Ariana Franklin Die Totenleserin

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Inhaltsangabe zu „Die Totenleserin“ von Ariana Franklin

Cambridge 1170: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären, wird aus Salerno ein Totenarzt gerufen. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt: Adelia. Sie ist die Beste ihres Fachs und ihrer Zeit weit voraus: "Ich glaube an das, was ich überprüfen kann." Mit ihrer direkten Art, Aberglaube und Vorurteilen entgegen zu treten, irritiert sie die Mächtigen der Stadt, die die Aufklärung der mysteriösen Fälle zu vereiteln suchen Beate Himmelstoß geht als Pathologin Adelia den düsteren Geheimnissen hinter den Morden auf den Grund und erweckt in ihrer atmosphärisch dichten Lesung das England des Mittelalters zu neuem Leben.

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  • So eine emanzipierte Frau im frühen 12.Jahrhundert?

    Die Totenleserin

    -Anett-

    22. October 2015 um 11:18

    Immer wieder musste ich überlegen, aber ja, das Buch spilet Anfang des 12. Jahrhunderts. Und dann gibt es da eine Frau, die Obduktionen durchführt, emanzipiert und frech ist. Eigentlich passt das nicht wirklich und ich kann mir nicht vorstellen, dass es so etwas in England 1170 gegeben haben sollte. Im Grunde sollte diese Geschichte doch mal locker 700 Jahre später spielen, aber okay, nehmen wir das mal als gegeben. Da werden in Campridge Kinder getötet, und die Juden sollen es gewesen sein. Der König von England glaubt nicht so recht daran, und da ihm seine Juden nun kein Geld mehr erwirtschaften, will er die Morde aufgeklärt wissen. So reist Adelia aus Italien an und beginnt zu ermittlen. Aber trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten, der Krimi war spannend und die Sprecherin Beate Himmelschoß hat mir gut dazu gefallen. Lange hat man auch als Hörer nicht gewußt, wer am Ende der Mörder war, das finde ich in einem Krimi immer gut und da hier immer mal wieder neue Fährten gelegt wurden und es die eine und andere Wendung gab, fand ich es auch sehr spannend. Fazit: Guter Krimi, nicht zu anspruchsvoll, wenn auch in meinen Augen nicht wirklich in das vorgegebene Jahr passend.

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  • Die Pathologin des Mittelalters ...

    Die Totenleserin

    angi_stumpf

    Adelia ist eine junge, starke Frau mit einem großen Dickkopf und mit einer besonderen Gabe: sie ist ausgebildete Ärztin und kann "mit den Toten sprechen". Das ist die altertümliche, etwas abergläubisch anmutende Bezeichnung für den heutigen Beruf der Pathologin. Adelia wurde in Salerno ausgebildet, während es anderswo vollkommen undenkbar war, dass Frauen den Beruf des Arztes erlernen dürfen. Auf Geheiß des Königs reist sie mit ihrem Kollegen Simon und ihrem ständigen Begleiter Mansur nach England. Dort hält eine mysteriöse Mordserie die Bevölkerung in Atem: ein kleiner Junge wurde angeblich von den Juden misshandelt und gekreuzigt. Schnell wird Adelia und ihren Begleitern klar, dass wesentlich mehr dahintersteckt. Als noch weitere Kinder verschwinden, spitzt sich die Lage immer mehr zu. Der grausame Mörder muss schnell gefunden werden, denn ein Jude musste schon unschuldig am Galgen sterben. Der Schreibstil ist einfach toll, die Spannung hält sich auf hohem Niveau, trotzdem gibt es immer wieder Gelegenheit zum Schmunzeln. Adelia und ihre Truppe sind sehr sympathische Charaktere und auch scheinbare Nebenfiguren wirken niemals blass und oberflächlich. Die Schauplätze werden lebendig beim Zuhören, man kann sich prima in die Szenerie hineinversetzen. Es geht stellenweise schon recht blutig zur Sache, aber es gibt auch viele emotionale und humorvolle Stellen. Man sollte die Reihenfolge der Bücher am besten einhalten. Da ich vorher bereits den Nachfolgeband gelesen hatte, wusste ich leider schon vieles, was hier etwas die Spannung geraubt hat.

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  • Die Totenleserin / Ariana Franklin

    Die Totenleserin

    Lenny

    25. November 2013 um 14:27

    Adelia wird geholt um bei der Aufklärung von Kindermorden zu ermitteln, sie ist Pathologin.... und kommt bei Ihren Ermittlungen selbst in Bedrängnis.
    Sehr spannend, allerdings an manchen Stellen für mein Gemüt etwas grauenvoll und auch etwas sehr ausführlich....ich vergebe hier 3 Sterne.

    Gelesen von Beate Himmestoss, das fand ich sehr gut, Eine Stimme, der man gern zuhört, eine gute Betonung!

  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin

    -sabine-

    15. February 2013 um 19:58

    Ein spannender Roman rund um Adelia, die als Totenleserin gerufen wird, rätselhafte Morde an kleinen Kindern in Cambridge im Jahre 1171 aufzuklären. In meisterlicher Kleinarbeit, die an die Arbeit von Pathologen und Anthropologen der heutigen Zeit erinnert, gibt sich Adelia ihrer Arbeit hin, dabei wird es sehr spannend, es wird gefährlich und schließlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Mir hat das Hörbuch wirklich gut gefallen und mir einigen unterhaltsame Stunden bereitet. Adelia ist mir durchaus sympathisch, auch wenn sie manchmal arg zickig und emanzipiert rüberkommt – manches Mal habe ich mich gewundert, dass sie bislang dem Scheiterhaufen entgangen ist, fortschrittlich, wie sie für ihre Zeit denkt und handelt. Die Geschichte beginnt langsam, die Charaktere werden einzeln eingeführt. Dies mochte manchmal ein wenig langatmig sein, bei dem flüssigen Schreibstil aber und dem guten Vortragen der Sprecherin Beate Himmelstoß konnte mich aber auch dieser Abschnitt fesseln. Dann entwickelt sich das Hörbuch aber im Laufe der Zeit zu einem spannenden Kriminalroman, detailliert wird die Arbeitsweise Adelias erklärt, in ihren Ermittlungen kann sie die Verdächtigen einkreisen und kommt schließlich dem Schuldigen auf die Spur. Dabei gerät sie selber in Lebensgefahr – ob sie gerettet wird, dass müsst ihr selber herausfinden! Mich hat das Hörbuch gut unterhalten, wenngleich es manchmal historisch nicht ganz korrekt erscheint.

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  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin

    ChrisRaaven

    12. January 2013 um 21:22

    Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus historischer Kulisse und kriminaltechnischen Untersuchungen. Fast hatte ich das Gefühl, Kay Scarpetta durch das Cambridge des Jahres 1171 laufen zu sehen. Sie ist gerade so geschrieben, dass ich die Sprache nicht als zu modern empfunden habe, auch wenn teilweise erstaunlich modern anmutende Themen beschrieben werden. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin

    JuliaO

    29. July 2008 um 20:26

    Teil 1

    Am anfang fand ich es ein wenig "einfach" geschrieben, doch dann hat es mich total in den Bann gezogen. Ein wirklich gutes, sehr spannendes Buch!

    1: Die Totenleserin
    2: Die Teufelshaube

  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin

    Raubrittertorsti

    24. April 2008 um 16:36

    Eine Pathologin im Mittelalter, jedenfalls viel aufregender als die Kitschserien im TV

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