Aravind Adiga

 4 Sterne bei 297 Bewertungen
Autor von Der weiße Tiger, The White Tiger und weiteren Büchern.
Aravind Adiga

Lebenslauf von Aravind Adiga

Aravind Adiga wurde 1974 in Chennai, Indien, geboren, wuchs teilweise in Sydney, Australien, auf, und studierte Englische Literatur an der Columbia University und am Magdalen College in Oxford. Er arbeitete als Korrespondent für die Zeitschrift Time und für die Financial Times. Er lebt in Mumbai, Indien. Sein erster Roman "Der weiße Tiger" (2008) gewann den Booker Prize und erschien in fast 40 Ländern.

Alle Bücher von Aravind Adiga

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Aravind AdigaDer weiße Tiger
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Der weiße Tiger
Der weiße Tiger
 (146)
Erschienen am 25.03.2015
Aravind AdigaZwischen den Attentaten
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Zwischen den Attentaten
Zwischen den Attentaten
 (26)
Erschienen am 01.10.2011
Aravind AdigaGolden Boy
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Golden Boy
Golden Boy
 (25)
Erschienen am 19.09.2016
Aravind AdigaLetzter Mann im Turm
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Letzter Mann im Turm
Letzter Mann im Turm
 (19)
Erschienen am 01.10.2013
Aravind AdigaKönigs Erläuterungen zu Aravind Adiga. The White Tiger
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Königs Erläuterungen zu Aravind Adiga. The White Tiger
Aravind AdigaZwischen den Attentaten
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Zwischen den Attentaten
Zwischen den Attentaten
 (5)
Erschienen am 22.08.2009
Aravind AdigaDer weiße Tiger (5 CDs)
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Der weiße Tiger (5 CDs)
Der weiße Tiger (5 CDs)
 (4)
Erschienen am 01.03.2009
Aravind AdigaLetzter Mann im Turm (6 CDs)
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Letzter Mann im Turm (6 CDs)
Letzter Mann im Turm (6 CDs)
 (4)
Erschienen am 16.09.2011

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Neue Rezensionen zu Aravind Adiga

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Lilith79s avatar

Rezension zu "The White Tiger" von Aravind Adiga

Interessant und fesselnd, aber mir persönlich etwas zu destruktiv
Lilith79vor 2 Tagen

"The White Tiger" von Aravind Adiga ist schon ein paar Jahre alt, ich habe es von einem Bekannten ausgeliehen bekommen. Bei mir hat das Buch einen etwas ambivalenten Eindruck hinterlassen. Ich lese sehr gerne Bücher aus Indien, einem vielschichten, schwierigen und faszinierendem Land. 

Die Hauptperson in The White Tiger ist Balram, ein junger Mann der aus dem indischen Hinterland stammt (von Balram nur als "Darkness" bezeichnet, im Gegensatz zu den städtischen Regionen von Indien, die verhältnismäßig reich sind), wo Korruption und Armut das Leben prägt und ein gesellschaftlicher Aufstieg für Menschen wie Balram und seine Familie völlig unmöglich scheint. 

Das Buch ist in einer sehr außergewöhnlichen Form geschrieben, Balram schreibt darin fiktive Briefe an das chinesische Staatsoberhaupt, der zu einem Staatsbesuch nach Indien gekommen ist, um sich zu informieren, warum in Indien die Start-Up und Unternehmer-Kultur im Gegensatz zu China so erfolgreich ist (das in fast allen anderen Belangen natürlich erfolgreicher ist). Balram erzählt in dieser Briefform seine Lebensgeschichte, wie er sich vomarmen Dorfjungen, der die Schule abbrechen musste, zum Fahrer eines reichen Unternehmers in Delhi hocharbeitete und zuletzt selbst zum Gründer eines erfolgreichen Unternehmens in Bangalore wurde: sozusagen eine indische "vom Tellerwäscher zum Millionär" Geschichte mit dem kleinen Haken, dass Balram für seinen Aufstieg in buchstäblicher Form über Leichen ging: er ermordete nämlich kaltblütig seinen Arbeitgeber (was der Leser gleich am Anfang des Buches erfährt). 

