Arash Amel

 3,4 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor*in von Origins und Butterfly.

Lebenslauf

Arash Amel ist ein britischer Drehbuchautor und Produzent. Er ist zudem der Schöpfer der Idee hinter der Story des dystopischen Sci-Fi-Comics ORIGINS, der bei Cross Cult erscheint.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Arash Amel

Cover des Buches Origins (ISBN: 9783966585378)

Origins

(10)
Erschienen am 08.11.2021
Cover des Buches Butterfly (ISBN: 9781608867240)

Butterfly

(1)
Erschienen am 29.09.2015

Neue Rezensionen zu Arash Amel

Cover des Buches Origins (ISBN: 9783966585378)
K

Rezension zu "Origins" von Arash Amel

Kirschbluete
Schöne Zeichnungen, aber ungenutztes Potential

Vor 1000 Jahren wurde die Menschheit durch künstliche Intelligenz ausgelöscht. Jedoch gibt es noch einen Mensch auf der Erde: David. Woher kommt dieser Mensch? Was ist seine Aufgabe? Dies versucht David mit seiner Androiden-Gefährtin Chloe herauszufinden.

Der Comic ist wunderschön gezeichnet. Die skizzenhaften Zeichnungen sind stimmungsvoll koloriert, mal düster, mal farbenfroh, aber sie erzeugen immer eine stimmige Atmosphäre. Leider kann die Story jedoch mit den Zeichnungen nicht mithalten. Denn während das Skizzenhafte der Zeichnungen gerade richtig gewählt wurde, ist die Story an vielen Stellen nur schemenhaft vorhanden. Die Charaktere bleiben nur eindimensionale Schatten, die Handlung springt von wilden Actionszenen zu Erklärszenen, wodurch man immer wieder das Gefühl bekommt alles und doch nichts zu wissen. Leider wirken einige Dialoge zudem auch recht hölzern. Die Grundidee der Story ist nicht wirklich originell, hätte aber mehr Potential gehabt, wenn man das Tempo heruntergeschraubt hätte und mehr gezeigt und nicht nur erklärt hätte. Das philosophische Potential des Settings wird leider auch nur mariginal genutzt.

So bleibt leider nur eine etwas dünne Geschichte mit großartigen Zeichnungen.

Cover des Buches Origins (ISBN: 9783966585378)
Michaela-Weisss avatar

Rezension zu "Origins" von Arash Amel

Michaela-Weiss
Gnadenloses Endzeit-SciFi-Abenteuer!

Der erste Band von Origins spielt in einer dystopischen Zukunft: Die Menschheit wurde durch eine KI vernichtet. Der Erschaffer genau dieser KI erwacht nun erneut zum Leben und begibt sich gemeinsam mit der Androidin Chloe auf die Mission, den Menschen eine neue Zukunft zu erschaffen.

Die Thematik ist ernst und düster und hat die nötige Tiefe, um einen an der Stange zu halten. Die Illustrationen selbst sind aufwendig und professionell gemacht, allerdings treffen sie nicht so richtig meinen Stil / Geschmack. Das machte es mir etwas schwer, so richtig in die Story einzutauchen. Ohnehin ist die Geschichte sehr bildgewaltig und scheint mehr Fokus auf die Darstellung, als auf übermäßig viel Dialoge zu legen. Manche Bilder und Bildseiten waren für mein Empfinden überladen bzw. wirr, wodurch ich gar nicht so genau zuordnen konnte, „was da jetzt alles abgeht“ bzw. was genau passiert. Das ist, denke ich, aber auch so beabsichtigt. Die gewaltige Ausmaße dieser dystopischen Welt kommt dadurch zum Tragen. Die Handlung selbst ist actiongeladen, sehr viele Kampfszenen, wirkt rau und gnadenlos. Aber auch philosophische Aspekte, Wendungen und Geheimnisse fließen mit ein. Davon hätte ich mir noch mehr gewünscht.

Vermisst habe ich Charaktere, an denen ich mich orientieren konnte. Neben vielen namenlosen KIs, zu denen ich absolut keinen Bezug aufbauen konnte, gab es zentral nur die beiden Hauptcharaktere David und die (menschlich aussehende und sich verhaltende) Androidin Chloe. Die beiden waren dafür umso greifbarer und auch ihre Beziehung zueinander fand ich sehr eindrücklich und schön dargestellt. Ich fand die Dramaturgie wirklich passend und auch das Ende des 1. Teils hat mir sehr gut gefallen. Wer sich in dem Genre wohlfühlt und es gern ernst und düster mag, wird hier sicher richtig sein.

Cover des Buches Origins (ISBN: 9783966585378)
paevalills avatar

Rezension zu "Origins" von Arash Amel

paevalill
Origins - ein eigenständiger Comicband

Mit seinen 144 Seiten und dem Status Einzelband sollten die Erwartungen gegenüber "Origins" fair bleiben. Die interessanten, im Klappentext angesprochenen (religiösen) Themen sind in dem Zukunftssetting wirklich ansprechend, können aber natürlich gar nicht bis in die Tiefe erörtert werden.


"Armageddon der Künstlichen Intelligenz

Tausend Jahre nachdem die gesamte Menschheit durch das Wirken einer künstlichen Intelligenz vernichtet wurde, wird ein Mann wieder zum Leben erweckt - David Adams, der damals eben jene Technologie erschuf, die alle Menschen auslöschte. Mit der Hilfe der Androidin Chloe, die für seine Wiedergeburt verantwortlich ist, versucht David nun, die Menschen zurückzubringen und die von ihm erschaffenen KI-Overlords aufzuhalten. David stürzt sich auf der Suche nach Erlösung in den wichtigsten Kampf seines Lebens. Kann die Menschheit noch eine Zukunft haben? Oder viel wichtiger ... SOLLTE sie es überhaupt?"


Die Zeichnungen von Jakub Rebelka sind grandios und passen mit ihrer oftmals Skizzenhaftigkeit perfekt zur Geschichte von Clay McLeod Chapman. Einiges ist dabei detaillierter, aber auch die Geschichte deutet philosophische Fragen an, während anderes wieder flüchtiger erzählt wird.


Wie manch beliebter Kinofilm deutet Origins wichtige Themen an, überlässt es aber der - in dem Fall - LeserIn, ob er/sie sich damit näher auseinander setzen will oder lediglich der Handlung und den schönen Bildern folgen möchte 


Die Charakterentwicklung litt in meinen Augen noch am ehesten unter der Kürze des Projektes. Der Wechsel zwischen ruhigen Rückblicken zu extrem schnellen Actionszenen wirkte auf mich nicht wirklich ausbalanciert, empfand ihn aber auch nicht als störend. Positiv fand ich, dass die Wechsel klar benannt wurden - aus vielen komplexen Comics kenne ich es leider nicht selten gegenteilig 


Es fiel mir etwas schwer, mich bei der Punktevergabe festzulegen. Denn auch wenn ich mir aufgrund des Plot Potentials eine Reihe gewünscht hätte (und mehr Zeit für die Charakterentwicklung), empfand ich es auch als erfrischend, eine Geschichte aus diesem Genre Mal einfach am Stück genießen zu können.


Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen, Origins nochmal mit etwas Abstand zu lesen und dann noch mehr auf die Details zu achten, die beim ersten Mal womöglich untergegangen sind. Daher sind die vier Punkte auf jeden Fall verdient.

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