Serva - Götteropfer

von Arik Steen 
4,4 Sterne bei14 Bewertungen
Serva - Götteropfer
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Jaris avatar

Bei Arik Steen gibt es alles - ausser die Idylle.

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Eine neue Welt mit vielen erotischen Abenteuern, im ungewöhnlichen, aber doch sehr spannendem Schreibstil.

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Inhaltsangabe zu "Serva - Götteropfer"

In einer Welt voller Intrigen, Kämpfe und Kriege, einem Streit um den Königsthron und Völkern, denen Sklaverei nicht unbekannt ist, steht die Jahrhundertwende an. Nach einer alten Legende wird ein neuer König kommen und über alle anderen Könige herrschen. Sieben junge Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten, werden als Opfer ausgewählt um die Götter zu besänftigen. Doch der Weg zum Tempel der Götter ist weit. Und die verschiedenen Orden und Gilden haben unterschiedliche Zielsetzungen. Was hat es vor allem mit der Gilde der Domini auf sich? Die in manchen Königreichen verbotenen Schriften der Serva Fronicka beschreiben sexuelle Praktiken und Ausschweifungen bei geheimen Treffen. Frauen sollen sich Männern unterwerfen um ihnen zu dienen. Doch im Königreich selbst spricht sich die Gilde vehement gegen die Sklaverei aus. Ein scheinbarer Widerspruch. Vor allem: die Gilde spricht bei einer unterworfenen Frau von der Serva Libera – der freien Sklavin. Eine spannende und unterhaltsame Fantasy Buchreihe mit interessanten Elementen aus dem BDSM, die jedoch vor allem anfänglich nicht im Mittelpunkt stehen sondern sich stetig steigern und die Story immer mehr bereichern. Arik Steen erzählt von der Entwicklung des BDSM in einer von ihm erschaffenen fantastischen Welt. Dabei gelingt es ihm sich völlig vom Mainstream im Bereich des BDSM zu lösen. Aus dem Inhalt: «Wir lieben das Spiel von Macht und Dominanz zwischen Mann und Frau!», erklärte der Priesterlord:« Unser Ziel ist es sie zu dominieren. Diese wunderbaren weiblichen Geschöpfe. Wir schätzen sie, lieben sie und verehren sie. Aber wir dominieren sie auch als Männer. Jeder von uns ist ein Dominus, ein Herr und Gebieter. Und sie sind unsere Servae, unsere Sklavinnen.» «Es ist nichts ungewöhnliches dabei eine Sklavin zu haben!», sagte der Veteran. Und er hatte recht. Auf Ariton gab es viele Sklaven. Der Priesterlord lächelte: «Nun. Wir sind auf einer anderen Ebene. Eine jede Serva soll bei uns Lust empfinden. Wir erreichen diese Ebene nur, wenn wir Lust und Schmerz miteinander vereinigen. Genauso wie wir die Dominanz und die Wertschätzung miteinander verschmelzen lassen. Sich einfach alles zu nehmen ist nicht nachdem wir streben. Auch wenn die Grenzen hierbei nicht immer klar sind. Aber nur wahre dominante Herzen können eine Frau dominieren und sie gleichzeitig auf höchster Ebene befriedigen.» «Eure Ansicht gefällt mir!», grinste Eydir. Er dachte zurück an Airavata. Wie er den Hintern der Tochter von Beowulf versohlt hatte. «Sucht Euch eine aus!», meinte der Priesterlord. Er gab ein Zeichen. Die Frauen stellten sich in einer Reihe auf: «Wie wäre es mit dieser jungen Mani?» «Wie ist sie?», fragte Eydir. Er spürte, wie seine Erregung wuchs: «Habt Ihr sie selbst schon gehabt?» «Bei den Göttern, nein!», sagte der Priesterlord und strich der jungen Frau sanft das Haar nach hinten: «Alle bis auf die!» «Wieso nicht?», fragte Eydir. «Nun, weil sie meine Tochter ist!» Werde Teil einer spannenden Fantasy-Geschichte. Eine große Welt mit vielen verschiedenen Charakteren und Fantasy-Wesen, die der Geschichte Leben einhauchen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781520553856
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Independently published
Erscheinungsdatum:13.02.2017
Teil 1 der Reihe "Serva"

Rezensionen und Bewertungen

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    Jaris avatar
    Jarivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bei Arik Steen gibt es alles - ausser die Idylle.
    Arik Steen - Götteropfer

    Zu diesem Werk kam ich direkt über den Autoren Arik Steen selbst, der so nett war, mich anzuschreiben. Da ich bisher erotische Literatur nur von weiblichen Schriftstellern gelesen hatte, war ich zusätzlich neugierig auf Erotik von einem Mann geschrieben.

