Araminta Hall Kein sicherer Ort

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Inhaltsangabe zu „Kein sicherer Ort“ von Araminta Hall

Ruth und Christian fällt ein Stein vom Herzen. Ihr neues Kindermädchen erweist sich als wahre Perle. Aufopferungsvoll kümmert sich Aggie um die Kinder, nebenbei bringt sie den Haushalt auf Vordermann. Doch schon bald wird Ruth das allzu perfekte Kindermädchen immer suspekter. Bildet sie sich die merkwürdigen Blicke, das seltsame Verhalten Aggies nur ein? Was Ruth nicht weiß: Hinter der Fassade des liebevollen Kindermädchens verbirgt sich ein düsteres Geheimnis. Während Ruth und Christian auf der Arbeit sind, geschehen im Haus Dinge, von denen sie nicht die leiseste Ahnung haben ...

Naja

— Petra1984
Petra1984

Klappentext und Cover toll. Erzählweise leider überhaupt nicht. Zu viel Ehekrise, zu wenig Thriller.

— Anishe
Anishe

Leider kommt keine Spannung auf und es ist eher ein Familien-/Ehedrama

— KlaasHarbour
KlaasHarbour

Schreibstil ist gut, aber es passiert einfach nichts.

— Yaya
Yaya

Leider für mich ein totaler Flopp. Geht kaum übers einleitende Erzählen hinaus. Habs nicht mal ganz zu Ende gelesen...

— stoffelchen
stoffelchen

Lohnt sich nicht...

— YaBiaLina
YaBiaLina

enttäuschend, da es absolut kein Thriller ist wie angekündigt - eher die Geschichte einer zerbröckelnden Ehe

— silbereule
silbereule

Mich hat dieses Buch überhaupt nicht überzeugt. Viel zu langweilig geschrieben. Keine wirkliche Spannung vorhanden.

— Jolanda123
Jolanda123

leider war das buch gar nicht mein Fall....vom Klappentext her klang es super und sehr spannend, aber das war leider nicht so.

— romanasylvia
romanasylvia

Ein Thriller, der eine Mischung aus Drama & Thriller ist, mit einer guten Geschichte, aber ein wenig mehr Spannung hätte nicht geschadet!

— Sweetybeanie
Sweetybeanie

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  • Leider keine Spannung - 2/5 Sterne

    Kein sicherer Ort
    KlaasHarbour

    KlaasHarbour

    01. August 2016 um 21:33

    (Ich habe das Buch als Taschenbuch gelesen, nicht als ebook)Trotz eines guten Schreibstils kommt leider keine Spannung auf und es fühlt sich an als würde man auf allen 315 Seiten eine Einleitung lesen und der Krimi würde gleich erst beginnen. Das Gefühl geht selbst nicht an der Stelle weg an der (ACHTUNG! SPOILER!) das Kind entführt wird und sich das Kindermädchen umbringt. Dieser "Spannungshöhepunkt" wird sehr schnell abgehandelt und leider kommt auch so keine richtige Spannung auf. Das Ganze Buch ist mehr eine Beschreibung einer zerbrechenden Ehe und Familie und die Aufarbeitung der Vergewaltigungen in der Kindheit des KindermädchensTrotzdem ein Buch was nicht zuletzt aufgrund des tolle Covers in meinem Bücherregal bleiben darf.2/5 Sterne

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  • Einblick in die Abgründe eines unterschätzten Berufsstandes

    Kein sicherer Ort
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    29. June 2016 um 09:39

    Ich kann die ganzen schlechten Rezensionen zu diesem Buch nicht nachvollziehen. Ich finde selber, dass nicht viel Action passiert, aber genau das ist doch das Spannende. Man wartet und wartet bis es endlich so weit ist und das Kindermädchen eine grauenhafte Tat begehen wird. Ein bisschen wie ein spannender Psychothriller.Da ich selber seit Jahren in der Kinderbetreuung arbeite, habe ich das Buch mit viel Spannung gelesen. In vielen Dingen habe ich mich wieder gefunden und der kleine Hal ist wirklich zuckersüß. Den würde ich auch am liebsten lebendig machen und mit nach Hause nehmen.Schlussendlich konnte aber auch ich nur 4 von 5 Sternen vergeben, da auf dem Klappentext zu viel verraten wird! Das nimmt viel von der Spannung vorweg und ist einfach gemein dem Leser gegenüber.Trotzdem: ein fesselnder Roman für Kinderbetreuer und Leute, die eine Nanny beschäftigen. Ich denke, beide Seiten können hier einiges lernen. Vor allem wie man es nicht macht.

