Apuleius

 4.3 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Der goldene Esel, Amor und Psyche und weiteren Büchern.

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Der goldene Esel

Der goldene Esel

 (13)
Erschienen am 03.07.2008
Amor und Psyche

Amor und Psyche

 (11)
Erschienen am 01.03.2016
Das Märchen von Amor und Psyche

Das Märchen von Amor und Psyche

 (9)
Erschienen am 01.10.2008
Amor und Psyche

Amor und Psyche

 (2)
Erschienen am 22.10.2007
Metamorphosen oder Der goldne Esel

Metamorphosen oder Der goldne Esel

 (1)
Erschienen am 13.04.2018
Opera Quae Supersunt

Opera Quae Supersunt

 (0)
Erschienen am 01.01.1994
Der goldene Esel

Der goldene Esel

 (0)
Erschienen am 12.12.2012
Der Goldene Esel

Der Goldene Esel

 (0)
Erschienen am 11.03.2008

Neue Rezensionen zu Apuleius

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frenx1s avatar

Rezension zu "Metamorphosen oder Der goldne Esel" von Apuleius

Von Räuber- und anderen Lügengeschichten
frenx1vor 6 Monaten

Lügengeschichten, Schwänke, Räuberpistolen: all das findet sich in Apuleius‘ „Metamorphosen„. Der 400. Band der „Anderen Bibliothek“ begibt sich auf schwankhaft-komische Wege.

Man folgt Lucius nach Thessalien, und bereits unterwegs werden ihm so einige Lügengeschichten von gleichsam Reisenden aufgetischt. Wie gut, dass Lucius da nicht an einem Stück Käsekuchen erstickt ist!

An Johann Peter Hebels Schwänke erinnern die Geschichten, die Lucius in Hypata bei einem Geizhals namens Milo erlebt. Mit Hinterlist kommt Milo drumherum, dem Gast ein Essen anzubieten. Was Lucius allerdings mit der Magd Photis macht, entspricht nicht mehr ganz dem, was man bei Hebel lesen kann.

Schwankhaft ist auch die Totenwache, die Thelyphron hält, weil es ein einfacher Verdienst zu sein scheint – freilich: weit gefehlt, denn die Witwe hat andere Pläne. Hat sie doch ihren eigenen Mann umgebracht. Dass ein Toter für kurze Zeit wieder auferweckt wird, damit muss man bei Apuleius rechnen. Schließlich tauchen Hexen, ägyptische Propheten, Magier, Drachen und vieles mehr in seinen Geschichten auf.

Nach derlei eher komischen Geschichten, wird aus den „Metamorphosen“ eine rechte Abenteuergeschichte, denn Lucius, zum Esel verzaubert, wird von Räubern verschleppt und ist nolens volens im zweiten, großen Teil des Buches mit einer Räuberbande unterwegs. Dabei muss Lucius, der Esel, Schreckliches erleben, mehrfachst entkommt er nur knapp dem Tod oder der Kastration. Die Freiheit kommt schließlich erst, nachdem die Räuberbande fliehen muss. Hat sie doch zuvor den Ehemann einer entführten Tochter aus reichem Haus unwissentlich zu ihrem Räuberhauptmann erkoren.  Freilich wechselt der Esel noch einige Male den Besitzer, bevor er zum Menschen zurückverwandelt wird.

Eingeflochten sind auch hier immer wieder Lagerfeuer-Geschichten, allerdings weniger schwankhafte, die griechischen Sagen nehmen hier breiten Raum ein, allen voran die Geschichte von Amor und Psyche wie auch die von Charite.

Dem Weg des Lucius folgt man gern, wenn es auch nicht immer leicht ist, ihm zu folgen. Allerdings gewöhnt man sich mit der Zeit daran, dass die Handlung immer wieder von allerlei Geschichtenerzählern unterbrochen wird. Auch habe ich die leicht antiquierte Übersetzung mit der Zeit liebgewonnen. „Ich halte den Vorschlag für ersprießlich, stelle ihn euch aber völlig anheim“ – ebenso „apostrophiert“ Lucius das Mädchen und überführt die „Unfläter“. Da fällt es kaum noch auf, dass das Buch noch in der alten Rechtschreibung gedruckt ist. Wie gesagt: man gewöhnt sich an den Stil der Übersetzung recht schnell und freut sich an solchen Formulierungen.

