Ariel Magnus Ein Chinese auf dem Fahrrad

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 5 Rezensionen
(1)
(0)
(3)
(6)
(1)

Inhaltsangabe zu „Ein Chinese auf dem Fahrrad“ von Ariel Magnus

Vamos Algentina - ein lasantel Loman aus Buenos Ailes, del viel Fleude macht! Ramiro, Zeuge bei der Gerichtsverhandlung gegen den vermeintlichen Brandstifter Li, wird in das chinesische Viertel von Buenos Aires entführt. Mehr Gast als Geisel lernt er eine völlig neue Kultur kennen und verliebt sich in die hübsche Chinesin Yintai, die ihm mit ihren Liebesspielen und ihren Reden für eine chinesische Vormachtstellung in der Welt die Sinne raubt. Dieser ungezügelt komische Roman führt den Leser in die Wunderwelt chinesischer Miniläden, ins Chinatown von Buenos Aires, und ist eine der witzigsten Liebeskomödien der letzten Zeit. Die ganze Stadt sucht einen mysteriösen Brandstifter, Fosforito (das Streichhölzchen) genannt, der, so das Gerücht, nach seinen Untaten immer auf einem Fahrrad flüchten soll - er ist ja ein Chinese. Li passt genau ins Bild, und so wird er verhaftet. Bei seiner Verurteilung nimmt er eine Geisel, den Computerfreak Ramiro. Er entführt ihn ins Chinesenviertel von Buenos Aires, und zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft. In einer merkwürdigen Abwandlung des Stockholm-Syndroms findet Ramiro immer mehr Gefallen an seinen Entführern und ihrer Welt, in der er zwar kein Wort versteht, aber immerhin den besten Sex seines Lebens hat. In dieser Welt steht alles Kopf: Sein Bewacher bittet ihn, bei einem großangelegten Einbruch mitzumachen, seine Liebhaberin will nur an der frischen Luft mit ihm schlafen und Li gesteht, dass alles eine große Verwechslung war. Als Ramiro merkt, dass Li gar nicht Fahrrad fahren kann und die großen jüdischen Machtkämpfe doch chinesische sind, wird es Zeit für ihn, auch mal selbst eine Entscheidung zu treffen. Argentinien ist Gastland der Frankfurter Buchmesse 2010!

So unterhaltsam wie ein komplett storyloser Roman eben sein kann.

— littleowl
littleowl

Stöbern in Romane

Sonntags in Trondheim

Ein ungewöhnliches Buch, der Schreibstil, die Familie, einfach alles ist seltsam, interessant, faszienierend und einfach ungewöhnlich.

Lesezeichenfee

Heimkehren

Sklaverei, Identität, Heimat und Rassismus verpackt in einen großartigen Familienroman

krimielse

Kukolka

Ergreifend und mit einer sympathischen Hauptfigur!

Daniel_Allertseder

Ein Gentleman in Moskau

Fans der Serie "Downton Abbey" werden dieses Buch lieben. Grandios erzählt!

TanyBee

Der Frauenchor von Chilbury

Ein sehr unterhaltsamer, warmherziger und informativer Briefroman!

takabayashi

Swing Time

Interessantes Thema schwach umgesetzt

Leseprinzessin1991

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Ein Chinese auf dem Fahrrad"

    Ein Chinese auf dem Fahrrad
    littleowl

    littleowl

    14. August 2014 um 19:17

    Ramiro soll als Zeuge gegen den angeklagten Brandstifter Li aussagen. Doch die Gerichtsverhandlung endet damit, dass er von Li entführt wird. Was genau der Chinese sich von der Entführung erhofft, ist nicht ganz klar, jedenfalls lebt Ramiro danach in seinem Haus im Chinesenviertel von Buenos Aires. Der Entführte ist dort mehr Gast als Geisel und lebt sich recht schnell ein. Er lernt Lis schräge Freunde kennen, verliebt sich in die Chinesin Yintai und löst am Ende sogar das Rätsel um die mysteriösen Brandstiftungen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Verfasser des Klappentexts den Roman überhaupt gelesen hat. Wer nach der Inhaltsangabe ein temporeiches Abenteuer erwartet, der wird hier sehr bald enttäuscht werden. Es gibt im Grunde nicht wirklich eine Handlung und auch keinen klassischen Spannungsbogen. Der Roman lebt von dem schrägen Humor, mit dem hier auf witzige Weise die chinesische Kultur aufs Korn genommen wird. Wegen den verschachtelten Sätzen ist er manchmal etwas anstrengend zu lesen, aber insgesamt hat mir der Schreibstil gefallen. Diese Art von Humor ist sicher nicht jedermanns Sache, meinen Geschmack hat der Autor aber auf jeden Fall getroffen. Nur manche der kulturellen Anspielungen sind als Europäer schwer verständlich, da ist der Roman dann doch auf den südamerikanischen Markt ausgerichtet. Die Figuren sind mehr Karikaturen als wirklich ausgearbeitete Charaktere, was an sich ja zum Roman passt. Manchmal hätte ich mir dann aber doch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Hätte wegen der praktisch fehlenden Handlung auch ein Reinfall werden können, aber zum Glück hat der Autor meinen Humor - Geschmack getroffen.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Chinese auf dem Fahrrad" von Ariel Magnus

