Ariana Franklin Die Totenleserin

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Inhaltsangabe zu „Die Totenleserin“ von Ariana Franklin

Cambridge 1170. Ein kleiner Junge wird tot aufgefunden, angeblich von den Juden gekreuzigt. Als drei weitere Kinder sterben, droht ein Aufruhr. Heinrich II., König von England, muss den wahren Mörder finden und sendet nach einem Totenarzt. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs. An der berühmten Hochschule von Salerno ist Adelia eine der wenigen Medizinerinnen ihrer Zeit. Doch im kalten England muss sie ihre wahre Identität verbergen, um als Frau überhaupt ermitteln zu können. Die Stadtväter versuchen eine Aufklärung der Morde zu vereiteln; das nahe gelegene Kloster ist nur an dem schwunghaften Reliquienhandel mit den Gebeinen des Jungen interessiert, und auch Sir Rowley, der Steuereintreiber des Königs, scheint verdächtige Ziele zu verfolgen. Zugleich weckt er in Adelia Gefühle, die sie verwirren. Wem kann sie vertrauen?

Guter Lesefluss. Vieles relativ schnell voraussehbar- leider auch das Ende. Dennoch nettes Buch.

— Einserl
Einserl

Ein spannender historischer Krimi, der aber auch zeigt wie viele Vorurteile es gegenüber den Juden gab, wie wenig gut gestellt die Frau war.

— Sommermaedchen23
Sommermaedchen23

Gruselig, mitunter verstörend und deshalb so spannend

— Cleo15
Cleo15

War sehr spannend und etrem. Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung

— pyhnphyn
pyhnphyn

Super Buch,tolle Einsicht in die frühere Zeit.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Intelligente Unterhaltung gewürzt mit Spannung, Witz viel Drama und Liebe.

— Zuellig
Zuellig

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  • Eine aufregende und spannende Jagd nach einem Kindermörder

