Die Totenleserin

von Ariana Franklin 
4,1 Sterne bei271 Bewertungen
Die Totenleserin
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Snowshadows avatar

Ungewöhnlich und spannend

Katrin_Grafs avatar

Historischer Krimi spannend und witzig geschrieben

Alle 271 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Totenleserin"

Cambridge 1170. Ein kleiner Junge wird tot aufgefunden, angeblich von den Juden gekreuzigt. Als drei weitere Kinder sterben, droht ein Aufruhr. Heinrich II., König von England, muss den wahren Mörder finden und sendet nach einem Totenarzt. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs.
An der berühmten Hochschule von Salerno ist Adelia eine der wenigen Medizinerinnen ihrer Zeit. Doch im kalten England muss sie ihre wahre Identität verbergen, um als Frau überhaupt ermitteln zu können. Die Stadtväter versuchen eine Aufklärung der Morde zu vereiteln; das nahe gelegene Kloster ist nur an dem schwunghaften Reliquienhandel mit den Gebeinen des Jungen interessiert, und auch Sir Rowley, der Steuereintreiber des Königs, scheint verdächtige Ziele zu verfolgen. Zugleich weckt er in Adelia Gefühle, die sie verwirren. Wem kann sie vertrauen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426634905
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.04.2008
Teil 1 der Reihe "Adelia"
Das aktuelle Hörbuch ist bei DHV Der HörVerlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne103
  • 4 Sterne102
  • 3 Sterne49
  • 2 Sterne12
  • 1 Stern5
  • Sortieren:
    Katrin_Grafs avatar
    Katrin_Grafvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Historischer Krimi spannend und witzig geschrieben
    Cambridge 1170

    Ein kleiner Junge wird tot aufgefunden, angeblich von Juden gekreuzigt. Dass die Juden auf eine Burg fliehen müssen und nicht mehr ihren Geschäften nachgehen können, reißt ein empfindliches Loch in die Staatskasse von Heinrich II. Deshalb fordert er aus Salerno einen Arzt der Toten an. Was er nicht ahnt, dieser Arzt ist eine Frau. 
    Spannend und witzig geschriebener Historienkrimi.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Sommermaedchen23s avatar
    Sommermaedchen23vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender historischer Krimi, der aber auch zeigt wie viele Vorurteile es gegenüber den Juden gab, wie wenig gut gestellt die Frau war.
    Eine aufregende und spannende Jagd nach einem Kindermörder

    Inhalt
    Cambridge 1171: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären, wird aus Salerno ein Totenarzt nach Cambridge gerufen – auch wenn diese Kunst alles andere als gottgefällig ist. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs. Mit ihrer direkten Art, Aberglauben und Vorurteilen entgegenzutreten, irritiert sie die Mächtigen der Stadt. Auch den Steuereintreiber des Königs verwirrt Adelia, jedoch aus ganz anderen Gründen...

    „Wir lassen uns nicht durch Standesunterschiede von denjenigen fernhalten, die wir befragen müssen. Uns geht es um die Wahrheit, nicht um Respekt.“ Seite 55