    Jedoch tut man der Reihe unrecht, wenn man sie nur in die Erotikschublade steckt. Denn dieses Buch hat weitaus mehr zu bieten als dass man auf den ersten Blick denken mag.

    "Serva" ist eine mit Voraussicht durchdachte Fantasywelt, bevölkert mit den unterschiedlichsten Ethnien, die alle wiederum ihren jeweiligen Glauben und ihre Geschichte haben. Das Gefühl, das mich während des Lesens von Steens Werk überkam, erinnerte mich ein wenig an früher, als ich als Kind den Weltatlas aufschlug. So viele neue Gegenden! So viel Unbekanntes und alles wartet darauf, entdeckt zu werden!

    Die Geschichte, die auf sieben Bände angelegt ist, wird von unterschiedlichen Figuren erzählt. Diese Charaktere setzen sich aus allen Möglichkeiten zusammen, die die Welt zu bieten hat. Adlige, Angestellte, Kriegsherren, einfache Leute... Teilweise verlor ich ein klein wenig den Überblick, wer nun wer und wo genau war, aber nach ein paar Sätzen legte sich das sofort wieder. Nur bei den einzelnen Völkern hatte ich während des gesamten Buches etwas Mühe, sie auseinander zu halten.

    Nun befinden wir uns also in einer mittelalterlich angehauchten Highfantasy-Welt, doch wer jetzt hier ein Idyll im Sinne von Robin Hood erwartet, der irrt. Bei Arik Steen gibt es alles - ausser die Idylle. Es herrscht Krieg an mehreren Fronten und genau das passiert auch in der Geschichte: es wird gekämpft, geblutet, gebrandschatzt, vergewaltigt.

    Dabei sehen wir nicht weg, sondern sind als Leser mittendrin. Doch wie in jedem guten Buch (und zu dieser Sorte gehört "Serva" meiner Ansicht nach) gibt es auch hier Hoffnung zu finden. Kleine zwischenmenschliche Gesten, Freundschaft und Familie - auch diese kleinen Dinge lassen sich hier finden.

    Die Erotik selbst dominiert die Handlung nicht, ist aber glaubhaft ins Netz der Figuren eingewebt. Wie bereits erwähnt, findet man hier keinen Blümchensex. In "Serva" geht es zur Sache, Sex ist grob, oft erzwungen und hart. Ganz nach meinem Geschmack.

    Somit vereint diese Reihe alles in sich, was mich persönlich anspricht - ein richtiger Glückstreffer! Auch die Kapitellänge ist perfekt, da ich das E-Book oft abends nach dem Arbeiten gelesen habe. Da bin ich froh, wenn ich mich gemütlich von Kapitel zu Kapitel hangeln kann.

    Hier stellt sich mir also in keinster Weise die Frage, ob ich die Folgebände lesen möchte. Die Antwort lautet definitiv: Oh ja!

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    xDropsyxs avatar
    xDropsyxvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine neue Welt mit vielen erotischen Abenteuern, im ungewöhnlichen, aber doch sehr spannendem Schreibstil.
    Eine außergewöhnliche Welt

    Der Autor: Arik Steen lebt in München und begeisterte sich schon in seiner frühen Jugend für das Schreiben. Er schrieb Geschichten, Erzählungen, Romane und Gedichte, wobei er sich bei Themen und Bereichen nicht festlegte und vielseitig blieb.
    Dezember 2015 bis Juli 2016 befasste Arik Steen sich mit erotischer Literatur und veröffentlichte Bücher in diesem Bereich. Dazu gehörten „Frauenjagd“, „Sklavenschwestern“ oder „Hunting Prey“. Sein markanter und sehr männlicher Schreibstil, hat einen gewissen Wiedererkennungswert. 

    Das Cover: Das Cover hat etwas Mystisches und fesselt mich, durch das verschleierte Gesicht einer Frau. Vor allem ihre Augen, haben etwas Besonderes und beeindruckendes an sich, was mich sofort anspricht und neugierig macht. 