    Die Totenleserin
    Sommermaedchen23

    Sommermaedchen23

    16. July 2016 um 11:10

    InhaltCambridge 1171: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären, wird aus Salerno ein Totenarzt nach Cambridge gerufen – auch wenn diese Kunst alles andere als gottgefällig ist. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs. Mit ihrer direkten Art, Aberglauben und Vorurteilen entgegenzutreten, irritiert sie die Mächtigen der Stadt. Auch den Steuereintreiber des Königs verwirrt Adelia, jedoch aus ganz anderen Gründen...„Wir lassen uns nicht durch Standesunterschiede von denjenigen fernhalten, die wir befragen müssen. Uns geht es um die Wahrheit, nicht um Respekt.“ Seite 55MeinungIm Jahr 1170 in Cambridge verschwinden kleine Kinder und tauchen ermordet irgendwann wieder auf. Die Stadt ist geschockt, wer tut denn so etwas kleinen Kindern an? So etwas Grausames? Schnell sind Schuldige gefunden – die Juden. Sie leben außerhalb der Stadt in ihrem eigenen Viertel – „Ghetto“. Wer sonst sollte zu so einer grausamen Tat fähig sein? So verfolgt der Mob die jüdischstämmigen Stadtmitglieder bis in die Burg des Sheriffs. Dort finden sie Unterschlupf so lange bis ihre Schuld oder eben auch Unschuld geklärt ist. Wobei keiner in der Stadt an die Unschuld glaubt. Der König Henry II ist über die Sachlage in Cambridge alles andere als erfreut. Die Juden sind seine beste Einnahmequelle und diese ist jetzt versiegt, da diese ihrer Tätigkeit auf der Burg nun nicht mehr nachgehen können, stattdessen liegen sie ihm jetzt auf der Tasche. Verstimmt wendet er sich an den König von Sizilien und erbittet von ihm Hilfe, die ihm dieser auch gerne gewährt. Er schickt ihm seinen besten Mann Simon aus Neapel und einen Arzt des Todes. Zu dritt reist dieses seltsame Gespann von Salerno aus in das kalte, hinterwältlerische England. Simon ist erstaunt, denn der Arzt des Todes ist eine Frau, Adelia. Diese reist in Begleitung ihres Eunuchen Mansur. Ausgerechnet eine Frau soll die Toten in England untersuchen, aber sie ist nun mal die beste ihrer Art. Da Salerno viel weiter fortgeschritten ist als alle anderen Länder dürfen dort auch Frauen die Kunst des Arztes studieren und so leben sie dort in Eintracht nebeneinander her, auch unterschiedliche Glaubensrichtungen können dort nebeneinander existieren ohne das einer glaubt seine Religion wäre der anderen übergeordnet. Dementsprechend groß ist der Kulturschock als Adelia in Devon ankommt und sieht wie die Engländer leben und was diese ihrem Körper an Kleidung zu muten. Durch Zufall reisen sie mit einem Pilgerzug nach Cambridge und dort kann sie sich durch ihre Ausbildung im verborgenen einen mächtigen Freund sichern. Ich muss immer noch Schmunzeln, selbst im Jahr 1171 wussten sie schon was ein Katheter ist und wozu man ihn benutzt. Adelia erstaunt mich immer wieder mit ihrem Wissen und ihrem Können. Sie tritt für ihre Patienten ein, ohne Vorurteile sieht sie nur die Krankheit in den Leuten nicht das was sie vielleicht sind oder auch nicht. Für sie zählt nur zu heilen und helfen. Nicht zu urteilen über jemanden. Leider machen sie sich mit ihrer Arbeit in Cambridge nicht nur Freunde, sondern auch Feinde. Und die Feinde überwiegen und Adelia kommt dadurch an den Rand ihrer Belastbarkeit. Schon allein die Kinder zu untersuchen verlangt ihr sehr viel ab und dann könnte auch noch jeder in dieser Stadt der Mörder sein, der Mörder, welcher immer noch frei herumläuft und mordet. Zusammen mit dem kleinen Ulf, der Enkel ihrer Haushälterin versucht sie die letzten Stunden der Toten zu rekonstruieren und auch Simon, der beste Spion aus Neapel versucht sein bestes. Immerhin ist er selbst Jude und versteht es am besten die Vorurteile von Christen ihnen gegenüber zu wiederlegen oder zu erklären was in deren Köpfen vorgeht. Als sie kurz davor sind den Mörder zu entlarven passiert etwas schreckliches, dass Adelia aus der Bahn wirft und sie an ihrem Auftrag zweifeln lässt. Doch Ulf und der Steuereintreiber des Königs hilft ihr sich wieder auf das zu besinnen, was wirklich zählt. So ermittelt sie weiter und begibt sich dabei selbst in größte Gefahr.So erklärte sich der Wunsch nach ewiger Verdammnis, dachte sie, denn für so eine Tat gab es keine Wiedergutmachung, auch nicht für die Lebenden, die zurückblieben. Nicht in diesem Leben. Seite 195FazitEin spannender und fesselnder historischer Krimi, gespickt mit medizinischen Wissen, ohne das es dem Leser zu viel wird. Die Jagd nach dem Mörder lies mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, manche Sachen hätten schneller erzählt werden können, nahmen dem Buch aber nicht die Spannung.

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  • eBook Kommentar zu Die Totenleserin von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    Jacqueline Kornelius

    Jacqueline Kornelius

    30. May 2014 um 11:57 via eBook 'Die Totenleserin'

    Sehr fesselnde Lektüre,habe sie förmlich verschlungen...