    Ein Chinese auf dem Fahrrad
    TA_Wegberg

    TA_Wegberg

    04. October 2012 um 08:49

    Der Einstieg in diesen Roman ist recht originell: Der Mittzwanziger Ramiro, der als Zeuge bei einem Gerichtsprozess gegen einen Brandstifter aussagen soll, wird von dem chinesischen Angeklagten als Geisel genommen und in die Chinatown von Buenos Aires entführt. Aus dieser Ausgangssituation könnte sich einiges entwickeln. Leider nimmt die Erzählung schon nach wenigen Seiten an Tempo ab und wird zu einer sehr langatmigen, ziemlich unstrukturierten Abhandlung über China, die Chinesen und chinesische Eigenheiten. Es geht um Sprache, Essen und Vorurteile, um Marktwirtschaft und Kommunismus, um typische Missverständnisse und Traditionen. Die Handlung – wenn man denn überhaupt von einer solchen sprechen kann – dient hier nur als (sehr abstruses) Gerüst für Magnus’ gesammeltes Wissen über China, das sicherlich an vielen Stellen Interesse erregen könnte, wenn es in einer anderen Form präsentiert würde. Hätte ich als Leser im Voraus gewusst, dass es sich beispielsweise um ein Sachbuch handelt, wäre ich wohl auch durchaus bereit gewesen, mich diesem Infohagel auszusetzen. Aber ich hatte – dem Klappentext folgend – nun mal einen Roman erwartet, und den habe ich nicht bekommen. Die tatsächlich erzählte Geschichte ist absurd, unglaubwürdig und völlig sekundär. Und das ist leider Etikettenschwindel!

    Mehr
  • Rezension zu "Ein Chinese auf dem Fahrrad" von Ariel Magnus

    Ein Chinese auf dem Fahrrad
    bubu

    bubu

    10. September 2010 um 19:43

    Ich komm einfach nicht rein ;O( Mittlerweile hab ich es beiseite gelegt..... Die Geschichte ist durchaus witzig, aber irgendwie unzusammenhängend.

  • Rezension zu "Ein Chinese auf dem Fahrrad" von Ariel Magnus

    Ein Chinese auf dem Fahrrad
    LarissaMaria

    LarissaMaria

    Also, bei aller Liebe, aber für dieses Buch finde ich keine andere Bezeichnung als miserabel...
    Vielleicht fehlt mir das Gefühl für diese Art von Buch...

    • 2
  • Rezension zu "Ein Chinese auf dem Fahrrad" von Ariel Magnus

    Ein Chinese auf dem Fahrrad
    Clari

    Clari

    08. June 2010 um 18:12

    Ramiro wird eines Tages in das chinesische Viertel von Buenos Aires entführt. Im Gerichtsgebäude auf der Toilette hat er den vermeintlichen Brandstifter Li getroffen,der ihn als Geisel nimmt, um seinem ungerechten Schicksal nach der Verurteilung zu entfliehen. Im Hause seines Entführers muss sich Ramiro mit dem chinesischen Essen abfinden,das er langweilig und ungenießbar findet. Zur Vertreibung der Langeweile spielt er das chinesische Figurenspiel Tangram. Zuerst langweilt es ihn, aber dann entdeckt er seine Freude daran und kann gar nicht mehr aufhören.“ Es ist wie mit dem Leben auch, hält man inne und denkt zwei Minuten darüber nach, was man gerade tut, jagt man sich zwanzig Kugeln in den Kopf.“ Ironisch und mit Witz weiß sich der Held der Geschichte in seine neue Lage zu finden. Er lernt jedenfalls sehr bald, die komischen Seiten seines neuen Lebens zu entdecken. Das chinesische Viertel, seine religiösen und medizinischen Traditionen, dazu die der Liebe, die ihn in Gestalt der hübschen Yintai verzaubern, wecken sein neugieriges Interesse. Ganoventum, chinesische Mafia und eigenwillige Persönlichkeiten, die Ramiro begegnen, sind von einigem Charme. Li aber, der als Fosforito, „ Das Streichhölzchen“ titulierte Chinese, erleidet sein eigenes Schicksal. Er spielt nur die Vermittlerrolle, denn Ramiro erlebt im Chinesenviertel von Buenos Aires seine eigenen Abenteuer. Der Roman erschließt sich nicht leicht, denn zu ferne scheinen die Themen, die sich Chinas und seiner Rolle in der Welt annehmen. Das gebrochen gesprochene Chinesisch ist an sich schon eine Zumutung. Dennoch fühlt sich Ramiro wohl in dieser ihm so völlig fremden Welt, in der er als Computerfreak gefragt ist. Leser mit dem entsprechenden Sinn fürs Skurrile mögen diesen Roman genießen. Mir hat er sich nicht erschlossen, denn ich vermute, das argentinische Lokalkolorit zusammen mit der Parallelwelt der Chinesen ist nicht für jeden verständlich.

    Mehr