Aric Davis

 3.8 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Guter Schmerz, Nickel: Roman und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Aric Davis

Guter Schmerz

Guter Schmerz

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Erschienen am 31.12.2012
Nickel: Roman

Nickel: Roman

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Erschienen am 30.08.2012
Nickel

Nickel

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Erschienen am 30.08.2012
The Fort

The Fort

 (1)
Erschienen am 11.06.2013
A Good and Useful Hurt

A Good and Useful Hurt

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Erschienen am 21.02.2012
Tunnel Vision

Tunnel Vision

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Erschienen am 07.10.2014
Weavers

Weavers

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Erschienen am 07.07.2015

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Karin_Kehrers avatar

Rezension zu "Guter Schmerz" von Aric Davis

Eine ungewöhnliche Liebe
Karin_Kehrervor einem Jahr


Der Tätowierer Mike betreibt sein eigenes Studio und stellt die Piercerin Deb ein. Noch traumatisiert vom Selbstmord seiner Freundin glaubt er nicht daran, eine neue Beziehung eingehen zu können. Doch genau das geschieht und er kann mit Deb auch die dunklen Seiten ausleben.
Als er den Auftrag erhält, einem Kunden ein Tattoo mit der Asche eines Verstorbenen zu stechen, ahnt er noch nicht, dass das auch für ihn Lösung und Rettung sein könnte. Denn ein Serienmörder treibt in der Stadt sein Unwesen. 


Der Autor arbeitete selbst in Grand Rapids, Michigan (auch der Schauplatz des Romans) als Piercer und bringt also überzeugendes Fachwissen mit.
Sein Held Mike ist ein kontroverser Charakter, traumatisiert und eigenwillig.
Auch Deb hat Verletzungen, die ihr das Leben beigebracht hat und dass die beiden ein Paar werden, könnte man als Wunder bezeichnen.
Die Perspektive des Serienmörders ist gut und nachvollziehbar beschrieben.
Was mich allerdings gestört hat, war die Bezeichnung „Thriller“. Wer hier die übliche Kost mit dem Aufspüren eines Serienmörders erwartet, wird enttäuscht.
Mit den anfänglichen Andeutungen über die Aschetätowierungen konnte ich erst nichts anfangen, da zu Beginn nichts auf Paranormales hinweist.
Auch die Tatsache, dass Mike ständig die Leiche seiner toten Freundin im Badezimmer sieht, fand ich zuerst abstrus. Bis klar wird, dass es sich eigentlich um eine Horrorstory handelt, eine Geistergeschichte, die sich spannend entwickelt.
Ich konnte daher damit leben, auch wenn es einige langatmige Abschnitte mit Rückblenden, inhaltsleeren Dialogen und salbungsvolles Gerede über Liebe und Freundschaft gab.

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BrokenBards avatar

Rezension zu "Nickel: Roman" von Aric Davis

Das Wunderkind
BrokenBardvor 2 Jahren

Kinderschänder, explodierende Strommasten und ein hochbegabter Kinderdetektiv, in “Nickel” ist für jeden etwas dabei.
Der 2012 erschienene Roman gab es als Dreingabe zum Kauf meines E-book Readers dazu und da die Bewertungen auf Amazon überdurchschnittlich gut ausfielen wurde meine Neugierde geweckt.

“Nickel” ist die Geschichte des gleichnamigen Privatdetektivs, der neben Beschattungsaufträgen, Marihuana-Anbau und Falschgeldwäsche auch noch fiesen Kinderschänder-Ringen das Handwerk legt. 
Klingt nach einem bodenständigen Abenteuer-Roman? Durchaus. Wenn da nicht der kleine Haken wäre, dass es sich bei dem Protagonisten um einen verwaisten, 12 jährigen Jungen ohne Schulabschluss handeln würde. 
Der Roman dreht sich um den Fall eines verschwundenen Mädchens und macht den Leser, gleich auf den ersten Seiten, mit den seltsamen Umständen Nickels bekannt. Es wird thematisiert wie Nickel seinen Alltag meistert und wie er trotz seiner Minderjährigkeit seinen Lebensunterhalt verdient- und quasi nebenbei noch das verschwundene Mädchen sucht.

Den Roman würde ich als Jugendbuch kategorisieren, die gewollt schnoddrige Sprache Nickels trägt zum gesamt Duktus des Buches bei und hilft dem Leser die Gefühlswelt des kleinen Detektivs nachzuvollziehen.
Leider entbehrt das Buch an einigen Stellen grob der eigen aufgebauten Logik: So wird langatmig erklärt wie schwierig es für Nickel ist seine Einkäufe zu erledigen und dass er nicht einmal Essen gehen kann ohne gleich scheel beäugt zu werden, während es an anderer Stelle keinen wundert das ein 12 jähriger in einem Nobelrestaurant die Rechnung für sich und eine 17 Jährige übernimmt. Es scheint auch dass der Protagonist zwar schlau genug ist Suchhunde in die Irre zu führen, aber nicht einen Gedanken daran verschwendet Handschuhe beim Bau einer Bombe zu benutzen.

Zudem haben sich einige sehr grobe Schreibfehler in das Ebook geschlichen, was zumindest meine Freude am Lesen geschmälert hat.

Wer eine kurzweilige Unterhaltung sucht kann sich das Abenteuer des kleinen Detektivs durchaus zu Gemüte führen, ich persönlich finde Kalle Bloomquist nach wie vor besser, aber der ist ja auch immerhin schon 13 und kommt ganz ohne Drogenanbau durch sein Leben.

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Prinzesschns avatar

Rezension zu "Nickel: Roman" von Aric Davis

Nickel
Prinzesschnvor 2 Jahren

Nickel ist hart im Nehmen. Aufgewachsen in staatlicher Obhut, flüchtet er im Alter von zehn Jahren, um sein Leben zu leben, wie es sein Vater wollte: nicht als Zivilist, sondern als Krieger. Nickel kommt für seinen Lebensunterhalt auf, indem er Pädophile erpresst, die er online aufspürt, Marihuana an Gymnasiasten verkauft und zwischendurch als Privatdetektiv arbeitet.

Die Geschichte an sich hat einen angenehmen Schreibstil und liest sich sehr einfach und flüssig, auch wenn die Geschichte erst im Laufe der Zeit ein wenig Fahrt aufnimmt.
Ich bin mir nicht sicher, inwieweit ich Nickel als Charakter ernst nehmen oder authentisch finden kann. Ich weiß, Kinder soll man nicht unterschätzen, aber beim Lesen hatte ich aufgrund der komplexen Gedankengänge eigentlich nie das Gefühl, dass es sich um einen Jungen handelt.

Mein Fazit: Die Geschichte ist mal etwas anderes, aber wer sonst auf realitätsbezogene Inhalte steht, ist hier nicht perfekt aufgehoben. Aber ein Buch für zwischendurch ist es allemal.

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