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  • Kein sicherer Ort von Araminta Hall

    Kein sicherer Ort
    YaBiaLina

    YaBiaLina

    17. October 2015 um 12:19

    Der Klappentext hört sich recht spannend an,daher habe ich mich für das Buch entschieden....leider war das ein Fehlkauf. Es geht hier um Christian und Ruth,beide sind Vollzeit beschäftigt und haben ein neues Kindermädchen für ihre 2 Kinder zu sich geholt. Aggie,das wird am Anfang schon klar,hat was zu verheimlichen,und man will natürlich wissen was.Im Klappentext wird auch erwähnt das Dinge in ihrem Haus geschehen wovon das Ehepaar nicht die leiseste Ahnung haben. Tja und ich leider auch nicht...... Gut,Aggie wollte mit dem Kleinsten abhauen,um ihrem ehemaligen Peiniger zu zeigen das sie sich ein Leben aufgebaut hat.Sprich den Jungen als ihr Kind auszugeben,was aber auf den insgesamt 320 Seiten vllt auf 20-30 erzählt wurde. Der Rest war tot langweilig und es wurde teils so viel ausgeholt bei den Eheleuten das ich quasi ab der hälfte des Buches die Kapitel mit Christian und Ruth nur noch übersprungen habe. Ich hab nur noch die von Aggie gelesen und hab mich da durchgequält um ein tolles und aufregendes Ende zu erleben,naja das war dann auch nicht da. Ein durch und durch langweiliges Buch was keinerlei Spannung hat. Man hätte mehr aus dieser Geschichte machen können,aber leider war dieses Buch ein totaler Flop. Eigentlich hätte ich am liebsten gar kein Stern gegeben,aber einer musste ja sein ;)

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  • Rezension zu "Kein sicherer Ort2 von Araminta Hall

    Kein sicherer Ort
    tigerbea

    tigerbea

    24. October 2014 um 20:35

    Das Ehepaar Ruth und Christian Donaldson sind überfordert. Haushalt, Beruf und Kindererziehung sind einfach zu viel und so beschließen sie, ein Kindermädchen zu engagieren. Aggie erscheint genau richtig für diesen Job zu sein. Sie schafft es, dem Haus wieder Gemütlichkeit einzuhauchen und verübt ihren Job als Kindermädchen mit Hingabe. Da die Eltern mit ihren eigenen Problemen mehr als beschäftigt sind, merken sie nicht, daß Aggie eigene Ziele verfolgt und ein Geheimnis verbirgt. Dieses Buch ist mehr als enttäuschend. Der Klappentext verspricht Spannung, geht sogar in Richtung Grusel und Horror. Doch dies findet man in diesem Buch beides nicht. Es ist einfach ermüdend, über Seiten nur von den Streitereien und der Unzufriedenheit von Ruth und Christian zu lesen. Beide sind richtiggehend unsympathisch, kommen mit ihrem Leben absolut nicht klar, und man fragt sich, wieso sie überhaupt Eltern geworden sind. Sie hätten erstmal ihr Leben sortieren sollen. Aggie selbst, die hier ja eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, wird von diesen ganzen Problemen förmlich an die Wand geschrieben. Hier hätte von der Autorin eindeutig mehr kommen müssen. Wer hier einen unheimlichen und spannenden Roman vermutet, ist fehl am Platz!        

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  • Leider nicht mein Fall

    Kein sicherer Ort
    romanasylvia

    romanasylvia

    09. June 2014 um 07:39

    leider war das buch gar nicht mein Fall....vom Klappentext her klang es super und sehr spannend, aber das war leider nicht so. Ich habe mir mehr erwartet und habe das Buch auf die Seite gelegt.

