Archil Kikodze

 3,5 Sterne bei 11 Bewertungen

Lebenslauf

In vielen Bereichen der Kunst erfolgreich: Archil Kikodze ist 1972 in Georgien geboren. Bereits vor dem Erscheinen seiner schriftstellerischen Werke hat er internationale Bekanntheit für seine Arbeit als Fotograf, Regisseur und Schauspieler erlangt. Sowohl seine Bücher, als auch seine Fotografien wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Für die Geschichtensammlung „Die Geschichte von einem Vogel und einem Mann“ erhielt er beispielsweise den Saba-Literaturpreis. Von der Sammlung mehrer Geschichten ist in Deutschland die titelgebende Erzählung als einzelner Band erschienen.

Alle Bücher von Archil Kikodze

Cover des Buches Der Südelefant (ISBN: 9783548061184)

Der Südelefant

 (4)
Erschienen am 27.12.2019

Neue Rezensionen zu Archil Kikodze

Cover des Buches Die Geschichte von einem Vogel und einem Mann (ISBN: 9783548291000)
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Rezension zu "Die Geschichte von einem Vogel und einem Mann" von Archil Kikodze

Ein ungewöhnliches Buch, für das man sich im Vorfeld mit der georgischen Geschichte vertraut machen sollte.
Catastrophiavor 3 Jahren

Auf "Die Geschichte von einem Vogel und einem Mann" von Archil Kikodze muss man sich einlassen wollen, aber es lohnt sich. Hauptfiguren sind ein georgischer Wanderführer und ein älterer Engländer. Der Georgier, ein Vogelkundler, begleitet den Briten auf seiner Reise durch Georgien. Dieser ist jedoch nicht zum ersten Mal im Land, er war zur Zeit des Kalten Krieges als Geheimdienstler dort unterwegs.

Ich brauchte eine ganze Weile, um ins Buch zu kommen, denn Kikodze steigt quasi mitten im Gedankenfluss des Wanderführers ein. Da dieser über mehrere Kapitel verschiedene Episoden aus seiner Vergangenheit erzählt, verlor ich manchmal etwas den Faden. Gerade auch plötzliche Sprünge zwischen "Ich wuchs dort und dort auf" zu "da ist ein besonderer Adler" verwirrten mich etwas. Das liegt aber, glaube ich, auch daran, dass ich viel zu wenig über Georgien weiß und das Gefühl hatte, mit mehr Hintergrundwissen die einzelnen Geschichten leichter einordnen zu können und Anspielungen besser zu verstehen.

Trotz dieser Sprunghaftigkeit habe ich dann aber doch meinen Spaß an der Novelle gefunden. Die Landschaften und Tiere werden wahnsinnig schön beschrieben und das Zusammentreffen dieser beiden Charaktere und der Austausch ihrer Erinnerungen vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs ist definitiv lesenswert. Ich würde nur empfehlen, sich vorher etwas in die Geschichte Georgiens einzulesen. Ich glaube, dann hätte ich noch mehr aus dem Buch ziehen können und werde dieses Einlesen nun nachholen. Denn mein Interesse an Georgien hat es definitiv geweckt.

Cover des Buches Die Geschichte von einem Vogel und einem Mann (ISBN: 9783548291000)
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Rezension zu "Die Geschichte von einem Vogel und einem Mann" von Archil Kikodze

Georgien pur
buchstabensammlerinvor 6 Jahren



Inhalt:
Ein Georgier, der Touristen auf Vogeltouren durch sein Land nimmt, erzählt seinem englischen Kunden nicht nur alles über die Federtiere sondern Geschichten über das Land, die Menschen, die Historie und manchmal auch ein wenig mehr über die Tiere und Einwohner und auch er greift tief in die Erfahrungskiste seines Lebens und erzählt seinem Gegenüber.
Meine Meinung:
Ich habe die 140 Seiten heute gerne gelesen, viel über ein Land, was mir so fremd ist und was so unglaublich schön sein muss, liest man die Beschreibungen der Landschaften, die hier vorkommen. Das Buch erzählt intensiv über die Tiere (so viele Vogelnamen... ich musste einige erst einmal nachschlagen) und auch über jagdliche Vorkommnisse, über die Menschen, die sich nicht immer grün sind und über historische Ereignisse, die uns so fremd sind, aber spannend darüber zu lernen.
Fazit:
Ein kurzweiliger Roman, der dem Leser ein Land näher bringt, über das es sicherlich noch so viel mehr zu berichten gibt. 

Cover des Buches Die Geschichte von einem Vogel und einem Mann (ISBN: 9783548291000)
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Rezension zu "Die Geschichte von einem Vogel und einem Mann" von Archil Kikodze

‚es ist ein bergiges Land, mit Auf und Ab.'
sabatayn76vor 6 Jahren

‚es ist ein bergiges Land, mit Auf und Ab. Wenn man etwas sehen will, muss man hochsteigen.‘

Ein alter Engländer, der Vögel beobachten möchte, ist mit einem Georgier, der als Reiseführer arbeitet, im Kaukasus unterwegs. Auf der Reise erzählen sich die beiden Männer von ihrem Leben, und der Georgier berichtet von seiner Heimat, von seiner Geschichte, seiner Architektur, seiner Tierwelt und seinen berühmten Persönlichkeiten.

Ich war sehr gespannt auf die Erzählung, aber ich habe leider überhaupt keinen Zugang gefunden, was möglicherweise daran liegt, dass ich die Erzählweise als sehr unemotional empfunden habe. Aufgrund dieser fehlenden Emotionalität konnte auch ich nicht mitschwingen, fühlte mich nicht involviert, war nicht gepackt von der Erzählung und konnte mich kaum motivieren, die wenigen Seiten zu lesen. Das ist besonders schade, weil die Erzählung sprachlich flüssig geschrieben ist und viele Einblicke ins Leben in Georgien bietet - aber fesseln konnte mich Archil Kikodze trotzdem nicht, und ich habe eher wenig Lust, ‚Der Südelefant‘ zu lesen, das schon auf meinem Lesestapel liegt.

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