April Nierose

 4.7 Sterne bei 12 Bewertungen

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April NieroseVerfall: Band 1
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Verfall: Band 1
Verfall: Band 1
 (10)
Erschienen am 31.10.2017
April NieroseVerfall: Band 2
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Verfall: Band 2
Verfall: Band 2
 (2)
Erschienen am 13.04.2018

Neue Rezensionen zu April Nierose

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EmilyTodds avatar

Rezension zu "Verfall: Band 1" von April Nierose

Nichts für schwachen Nerven
EmilyToddvor 24 Tagen

Hinter mir liegt ein sehr anspruchsvolles Buch. Anspruchsvoll in den Punkten Inhalt, Wortwahl, Satzbau und Perspektive. Keine leichte Kost, die man mal so nebenbei verschlingen kann. Über das ganze Buch hinweg sind hier und da kleine und große Informationen versteckt, die man auf keinen Fall verpassen darf.
Besonders positiv ist mir der ungewöhnliche und für mich wirklich neue Schreibstil aufgefallen. Sowas hab ich echt noch nie gelesen.
Das Buch an sich und die Darstellung und Ausarbeitung der Charaktere hat mich an eine andere Autorin erinnert, die auch Bücher im Thriller Genre schreibt.
Es werden viele spannende Personen vorgestellt, wobei diese in diesem ersten Band nur umrissen werden und viel Stoff für die folge Bände bleibt.
Diese Reihe verspricht eine wirklich komplexe und spannende Geschichte zu werden aber in Band 1 wird noch nicht allzu viel verraten.
Es bleibt also spannend und das auch ganz besonders aufgrund des fiesen Cliffhangers (auch wenn er mich nicht sonderlich überrascht hat.)

Ein sehr zu empfehlender Auftakt einer Reihe für den ich gerne 5 Sterne vergeben möchte. :-)

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Jen_loves_reading_bookss avatar

Rezension zu "Verfall: Band 2" von April Nierose

Gelungene Fortsetzung!
Jen_loves_reading_booksvor 5 Monaten

Verfall - Band2

von 

April Nierose





Cover:

Passend zum vorherigen Teil, mit einem kleinen farblichen Tupfer. ;-)



Inhalt:

Der tragische Verlust in Hannas Umfeld wirft weitere Fragen auf, während sie erkennen muss, dass ihr impulsives Handeln eine Gewaltspirale geschaffen hat, aus der sie nicht mehr ausbrechen kann.
Hannas Weg kreuzt sich mit dem Miras, die ihr sonderbar vertraut erscheint, doch bald schwebt Mira in tödlicher Gefahr und reißt Hanna mit sich.
Auch Marylins Weg wird nicht weniger steinig: Eine vertraute Person entpuppt sich als Monster, das Marylins Schicksal mit dem von Hanna verbindet.
Band 2 der „Verfall“-Reihe: gesteigertes Tempo, unerwartete Verbindungen - und neue Opfer.



Meinung:

Nachdem ich am Ende des 1. Bandes mit einem fiesen Cliffhanger einsam und verstört zurückgelassen wurde, habe ich mit Spannung auf Band 2 gewartet.

Der Einstieg war überhaupt kein Problem, ich war sofort wieder mitten im Geschehen.

Neue Charaktere werden vorgestellt und die Handlung verdichtet sich zu einem dichten Gespinst aus Lügen, Intrigen und vielen Geheimnissen, die noch nicht so wirklich ins Licht treten wollen.

Einige Fragen werden beantwortet und genauso so viele wieder neu aufgeworfen.

Mira ist ein Charakter, der mir sofort sympathisch war ( was ja auch so gedacht war ;-) ), Konstantin ist ein eher undurchsichtiger Charakter, von dem man zwar vermutet, dass er hinter vielem steckt, aber wieso, weshalb, warum ????
Ich weiß es nicht. :-)
Und das macht die Story ja auch aus. Noch hält man die losen Fäden in der Hand und fragt sich wohin das alles führen mag.

Der Spannungsbogen wird mittlerweile bis ins Unerträgliche nach oben geschraubt.
Auch wenn man versucht das bisher Erfahrene, irgendwie zusammen zu schustern, hat man einfach noch zu wenig Informationen, um wirklich alles durchschauen zu können.

