Arbeitskreis gegen Spielsucht e. V. Bunte Lichter- Dunkle Schatten

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Inhaltsangabe zu „Bunte Lichter- Dunkle Schatten“ von Arbeitskreis gegen Spielsucht e. V.

Die hier nun vorliegenden 21 Kurzgeschichten sprechen eine deutliche Sprache. Sie geben Aufschluss über den im Allgemeinen nur schwer nachzuvollziehenden Drang, der die Glücksspieler überkommt, und der stärker werden kann als jede Vernunft. Sie geben Einblick in menschliche Seelen (und manchmal auch in deren Abgründe). Sie erzählen aber auch vom Leid derjenigen, die häufig so gut wie hilflos mit ansehen müssen, wie sich da einer (oder eine) vor ihren Augen ruiniert, obwohl ansonsten im Leben alles zu stimmen scheint - jedenfalls oberflächlich betrachtet. Das ist schon mal eine wichtige Erkenntnis: Wenn ein Gefühl Spielen zu müssen am Ende sogar die Liebe besiegen kann, muss es sich schon um ein verdammt starkes Gefühl handeln. Und um ein Problem, das ernst genommen werden sollte. Alexander Schuller; aus: Nachwort der Anthologie 'Bunte Lichter - Dunkle Schatten'
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    Bunte Lichter- Dunkle Schatten
    Krimifee86

    Krimifee86

    27. March 2014 um 13:29

    Inhalt:  Die hier nun vorliegenden 21 Kurzgeschichten sprechen eine deutliche Sprache. Sie geben Aufschluss über den im Allgemeinen nur schwer nachzuvollziehenden Drang, der die Glücksspieler überkommt, und der stärker werden kann als jede Vernunft. Sie geben Einblick in menschliche Seelen (und manchmal auch in deren Abgründe). Sie erzählen aber auch vom Leid derjenigen, die häufig so gut wie hilflos mit ansehen müssen, wie sich da einer (oder eine) vor ihren Augen ruiniert, obwohl ansonsten im Leben alles zu stimmen scheint - jedenfalls oberflächlich betrachtet. Das ist schon mal eine wichtige Erkenntnis: Wenn ein Gefühl Spielen zu müssen am Ende sogar die Liebe besiegen kann, muss es sich schon um ein verdammt starkes Gefühl handeln. Und um ein Problem, das ernst genommen werden sollte. Cover: Naja, das Cover ist nicht absolut umwerfend, aber es spiegelt den Titel der Anthologie „Bunte Lichter, dunkle Schatten“ sehr gut wider. Man darf hier auch nicht vergessen, dass es sich eben „nur“ um ein Anthologie-Projekt handelt, das vielleicht nicht unbedingt für den Massenverkauf gedacht ist. Schreibstil: Den Schreibstil kann man nicht beurteilen, da es sich um 21 verschiedene Autoren handelt, von denen natürlich jeder seinen eigenen Stil hat. Insgesamt haben mir aber alle Geschichten vom Stil her gut gefallen, bis auf eine (ich werde jetzt nicht sagen, welche, aber die war mir persönlich einfach viel zu prosaisch). Die Story: Auch „die“ Story lässt sich natürlich bei einer Anthologie mit 21 Kurzgeschichten nur schwer bewerten. Aber auch hier kann ich sagen, dass mir die Geschichten gut gefallen haben. Es war interessant, mal in die Welt derjenigen, die Spaß und Freude am Spiel empfinden (und es dann leider übertreiben) einzutauchen, da mir diese Welt zuvor fremd war. Fazit: Die einzelnen Geschichten haben mich sehr fasziniert, die eine mehr, die andere weniger. Auch wenn mir die Welt der Glücksspielsucht fremd ist, habe ich jedoch ein paar der Geschichten einfach für unrealistisch gehalten. Vielleicht reicht mein Vorstellungsvermögen aber auch einfach nicht aus, um das alles wirklich zu begreifen. Ich gebe aber gute vier Punkte.

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