    Meinung
    Im Jahr 1170 in Cambridge verschwinden kleine Kinder und tauchen ermordet irgendwann wieder auf. Die Stadt ist geschockt, wer tut denn so etwas kleinen Kindern an? So etwas Grausames? Schnell sind Schuldige gefunden – die Juden. Sie leben außerhalb der Stadt in ihrem eigenen Viertel – „Ghetto“. Wer sonst sollte zu so einer grausamen Tat fähig sein? So verfolgt der Mob die jüdischstämmigen Stadtmitglieder bis in die Burg des Sheriffs. Dort finden sie Unterschlupf so lange bis ihre Schuld oder eben auch Unschuld geklärt ist. Wobei keiner in der Stadt an die Unschuld glaubt. Der König Henry II ist über die Sachlage in Cambridge alles andere als erfreut. Die Juden sind seine beste Einnahmequelle und diese ist jetzt versiegt, da diese ihrer Tätigkeit auf der Burg nun nicht mehr nachgehen können, stattdessen liegen sie ihm jetzt auf der Tasche. Verstimmt wendet er sich an den König von Sizilien und erbittet von ihm Hilfe, die ihm dieser auch gerne gewährt. Er schickt ihm seinen besten Mann Simon aus Neapel und einen Arzt des Todes. Zu dritt reist dieses seltsame Gespann von Salerno aus in das kalte, hinterwältlerische England. Simon ist erstaunt, denn der Arzt des Todes ist eine Frau, Adelia. Diese reist in Begleitung ihres Eunuchen Mansur. Ausgerechnet eine Frau soll die Toten in England untersuchen, aber sie ist nun mal die beste ihrer Art. Da Salerno viel weiter fortgeschritten ist als alle anderen Länder dürfen dort auch Frauen die Kunst des Arztes studieren und so leben sie dort in Eintracht nebeneinander her, auch unterschiedliche Glaubensrichtungen können dort nebeneinander existieren ohne das einer glaubt seine Religion wäre der anderen übergeordnet. Dementsprechend groß ist der Kulturschock als Adelia in Devon ankommt und sieht wie die Engländer leben und was diese ihrem Körper an Kleidung zu muten. Durch Zufall reisen sie mit einem Pilgerzug nach Cambridge und dort kann sie sich durch ihre Ausbildung im verborgenen einen mächtigen Freund sichern. Ich muss immer noch Schmunzeln, selbst im Jahr 1171 wussten sie schon was ein Katheter ist und wozu man ihn benutzt. Adelia erstaunt mich immer wieder mit ihrem Wissen und ihrem Können. Sie tritt für ihre Patienten ein, ohne Vorurteile sieht sie nur die Krankheit in den Leuten nicht das was sie vielleicht sind oder auch nicht. Für sie zählt nur zu heilen und helfen. Nicht zu urteilen über jemanden. Leider machen sie sich mit ihrer Arbeit in Cambridge nicht nur Freunde, sondern auch Feinde. Und die Feinde überwiegen und Adelia kommt dadurch an den Rand ihrer Belastbarkeit. Schon allein die Kinder zu untersuchen verlangt ihr sehr viel ab und dann könnte auch noch jeder in dieser Stadt der Mörder sein, der Mörder, welcher immer noch frei herumläuft und mordet. Zusammen mit dem kleinen Ulf, der Enkel ihrer Haushälterin versucht sie die letzten Stunden der Toten zu rekonstruieren und auch Simon, der beste Spion aus Neapel versucht sein bestes. Immerhin ist er selbst Jude und versteht es am besten die Vorurteile von Christen ihnen gegenüber zu wiederlegen oder zu erklären was in deren Köpfen vorgeht. Als sie kurz davor sind den Mörder zu entlarven passiert etwas schreckliches, dass Adelia aus der Bahn wirft und sie an ihrem Auftrag zweifeln lässt. Doch Ulf und der Steuereintreiber des Königs hilft ihr sich wieder auf das zu besinnen, was wirklich zählt. So ermittelt sie weiter und begibt sich dabei selbst in größte Gefahr.

    So erklärte sich der Wunsch nach ewiger Verdammnis, dachte sie, denn für so eine Tat gab es keine Wiedergutmachung, auch nicht für die Lebenden, die zurückblieben. Nicht in diesem Leben. Seite 195

    Fazit
    Ein spannender und fesselnder historischer Krimi, gespickt mit medizinischen Wissen, ohne das es dem Leser zu viel wird. Die Jagd nach dem Mörder lies mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, manche Sachen hätten schneller erzählt werden können, nahmen dem Buch aber nicht die Spannung.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Als ich das Buch in der Buchhandlung gekauft habe, habe ich es an der Kasse mit den Worten „Gute Wahl! Das ist ein tolles Buch!“ überreicht bekommen.
    Natürlich war meine Erwartung daraufhin umso höher ;)

    Ich liebe historische Romane; man gebe mir das Mittelalter vermischt mit einer guten kriminalistischen Geschichte, ein wenig Romantik (bitte nicht zu viel!) und ich bin zufrieden!
    Glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht! :)

    Unglücklicherweise hat es viel zu lange gedauert, bis ich das Buch ausgelesen hatte, was aber absolut mein eigener Fehler und nicht der des Buches war ;)

    Also, da gibt es Adelia, die als Ärztin praktiziert – spezialisiert darauf, Tote auf deren Todesursachen zu untersuchen – was zu der Zeit, in der das Buch spielt, eher ungewöhnlich ist, darum muss sie ihren Beruf heimlich ausüben und den Menschen vorgaukeln, dass sie nur die Assistentin der beiden Männer ist, mit denen sie reist: Mansur, ein Mor und Simon, ein Jude.