    Über das Buch: Serva 1 Götteropfer ist der erste Teil einer Reihe von Arik Steen, die Erotik und Fantasy in einem besonderen Stil vereint. Die Kapitel sind in Tag aufgeteilt und wechseln von Land zu Land und zu den unterschiedlichsten Protagonisten. Die vorherrschende Zeit erinnert an das Mittelalter und die Sprache ist eher rau, sexistisch und moderner.
    Ein Welt ähnlich wie unsere und doch so anders, bevölkert von verschiedenen Nationen, die alle an dieselben Götter und ihre Gesetze glauben. Könige regieren Länder, Priester verkünden den Willen der Götter. Krieg und Sklavenhaltung spielen auch eine Roll, doch zur Jahrhundertwende, kommt auf alle Völker eine besondere Aufgabe zu. Diese wollen alle auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Hintergedanken erfüllen wollen.
    Die Charaktere: Aus den verschiedenen Völkergruppen lernen wir hier einige Charaktere kennen und können sie auf ihren unterschiedlichen Wegen begleiten. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein, doch haben sie eins gemeinsam, alle haben verborgene erotische Fantasien. 

    Meine Meinung: Der Einstig in das Buch fiel mir nicht ganz so leicht, doch am Ende war es nicht so wie erst vermutet. Es lag nicht an einem schwierigen Einstig, sondern daran, dass dieses Buch so anders ist als alle die ich vorher gelesen habe. Das was kurz negativ scheint, ist gar nicht mal so schlecht, eher neu und ganz gut. Die raue, moderne und sexistische Sprache ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig und passt dann doch sehr gut.
    Besonders gut gelungen finde ich den Wechsel zwischen den einzelnen Protagonisten und Orten. In kleinen Abschnitten lernt man kennen und springt dann zum nächsten, was aber keine Probleme macht, den Handlungen zu folgen. Durch die kurzen und klaren Sätze bekommt man viele Details zu einzelnen Szenen oder Dingen.
    Die erotischen Szenen lassen sich zu BDSM zuordnen und sind was gewisse Tabuthemen betrifft etwas befremdlich, doch durch ihre Kürze und Art der Beschreibung schon sehr spannend. Je mehr Seiten man gelesen hat, umso detailierter und aussagekräftiger werden die erotischen Szenen. Was mir hier sehr gut gefällt ist, dass die Szenen sehr gut in die Geschichte passen und das Bild abrunden.
    Natürlich sind die Kriegshandlungen, nicht für jeden etwas, doch ich finde, dass sie durch die kurzen Abschnitte nicht so sehr hervorstechen und einfach in die Geschichte gehören. Szenen wie die Vierteilung und andere Hinrichtungen waren schon etwas wo ich kurz Schlucken musste, weil sie durch ihre Details sehr bildlich wirkten. 
    Ich kann abschließend nur sagen, dass dieses Buch ganz anders ist, was natürlich durch den Schreibstil und das Thema BDSM begründet wird. Denn noch finde ich, dass man es gelesen haben muss, wenn man sich mit diesem Thema beschäftigt. 

    Fazit: Um es mal mit meinen ersten Gedanken auszudrücken: „ Toll zu Ende, wie doof, nun wurde es immer spannender und ich mag so einige Personen und dann geht es nicht weiter…Ich muss unbedingt den zweiten Band lesen“ ;) Wer mal etwas anderes lesen möchte als die üblichen Bücher die Fantasy und Erotik vereinen ist hier genau richtig. Wenn man sich auf den außergewöhnlichen Stil einlässt, lernt man eine spannende Welt kennen. 

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    Kueken13s avatar
    Kueken13vor einem Jahr
    Arik Steen überrascht positiv im neuen Genre

    Ich bin lange um Serva "herumgeschlichen". War mir nicht sicher, ob ich es lesen soll oder nicht. Denn, Sklavenschwester und Hunting Prey kannte ich von Arik Steen, nun mit Serva ein neues Genre was ich sonst nicht so lese. Doch letztendlich hat mich die Neugier gepackt. Da ich den Schreibstil von Arik Steen schon kannte, wußte ich ungefähr was auf mich zukommt. Ich muss sogar hoch anerkennen - er ist definitiv besser geworden. Dieser Schreibstil verpackt keine Szene in eine Schöne - er ist direkt, hart, sexy aber auch gefühlvoll. Mich hat Teil 1 positiv überrascht und ich freue mich auf Teil 2 um mehr von allen Charakteren lesen zu können.

