Aravind Adiga The White Tiger

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Inhaltsangabe zu „The White Tiger“ von Aravind Adiga

Balram Halwai, der "weiße Tiger", erzählt in Form von Briefen an den chinesischen Premierminister eine Geschichte über ein Indien fern von allen Klischees. Hier geht es um das wahre indische Leben auf den Straßen - vom Microsoft-Call-Center-Mitarbeiter bis zum Bettler, der Müll verbrennt, um sich zu wärmen. Balram selber erzählt offen und schuldbewusst seine persönliche, skrupellose Erfolgsgeschichte - wie er seinen Platz in der aufsteigenden Wirtschaftsmacht des "neuen Indiens" sichert.

Ein kurzweiliges Buch über das moderne Indien, leider etwas verwirrend für den Indien unerfahrenen Leser

— Sakuko
Sakuko

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  • Man muss Indien schon kennen, denke ich...

    The White Tiger
    Sakuko

    Sakuko

    06. February 2016 um 16:24

    The White Tiger ist ein Briefroman. Balram, der Erzähler schreibt eMails an dem Premierminister von China, da er gehört hat das dieser nach Indien kommen wird um sich mit Unternehmern und Entrepreneuren zu unterhalten. Genau so einer ist Balram, und deswegen erzählt er dem Premierminister, wie er zu seinem Unternehmen kam und warum es so viel mehr Unternehmergeist in Indien gibt als in China. Zu Beginn ist die Geschichte etwas Konvolut. Balram nimmt einige Dinge seiner Geschichte vorweg, philosophiert aber auch viel über Geschichte des Landes, das Schulsystem, verschiedene Punkte seiner Kindheit und springt dabei oft von einem Punkt zu anderen. Ein paar eMails später, sobald er bei seinem Job als Fahrer ankommt wird es aber linearer und wir bleiben chronologisch bei seinem Werdegang. Er erzählt über seine Kindheit in einem armen, ländlichen Teil von Indien, seiner Familie und Schule, die er verlassen muss, um die Schulden für die Hochzeit seiner Schwester zurück zu zahlen. Seine Arbeit als Fahrer und seine Ergebenheit zu seinem Arbeitgeber, aber auch seine Beobachtungen der sozialen Situation, den Hühnerstall wie er es nennt, wo die Hühner sich gegenseitig am Ausbrechen hindern, und letztendlich wie er es selbst schafft, den Hühnerstall zu verlassen. Das Buch ist sicher nicht schlecht, auch wenn ich nur 3 Sterne vergeben habe. Es liest sich flüssig und interessant und man lernt so einiges über das moderne Indien. Leider fehlt mir aber für das Buch die Perspektive. Es ist ganz offensichtlich ein sozialer Kommentar über Indien, und ich weiss einfach nicht genug über das Land um alles einzuordnen. Viele Verhaltensweisen und Charaktere in dem Buch wirken stark überzeichnet, und ich habe keine Ahnung ob sie das wirklich sind, oder ob es realistische Repräsentationen sind.  Das Verhalten von Balram und vielen Bediensteten wirkt einfach falsch, unrealistisch von meiner Perspektive aus. Es ist als würde man Stand-Up Comedy über ein Land sehen, das man kaum kennt. Die Witze fallen flach. Auch ist mir Balram sehr unsympathisch weil einfach kaum verständlich für mich. Sein Ausbruch aus dem Hühnerstall, seine moralische Umkehr kommt für mich sehr plötzlich und unerwartet. Da das Buch einen Ich-Erzähler hat fehlt mir die neutrale Perspektive von diesem Land. Ich weiss nicht was hier Ironie ist, was Realismus, was lustig. Deswegen ist das Buch einfach nichts für mich.

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  • Rezension zu "The White Tiger" von Aravind Adiga

    The White Tiger
    Bella5

    Bella5

    20. October 2010 um 23:41

    Dieser Roman ist einfach klasse, einer meiner Favoriten.Indiens Wirtschaft boomt - trotzdem ist das Land eines der sozialen Gegensätze. Zur Story : ein Inder kommuniziert mit dem chinesischen Staatschef, einseitig, denn er schreibt Briefe. En passant wird die bitterböse Erfolgsstory präsentiert, welche zugleich im moralischen Fiasko mündet. But money makes the world go 'round!

  • Rezension zu "The White Tiger" von Aravind Adiga

    The White Tiger
    Gruenente

    Gruenente

    24. July 2010 um 10:43

    Balram, Spitzname "The White Tiger" hat es als Unternehmer geschafft. Als er hört, dass der chinesische Staatschef sich über Unternehmertum während eines Staatsbesuchs informieren möchte, macht sich Balram daran sein Leben und erfahrungen in 8 Sitzungen per e-Mail an den chinesischen Staatsmann weiterzugeben. Er beschreibt sein Leben, wie er als Sohn eines Rikscha-Fahrers nach einem kurzen Schulbesuch in einem Tee-Shop arbeitet und sich weiter dient, bis er aks Chauffeur in Dehli landet. Er beschreibt das Leben der armen und reichen Inder, berichtet von Korruption, PRostitution, Ausbeutung und anderen Missständen in Indien. Er begeht einen Mord aus Habgier, flüchtet und baut sich eine Existenz als Unternehmer auf. Das Buch ist schrecklich, witzig, spannend und gibt einen Blick in das moderne Indien.

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  • Rezension zu "The White Tiger" von Aravind Adiga

    The White Tiger
    sumsidie

    sumsidie

    22. June 2010 um 13:49

    When I was in my teens I tried to imagine how my life would be like if had not been born in a western country with a high level of economic development. Adiga's book is fun to read and at the same time an account of an Indian's life that feels very realistic. What I especially liked was the author's interpretation of what makes you a good person if you have to do bad things to ensure your own survival.