  • Kein sicherer Ort

    Kein sicherer Ort
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    10. May 2014 um 15:01

    Inhalt: Ruth und Christian stecken in einer schlimmen Ehekrise, seit Christian sie kurz vor der Geburt ihres zweiten Kindes verlassen wollte, nachdem er sie betrogen hatte. Ruth ist beruflich stark involviert, genau wie ihr Mann und sie sind nun auf der Suche nach einem neuen Kindermädchen. Agatha tritt in ihr Leben und scheint das perfekte Kindermädchen zu sein. Resolut greift die junge Frau der Familie unter die Arme und Ruth lässt ihr immer mehr Freiheiten und Agatha übernimmt bei den Kindern immer mehr die "Mutter-Position" und sämtliche Aufgaben, die dort anfallen. Ruth und Christian nehmen das alles nicht so wahr, denn die beiden stecken mehr denn je in ihrer Ehekrise, seitdem die einstige Affäre Susanna wieder aufgetaucht ist. Nach der Geburtstagfeier ihres kleinen Sohnes passiert das Unfassbare: Agatha und der kleine Hall sind spurlos verschwunden.... Memine Meinung: Das war mal ein Thriller ganz nach meinem Geschmack, eine fesselnde Geschichte über eine Familie, die von der Doppelbelastung Familie und Karriere beinahe aufgefressen wird und die verzweifelt versucht, allem gerecht zu werden. Dazu das Kindermädchen, aus dem man nicht schlau wird und man die ganze Zeit versucht rauszufinden, was nicht mit ihr stimmt. Man kommt ziemlich schnell in die Geschichte rein und das Buch lässt sich sehr gut in einem Rutsch weglesen. Dieser Thriller ist nicht ganz so hochprozentig spannend wie manch andere Thriller, die Spannung baut sich langsam auf und für mich persönlich ist das Ende ein wenig schwach gewesen, aber dennoch hat es mir großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Warten auf den Höhepunkt....

    Kein sicherer Ort
    Nalany

    Nalany

    10. June 2013 um 19:58

    ... bei diesem Buch war von Anfang an klar, worauf es hinausläuft. Man wartet und wartet und erst sehr spät beginnt es wirklich spannend zu werden. Auch wenn man lange wartet, ist es sehr schnell wieder vorbei und man findet sich am Ende der Geschichte.
    Aufgrund der Leseprobe die ich vorher gelesen hatte, hatte ich mir deutlich mehr versprochen.

  • Rezension zu "Kein sicherer Ort" von Araminta Hall

    Kein sicherer Ort
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    02. August 2012 um 15:44

    Aggie kommt als neues Kindermädchen in die Familie Donaldson. Während die Eltern, Ruth und Christian, sich ununterbrochen streiten, findet Aggie sofort einen guten Draht zu den Kindern. Doch schnell wird klar, dass Aggie nicht die ist, die sie vorgibt zu sein. Und auch ihr Verhältnis zu den Kindern wird zunehmend eigenartiger... Die Grundidee der Geschichte ist total interessant und der Klappentext liest sich richtig spannend. Dem Buch selbst fehlt dann aber leider über weite Strecken ebendiese Spannung und die Geschichte liest sich, vor allem durch die ständigen Streitereien der Eltern, teilweise sehr anstrengend, da man lieber mehr über Aggie als über die Eheprobleme, die sich immer wieder im Kreis drehen, erfahren möchte. Kurz vor Schluss wird dich Handlung dann richtig dramatisch, dieser Abschnitt ist aber viel zu kurz und auch der Schluss stellt mich nicht wirklich zufrieden. Aggie als Person ist sehr interessant. Durch die Erzählweise erfährt man immer nur kleine Details aus ihrem Leben und über ihre Motive und Träume. Nach und nach fügen sich diese Fakten zusammen, wobei ihre Lebensgeschichte ausführlich hätte dargestellt werden können. Christian und Ruth sind, wie schon erwähnt, eher anstrengend. Beide haben Probleme miteinander und sind aber gleichzeitig mit ihrem eigenen Leben total unzufrieden. Ihre Gedanken drehen sich vor allem um sich selbst und eher wenig um ihre Kinder – was die positive Beziehung zwischen Aggie und den Kindern immer wieder deutlich macht. Der Schreibstil an sich gefiel mir gut, die Geschichte war flüssig zu lesen und viele Beschreibungen waren auch detailliert. Erzählt wird zwar in der dritten Person aber abwechselnd aus der Sicht von Ruth, Christian oder Aggie, sodass man jeweils die Handlung aus ihrer Sicht sowie zugehörige Gedanken geschildert bekommt. Schade waren die großen Zeitsprünge zwischen den Abschnitten, zwischen denen teilweise zwei oder drei Monate vergangen, ohne dass man viel über die Handlung erfährt. Fazit: Das Buch lässt sich zwar leicht und flüssig lesen, wirkliche Spannung wird aber kaum aufgebaut, obwohl sowohl das Thema als auch der Erzählstil das Potential dazu hatten. Vor allem am Ende hatte ich große Erwartungen an die Handlung, die leider nicht erfüllt wurden.

