Ari Marmell Der Dämon des Kriegers

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(3)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Dämon des Kriegers“ von Ari Marmell

Gerade noch rechtzeitig kann Cerris verhindern, dass ein Trupp Söldner seine Familie ermordet. Widerwillig muss er sich eingestehen, dass ihn seine düstere Vergangenheit eingeholt hat. Denn einst war er der Kriegslord Corvis Rebaine, der mit seiner Armee aus Ogern und Barbaren die zivilisierten Reiche erschütterte. Um seine Liebsten zu schützen, sammelt Cerris erneut Menschenfresser, Hexen und Söldner um sich. Doch diesmal will er die zivilisierten Reiche retten - und wenn er sie dafür vernichten muss!

Stöbern in Fantasy

Räuberherz

Hat mich verzaubert und überrascht

Lena_AwkwardDangos

Fairies - Amethystviolett

3 1/2 Sterne

LenaBa07

Mondprinzessin

Wirklich schöne Geschichte mit liebreizenden Charakteren!

Schnapsprinzessin

Blaze

Sehr empfehlenswert!

Schnapsprinzessin

Rebell

Absolut tolle Welt, die jeder kennenlernen sollte!

Schnapsprinzessin

Vier Farben der Magie

Schöner Auftakt für eine Reihe (wenn auch noch mit Luft nach oben), ich bin gespannt aufs nächste Buch.

Anne42

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Der Dämon des Kriegers" von Ari Marmell

    Der Dämon des Kriegers
    Kaisu

    Kaisu

    09. November 2011 um 16:19

    Was passiert wenn ein Krieger, nach fast zwei Jahrzehnten seine alte Rüstung vom Speicher holt? Es staubt mächtig gewaltig oder wie Cerris sagen würde: „Die Rüstung erfüllte zwar immer noch ihren Zweck, hatte jedoch ihre beste Zeit eindeutig hinter sich.“ Dennoch lässt er sich nicht davon entmutigen, reinigt eben diese Rüstung mit seiner Frau so gründlich, bis sie wieder glänzt und sie wieder die furchterregende Macht ausstrahlt, die sie zu ihrer besten Zeit bereits hatte. Der Grund für diese Aktion ist rasch erzählt: Sein neues Heimatdorf Chelenshire wird von den Kriegern Audriss bedroht. Als dann auch noch Söldner seinen Kindern fast das Leben nehmen, beschließt er sich seiner Vergangenheit zu stellen, die ihn nun unbarmherzig einholt und den Kriegslord Corvis Rebaine wieder zum Leben zu erwecken. Schließlich ist auch Denathere ein zweites Mal gefallen, die Stadt, die er vor langem bereits selbst eroberte. Daher kommt in ihm der leise Verdacht auf, dass sich jemand an seinen alten Schlachtplänen bedient hat und dies kann nur ein enger Verbündeter gewesen sein. * Auf der Suche nach Unterstützung zieht es ihn zuerst zu einem Oger und später zu einer Hexe, zwei alte Bekannte, mit deren Hilfe will er Verbündete ausfindig machen und eine eigene Armee aufstellen um gegen Audriss vorzugehen. Cerris zieht also wieder in den Krieg, nur diesmal mit dem Unterschied, dass er Land verteidigt und nicht erobern will. Alles scheint, abgesehen von ein paar Hürden, reibungslos zu funktionieren, bis ihnen ihr Feind einen derben Strich durch die Rechnung macht. * Nach langer Zeit mal wieder einen richtigen Fantasie-Roman zu lesen, war eine kleine Herausforderung, dank der zahlreichen Namen, die einem anfangs nicht leicht von der Zunge gehen. Doch je tiefer man in das Geschehen um Cerris und seine Gefährten eindringt umso flüssiger wird es. Zwar ist das Grundprinzip hier nicht neu, nämlich das eine Figur bedroht wird oder gar in Gefahr ist und dementsprechend eine kleines Heer um sich sammelt, um das Übel zu beseitigen, dennoch liest sich das Buch recht spannend, flüssig und keineswegs altbacken. Ein kleines Highlight sind die witzigen Wortgefechte zwischen Cerris und seinem Dämonen, welcher in einem Steinamulett haust und nur von seinem Besitzer vernommen werden kann. Der Sarkasmus in diesen Dialogen lässt den Leser unweigerlich schmunzeln und lockert die Kriegsstimmung ein wenig auf. * Ari Marmell schafft es ohne Umschweife, dass man einen einst grausigen Herrscher, nun in sein Herz schließt und mit ihm um die Zukunft des Landes zittert. Gegen Ende greift er allerdings etwas zu tief in die Trickkiste, als ein altes Geheimnis gelüftet wird und Dinge passieren, die in dieser übermächtigen Funktion nirgendwo im gesamten Buch vorkamen. Es scheint als ob man in einem Spiel seinen Endgegner trifft und der Eigenschaften hat, die so bei den Haaren herbeigezogen sind und schier unlösbar zu sein scheinen. Das trübt ein wenig das Gesamtbild von „Der Dämon des Kriegers“, dennoch verliert man nicht die Lust auf den kommenden zweiten Band „Die Tochter des Kriegers“, welcher Ende des Jahres erscheinen soll. * Fantasie hat der gute Mann und die soll er auch weiterhin zu Papier bringen! * 8,5 von 10

    Mehr