    Sie reisen nach Cambridge, England um das Rätsel um vier ermordete Kinder die unter furchtbaren Umständen gestorben sind, zu lösen. Die Geschehnisse erfordern das Wissen einer forensischen Expertin: Adelia. Während die Öffentlichkeit – sehr zum Leidwesen des Königs – die Juden beschuldigt, findet Adelia schon bald die Wahrheit heraus.

    Es war soooo toll. Wirklich!

    Das Buch ist in einer sarkastischen, rotzigen Sprache geschrieben – über die sich einige Leute beschwert haben – aber ich hab’s geliebt! Ich hatte so viel Spaß beim Lesen, es war definitiv nicht der üblich altbackende, langweilige Kram, den viele historische Romane so an sich haben.

    Die Geschichte an sich ist sehr gut ausgearbeitet – sicherlich, hier und da grenzte es sehr an CSI ;) aber das hat mich nicht weiter gestört. Alles hat meines Erachtens immer noch gut in den zeitlichen Rahmen gepasst. Es ist ja nicht so, dass sie plötzlich ein Handy aus ihrer Tasche gezogen hätte – ja, sie hat die Ergebnisse ihre Untersuchungen ihrem Assistenten diktiert, aber wenn man ihren medizinischen Hintergrund und ihre Bildung berücksichtigt, kam mir das gar nicht soo abwegig vor.

    Von all den Figuren im Roman erschien Adelia mir als der einzig wirklich „runde“ Charakter, der sich auch währen des Verlaufes der Geschichte weiterentwickelt hat. Die restlichen Charaktere blieben eher zwei-dimensional und flach.

    Nehmen wir zum Beispiel mal Mansur: Er ist immer irgendwie da, manchmal sagt er sogar etwas, aber am Ende des Buches hatte ich immer noch keine Ahnung, warum er überhaupt da war, denn zur Entwicklung der Geschichte hat er nicht wirklich etwas beigetragen. Vielleicht wird er in den nächsten Büchern mehr aus dem Hintergrund treten? Ich weiß es noch nicht ;)
    Oder Roger von Acton: Der wandelnde, mittelalterliche Irrsinn und Inbegriff eines flachen Charakters seufz
    Veronica: WARUM? Ich habe immer noch nicht begriffen, was die Frau dazu gebracht hat, die Dinge zu tun, die sie getan hat – mittelalterliches BDSM? Fifty Shades of Gray 1170 A.D.? Ich hätte mir etwas mehr Erklärungen gewünscht und größere Einblicke in ihren Charakter, um zu verstehen, was sie derart verrückt gemacht hat.

    Wie auch immer, keiner dieser Charaktere hat bei mir Gesichtslähmungen durch dummes Verhalten ausgelöst und das an sich ist schon eine gute Sache ;)

    Ich war ein wenig genervt von Adelias eingefahrener Denkweise was Arbeit und Liebe angeht.
    Gute Frau, ich bin mir sicher, dass es einen Mittelweg zwischen deinem Beruf und dem Zusammenleben mit dem Mann, den du liebst, gibt. Des Weiteren denke ich, dass von allen Leuten, gerade er derjenige ist, der das größte Verständnis dafür aufbringt, dass du einfach weiterhin als Totenleserin arbeiten musst, selbst wenn du verheiratet bist.
    Ich bin mir sicher, dass die beiden einen Kompromiss finden würden.