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  • Rezension zu "Kein sicherer Ort" von Araminta Hall

    Kein sicherer Ort
    Pharo72

    Pharo72

    Ruth und Christian Donaldson sind mit der Doppelbelastung aus anspruchsvollem Job und Haushalt mit zwei kleinen Kindern völlig überfordert, weswegen es wie ein Segen erscheint, als sie die 23jährige Agatha (Aggie) als Kindermädchen anstellen. Sie schafft ein perfektes Zuhause und kümmert sich äußerst liebevoll um die Kinder. Verloren in ihren Streitereien bemerken die Eltern nicht, das irgendetwas an Aggie seltsam ist. Doch es ist an der Zeit aufzuwachen, denn Aggie verbirgt ein düsteres Geheimnis und sie hat einen Plan. Meine Meinung: Bei „Kein sicherer Ort“ handelt es sich um den Debütroman der Autorin Araminta Hall, welcher in England bereits vor Erscheinen für Aufruhr sorgte. Diese Tatsache kann ich nach der Lektüre des Buches nicht ganz nachvollziehen. Der Klappentext suggeriert Spannung und Grauen, welches der Roman letzten Endes vermissen lässt. Etwa in drei Vierteln des Buches muss sich der Leser mit der Unzufriedenheit des Ehepaars Donaldson auseinandersetzen. Beide kommen sehr unsympathisch rüber, sind stets und ständig mit allem überfordert und finden keine gemeinsame Basis. Die permanenten Streitereien der beiden nerven nach der xten Wiederholung einfach nur noch und es kommt dadurch sogar mitunter Langeweile auf. Eine herbeigezauberte Geliebte des Ehemannes soll das Scheitern der Ehe wohl noch verdeutlichen, ist aber praktisch nicht von Belang, da sie zum Ende sang- und klanglos wieder verschwindet. Der eigentlichen Hauptfigur, nämlich dem seltsamen Kindermädchen, wird viel zu wenig Raum gegeben, dabei ist sie noch die interessanteste Figur. Erst auf den letzten 20 Seiten schließlich spitzt sich die Lage zu und es kommt ein wenig Spannung auf. Allerdings sind einige Details des Finales bezogen auf die bisherige Handlungsweise der Figuren schlicht unglaubwürdig und schwer nachvollziehbar. An Positivem zu benennen wäre der flüssige Schreibstil der Autorin sowie die intensiven Einblicke in die Gedankenwelt der jeweiligen Figur, die durch die ständigen Perspektivenwechsel auch für Differenziertheit sorgen. Wer sich gern mit Familienproblemen auseinandersetzt, findet in dem Roman womöglich gute Unterhaltung, wer sich jedoch Spannung und unterschwelliges Grauen verspricht, was meine Intention war, dieses Buch lesen zu wollen, der ist mit der Geschichte eher fehl am Platz.