Sehr hilfreich sind die Anmerkungen, die am Ende des Buches abgedruckt sind und vor allem Sagenfiguren erklären, die einem so nicht unbedingt geläufig sind. Ebenso führt ein Vorwort in Buch und Autor ein – für mich war es fast schon zu ausführlich, die vielen Verweise auf Motive, die anderswo noch in der Literatur auftauchen, hätte ich nicht gebraucht.

Gestaltet ist der Band sehr kunstvoll. Bilder verzieren die einzelnen Kapitel, die Innenseiten des Umschlags sind – dem Untertitel gemäß – in Gold gehalten. Auch das Papier ist von besonderer Qualität und ein Lesebändchen gehört natürlich auch dazu.

Alles in allem sind Apuleius‘ „Metamorphosen“ ein großer Lesespaß. Mir haben es dabei vor allem die Geschichten, die Lucius erlebt, als er als Esel sein Dasein fristet, angetan.

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Admirals avatar

Rezension zu "Der goldene Esel" von Apuleius

Packender Roman über einen Menschen in Eselsform !
Admiralvor 3 Jahren

Apuleius (125 bis 180 vielleicht) hat hier einen interessanten Roman verfasst, indem der Protagonist Lucius von seinem wechselhaften Schicksal als Esel berichtet.

Als Esel erhält Lucius einen völlig anderen Bickwinkel auf das menschliche Geschehen um ihn heurm. Anfangs hört er (noch als Mensch) eine Geschichte, in der jemand mittels Magie umgebracht wird. Das ist die Einleitung für die Geschichte, die voll von Verwandlungen und magiebetriebenen Ereignissen ist. Von einer Magd, mit der er eine lustvolle Liaison hat, will er sich in einen Vogel verwandeln lassen, doch leider geht das schief und er wird zum Esel. Er erfährt noch, dass das Rückverwandlungsmittel eine Rose ist, doch bevor er eine verzehren kann gerät er auch schon in die Fänge einer Diebesbande, die ihn armselig antreibt und unbewusst die Rückverwandlung verhindert. Nach langer Zeit schafft er es zu fliehen und wird in einem Gemeinwesen als Wunderesel (er unternimmt Kunststücke) sehr gut behandelt und wird sogar von einer lüsternen Dame verführt. Als er eine zum Tode verurteilte Frau zur Belustigung des Volkes zu Tode penetrieren soll, flieht er abermals. Letztendlich wird er von der Göttin Isis rückverwandelt und wird zum Dank einer ihrer treuesten Priester.


Soviel zum Inhalt.
Das Gesamtwerk ist geschrieben aus der Ich-Perspektive und überraschend interessant und bilderreich beschrieben. Dass es mich überrascht, könnte wohl aus einem (gesellschaftlichen ?) Bewusstsein der kulturellen Überlegenheit gegenüber der Vergangenheit resultieren. Doch dieser Roman hat mich mal wieder eines besseren gelehrt, denn er ist viel spannender/interessanter/besser als zahllose neuzeitliche Literatur. Das Gesamtwerk ist unterteilt in 11 antike "Bücher" (sehr klein/kurz), die oft in guten Cliffhanger enden. Die Spannung des Buches resultiert weniger aus einer Unvorhersehbarkeit des Endes (im Gegenteil ! Das Ende ist von Anfang an klar), sondern eher aus einer Erwartungshaltung heraus WIE es passiert. Somit blieb ich beinahe konstant gespannt, auch wenn das letzte Buch ein wenig an ein religiöses Werbeprospekt für den Isiskult erinnerte. Sehr interessant und gelungen ist auch die Erzählstruktur, die durch zahlreiche narrative Erzählebenen geprägt ist. Geschichten sind oft in Geschichten eingebettet. Bspw. sieht Lucius als Esel einer alten Frau dabei zu wie sie einem jungen Mädchen eine Geschichte erzählt, nämlich die bekannte Geschichte von Amor und Psyche. Und diese Geschichte nimmt ganze 2 Bücher ein ! Und das ist alles andere als langweilig. Bin beinahe begeistert von dem Buch. Es eröffnet auch einen fantastischen Einblick in das Kultur- und Alltagsleben der Antike.