Was genau ist mit Davids Eltern geschehen?
Wo war er die ganze Zeit und warum?
Wer hat Sonja getötet und weshalb?
Was genau hat Leonie damit zu tun?
Was weiß Konstantin und was will er?
Wieso sucht Mira ständig Hannas Nähe?
Was hat sie vor? Hat sie überhaupt etwas vor?
Wer hat sie angegriffen und was wollt er?
Tatsächlich habe ich sogar noch mehr Fragen, aber dann würde ich zuviel spoilern. :-D

Band 2 hat deutlich mehr Tempo, ist um einiges brutaler und schonungsloser.
Hier merkt man dann deutlich, dass es ein Thriller ist und kein weichgespülter Jugendroman mit ein paar Action-Momenten.

Ihrem wunderschönen und beeindruckenden Schreibstil treu geblieben, entführt uns April immer tiefer in die kaputte Welt der Protagonisten und zerstört jegliche aufgesetzte Idylle, mit der blutigen Axt in der Hand und einem bitterbösen Lächeln.

Mir gefiel in diesem Band, die Vielschichtigkeit der Charaktere.
Alle Charaktereigenschaften, selbst die der Nebencharaktere werden durchleuchtet.
Die Bösartigkeit, die in jeder dieser Persönlichkeiten steckt, wird ans Licht gezerrt und schonungslos aufgezeigt.
Aber auch die positiven Eigenschaften und die Schwächen, eines jeden bleiben nicht unbeachtet.
In dieser Story sind die Menschen nicht einfach schwarz/weiß, gut/böse und das macht sie so authentisch.



Fazit:

Auch dieses Mal hat mich April Nierose von ihrer Story überzeugt.
Es bleibt weiterhin spannend. Die Handlung hat eine tolle dichte Atmosphäre und man rätselt immer, wer und was hinter allem steckt.
Das Ende ist mehr als passend und lässt einen mit Spannung auf Band 3 warten.



Empfehlung:

Uneingeschränkte Lese-Empfehlung meinerseits.
( Man sollte allerdings Band 1 kennen )



Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

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gorgophols avatar

Rezension zu "Verfall: Band 1" von April Nierose

Der Titel ist Programm
gorgopholvor 6 Monaten

Verfall gehört thematisch und genretechnisch eher nicht zu meinem Lesealltag, wobei es mir schwerfällt, das Buch überhaupt einem Genre zuzuordnen. Es beschreibt die Abwärtspirale von Hannah, ihren Freunden und ihrer Familie.

April Nierose drückt dabei nicht übermäßig aufs Tempo und nimmt sich viel Zeit für die Entwicklung ihrer Figuren. Viele Rückblenden führen dem Leser die einzelnen Schicksale vor Augen, ohne sie exakt greifbar zu machen. Da die Geschichte über mehrere Bände angelegt ist, werden sich wohl einige Fäden erst später zusammenfinden. Das Handlungsgemenge erscheint extrem komplex und hat ein riesiges Potential in viele Richtungen, wobei der Titel eigentlich schon vorgibt, wohin es gehen wird.

Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber zur Thematik ist er durchaus passend. Allerdings musste ich einige Passagen mehrfach lesen, da ich die Perspektivwechsel nicht mitbekommen hatte.

Ich lese eine Menge Bücher von jungen Selfpublishern (auch Verlagsbücher) und möchte ganz besonders positiv erwähnen, wie gut das Buch lektoriert ist. Signifikante Grammatik- oder Rechtschreibfehler konnte ich keine entdecken und die springen mir normal direkt ins Auge. Ich wünschte so mancher Verlag gäbe sich derart Mühe bevor ein Buch veröffentlicht wird.

Insgesamt ist das Buch sicher keine leichte Kost und gerade deshalb fast schon "erfrischend" anders. April Nierose schreibt ihre Geschichte mit einer stringenten Konsequenz, die man selten liest. Sie hat sicher ihre Nische im Buchmarkt gefunden und mich zumindest neugierig auf Band 2 gemacht.

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