Wie es so weit kommen konnte wird also in Briefform erzählt, der Schreibstil ist hierbei sehr ironisch, bissig und teilweise provokativ, das Buch liest sich schnell und unterhaltsam und es ist auch durchaus gelungen, Balrams Wut über die gesellschaftlichen Zwänge in denen er feststeckt und über die grassierende Korruption in Indien ist nachvollziehbar. Der Blick auf die indische Gesellschaft ist schonungslos und fast keiner, egal ob arm, reich, Opfer oder Täter, Politiker oder Familien-Matriarchin wie Balrams Großmutter kommt dabei gut weg. Balrams Chef ist genauso in den gesellschaftlicher Zwängen seiner gesellschaftlichen Schicht gefangen wie Balram als sein Angestellter und die beiden verbindet fast eine unangenehme Hass-Liebe.

Insgesamt ist das Buch auf jeden Fall lesenswert, ich hatte aber doch so etwas meine Probleme mit dem so einseitigen Blick auf die indische Gesellschaft,  ich habe schon mehrere Bücher über Indien gelesen (z.B. von Arundhati Roy) und ich finde auch gesellschaftskritische Bücher können ein Land durchaus in allen seinen Facetten zeigen, ohne sich komplett aufs Negative zu fokussieren und ohne deswegen gleich oberflächlich zu werden. Mir war das Buch wohl insgesamt einfach einen Ticken ZU zynisch (vergleichbar wäre wohl ein Buch über Trumps USA in dem quasi alles völlig korrupt und hoffnungslos ist) und ich finde es doch etwas schwierig mich mit einem kaltblütigen Mörder zu identifizieren, selbst wenn seine Lebensgeschichte durchaus nachvollziehbar war. Der Autor ist sicherlich sehr talentiert, aber mir schien es als hätte er das Buch allein aus Wut heraus geschrieben (oder alternativ aus einem Gefühl des schlechten Gewissens, denn er selbst stammt aus einer eher privilegierten Mittelklasse Familie). Mich würde durchaus interessieren ob sich das in seinen neueren Romanen etwas verändert hat, vielleicht traue ich mich ja noch mal an einen heran ;-)

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C

Rezension zu "Der weiße Tiger" von Aravind Adiga

Eintauchen in eine andere Welt
canadianChocolatevor 5 Monaten

Der Erzähler schildert sein Leben von seiner Kindheit in einem kleinen indischen Dorf bishin zu seinem Aufstieg zum Unternehmer in der Millionenstadt Bangalore. Was für ihn selbstverständlich scheint, kann auf den Leser verstörend wirken. Er lebt in einer Realität, die für uns kaum fassbar scheint. Die Kluft zwischen arm und reich, die hygienischen Umstände, die Unterwürfigkeit der Bediensteten und die Korruption - sein Alltag, unser Albtraum. Steigert dennoch meine Faszination für dieses riesige, vielfältige und sehr widersprüchliche Land.

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haberland86s avatar

Rezension zu "Letzter Mann im Turm" von Aravind Adiga

Langatmiger Indienepos
haberland86vor 10 Monaten

Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren auf der Frankfurter Buchmesse entdeckt und war vom interessanten Klappentext, sowie dem tollen Schreibstil der ersten Buchseiten total begeistert. Als ich „Letzter Mann im Turm“ nun vor einigen Wochen zu lesen begann, erwartete ich ein Indienepos, das mich sowohl inhaltlich als sprachlich begeistern würde. Außerdem hoffte ich, einen Einblick in den indischen Alltag zu bekommen und dieses exotische Land dadurch besser kennenzulernen.
Vor allem im letzten Punkt wurden meine Erwartungen voll und ganz erfüllt.

Aravind Adiga machte es mir mit seiner bildhaften Sprache (sowie den Übersichtskarten am Anfang und Ende des Buches) leicht, in dieses faszinierende und kontrastreiche Land einzutauchen. Ich konnte Mumbai mit seinen Farben, Gerüchen, dem Prunk und der bitteren Armut förmlich vor mir sehen.
Die ersten 200 Seiten flogen nur so dahin, bis der erste Rausch nachließ und mich die großartige Sprache nicht mehr über die stagnierende Entwicklung der Geschichte hinweg trug.

Die Ausgangslage ist sehr spannend – eine Hausgenossenschaft erhält ein großzügiges Angebot eines Immobilienhais, der das allmählich verfallende Gebäude der Vishram Society abreißen möchte, um dort moderne Luxusapartments zu bauen.
Für die Bewohner ist das die einmalige Chance, der Unterschicht zu entfliehen und am Aufschwung ihres Heimatlandes zu partizipieren. Dafür müssen aber alle Bewohner dem Angebot innerhalb einer gesetzten Frist zustimmen. Da nicht alle Bewohner ihre Wohnung verlassen wollen, selbst wenn sie noch so viel Geld geboten bekämen, ergibt sich ein interessanter Konflikt, der durch die menschliche Gier sogar lebensgefährlich werden kann.
Auch die Bewohner der Vishram Society bieten einen interessanten Querschnitt der indischen Gesellschaft. Hier wohnen Christen, Hindus und Moslems friedlich miteinander. Es gibt Pensionäre, Lehrer, Selbständige und solche, die ihr Geld mit zwielichtigen Geschäften verdienen. Solche die alleine wohnen, zu zweit  oder als Familie.

