Aric Davis Nickel: Roman

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Inhaltsangabe zu „Nickel: Roman“ von Aric Davis

Nickel ist hart im Nehmen. Aufgewachsen in staatlicher Obhut, flüchtet er im Alter von zehn Jahren, um sein Leben zu leben, wie es sein Vater wollte: nicht als Zivilist, sondern als Krieger. Nickel kommt für seinen Lebensunterhalt auf, indem er Pädophile erpresst, die er online aufspürt, Marihuana an Gymnasiasten verkauft und zwischendurch als Privatdetektiv arbeitet. Geld regiert die Welt, aber für Kinder arbeitet Nickel kostenlos. Dieses Mal braucht Arrow, ein hübsches High-School-Mädchen, seine Hilfe. Sie glaubt, dass ihre Schwester Shelby entführt wurde, obwohl ihre Eltern und die Polizei sie bereits als Ausreißerin abgeschrieben haben. Nickel übernimmt den Fall, recherchiert im Internet und in den noblen Vorortstraßen, um das verschwundene Mädchen zu finden. Was er findet, sind Kinder, die zum Verkauf stehen, und Erwachsene mit Seelen so schwarz wie die des Teufels. Bald merkt Nickel: Shelby zu finden ist eine Sache, aber zu überleben eine ganz andere.

Kinderschänder, explodierende Strommasten und ein hochbegabter Kinderdetektiv, in “Nickel” ist für jeden etwas dabei.

— BrokenBard
BrokenBard

Ein Zwölfjähriger vertickt Drogen wie Walter White und spielt nebenbei Privatdetektiv. Nicht wirklich realitätsnah.

— Moena
Moena
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    Nickel: Roman
    BrokenBard

    BrokenBard

    20. April 2017 um 19:24

    Kinderschänder, explodierende Strommasten und ein hochbegabter Kinderdetektiv, in “Nickel” ist für jeden etwas dabei.Der 2012 erschienene Roman gab es als Dreingabe zum Kauf meines E-book Readers dazu und da die Bewertungen auf Amazon überdurchschnittlich gut ausfielen wurde meine Neugierde geweckt. “Nickel” ist die Geschichte des gleichnamigen Privatdetektivs, der neben Beschattungsaufträgen, Marihuana-Anbau und Falschgeldwäsche auch noch fiesen Kinderschänder-Ringen das Handwerk legt. Klingt nach einem bodenständigen Abenteuer-Roman? Durchaus. Wenn da nicht der kleine Haken wäre, dass es sich bei dem Protagonisten um einen verwaisten, 12 jährigen Jungen ohne Schulabschluss handeln würde. Der Roman dreht sich um den Fall eines verschwundenen Mädchens und macht den Leser, gleich auf den ersten Seiten, mit den seltsamen Umständen Nickels bekannt. Es wird thematisiert wie Nickel seinen Alltag meistert und wie er trotz seiner Minderjährigkeit seinen Lebensunterhalt verdient- und quasi nebenbei noch das verschwundene Mädchen sucht. Den Roman würde ich als Jugendbuch kategorisieren, die gewollt schnoddrige Sprache Nickels trägt zum gesamt Duktus des Buches bei und hilft dem Leser die Gefühlswelt des kleinen Detektivs nachzuvollziehen.Leider entbehrt das Buch an einigen Stellen grob der eigen aufgebauten Logik: So wird langatmig erklärt wie schwierig es für Nickel ist seine Einkäufe zu erledigen und dass er nicht einmal Essen gehen kann ohne gleich scheel beäugt zu werden, während es an anderer Stelle keinen wundert das ein 12 jähriger in einem Nobelrestaurant die Rechnung für sich und eine 17 Jährige übernimmt. Es scheint auch dass der Protagonist zwar schlau genug ist Suchhunde in die Irre zu führen, aber nicht einen Gedanken daran verschwendet Handschuhe beim Bau einer Bombe zu benutzen. Zudem haben sich einige sehr grobe Schreibfehler in das Ebook geschlichen, was zumindest meine Freude am Lesen geschmälert hat. Wer eine kurzweilige Unterhaltung sucht kann sich das Abenteuer des kleinen Detektivs durchaus zu Gemüte führen, ich persönlich finde Kalle Bloomquist nach wie vor besser, aber der ist ja auch immerhin schon 13 und kommt ganz ohne Drogenanbau durch sein Leben.

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  • Nickel

    Nickel: Roman
    Prinzesschn

    Prinzesschn

    18. May 2016 um 15:49

    Nickel ist hart im Nehmen. Aufgewachsen in staatlicher Obhut, flüchtet er im Alter von zehn Jahren, um sein Leben zu leben, wie es sein Vater wollte: nicht als Zivilist, sondern als Krieger. Nickel kommt für seinen Lebensunterhalt auf, indem er Pädophile erpresst, die er online aufspürt, Marihuana an Gymnasiasten verkauft und zwischendurch als Privatdetektiv arbeitet.Die Geschichte an sich hat einen angenehmen Schreibstil und liest sich sehr einfach und flüssig, auch wenn die Geschichte erst im Laufe der Zeit ein wenig Fahrt aufnimmt.Ich bin mir nicht sicher, inwieweit ich Nickel als Charakter ernst nehmen oder authentisch finden kann. Ich weiß, Kinder soll man nicht unterschätzen, aber beim Lesen hatte ich aufgrund der komplexen Gedankengänge eigentlich nie das Gefühl, dass es sich um einen Jungen handelt. Mein Fazit: Die Geschichte ist mal etwas anderes, aber wer sonst auf realitätsbezogene Inhalte steht, ist hier nicht perfekt aufgehoben. Aber ein Buch für zwischendurch ist es allemal.

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