  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. November 2012 um 15:28

    Als ich das Buch in der Buchhandlung gekauft habe, habe ich es an der Kasse mit den Worten „Gute Wahl! Das ist ein tolles Buch!“ überreicht bekommen. Natürlich war meine Erwartung daraufhin umso höher ;) Ich liebe historische Romane; man gebe mir das Mittelalter vermischt mit einer guten kriminalistischen Geschichte, ein wenig Romantik (bitte nicht zu viel!) und ich bin zufrieden! Glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht! :) Unglücklicherweise hat es viel zu lange gedauert, bis ich das Buch ausgelesen hatte, was aber absolut mein eigener Fehler und nicht der des Buches war ;) Also, da gibt es Adelia, die als Ärztin praktiziert – spezialisiert darauf, Tote auf deren Todesursachen zu untersuchen – was zu der Zeit, in der das Buch spielt, eher ungewöhnlich ist, darum muss sie ihren Beruf heimlich ausüben und den Menschen vorgaukeln, dass sie nur die Assistentin der beiden Männer ist, mit denen sie reist: Mansur, ein Mor und Simon, ein Jude. Sie reisen nach Cambridge, England um das Rätsel um vier ermordete Kinder die unter furchtbaren Umständen gestorben sind, zu lösen. Die Geschehnisse erfordern das Wissen einer forensischen Expertin: Adelia. Während die Öffentlichkeit – sehr zum Leidwesen des Königs – die Juden beschuldigt, findet Adelia schon bald die Wahrheit heraus. Es war soooo toll. Wirklich! Das Buch ist in einer sarkastischen, rotzigen Sprache geschrieben – über die sich einige Leute beschwert haben – aber ich hab’s geliebt! Ich hatte so viel Spaß beim Lesen, es war definitiv nicht der üblich altbackende, langweilige Kram, den viele historische Romane so an sich haben. Die Geschichte an sich ist sehr gut ausgearbeitet – sicherlich, hier und da grenzte es sehr an CSI ;) aber das hat mich nicht weiter gestört. Alles hat meines Erachtens immer noch gut in den zeitlichen Rahmen gepasst. Es ist ja nicht so, dass sie plötzlich ein Handy aus ihrer Tasche gezogen hätte – ja, sie hat die Ergebnisse ihre Untersuchungen ihrem Assistenten diktiert, aber wenn man ihren medizinischen Hintergrund und ihre Bildung berücksichtigt, kam mir das gar nicht soo abwegig vor. Von all den Figuren im Roman erschien Adelia mir als der einzig wirklich „runde“ Charakter, der sich auch währen des Verlaufes der Geschichte weiterentwickelt hat. Die restlichen Charaktere blieben eher zwei-dimensional und flach. Nehmen wir zum Beispiel mal Mansur: Er ist immer irgendwie da, manchmal sagt er sogar etwas, aber am Ende des Buches hatte ich immer noch keine Ahnung, warum er überhaupt da war, denn zur Entwicklung der Geschichte hat er nicht wirklich etwas beigetragen. Vielleicht wird er in den nächsten Büchern mehr aus dem Hintergrund treten? Ich weiß es noch nicht ;) Oder Roger von Acton: Der wandelnde, mittelalterliche Irrsinn und Inbegriff eines flachen Charakters seufz Veronica: WARUM? Ich habe immer noch nicht begriffen, was die Frau dazu gebracht hat, die Dinge zu tun, die sie getan hat – mittelalterliches BDSM? Fifty Shades of Gray 1170 A.D.? Ich hätte mir etwas mehr Erklärungen gewünscht und größere Einblicke in ihren Charakter, um zu verstehen, was sie derart verrückt gemacht hat. Wie auch immer, keiner dieser Charaktere hat bei mir Gesichtslähmungen durch dummes Verhalten ausgelöst und das an sich ist schon eine gute Sache ;) Ich war ein wenig genervt von Adelias eingefahrener Denkweise was Arbeit und Liebe angeht. Gute Frau, ich bin mir sicher, dass es einen Mittelweg zwischen deinem Beruf und dem Zusammenleben mit dem Mann, den du liebst, gibt. Des Weiteren denke ich, dass von allen Leuten, gerade er derjenige ist, der das größte Verständnis dafür aufbringt, dass du einfach weiterhin als Totenleserin arbeiten musst, selbst wenn du verheiratet bist. Ich bin mir sicher, dass die beiden einen Kompromiss finden würden. Aber wie gesagt, es gibt ja noch einige Fortsetzungen – wer weiß, was da noch passiert ;) Insgesamt habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen, besonders da ich in letzter Zeit die beiden Orte Cambridge und Norwich relativ oft selbst besucht habe, daher war es besonders toll, über diese zu lesen :D Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der historische Romane und etwas Krimi genauso liebt wie ich. Ich werde mir die Fortsetzungen mit Sicherheit auch ‚reinziehen‘ ;)