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  • Rezension zu "The White Tiger" von Aravind Adiga

    The White Tiger
    Jari

    Jari

    30. May 2010 um 16:55

    An dem Tag, an dem Balram Halwai aus der Schule genommen wurde, wurde der Junge als Phänomen bezeichnet: Als weissen Tiger. Doch sieht es nicht so aus, als ob aus dem Jungen aus ärmlichen Verhältnissen etwas Grossartiges wird, jedoch hat niemand damit gerechnet, dass mehr in Balram steckt. Mit dem letzten Geld der Familie macht er den Führerschein und schafft es tatsächlich, Fahrer einer hoch angesehenen Familie zu werden! Bald fährt esr sogar durch die Grossstadt. Aber Balram will mehr. Er will frei sein! Aravind Adiga erzählt seine Geschichte des "white tiger" aus Balrams Sicht und in Form mehrerer E-Mails, die Balram dem Premierminister Chinas schickt, da dieser Geschichten von indischen Unternehmen hören möchte. Balram erzählt seine Lebensgeschichte pur und unverblümt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Man erfährt einiges über Indien und dessen Gesellschaft, was die Politiker und Reiseanbieter wahrscheinlich am liebsten verschweigen würden. Die Sprache ist sehr ironisch und es wird nichts verschönt. Wer über fortgeschrittene Englischkenntnisse verfügt, kann das Buch lesen, wird jedoch über einige Wörter stolpern, die uns unbekannt sind. Wer ein reales Bild vom Indien im 21. Jahrhundert erleben möchte, soll zuallererst zu diesem Buch greifen. Jedem Indienreisenden sei es sehr ans Herz gelegt, zeigt es doch auch die dunklen Seite des Landes und vor allem die Unterschiede der Ballungszentren und der Grossstädte. Auch niemand, der sich für die gesellschaftlichen Unterschiede in dieser Welt interessiert, soll sich dieses Buch entgehen lassen. Ein empfehlenswertes und eindringliches Stück Literatur!

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  • Rezension zu "The White Tiger" von Aravind Adiga

    The White Tiger
    Robert_05_85

    Robert_05_85

    30. July 2009 um 08:55

    Egal ob Munna, Balram oder Ashok – der Ich-Erzähler in »White Tiger« hat so viele Facetten wie Namen: Diener, Chauffeur, Geschäftsmann, Mörder, Visionär, Verbrecher. Zwischenzeitlich ist er auch mal eine Art Robin Hood im modernen Indien und dann noch wieder sein eigener Gegenpart. In mehreren fiktiven Briefen an den Premierminister Chinas schildert uns Balram, wie er es an die Spitze in Indien geschafft hat – er berichtet quasi von einem »outsourced American Dream«. Er wurde nicht vom Tellerwäscher zum Millionär, sondern von einem Diener aus den unteren Kasten zu einem gemachten Mann, der nur noch Herr über sich selbst und seine Angestellten sein muss. Wie das funktionieren kann, wird in aller Ausführlichkeit – ohne jedoch jemals langweilig zu werden – berichtet. Dass man, um nach oben zu kommen, Leute bestechen muss, wird schnell klar. Balram macht auch von Anfang an keinen Hehl daraus, dass es nötig ist dafür über Leichen (oder in seinem Fall besser: über eine Leiche) zu gehen. Was es damit aber ganz genau auf sich hat, erfährt der Leser erst fast am Ende. Auch über seine oft angesprochene Unternehmertätigkeit wird man lange im Dunkeln gelassen. Das Buch ist absolut faszinierend geschrieben – man kann sich dem Bann dieses mörderischen Chauffeurs nicht entziehen, den man jedoch nie wirklich als Killer im traditionellen Sinne versteht. Es ist die Art zu erzählen, die das Buch zu etwas Besonderem macht: Missstände werden kritisiert, ohne den Zeigefinger zu heben, Ernstes wird mit zynischen Bemerkungen aufgebrochen. Man ist hin und her gerissen, wird aus Balram nicht schlau, ist er clever oder naiv, egoistisch oder doch mitfühlend? Ich denke, man wird das nie eindeutig entscheiden können und gerade das macht das Buch so reizvoll. »The White Tiger« ist ein Roman, der – gerade zum Schluss hin – viele Fragen aufwirft, bewegt und einen mit einem merkwürdig beunruhigten Gefühl entlässt. Balram legt einen Seelenstriptease par exellence hin und doch ist man am Ende aus ihm nicht schlau geworden. Dieser Eindruck lässt sich auf das beschriebene Indien genauso gut anwenden. Wohin steuert es? Ist diese Richtung gut oder schlecht? Eröffnet es Möglichkeiten oder ist es dieselbe Sklaverei nur aus westlichen Ländern per Call Centre »ferngesteuert«? Diese Frage lässt sich genauso wenig beantworten. Am Ende bleibt »White Tiger« aber – und das lässt sich zuverlässig sagen – ein Roman, der einen noch nach dem Lesen beschäftigen wird.

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  • Rezension zu "The White Tiger" von Aravind Adiga

    The White Tiger
    yviiichen

    yviiichen

    19. June 2009 um 18:43

    "The White Tiger" habe ich auf Englisch gelesen, es ging ziemlich flüssig und war gut verständlich. In dem Buch werden die schlechten Lebensbedingungen und Verhältnisse der armen Bevölkerung sowie das tolle Leben der reichen Manager in Indien thematisiert. Der Protagonist Balram kommt auch aus der Unterschicht und arbeitet sich langsam nach oben und entdeckt immer neue Dinge, die er als armer Junge nicht kannte. Ein spannende Story, in der man auch viel über die heutigen Probleme in Indien erfährt!

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