Ariana Franklin Der König und die Totenleserin

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Inhaltsangabe zu „Der König und die Totenleserin“ von Ariana Franklin

England, im Jahre 1174. König Heinrich II . befindet sich im Krieg mit den Walisern, die sich weigern, ihr Land unter die Herrschaft der englischen Krone zu stellen. Sie erkennen nur König Artus an, der der landläufigen Meinung nach nicht tot sein soll. Da tauchen zwei Skelette auf, die angeblich die Gebeine von Artus und Guinevere sind. Einzig Adelia, die Totenleserin, könnte beweisen, dass die beiden Nationalhelden wirklich tot sind, und Heinrich somit zur Krone verhelfen. Doch Adelia will nicht länger im Dienste des Königs stehen.

Tolle Charaktere, eine spannende Geschichte und auch die Emotionen kommen nicht zu kurz...

— angi_stumpf

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    Der König und die Totenleserin

    angi_stumpf

    11. July 2014 um 22:41

    "Der König und die Totenleserin" ist der dritte Teil der Reihe, die die Erlebnisse von Adelia erzählen. Adelia ist Ärztin und "Totenleserin", was in der heutigen Zeit wohl am ehesten mit "Pathologin" oder "Rechtsmedizinerin" übersetzt werden könnte. Niemand geringerer als der König selbst fordert Adelias Dienste an: sie soll den überlieferten letzten Worten eines sterbenden Mönches nachgehen und nach Glastonbury reisen. Vor einigen Jahren wütete ein Erdbeben und währenddessen starb ein betagter Mönch und hatte dabei noch die Vision, dass drei Kapuzengestalten in einem tiefen Spalt auf dem Friedhof der Abtei von Glastonbury die sterblichen Überreste des berühmten König Artus begraben hätten. Adelia soll nun beweisen, dass es sich bei den tatsächlich gefundenen Gebeinen wirklich um König Artus handelt, um damit viele zahlende Pilger in die inzwischen leider abgebrannte Abtei zu locken. Adelia und ihre kleine Familie bzw. Freunde sind sehr sympathische Charaktere, die man schnell ins Herz schließt. Auch die Bösewichte in dieser Geschichte wirken fast niemals wirklich nur schlecht, die Autorin hat keine einseitigen Protagonisten erschaffen, sondern sehr lebendige Figuren, die sich auch nicht unrealistisch verhalten. Den Dialogen lauscht man gerne und die Beschreibungen der Umgebung und Schauplätze sind sehr plastisch. Die Geschichte ist vielschichtig und wird an keiner Stelle langweilig. Oft kommt Spannung auf und unerwartete Wendungen tragen zusätzlich zu bester Unterhaltung bei. Die Emotionen kommen ebenfalls nicht zu kurz, doch genauso oft geht es auch recht blutig zu. Ein wunderschönes, spannendes Buch, das mich bestens unterhalten hat! Ich werde auf jeden Fall auch noch die anderen Teile dieser Reihe anhören bzw. lesen.

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  • Rezension zu "Der König und die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Der König und die Totenleserin

    ChrisRaaven

    22. January 2013 um 23:29

    Trotzdem ich den zweiten Teil nicht zu Ende hören konnte, habe ich mich an den dritten Teil gewagt und bin wiederum nicht enttäuscht worden. Vor der inzwischen altbekannten Kulisse des mittelalterlichen Englands wird diesmal ein Thema angepackt, bei dem es wahrscheinlich jedem Autor mystischer Geschichten in den Fingern juckt: Gab es König Arthur wirklich? Dementsprechend bekommt die Totenleserin es diesmal mit forensischer Anthropologie zu tun, und erneut musste ich beim Hören an eine Figur aus der Gegenwart denken: Temperance Brennan. Mein Fazit nach 2,5 gehörten Teilen: Durchweg unterhaltsame und spannende Geschichten, bei denen ich mich immer wieder frage, ob es jemanden wie Adelia damals wirklich hätte geben können.

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