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    • 3
  • Rezension zu "Kein sicherer Ort" von Araminta Hall

    Kein sicherer Ort
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    21. July 2012 um 23:04

    "Kein sicherer Ort" ist ein Debüt der englischen Schriftstellerin und Journalistin Araminta Hall. Ich war vor Beginn des Lesens einerseits sehr gespannt, auf der anderen Seite ein wenig ängstlich: Das Thema "Kindermädchen" im Thriller ist ja nicht unbedingt neu, wobei ich hier jetzt keine fremden Titel aufführen möchte, aber ich hatte Angst ein aufgewärmtes, ausgelutschtes Thema als "neu" präsentiert zu bekommen. Und ich muss sagen: Weit gefehlt! "Kein sicherer Ort" ist für mich in vielen Aspekten eine wirkliche Neuentdeckung des Horrors, denn es kommt gänzlich ohne Gewalt, Blut und Knalleffekten daher. Es ist eher so der Horror, der zwischen den Zeilen steht, der unendlich fesselt und den Leser komplett verunsichert. Dabei kommt die Autorin mit nur vier Protagonisten aus. Es sind sicher noch einige Randfiguren im Roman, die aber weder genauer eingeführt, noch wesentlich zum Verlauf der Geschichte beitragen, wenn man es ganz genau nimmt, sind es eigentlich wirklich nur drei wichtige Figuren: Die Mutter, der Vater, das Kindermädchen. Dabei ist der Autorin gelungen, alle drei Personen so unglaublich glaubwürdig unsympathisch darzustellen, dass man als Leser schon zu Beginn ins Schwimmen kommt, man kann keine Sympathien vergeben, keine Partei ergreifen, kein Mitleid oder Mitgefühl entwickeln, sondern man steht aussen vor und kann in jeder Figur jemanden wiedererkennen, mit dem man nie warm wurde. Das Thema ist natürlich eine gestresste Kleinfamilie mit 2 Kindern. Der Vater arbeitet viel und hart, ist mehr mit der Arbeit verbunden als mit der Familie, die Mutter in ihrer Mutterrolle dauerhaft überfordert, möchte dabei aber alles perfekt machen und scheitert ständig, geht natürlich auch wieder arbeiten, da sie als emanzipierte Frau NATÜRLICH auch einen wichtigen Job hat und eine Führungsrolle inne hat und ein Kindermädchen: Neu eingestellt, mehr im Sinne der völligen Not als der Sympathie, gleich innerhalb der ersten Tage mit allen Arbeiten alleingelassen und damit als Fremde diejenige, die alles durchschaut und jede Privatsphäre zerstört. Dazu zwei Kinder, ein Mädchen und ein kleiner Junge mit Essstörungen. "Perfekte" Familie, so wie man sie haufenweise überall findet. Der Horror kommt auf ganz leisen Sohlen: Das Kindermädchen hat schwere Kindheitstraumen nicht verarbeitet, die Mutter sieht recht bald in ihr DIE perfekte Hausfrau, die sie selbst sein sollte, aber eben nie sein wird, der Mann verdünnisiert sich und trifft seinerseits auf eine ehemalige Affaire, die ihn seelisch unter Druck setzt. Eigentlich alles ganz einfach, aber eben in ihrer ruhigen Erzählform so spannend, so raffiniert, als Leser darf man die Gedanken und die Gefühle der Protagonisten lesen, diese inneren Zerrissenheiten, diese Schuldgefühle und Unfähigkeit erwachsen und reif auf Stress zu reagieren. Und natürlich wird viel zu wenig miteinander gesprochen, es fehlt an Zeit und es fehlt an Vertrauen, angefangen vom Selbstvertrauen. Mir hat der Plot und die Umsetzung hier fast besser gefallen als diese offenen Drohungen und Feindseligkeiten, die man sonst so in Thrillern dieser Thematik liest. Phasenweise wusste ich nicht, an welcher Ecke die schlummernde Bombe zuerst platzen wird, wer letzendlich die Person sein wird, die ausbricht und alles zum Einsturz bringt. Ob der Schluss jetzt das ist, was ich mir wünschte, möchte ich lieber offen lassen. Er passt zum Aufbau des Romans und bleibt damit auch einzigartig, daher habe ich mich doch entschieden ganze 5 Sterne zu geben.

