Arche Noah

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Cover des Buches Zu Gast bei Arche Noah (ISBN: 9783706625913)

Zu Gast bei Arche Noah

 (23)
Erschienen am 18.08.2016

Neue Rezensionen zu Arche Noah

Cover des Buches Zu Gast bei Arche Noah (ISBN: 9783706625913)L

Rezension zu "Zu Gast bei Arche Noah" von Gertrud Hartl

tolles Kochbuch mit Schwerpunkt auf vergessenen Kulturpflanzen
lisamvor 6 Jahren

Das Kochbuch „Zu Gast bei Arche Noah“ ist eine Rezeptsammlung der Mitglieder des Vereins Arche Noah. Die Autorin Getrud Hartl und der Löwenzahn Verlag haben interessante, teilweise auch einfache Rezepte ansprechende aufbereitet. Das Schmökern in dem Buch macht bei den ansprechenden Fotos Spaß. Interessant sind die großteils vergessene Kulturpflanzen und die kurzen, informativen Erklärungen. Mit dem Kochbuch kann man leicht regionale und saisonale Gerichte zaubern. Bei einigen Rezepten muss ich leider bis zum Frühjahr warten, bis ich sie eventuell am Balkon anbauen kann bzw. kaufen kann. Ein paar Rezepte habe ich schon erfolgreich nachgekocht und ich werde das Kochbuch sicher öfters verwenden, da es eine schöne Abwechslung in unseren Speiseplan bringt. Daher kann ich das Buch bedingungslos weiterempfehlen.

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Cover des Buches Zu Gast bei Arche Noah (ISBN: 9783706625913)S

Rezension zu "Zu Gast bei Arche Noah" von Gertrud Hartl

Lecker Gemüse
Simi159vor 6 Jahren

Dieses Kochbuch ist ungewöhnlich ganz normal normal zugleich. Und es trifft einen Nerv der Zeit ohne  einem Trend zu folgen oder zu sehr zu schreien, hallo hier bin ich.Denn es ist von seiner Aufmachung und seinem Inhalt her ruhig und informativ. 

Selbst wenn man mal nur etwas über Obst und Gemüse lesen  möchte, ohne vielleicht direkt ein Rezept zu suchen, macht dieses Kochbuch Spass, unterhält und ist sehr informativ.

Die Autorin, Gudrun Hartl, hat bei Mitgliedern von Arche Noah deren Lieblingsrezepte erfragt und sie in diesem Kochbuch nach Themen - Zutaten Sortenabhängig zusammen gestellt.

Arche Noah ist ein Verein, dessen Mitglieder sich auf den Erhalt von alten Gemüse und Obstsorten spezialisiert haben. Altes Saatgut wird angebaut, Rezepte damit ausprobiert und kann auch von Nicht-Mitgliedern käuflich erworben werden.


Es gibt keine klassische Aufteilung in Vorspeisen, Hauptgänge und Nachtische, sondern nach:

- Blattgemüse & Salate

- Bohnen, Linsen und ihre Verwandte

- Getreide & Pseudogetreide

- Zwiebeln

- Nüsse und Samen

- Obst

In jedem dieser Kapitel gibt es sowohl herzhaftes wie auch süße Gerichte. Kleine und auch größere Dinge, sprich da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Etwas gewöhnungsbedürftig waren für mich ein paar unbekannten Gemüsesorten, wie Spaghettibohnen, Yacon und Erdmandel. 

Alle Rezepte die ich bis jetzt aus diesem Kochbuch ausprobiert habe funktionierten auf Anhieb und kamen bei groß und klein sehr gut an. Zudem brauchte man nur eine kleine Anzahl von Zutaten und immer spielte das Gemüse die Hauptrolle.

Nie ab es irgendwelche Spezialzutaten, die man erst nach langem Suchen und nur in weniger Geschäften findet. 