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  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    rory77

    rory77

    11. September 2011 um 17:31

    Adelia,die Totenleserin,Ärztin aus Salerno wird zusammen mit Simon aus Neapel,einem Ermittler und Mansur,einem Eunuchen,der Adelia beschützen soll nach Cambridge geschickt geschickt,um den Fall von mehreren getöteten Kindern aufzuklären. Die Juden werden verdächtigt und dem König passt das überhaupt nicht,weil sie seine Haupteinnahmequelle sind. Prior Geoffrey,den Adelia von einem schlimmen Leiden befreit,hilft den dreien,wo er kann,da er Adelia ins Herz geschlossen hat. Er besorgt ihr ein Haus und bittet Gyltha,seine ehemalige Haushälterin ein Auge auf die kleine Gruppe zu werfen. Sir Rowley stellt viele Fragen zum Tod der Kinder und ist sogar bei der Leichenuntersuchung dabei und macht sich somit bei Adelia recht verdächtig. Als dann aber Simon angeblich tödlich verunglückt,nachdem er herausbekommen hat,wer Motive dafür hat,den Juden die Morde in die Schuhe zu schieben,entwickelt Adelia Gefühle für den eigentlich unsympatischen Mann.Sie wehrt sich,sucht aber auch einen Menschen,dem sie sich anvertrauen kann.Doch lange glaubt sie,die Gefühle seien nur einseitig! Als sich die Situation dann anspitzt und der kleine Enkel von Gyltha verschwindet und es auch für Adelia brenzlig wird,merkt sie,dass es nicht so ist! Ich liebe Mittelalterromane.Erstmal,weil mich interessiert,wie die Menschen damals gelebt haben und weil ich bewundere,wie sie ohne Technik überhaupt existieren konnten. Ich glaub,wir könnten das heute gar nicht mehr auf Dauer! Ja,und dann war die Emanzipation ja auch noch längst nicht so weit,wie in unserer Zeit! Frauen,die das Ärztehandwerk betrieben,galten schnell als Hexen und die wurden verbrannt! Aber Adelia ist so selbstbewusst ... eine verdammt starke Frau in einer schweren Zeit! Ihr liegen die Kinder am Herzen,die grausam gequält und dann getötet wurden.Sie findet es ungerecht,dass die Juden für etwas verantwortlich gemacht werden,was sie gar nicht getan haben und ist wütend über die Menschen,die sich nicht mehr Mühe geben,um herauszufinden,wer der wirkliche Mörder ist!Sie mochte Simon,weil er sie nicht wie eine Frau behandelte,sondern wie einen gleichgestellten Partner!Als er dann leider getötet wird,empfindet sie Sir Rowley´s Ehrlichkeit und die Art,wie er mit ihr redet,als sehr angenehm ... und als sie merkt,dass sie ihn immer mehr mag,bekommt sie erst Panik,weil sie keine Ärztin mehr sein könnte,wenn sie ihn heiraten würde. Der Beruf liegt ihr mehr am Herzen als alles andere! Eine sehr sympatische Frau ... und so wie ich gesehen habe,gibt es noch mindestens einen weiteren Roman,mit ihr!Sicher werde ich den auch noch bei Gelegenheit lesen! Dieses Buch ist für mich Mittelalterroman und spannender Krimi in einem. Das pure Lesevergnügen!

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  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    vormi

    vormi

    24. June 2011 um 13:21

    Da ich in diesem Fall den 2. Teil zuerst gelesen hatte, gefiel dieser mir besser.
    Nach anfänglicher Spannung hat das Buch doch einige Längen gehabt, vor allem zum Schluß hin.
    Die eigentlich sehr unbedarfte und erfrischende Erzählweise blieben dabei auf der Strecke.
    Trotzdem war das Buch immerhin noch gut genug, um 4 Sterne zu erreichen.

