Ariela Sager Jarne und der Obdachlose - eine Weihnachtsgeschichte (statt Flöte zu spielen)

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Inhaltsangabe zu „Jarne und der Obdachlose - eine Weihnachtsgeschichte (statt Flöte zu spielen)“ von Ariela Sager

Ein normales Weihnachten gibt es in Jarnes Familie nicht, in der alle ihre ganz eigenen Ansichten und Talente haben. Alle, außer Jarne, meint Jarne. Wenn er nicht schon wieder Flöte spielen will, was er definitiv nicht will, dann muss er sich etwas einfallen lassen. In diesem Moment kreuzt der Obdachlose von der Bushaltestelle seine Gedanken. Jeremias. Jeremias aber verschwindet gerade dann, als Jarne ihn zu Weihnachten einladen will. Jarne erkennt, dass da nicht einfach ein Obdachloser verschwunden ist, sondern ein Freund, der seine Geheimnisse hat. Eine Suche beginnt, eine schreibende Suche und Jarnes Weihnachtsgeschichte nimmt ihren Lauf, an deren Ende zumindest nicht Flöte gespielt wird…
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    Jarne und der Obdachlose - eine Weihnachtsgeschichte (statt Flöte zu spielen)
    Arcobaleno

    Arcobaleno

    18. August 2013 um 11:28

    Jarne ist ein ganz normaler Junge. Er hat eine ganz normale Familie, geht ganz normal zur Schule. Doch dann lernt er den Obdachlosen Jeremias kennen. Und das ist ja nicht normal. Jeremias erzählt von sich und Jarne schenkt ihm seine Butterbrote, geht für den Mann und seinen Hund im Supermarkt einkaufen. Denn Obdachlose sind da nicht erwünscht. Als Jarne sich gerade an Jeremias Anwesenheit gewöhnt hat und sich entschließt, tatsächlich dessen Wunsch nachzukommen und ein Buch über ihn zu schreiben, verschwindet dieser. Jarne ist traurig. Doch durch das Schreiben, seinen Opa und die Theaterdame Suse, lernt Jarne viel über den Obdachlosen. Er lernt ihn als Menschen zu sehen. Er lernt zu verstehen, warum dieser sich für ein Leben - losgelöst von dieser Gesellschaft - entschieden hat. Ob Jarne es schaffen wird, seinen neuen Freund noch rechtzeitg zum Weihnachtsfest wiederzufinden, und ob ein Obdachloser überhaupt Weihnachten feiert, das müsst ihr schon selbst lesen :-) Ich habe mich am Anfang gar nicht so leicht getan mit dem Buch. Sehr viele Dialoge über die man oft erst nachdenken muss. Jetzt im Nachhinein bin ich froh, nicht aufgegeben zu haben, denn es ist ein tiefsinniges und sehr schönes Buch. Es ist eines der Bücher, die mir im Gedächtnis "bleiben" werden. Kein schlichtes "Konsumgut". Ich werde es noch etwas sacken lassen, dann werde ich mit "Lebensteilchen" beginnen, ein Roman, der auf dieses Buch aufbaut. Ob "Jarne und der Obdachlose" ausschließlich ein Kinderbuch ist, weiß ich nicht. Ein sehr anspruchsvolles Kinderbuch, aber auch unbedingt lesenswert für Erwachsene.

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