    Aber wie gesagt, es gibt ja noch einige Fortsetzungen – wer weiß, was da noch passiert ;)

    Insgesamt habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen, besonders da ich in letzter Zeit die beiden Orte Cambridge und Norwich relativ oft selbst besucht habe, daher war es besonders toll, über diese zu lesen :D

    Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der historische Romane und etwas Krimi genauso liebt wie ich. Ich werde mir die Fortsetzungen mit Sicherheit auch ‚reinziehen‘ ;)

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    R
    rory77vor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Adelia,die Totenleserin,Ärztin aus Salerno wird zusammen mit Simon aus Neapel,einem Ermittler und Mansur,einem Eunuchen,der Adelia beschützen soll nach Cambridge geschickt geschickt,um den Fall von mehreren getöteten Kindern aufzuklären.
    Die Juden werden verdächtigt und dem König passt das überhaupt nicht,weil sie seine Haupteinnahmequelle sind.
    Prior Geoffrey,den Adelia von einem schlimmen Leiden befreit,hilft den dreien,wo er kann,da er Adelia ins Herz geschlossen hat.
    Er besorgt ihr ein Haus und bittet Gyltha,seine ehemalige Haushälterin ein Auge auf die kleine Gruppe zu werfen.
    Sir Rowley stellt viele Fragen zum Tod der Kinder und ist sogar bei der Leichenuntersuchung dabei und macht sich somit bei Adelia recht verdächtig.
    Als dann aber Simon angeblich tödlich verunglückt,nachdem er herausbekommen hat,wer Motive dafür hat,den Juden die Morde in die Schuhe zu schieben,entwickelt Adelia Gefühle für den eigentlich unsympatischen Mann.Sie wehrt sich,sucht aber auch einen Menschen,dem sie sich anvertrauen kann.Doch lange glaubt sie,die Gefühle seien nur einseitig!
    Als sich die Situation dann anspitzt und der kleine Enkel von Gyltha verschwindet und es auch für Adelia brenzlig wird,merkt sie,dass es nicht so ist!

    Ich liebe Mittelalterromane.Erstmal,weil mich interessiert,wie die Menschen damals gelebt haben und weil ich bewundere,wie sie ohne Technik überhaupt existieren konnten.
    Ich glaub,wir könnten das heute gar nicht mehr auf Dauer!
    Ja,und dann war die Emanzipation ja auch noch längst nicht so weit,wie in unserer Zeit!
    Frauen,die das Ärztehandwerk betrieben,galten schnell als Hexen und die wurden verbrannt!
    Aber Adelia ist so selbstbewusst ... eine verdammt starke Frau in einer schweren Zeit!
    Ihr liegen die Kinder am Herzen,die grausam gequält und dann getötet wurden.Sie findet es ungerecht,dass die Juden für etwas verantwortlich gemacht werden,was sie gar nicht getan haben und ist wütend über die Menschen,die sich nicht mehr Mühe geben,um herauszufinden,wer der wirkliche Mörder ist!Sie mochte Simon,weil er sie nicht wie eine Frau behandelte,sondern wie einen gleichgestellten Partner!Als er dann leider getötet wird,empfindet sie Sir Rowley´s Ehrlichkeit und die Art,wie er mit ihr redet,als sehr angenehm ... und als sie merkt,dass sie ihn immer mehr mag,bekommt sie erst Panik,weil sie keine Ärztin mehr sein könnte,wenn sie ihn heiraten würde.
    Der Beruf liegt ihr mehr am Herzen als alles andere!
    Eine sehr sympatische Frau ... und so wie ich gesehen habe,gibt es noch mindestens einen weiteren Roman,mit ihr!Sicher werde ich den auch noch bei Gelegenheit lesen!

    Dieses Buch ist für mich Mittelalterroman und spannender Krimi in einem.
    Das pure Lesevergnügen!

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Da ich in diesem Fall den 2. Teil zuerst gelesen hatte, gefiel dieser mir besser.
    Nach anfänglicher Spannung hat das Buch doch einige Längen gehabt, vor allem zum Schluß hin.
    Die eigentlich sehr unbedarfte und erfrischende Erzählweise blieben dabei auf der Strecke.
    Trotzdem war das Buch immerhin noch gut genug, um 4 Sterne zu erreichen.