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    Buchliebhaberinvor einem Jahr
    Ein ganz anderer Stil

    Ich habe dieses Buch für eine Leserunde gewonnen, ganz herzlichen Dank an den Autor!

    Die Geschichte spielt in der Zukunft auf dem Planeten Ariton. Sie wird in wechselnder Perspektive erzählt, was mir gut gefallen hat, und so nach und nach erschließt sich dem leser das Bild einer harten, brutalen und dreckigen Welt, in der überall ums Überleben gekämpft wird.
    Besonders in die Frauen in dem Roman konnte ich mich gu hineinversetzen, hier erzählt Arik Steen sehr gefühlvoll.

    Zunächst hatte ich Schwierigkeiten, mich an die sehr moderne Sprache zu gewöhnen, die nach meinem Empfinden nicht ganz zu diesen "altertümlich" anmutenden Kulturen passt. Deshalb ein Punkt Abzug. Jedoch hat während des Lesens die Gewöhnung daran eingesetzt.

    In dem Buch geht es nicht nur um Aritoner aus allen Kulturen und Bevölkerungsschichten, sondern auch vor allem um Sex. Die BDSM-Szenen sind geschmackvoll geschildert, nicht übertrieben, auch gefühlvoll, während Vergewaltigungen in nüchernem Ton geschildert sind.

    Sehr gut gefallen haben mir die Schilderungen des Verhaltens der Tiere, die für die Lebensweise der Aritoner von Bedeutung sind.

    Die Sprache ist oft derb, aber so, dass es zu den einzelnen Szenen passt. Auffallend sind die oft sehr knappen "Erläuterungssätze".

    Fazit: Wer bereit ist, sich auf eine sehr moderne Sprache und einen gewöhnungsbedürftigen Stil einzulassen, wird mit einer reich an Handlungsträgern ausgestatteten, vielfältigen Fantasygeschichte belohnt.

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    annlus avatar
    annluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die teils auch brutale Erotik war nicht immer meins - die unterschiedlichen Handlungsstränge haben mir aber gut gefallen
    Aus jedem Volk die Schönste!

    „Findet die Schönste unter allen Jungfrauen des Landes. Bringt sie als Serva zum Tempel von Deux auf der Insel Lecrezen!“ „Als Sklavin?“, fragte der König irritiert. Der Priester nickte:“Ja, als Serva von Regnator!“

    Serva Band 1

    Sieben Völker mit sieben Göttern bevölkern Ariton. Über alle herrscht der Hauptgott Regnator, der nun einen König über den Königen wählen will. Dafür sollen sieben Jungfrauen für ihn geopfert werden, eine aus jedem Volk. Während sich der König von Manis an die Aufforderung hält und die Schönste des Landes sucht, befindet sich Hedda, die Schönheit aus dem eisigen Norden auf der Flucht und der König von Nehats entscheidet sich für den Krieg.


    Die Geschichte wird mit unterschiedlichen Handlungssträngen erzählt. Diese brachten nicht nur die verschiedensten Völker (wenn auch im Moment nur vier der sieben) mit sich, sondern auch die unterschiedlichsten Charaktere. Neben Hedda sind es ein manischer Veteran, die königliche Familie Manis und der Herrscher über Nehats und sein Bruder, die eine Hauptrolle einnehmen. Zu Beginn brachte mich dies dazu, die einzelnen Handlungen noch getrennt voneinander zu sehen.


    Trotz der unterschiedlichen Szenen fand ich viele der Handlungsstränge interessant. Obwohl ich nicht wirklich einen Sympathieträger aus den ganzen Personen filtern konnte. Außer der noch eher kindlichen Hedda und der Prinzessin von Manis zeigten alle anderen zu viele negative Seiten an sich. Totale Antipathie konnte ich aber auch niemanden entgegen bringen, da die Charaktere manchmal auch Gutes an sich zeigten.