Irgendwann hatte ich aber das Gefühl, dass der Autor die Geschichte, einem Bollywood-Film gleich, unnötig in die Länge zog. Weniger wäre, meiner Meinung nach, hier mehr gewesen.
Irgendwie quälte ich mich durch 250 langatmige Seiten, bis es auf den letzten 50 Seiten für einen kurzen Moment noch einmal spannend wurde. Den vorhersehbaren Epilog hatte ich allerdings nicht gebraucht und wäre froh gewesen, das Buch ein paar Seiten eher beenden zu können.

Da ich über Aravind Adiga und „Letzter Mann im Turm“ viel Positives gelesen und gehört hatte, blieb ich am Ende enttäuscht zurück und würde das Buch, trotz sprachlicher Stärke, kein zweites Mal lesen.

Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.

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Gespräche aus der Community

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abas avatar


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Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!

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"Bitte, bitte, hilf mir. O Gott des Crickets und der Chemie."

Wusstet ihr, dass Cricket der Nationalsport Indiens ist? Nicht mal in Großbritannien, dem Mutterland dieses Sports, ist die Begeisterung für Cricket so groß wie in Indien.
In seinem neuen Buch "Golden Boy" erzählt uns der indische Schriftsteller und Bestsellerautor Aravind Adiga die Geschichte von zwei Brüdern, die talentierte und leidenschaftliche Cricketspieler sind und die in jungen Jahren erfahren müssen, dass Sport und Wettbewerb auch eine negative Seite haben können.
Schule, Familienalltag, hartes Training, kleine und große Träume, Aravind Adiga schildert das Leben der beiden Jungen und findet dabei die perfekte Mischung aus Wärme, Humor und Temperament, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderem macht.
Überzeugt? Dann dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen!

Zum Inhalt
Manjunath Kumar ist vierzehn. Er weiß, dass er ein guter Kricketspieler ist, vielleicht sogar so gut wie sein älterer Bruder Radha. Er weiß, warum er seinen dominanten und sportbesessenen Vater fürchtet, seinen brillanten Bruder bewundert und von der Welt amerikanischer Serien sowie interessanter wissenschaftlicher Fakten fasziniert ist. Aber es gibt vieles, das er noch nicht weiß - über sich selbst und die Welt um ihn herum …
Als er Radhas großen Rivalen kennenlernt, einen privilegierten Jungen voller Selbstvertrauen, beginnt sich für Manju alles auf den Kopf zu stellen und er muss Entscheidungen treffen, die seine Welt verändern. Suggestiv und sensibel, bissig und schwungvoll – ein neuer, eindrucksvoller Roman des indischen Bestsellerautors und Booker-Prize-Gewinners.

Lust auf eine Leseprobe?

Zum Autor
Aravind Adiga, geboren 1974 in Madras, wuchs zeitweise in Sydney, Australien, auf, studierte Englische Literatur an der Columbia University und am Magdalen College in Oxford. Er arbeitete als Korrespondent für die Zeitschrift Time und für die Financial Times. Er lebt in Mumbai, Indien. Sein erster Roman "Der weiße Tiger" gewann den Booker Prize und erschien in fast 40 Ländern.

Rechtzeitig zum Erscheinungstermin verlosen wir zusammen mit C.H.Beck 25 Exemplare von "Golden Boy".
Seid ihr neugierig geworden? Möchtet ihr wissen, welche Entscheidungen Manju treffen muss? Wenn ihr Lust auf eine Leserunde zu dieser herzbewegenden Geschichte habt und ihr euch darüber austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchtet, solltet ihr euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 21.09. bewerben und auf folgende Frage antworten:

Manju und Radhas Leben dreht sich um Cricket, sogar ihr Vater denkt nur daran.
Seid ihr auch große Sportfans? Trainiert ihr in jeder freien Minute? Welcher Sportart gilt eure Leidenschaft? Oder seid ihr eher der Meinung: Sport ist Mord?
Erzählt uns darüber!


Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

* Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Aravind Adiga wurde am 22. Oktober 1974 in Chennai, Indien (Indien) geboren.

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