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  • Rezension zu "Kein sicherer Ort" von Araminta Hall

    Kein sicherer Ort
    catiliane

    catiliane

    20. July 2012 um 09:57

    Die Donaldson's brauchen dringend ein Kindermädchen: Ruth und Christian arbeiten beide Vollzeit und haben kaum Zeit für ihre Kinder. Sie stellen die, auf den ersten Blick, perfekt wirkende Aggie ein, die sich von nun an auch intensiv um die Kinder kümmert. Doch irgendwas stimmt mit Aggie nicht - und nur langsam kommen die Eltern ihr auf die Schliche. Es hätte so schön werden können. Wirklich, ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext hat mich auf einen spannungsgeladenen Thriller hoffen lassen, doch leider wurde daraus nichts. Für mich war es das erste Buch, in dem ich wirklich sämtliche Hauptakteure unsympathisch fand. Ruth ist die gestresste Mutter, die sich nie mit der Mutterrolle abfinden konnte und deswegen schnell wieder anfing Vollzeit zu arbeiten. Bei ihrer kündigt sich eine schlimme Depression an und sie ist oft überfordert wenn sie sich um ihre Kinder kümmern sollte. So isst Hal zum Beispiel auch mit knapp drei Jahren immernoch keine feste Nahrung und ihre Tochter Betty bekommt schnell Tobsuchtsanfälle und schläft keine Nacht durch. Christian ist ein arroganter, unzufriedener Mann, der Angst hat erwachsen zu werden und sich mit dem was er hat zufrieden zu geben. Aggie ist die Einzige, die ich zunächst ansatzweise verstehen konnte. Allerdings wurden ihre Ansichten immer verdrehter und gestörter so dass ich auch sie irgendwann nicht mehr sympathisch fand. Hauptsächlich werden im Buch die Eheprobleme von Ruth und Christian auseinander genommen und die Probleme bei der Kindererziehung. Keine Angst, diese Charakterisierungen kann man schon machen, wenn man nur die Leseprobe gelesen hat. (Die findet man übrigens hier: Leseprobe ) Das Buch steuert auf ein zu erwartendes Ergebnis zu und kommt mir am Ende ein bisschen sehr konstruiert vor. Eins muss ich der Story zu gute halten, es regt doch schon zum Nachdenken an. Sollte man als Eltern sein Kind einfach in die Obhut einer fremden Person geben über die man nicht wirklich viel weiß? In diesem Fall ist es so, dass Ruths Recherche einzig und allein ein Anruf ist, um sich über Aggie zu erkundigen. Da ich selbst keine Kinder habe, aber das Kindergeschrei von der Tochter meiner Nachbarin durch die Wand hören kann, war ich irgendwann sogar richtig genervt, denn es reicht, wenn ich das ständige Geschrei hören muss, wenn ich dann noch darüber lese.. Nein danke. Schlussendlich muss ich leider sagen, dass das Buch "Kein sicherer Ort" mich nicht wirklich vom Hocker gehauen hat. Das mag auf der einen Seite daran liegen, dass ich mit falschen Erwartungen angefangen habe zu lesen, auf der anderen Seite konnte ich die ewige Streiterei der Eltern irgendwann nicht mehr ertragen und so war ich dann froh, als ich das Buch gelesen hatte und es weglegen konnte. Ich denke, jeder der sich bewusst auf ein Familiendrama einlässt wird auf seine Kosten kommen, erwartet man jedoch einen packenden Thriller kann man sich das auf jeden Fall abschminken - denn Spannung kommt überhaupt nicht auf.