  • Frage zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    Hey, weiß irgendjemand ob Ariana Franklin einen neuen Roman in Arbeit hat?
    Die Krimis um Adelia fand ich sooo toll.
    Danke schon mal. LG

    • 3
  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. May 2011 um 21:11

    Cambridge 1171: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären, wird aus Salerno ein Totenarzt nach Cambridge gerufen - auch wenn diese Kunst alles andere als gottgefällig ist. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs. Mit ihrer direkten Art, Aberglauben und Vorurteilen entgegenzutreten, irritiert sich die Mächtigen der Stadt. Auch den Steuereintreiber des Königs verwirrt Adelia, jedoch aus ganz anderen Gründen... FAZIT: Ein historischer Roman, der durch seine Frische und seine etwas überraschende, wie auch "unkonventionelle" Geschichte (im Hinblick auf den Großteil der Historischen Romane) wieder Lust am Lesen dieses Genres macht. Die Charaktere sind nett und ausgeglichen gezeichnet, doch trotzdem nicht in den üblichen Mustern, sondern mit akzentuierten Merkmalen versehen, so dass sie auch mal aus der Rolle fallen können. Eingewoben in eine kleine Liebesgeschichte und mit einigen Humoreinspritzern gemischt, kommt beim Lesen Entspannung und Freude auf, so dass der Roman sich in einem Rutsch lesen lässt. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz und lässt einem sogar das eine oder andere Mal einen kleinen Schauer über den Rücken laufen. Alles in allem, ein gelungener Historischer Roman, der durch seine Andersartigkeit überzeugt.

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  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    mlay

    mlay

    26. March 2011 um 22:10

    Anfangs spannend und interessant geschrieben, aber zwischen Seite 200 und 400 passiert so gut wie nichts, was z. T. mühsam und langweilig war. Erst zum Schluss als der Täter entlarvt wird kommt noch einmal etwa Spannung auf.

  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    09. March 2011 um 13:12

    Alles in allem nicht schlecht, aber nicht so DER Knaller, zwischendurch hat das Buch einige Längen, bevor es zum Ende hin zur Entlarvung des Täters kommt und die Spannung ansteigt.
    Die Figur der Adelia ist mir sehr sympathisch und ein Grund auch "Die Teufelshaube" irgendwann zu lesen.

  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    bienenfee

    bienenfee

    08. February 2011 um 11:51

    Cambridge 1170. Ein kleiner Junge wird ermordet aufgefunden. Das Nonnenkloster spricht den Jungen umgehend heilig und hofft, seine Finanzen durch Pilger aufbessern zu können. Die Städter beschuldigen die Juden, die auf die Burg des Sheriffs fliehen müssen, um nicht gelyncht zu werden. Und aus Salerno reist ein exotisches Trio an, den Fall aufzuklären: der Jude Simon, der Sarazene Mansur und die Ärztin Adelia. Ihre ungewöhnliche Erscheinung erregt aber nicht nur Aufmerksamkeit in der Stadt - sie kommen dem Mörder auch gefährlich nah. Der Krimi wird kein Klassiker der Weltliteratur, hat aber alles, was man für einen verregneten Sonntag nachmittag braucht: Sex & Crime, Liebe und Intrigen, unvorhergesehene Wendungen und Spannung bis zur letzten Seite.

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  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    mijou

    mijou

    20. December 2010 um 12:58

    Ein gut geschriebener historischer Krimi um eine Totenärztin, die allen Vorurteilen der damaligen Zeit zum Trotz ihren Verstand und ihr Leben einsetzt um einen grauenhaften Kindermörder zur Strecke zu bringen. Über die deftige Aussprache der Autorin musste ich stellenweise schallend lachen. Die Figuren sind lebendig, mit Ecken und Kanten und so sehr sympatisch beschrieben, die Geschichte klar erzählt. Ein Buch das ich in einem Tag durchgelesen habe und jedem Mittelalter-Fan empfehlen kann.