Leider gibt in dieser Ausgabe (Rode, 1985) keine Einleitung, kein Kommentar, fast nichts. Es gibt lediglich ein paar kurze Fussnoten, um einzelne Worte oder Begebenheiten mit einem Satz zu erklären. Die sind dafür allerdings gut gesetzt und leicht verständlich.

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skommis avatar

Rezension zu "Der goldene Esel" von Apuleius

schräges Buch, man liebt es oder nicht
skommivor 3 Jahren

Ein Buch, das man nicht vergißt

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Gespräche aus der Community

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A
Liebe Leserin, lieber Leser,


die Andere Bibliothek feiert ein kleines Jubiläum: Mit den „Metamorphosen oder Der goldne Esel“ des Apuleius erscheint am 13. April der 400. Band unserer monatlichen Originalausgaben.

Apuleius erzählt von Lucius, der, durch eine falsche Zaubersalbe verwandelt, als Esel mit Menschenverstand durch eine unglaubliche Fülle spannender und komischer Erlebnisse gewirbelt wird. Er muss erkennen, welch delikate und verwunderliche Beziehungen Menschen untereinander und selbst mit Eseln eingehen. Dieser berühmte Roman voller Liebes-, Gauner- und Schelmengeschichten aus dem 2. Jh. n. Chr. ist dank seiner klassisch-komödiantischen Ironie auch heute noch lesenswert. Mehr zum Buch hier.

Die Geschichte der im Januar 1985 von Hans Magnus Enzensberger und Franz Greno begründeten Buchreihe Die Andere Bibliothek ist legendär. Monat für Monat ist seitdem ein Band erschienen. Seit 2011 erscheinen die Monatsbände als Originalausgaben im Verlag AB – Die Andere Bibliothek in Berlin und werden von Christian Döring herausgegeben. Jede Originalausgabe erscheint in einer limitierten und nummerierten Ausgabe (4.444 Exemplare).
Die Buchkunst liegt uns am Herzen. Jeder Band wird von einer Buchgestaltungskünstlerin/einem Buchgestaltungskünstler sorgfältig ausgestattet: Hardcover mit Buchschlaufe, ausgewählte Einbandmaterialien, Papiere und Typographie, Fadenheftung, Lesebändchen und häufig auch mit Illustrationen und Collagen.

Zu unserem Jubiläum verschenken wir ein Jahresabonnement (12 Bände) unserer Originalausgaben, das mit „Metamorphosen oder Der goldne Esel“ beginnt.


Und so kannst Du Dich bewerben:


Wenn Du das Jahresabonnement erhalten willst, bewirb Dich bis zum 19.04.2018 unter dem blauen Button „Jetzt bewerben“, indem Du uns folgende zwei Fragen beantwortest:

1. Wieso möchtest Du ein Jahr lang die Originalausgaben erhalten, was interessiert Dich an der Anderen Bibliothek?
2. Auf welchen Blogs oder Online-Shops stellst Du Deine Rezensionen online?

Die Leserin/der Leser, die/der das Jahresabonnement unserer Originalausgaben erhält, verpflichtet sich, bis zum 11.05.2018 eine Rezension der „Metamorphosen oder der goldne Esel“ auf LovelyBooks zu schreiben und alle weiteren Bände innerhalb von zwei Monaten nach Erscheinen zu besprechen.

Mehr dazu erfährst Du unter den Richtlinien für Leserunden und Buchverlosungen.
Besonders freuen wir uns, wenn Du Deine Rezensionen noch auf anderen Blogs oder auch auf Online-Shops veröffentlichst.


Ganz wichtig!

Bei der Auswahl der Leserin/des Lesers werden die Antworten in Deiner Bewerbung berücksichtigt.


Ende der Bewerbungsfrist am 19.04.2018


Zur Leserunde
Seit meiner Schulzeit interessieren mit die griechischen Götter und ihre römischen Gegenstücke. Suche weitere Bücher über die römische und griechische Mythologie. Keine philosophischen Text, eher Dramatik und Epik. Gut wären auch zeitgenössische Romane aus den Bereichen Fantasy/Science-Fiction oder Horror/Thriller. Könnt ihr mir Bücher empfehlen. Danke.
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