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  • Rezension zu "Kein sicherer Ort" von Araminta Hall

    Kein sicherer Ort
    Maultäschle

    Maultäschle

    20. July 2012 um 09:35

    Die Geschichte handelt von einer Familie, die das Kindermädchen Aggie einstellt, das sich um ihr beiden Kinder kümmert. Relativ schnell wird einem klar, dass die beiden Eltern überfordert sind und die Kinder auch gewisse Defizite aufweisen. Geprägt durch viele Streitsituationen zwischen den Eltern, zieht sich die Geschichte etwas schleppend hin. Es ist zwar flüssig geschrieben, aber dennoch überwiegen die Streitereien. Aggie kümmert sich dagegen sehr liebevoll um die Kinder und versucht alles perfekt zu machen. Dennoch verheimlicht sie etwas und die Eltern bemerken das nicht. Erst als es zu spät ist, erwachen sie aus ihrer Problem- und Streitwelt. An sich ist das Buch flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Durch den Klappentext hatte ich auch gewisse Vorstellungen, wie die Geschichte in etwa verlaufen könnte. Allerdings ist das nicht eingetreten. Das Ende ist sehr überraschend und richtige Spannung taucht erst etwa 30 Seiten vor Schluss auf. Ich denke, dass man noch etwas mehr aus dem Buch hätte rauskitzeln können.

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  • Rezension zu "Kein sicherer Ort" von Araminta Hall

    Kein sicherer Ort
    thenight

    thenight

    20. July 2012 um 07:41

    Aramita Halls Roman, kein Sicherer Ort hat in England für Gesprächsstoff gesorgt, so ähnlich habe ich es irgendwo gelesen, nachvollziehen kann ich das leider nicht. Mit ca. 300 Seiten ist das Buch relativ dünn und von diesen 300 Seiten sind gefühlt, 150 Seiten angefüllt mit Streitereien des Ehepaars Ruth und Christian. Ruth und Christian, beide berufstätig, Eltern von zwei kleine Kindern und völlig überfordert mit Job, Haushalt und Kindern und vor allem völlig überfordert mit ihrer Beziehung zueinander, sie streiten statt zu reden. Und dann kommt Aggie ins Spiel, wie ein rettender Engel erscheint sie und bringt Haushalt und KInder mühelos auf die Reihe. Vom Klappentext ausgehend habe ich nun erwartet das es spannend wird, das irgendetwas geschieht was mich dazu zwingen will, mehr als die jeweils vorgegeben 100 Seiten der LR zu lesen, leider wartete ich vergebens. Die Person Aggies mit ihrem Hintergrund von dem man Häppchenweise erfährt, sollte die Böse sein, die die das Heim der Familie zu einem unsicheren Ort macht, zumindest stellte ich mir das so vor, als ich den Klappentext las, nur konnte ich nicht anders als gerade für sie Sympathien zu entwickeln, daran änderte auch das meiner Meinung nach, mit der heißen Nadel gestrickte, leidlich spannende Ende nichts. Der Schreibstil der Autorin ist durchaus angenehm zu lesen und auch die Idee, die hinter dem Buch steckt ist wirklich gut, nur leider hat es mit der Umsetzung dieses Mal noch nicht funktioniert.

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  • Rezension zu "Kein sicherer Ort" von Araminta Hall