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  • Frage zu "Das Perlenmedaillon" von Sabine Weigand

    Perlenmedaillon
    Elfensand

    Elfensand

    Für welches alter ist dieser Roman? meine freundin hat bald geburtstag und hat sich ein echt guts buch gewünscht, sie wird 16.

    • 3
  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    coco_0815

    coco_0815

    24. May 2010 um 01:22

    Ein erschreckend faszinierender Roman über eine Reihe von Kindsmorden im mitteralterlichen England und damit verbunden über die damaligen Sitten und Abergläubigkeit der Menschen. Der Klappentext weckte Zweifel in mir (wie soll bitte schön eine weibliche Ärztin die Tode der Kinder zu dieser Zeit aufklären können), die jedoch ganz schnell aus dem Weg geräumt wurden und mich von der ersten bis zur letzten Zeile fesselte. Der rüde Umgangston und die raue Sprache Franklins waren anfangs etwas befremdlich, haben aber zwischendurch trotz der beschriebenen Schrecklichkeiten immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

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  • Rezension zu "Die Totenleserin" von Ariana Franklin

    Die Totenleserin
    Klusi

    Klusi

    29. April 2010 um 20:41

    Es ist ein außergewöhnliches Ermittler-Team, das sich im Jahr 1171, von Salerno aus, auf die Reise nach Canterbury macht, um den Mord an drei Kindern aufzuklären. Eines der toten Kinder war angeblich gekreuzigt, als es gefunden wurde, und so hat das Volk schnell einen Sündenbock. Die Juden der Stadt werden für die Morde verantwortlich gemacht. Das Trio aus dem Süden ist gleich auf den ersten Blick recht auffällig. Ermittler in kriminalistischen Fällen ist der Jude Simon. Ihm steht Adelia, eine Ärztin der Toten und ihr Beschützer, der dunkle Eunuch Mansur zur Seite. Als Adelia unterwegs Prior Geoffrey das Leben rettet, findet sie in ihm einen starken Verbündeten, denn im mittelalterlichen Canterbury ist es ganz und gar nicht üblich, dass eine Frau über eine medizinische Ausbildung verfügt. Adelia muss darum ihre Nachforschungen heimlich machen. Dabei begegnet sie immer wieder dem königlichen Steuereintreiber Sir Rowley, der sie in mehrfacher Hinsicht verwirrt. Ariana Franklin schreibt flüssig, kurzweilig und ein wenig frech. Ihre Heldin Adelia wirkt aber einfach zu modern für die damalige Zeit. Auch wenn es für Frauen in Salerno die Möglichkeit gab, Medizin zu studieren, so ist doch das Auftreten Adelias insgesamt zu selbstsicher und zu forsch. Nicht gerade glaubwürdig fand ich auch die Reaktionen ihrer Umwelt, denn sie wird von denen, die hinter ihr Geheimnis kommen, ganz korrekt mit "Doktor" angesprochen, und das in einer Zeit, wo Frauen schon für Kleinigkeiten als Hexen angeklagt wurden. Adelia obduziert Kinderleichen, behandelt nebenbei diverse Patienten und nimmt sich in keiner Weise ein Blatt vor den Mund. So ganz nebenbei flucht die Frau wie der schlimmste Rüpel, wahlweise in verschiedenen Sprachen. Auch die anderen Romanfiguren sind mit ihrer Ausdrucksweise und ihren Handlungen nicht immer zeitgerecht. Es fallen lockere Sprüche, die eher in eine moderne TV-Krimiserie passen, aber ganz sicher nicht ins Mittelalter, dazwischen gibt es immer wieder Passagen, die der damaligen Zeit völlig entsprechen. Diese Stimmungs-Wechselbäder machen den Roman zum Teil unglaubwürdig. "Die Totenleserin" ist eine unterhaltsame und auch spannende Lektüre, die sich schnell und unkompliziert liest, auch größtenteils amüsant ist, aber im Gedächtnis sicher nicht lange nachwirkt.

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