Mir hat besonders gefallen, dass das Gemüse in den Mittelpunkt des Gerichtes gerückt wird, und dennoch die zu bereitete Speise nie langweilig oder gewöhnlich schmeckte, sondern immer das gewisse etwas, einen Schuss Raffinesse, hatte. Vielleicht weil man die Produkte so läßt wie sie sind und nicht erkünstelt oder etwas kompliziertes drumherum baut.

So manche Kombination oder auch Zubereitungsart war mit neu, hat überrascht und gleich doppelt lecker geschmeckt.

Von mir gibt es 5 STERNE.

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Cover des Buches Zu Gast bei Arche Noah (ISBN: 9783706625913)A

Rezension zu "Zu Gast bei Arche Noah" von Gertrud Hartl

Sehr interessantes Kochbuch mit guten Rezepten zu wenig bekannten Sorten!
Acida-2vor 6 Jahren

In „Zu Gast bei Arche Noah“ sammelten die Mitglieder der „Arche Noah“ gemeinsam mit Gertrude Hartl ihre Lieblingsrezepte mit dem Ziel vergessene Kulturpflanzen in Form von köstlichen Rezepten wieder in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. In über 100 verschiedenen Rezepten wird zum Teil auf sehr einfache Art, zum Teil aber auch in aufwendigeren Rezepten gezeigt, wie man mit verschiedensten lokalen Raritäten kochen kann.

Das Buch selbst wirkt, beginnend mit dem Einband, schon sehr einladend. Die Rezepte sind in Abschnitte nach den verschiedenen größeren „Zutatengruppen“, also verschiedene Gemüse, Getreide, Erdäpfel, Wurzelgemüse, Obst usw., eingeteilt. Am Anfang der Abschnitte bekommt man bereits einen kleinen Überblick über die verwendeten Zutaten sowie ein bisschen geschichtlichen Hintergrund. Folgend kann man von Vorspeisen bzw. Suppen über Aufstriche bis Desserts alles passend zu den einzelnen Zutaten finden. Die Rezepte selbst sind meistens von ansprechenden Bildern begleitet, welche erstaunlicherweise meistens dem wahren Aussehen der Speisen recht nahe kommen (ist ja nicht immer der Fall). Auch schön sind Kommentare zu oder von den „Arche Noah“ – Mitgliedern bei einzelnen Rezepten, welche einen Hintergrund zu dem Kochbaren geben. Am Ende des Buches findet man noch einen kleinen hilfreichen Glossar, welcher die häufigsten Zutaten zwischen österreichischem und deutschem Deutsch übersetzt.

Im Zuge der Leserunde, in welcher ich das Buch erhalten habe, hab ich etliche Rezepte ausprobiert. Zusammenfassend kann ich sagen, dass jedes der Rezepte mit etwas Können in der Küche ohne Probleme machbar ist. Erstaunlich war für mich, dass viele der Rezepte mit wenigen Zutaten auskommen und schnell gekocht sind, dabei aber einen schön runden und vor allem guten Geschmack haben. Durch die verwendeten Raritäten oder alternativen Sorten schmecken die Gerichte einfach anders und damit interessanter. Besonders gefallen hat mir hier, dass es bei vielen Rezepten eine Sortenempfehlung gibt. Allerdings muss man dazu sagen, dass es wirklich nicht einfach ist, viele der Zutaten zu besorgen, da es sie nicht im Supermarkt gibt und man auch nicht weiß wo man sie herbekommen soll. Hier wären vielleicht Tipps gut gewesen, bzw. Hinweise wo die einzelnen Sorten regional überhaupt vorkommen. Man kann aber auch z.B Kürbisse oder Erdäpfel ohne Probleme durch übliche Sorten ersetzen, was allerdings am Sinn des Ganzen vorbei geht!

Zusammenfassend gebe ich gerne eine Empfehlung für dieses Kochbuch ab, da es eine schöne Auswahl an Rezepten beherbergt und man dabei vor allem wieder mehr in Kontakt mit der eigentlich ‚noch‘ vorhandenen Sortenvielfalt kommt.

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