    Kein sicherer Ort
    Manja82

    Manja82

    18. July 2012 um 16:12

    Klappentext: Ruth und Christian fällt ein Stein vom Herzen. Ihr neues Kindermädchen erweist sich als wahre Perle. Aufopferungsvoll kümmert sich Aggie um die Kinder, nebenbei bringt sie den Haushalt auf Vordermann. Doch schon bald wird Ruth das allzu perfekte Kindermädchen immer suspekter. Bildet sie sich die merkwürdigen Blicke, das seltsame Verhalten Aggies nur ein? Was Ruth nicht weiß: Hinter der Fassade des liebevollen Kindermädchens verbirgt sich ein düsteres Geheimnis. Während Ruth und Christian auf der Arbeit sind, geschehen im Haus Dinge, von denen sie nicht die leiseste Ahnung haben … Meine Meinung: Ruth und Christian sind beide berufstätig und auf der Suche nach einem Kindermädchen für ihre beiden Kinder Betty, ein Schulkind, und Hal, 3 Jahre alt. Die Eltern sind gestresst, denn Hal nimmt keinerlei feste Nahrung zu sich und Betty wacht nachts immer wieder weinend auf. Beide sind froh, als sie Aggie kennenlernen. Sie scheint perfekt für den Job als Kindermädchen zu sein. Aggie kommt super gut mit den beiden Kindern klar, besonders der kleine Hal hat es ihr angetan. Als Aggie auch mehr und mehr Aufgaben im Haushalt übernimmt fängt Ruth an misstrauisch zu werden. Was weder Ruth noch Christina ahnen, Aggie verbirgt etwas vor ihnen … „Kein sicherer Ort“ ist Araminta Halls Debütroman. Der Klappentext lässt hier ein spannungsgeladenes Buch vermuten, es kommt allerdings ganz anders. Die Protagonisten Ruth und Christian befinden sich in einer tiefen Ehekrise. Ständig sind sie nur am Streiten. Ruth ist einfach nur gestresst von der aktuellen Situation. Nach Hals Geburt hat sie recht schnell wieder angefangen zu arbeiten, was sie nun allerdings sehr überfordert. Sie war mir nicht wirklich sympathisch. Ihr Mann Christian wirkt selbstgefällig und arrogant. Als seine ehemalige Affäre Sarah auftaucht tut er nichts dagegen und der Streit mit Ruth gerät immer mehr außer Kontrolle. Auch er war mir nicht besonders sympathisch. Agatha, genannt Aggie, scheint das perfekte Kindermädchen zu sein. Sie wirkt auf den ersten Blick sehr sympathisch, verbirgt aber etwas aus ihrer Vergangenheit, dass sie immer noch verfolgt. Darauf geht die Autorin aber viel zu wenig ein. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und das Buch lässt sich gut und leicht lesen. Durch die wechselnden Perspektiven erhält man als Leser einen guten Einblick in die verschiedenen Charaktere. Die Spannungskurve ist im Buch leider so gut wie gar nicht vorhanden. Immer geht es nur um den Streit zwischen Ruth und Christan, der einen Großteil des Romans einnimmt. Zum Ende hin keimt ein wenig Spannung auf, allerdings nicht besonders viel und besonders lange. Das Ende selber kommt viel zu plötzlich und wird viel zu schnell abgehandelt. Hier verschenkt die Autorin besonders viel Potenzial. Fazit: „Kein sicherer Ort“ von Araminta Hall ist ein Roman, der vom Klappentext her sehr viel verspricht, dies aber nicht halten kann. Wenn man Familiengeschichten mag und sich gerne mal mit Problemen anderes beschäftigt ist man bei diesem Roman gut aufgehoben. Wer mehr erwartet wird enttäuscht sein. Sehr schade.

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  • Rezension zu "Kein sicherer Ort" von Araminta Hall

    Kein sicherer Ort
    Lesewutz

    Lesewutz

    01. July 2012 um 10:08

    Das Buch handelt von Aggie, die sich als Kindermaedchen bei Ruth und Christian bewirbt. Ruth und Christian gehen beide Vollzeit arbeiten und haben zwei Kinder, Hal und Betty. Ruth ist mit der aktuellen Situation total überfordert, hinzu kommen noch Eheprobleme, so dass sie sich durch das Kindermaedchen einiges an Unterstützung erhofft. Aggie kommt von Anfang an gut mit den Kindern klar und fuehrt den Haushalt wie eine Bilderbuch Mutter. Denn obwohl das nicht von Anfang an geplant war, übernimmt sie nach und nach die Haushaltsfuehrung. Hal ist mittlerweile schon richtig auf Aggie als Mutter fixiert. Es kristalliesiert sich dann heraus, dass Aggie wohl geplant hat, auf kosten dieser Familie, eine eigene zu gründen. Doch was da genau geplant ist, bleibt sehr lange verborgen. Die Autorin hat es leider nicht geschafft, in diesem Buch den nötigen Spannungsbogen auf zu bauen. Es ist ein netter Roman für zwischendurch, der sich leicht lesen lässt, ich würde ihn aber nicht weiter empfehlen. Das einzig spannende für mich an dem Buch war, das sehr lange offen blieb, was Aggie nun plant bzw. Wie es mit den Kindern weitergeht. Es wurde alles meiner Meinung nach ziemlich oberflächig abgehandelt.

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