    Kommentieren0
    39
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Cambridge 1171: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären, wird aus Salerno ein Totenarzt nach Cambridge gerufen - auch wenn diese Kunst alles andere als gottgefällig ist. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs. Mit ihrer direkten Art, Aberglauben und Vorurteilen entgegenzutreten, irritiert sich die Mächtigen der Stadt. Auch den Steuereintreiber des Königs verwirrt Adelia, jedoch aus ganz anderen Gründen...

    FAZIT: Ein historischer Roman, der durch seine Frische und seine etwas überraschende, wie auch "unkonventionelle" Geschichte (im Hinblick auf den Großteil der Historischen Romane) wieder Lust am Lesen dieses Genres macht. Die Charaktere sind nett und ausgeglichen gezeichnet, doch trotzdem nicht in den üblichen Mustern, sondern mit akzentuierten Merkmalen versehen, so dass sie auch mal aus der Rolle fallen können. Eingewoben in eine kleine Liebesgeschichte und mit einigen Humoreinspritzern gemischt, kommt beim Lesen Entspannung und Freude auf, so dass der Roman sich in einem Rutsch lesen lässt. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz und lässt einem sogar das eine oder andere Mal einen kleinen Schauer über den Rücken laufen. Alles in allem, ein gelungener Historischer Roman, der durch seine Andersartigkeit überzeugt.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    M
    mlayvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Anfangs spannend und interessant geschrieben, aber zwischen Seite 200 und 400 passiert so gut wie nichts, was z. T. mühsam und langweilig war. Erst zum Schluss als der Täter entlarvt wird kommt noch einmal etwa Spannung auf.

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Blackfairy71s avatar
    Blackfairy71vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Alles in allem nicht schlecht, aber nicht so DER Knaller, zwischendurch hat das Buch einige Längen, bevor es zum Ende hin zur Entlarvung des Täters kommt und die Spannung ansteigt.
    Die Figur der Adelia ist mir sehr sympathisch und ein Grund auch "Die Teufelshaube" irgendwann zu lesen.

    Kommentieren0
    33
    Teilen
    B
    bienenfeevor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Cambridge 1170. Ein kleiner Junge wird ermordet aufgefunden. Das Nonnenkloster spricht den Jungen umgehend heilig und hofft, seine Finanzen durch Pilger aufbessern zu können. Die Städter beschuldigen die Juden, die auf die Burg des Sheriffs fliehen müssen, um nicht gelyncht zu werden. Und aus Salerno reist ein exotisches Trio an, den Fall aufzuklären: der Jude Simon, der Sarazene Mansur und die Ärztin Adelia. Ihre ungewöhnliche Erscheinung erregt aber nicht nur Aufmerksamkeit in der Stadt - sie kommen dem Mörder auch gefährlich nah.

    Der Krimi wird kein Klassiker der Weltliteratur, hat aber alles, was man für einen verregneten Sonntag nachmittag braucht: Sex & Crime, Liebe und Intrigen, unvorhergesehene Wendungen und Spannung bis zur letzten Seite.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    mijous avatar
    mijouvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Ein gut geschriebener historischer Krimi um eine Totenärztin, die allen Vorurteilen der damaligen Zeit zum Trotz ihren Verstand und ihr Leben einsetzt um einen grauenhaften Kindermörder zur Strecke zu bringen.
    Über die deftige Aussprache der Autorin musste ich stellenweise schallend lachen. Die Figuren sind lebendig, mit Ecken und Kanten und so sehr sympatisch beschrieben, die Geschichte klar erzählt.
    Ein Buch das ich in einem Tag durchgelesen habe und jedem Mittelalter-Fan empfehlen kann.

    Kommentieren0
    18
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Lesemaus85s avatar
    Hey, weiß irgendjemand ob Ariana Franklin einen neuen Roman in Arbeit hat? Die Krimis um Adelia fand ich sooo toll. Danke schon mal. LG
    Kitkats avatar
    Letzter Beitrag von  Kitkatvor 7 Jahren
    Laut Wikipedia ist Ariana Franklin im Januar verstorben
    Zum Thema

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks