genau beobachtet und reagiert, statt agiert. Zu ihren gesundheitsfanatischen Eltern hat sie kein sonderlich enges Verhältnis, da diese fast nur arbeiten und kaum zu Hause sind. Dennoch bestimmen sie jeden Winkel in Gabys Leben, in dem sie ihr Vorschreiben, wie viel Obst und Gemüse sie essen soll und dass sie in ihrem Mini Cooper, mit dem sie auf der Arbeit Pizzen ausliefert, nie mehr als eine weitere Person mitnehmen darf. Drew dagegen wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und seit seine Mutter an den falschen Mann geraten und drogenabhängig ist, muss er sich alleine darum kümmern, dass die Miete gezahlt wird und Essen auf dem Tisch steht. Dabei vertickt er auch den ein oder anderen Joint. Da er kein eigenes Auto hat, liefert er nie die Pizzen aus. Mit Kayla und Gaby verbindet ihn ein freundliches und höfliches Arbeitsverhältnis, aber nicht mehr. Durch die schlimmen Ereignisse und die gemeinsamen Schuldgefühle kommen sich Drew und Gaby mit der Zeit aber langsam näher. Ich mochte beide Charaktere sehr gerne, da es mir leicht fiel, mit ihnen mitzufühlen und sich mit ihnen zu identifizieren. Die anderen Charaktere, auch Kayla, blieben alle etwas blass, was bei einer Seitenzahl von gerade mal 239 auch verständlich ist. Das Buch ist in verschiedene Sichtweisen unterteilt, am häufigsten erlebt man das Geschehen aus der Sicht von Gaby und Drew, doch zwischendurch wechselt die Sicht zu der von Kayla oder vom Täter, der "John Robertson" genannt wird. Zwischen vielen Sichtwechseln gibt es Zusatzinformationen anhand von Befragungen mit Verdächtigen, Beweismaterial oder Interviews mit Fachleuten der Ermittlungen. Diese lockern das Geschehen ein wenig auf, wobei ich mir denken könnte, dass es den ein oder anderen Leser irritiert und er sich aus der Handlung gerissen fühlt. Ich fand es jedoch interessant, auch wenn die Texte nicht alle relevant für die Handlung waren. Die Szenen zwischen Drew und Gaby haben mir gut gefallen, da ich ihre Unsicherheiten gut nachvollziehen konnte. Beide sind keine offensiven und selbstsicheren Menschen und versuchen dennoch, sich gegenseitig Halt zu geben. Tatsächlich sind sich beide sehr ähnlich und haben leichte depressive Momente, die das Buch aber nicht allzu schwer belasten. Sie hören einfach beide ganz gerne eine Band, die melancholische Texte schreibt. Ebenso waren die Szenen aus der Sicht von "John Robertson" sehr interessant, besonders da er sich, wie man häufig bei ähnlichen Fällen hört, gerne in der Nähe von Gaby aufgehalten hat und ihre Reaktionen beschrieb, während er mit ihr redete oder sie beobachtete. Da lief mir schon der ein oder andere Schauer über den Rücken und ich hätte am liebsten gerufen: "Gaby, das ist der Kerl!" Ein wenig gefehlt hat mir das Motiv des Täters. Bis zum Ende wurde es nicht richtig klar, auch wenn er eine Obsession in Bezug auf Gaby hatte und sie anscheinend begehrte. Warum er das alles jedoch getan hat, blieb für mich leider etwas blass. Ebenso kam nicht raus, warum Gaby trotz ihrer finanziellen Sicherheit und dem Gesundheitswahn ihrer Eltern in einer Pizzeria gearbeitet hat, auch wenn Drew sich das zwischendurch fragt. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, um Gabys Charakter noch weiter auszubauen. Das Ende ist, wie bei einem so kurzen Buch zu erwarten, etwas plötzlich und schnell wieder vorbei, aber ganz in Thriller-Manier und hat mich in Atem gehalten. Tatsächlich fiebert man die ganze Zeit mit, ob Gaby und Drew hinter den wahren Täter kommen werden und ob Kayla das ganze Martyrium überleben wird. FAZIT Alles in allem handelt es sich bei Du lebst, solange ich es will von April Henry um einen gelungenen Jugendthriller, der ein echter Pageturner war und den ich an einem Nachmittag runter lesen konnte. Die Sichtwechsel haben die Story gut unterstützt und voran gebracht, wobei dem Buch sicherlich 100 Seiten mehr nicht geschadet hätten. Insgesamt ist das Buch kurzweilig und spannend und kann ich für einen nervenaufreibenden Nachmittag gut empfehlen. Ich vergebe 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Du lebst, solange ich es will" von April Henry

    Du lebst, solange ich es will
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    13. January 2013 um 10:50

    Gaby arbeitet bei einem Pizza-Service. Als ihre junge Kollegin Kayla von einer Auslieferung nicht wieder kommt und ihr Auto verlassen vorgefunden wird, ist Gaby zunächst entsetzt. Es hätte schließlich jeden treffen können, auch sie. Kurz darauf erfährt sie, dass der Täter es tatsächlich auf sie abgesehen hatte und Kaylas Entführung nur ein Versehen war. Gaby fühlt sich schuldig und versucht alles, um Kayla zu finden. Nach ein paar Tagen sind fast alle überzeugt, dass Kayla tot sei, aber Gaby will das nicht glauben, denn mit diesen Schuldgefühlen könnte sie nicht leben. Im letzten Jahr hat mich April Henrys Jugendroman Lauf, wenn es dunkel wird begeistern können, von daher war ich sehr auf das neue Buch der New-York-Times-Bestsellerautorin gespannt. Das Ausgangsszenario gefiel mir sehr. Es geht dieses Mal um junge Menschen, die lediglich der Job verbindet. Sie sind keine Freunde, haben in der Schule fast keinen Kontakt, sondern kennen sich eben nur durch ihre Arbeit in Pete's Pizza. Das Geschehen wird durch unterschiedliche Perspektiven geschildert, u.a. aus Gabys Sicht, die eines Arbeitskollegen und auch der Täter selbst erzählt seine Sicht der Dinge. Dazwischen gibt es zahlreiche Einschübe, wie z.B. einen Zeitungsartikel, ein Vernehmungsprotokoll, einen Durchsuchungsbefehl, einen Mitschnitt aus einer Radioshow usw. Normalerweise freue ich mich stets über solche Extras, aber hier haben sie mich eher etwas "genervt" und aus dem Lesefluss gebracht. Ob es daran lag, dass es so viele Einschübe gab? Ich weiß es nicht. Die Charaktere konnten mich leider ebenfalls nicht überzeugen. Sie bleiben ziemlich blass und waren für mich keine Sympathieträger. Die Geschichte ist nicht schlecht, trotzdem kam bei mir keine wirklich Spannung auf, da die Autorin zwischendurch zu viel verraten hat und der Ausgang schon ziemlich früh klar war. Ich hätte es in diesem Fall besser gefunden, wenn die Autorin sich mehr auf zwei oder drei Personen konzentriert hätte, wodurch diese dem Leser evtl. näher gekommen wären. Fazit: Ich empfand dieses Buch leider nur als mittelmäßig. Wer gerne etwas von April Henry lesen möchte, dem würde ich Lauf, wenn es dunkel wird empfehlen. Dieser Roman hat mir wesentlich besser gefallen. Broschiert: 224 Seiten Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (14. Januar 2013) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3522503295 ISBN-13: 978-3522503297 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre Originaltitel: The Night She Disappeared

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