    Der Schreibstil ist recht eigen. Der Erzähler ein allwissender, der viele Beschreibungen gibt und genau zwischen dem unterscheidet, was die aktuellen Personen meinen und was er weiß. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Gewöhnungsbedürftiger fand ich allerdings die Sprache, die während der häufigen Sexszenen gebraucht wird. Die Beschreibungen zeigten fast ausschließlich harte Szenen, die mitunter auch brutal sein konnten. Die Motive hinter den erotischen Szenen waren immer Lust, sehr oft aber auch die Ausübung von Macht. Auch waren die Szenen nach meinem Geschmack zu oft in die Geschichte eingeworfen. Dabei hatte ich öfters mal das Gefühl, dass es sie für den Fortgang der Geschichte nicht wirklich gebraucht hätte. Zu Beginn fand ich sie daher sehr störend, da ich noch nicht durchschaut hatte, in welche Richtung die Handlung gehen würde und ich die Sexszenen daher als bremsend empfand.


    Mit fortlaufender Geschichte konnte ich den erotischen Szenen meistens immer noch nicht viel abgewinnen, dafür fand ich die Handlung immer interessanter. Es ergaben sich mehr Zusammenhänge zwischen den einzelnen Personen und Szenen. Zudem fand ich es faszinierend, wie ambivalent ich die Charaktere gesehen habe, wie gut es dem Autor gelungen ist, den Personen zwei Seiten zu geben. Auch seine Sicht auf den Krieg und seine Folgen empfand ich als sehr realistisch. Neben dem Krieg waren es aber auch alltägliche Szenen, die immer wieder mit (sexueller) Gewalt ein hergingen.


    Fazit: Ich habe etwas gebraucht, um mich in der Geschichte zurecht zu finden. Dabei waren es besonders der Schreibstil und die häufigen mitunter auch brutalen Sexszenen, an die ich mich erst gewöhnen musste. Nachdem neben Hedda aber noch weitere Charaktere aufgetaucht sind, die ich interessant und sympathisch fand, konnte ich mich immer besser in der Geschichte zurecht finden.

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    S
    SimonexXvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine sehr tolle Geschichte. Der Wechsel ist sehr toll und man hat dadurch einfach einen anderen Blick. Ich freue mich auf mehr ;)
    Sehr schöne Geschichte

    Eine wirklich sehr gelungene Geschichte. Die wechselnde Handlung finde ich sehr gut, und macht es auch sehr interessant. Die einzelnen Protas sind interessant und ich bin gespannt, wie es mit ihnen weiter geht. ;) 

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    K
    Kassy_Kallevor einem Jahr
    Toll...

    Ein Buch was so ganz anders ist was ich sonst lese, aber bin richtig begeistert.
    Mir hat der Schreibstil gut gefallen und bin eigentlich ganz gut reingekommen,
    allerdings kein Buch was von man in einem Durchlesen kann.
    Hatte etwas mir den Namen schwierigkeiten und das man heute eine Figur toll findet und Morgen Todeskandidat .
    Aber alles in einem hat es mir gut gefallen und wer das mag kann ich es empfehlen.

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    Leseratte2007s avatar
    Leseratte2007vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Thematik und Umsetzung, nur die sprachliche Gestaltung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig...
    «Wir lieben das Spiel von Macht und Dominanz zwischen Mann und Frau!»

    Darum geht es (Klappentext):

    «Wir lieben das Spiel von Macht und Dominanz zwischen Mann und Frau!», erklärte der Priesterlord:« Unser Ziel ist es sie zu dominieren. Diese wunderbaren weiblichen Geschöpfe. Wir schätzen sie, lieben sie und verehren sie. Aber wir dominieren sie auch als Männer. Jeder von uns ist ein Dominus, ein Herr und Gebieter. Und sie sind unsere Servae, unsere Sklavinnen.» «Es ist nichts ungewöhnliches dabei eine Sklavin zu haben!», sagte der Veteran. Und er hatte recht. Auf Ariton gab es viele Sklaven. Der Priesterlord lächelte: «Nun. Wir sind auf einer anderen Ebene. Eine jede Serva soll bei uns Lust empfinden. Wir erreichen diese Ebene nur, wenn wir Lust und Schmerz miteinander vereinigen. Genauso wie wir die Dominanz und die Wertschätzung miteinander verschmelzen lassen. Sich einfach alles zu nehmen ist nicht nachdem wir streben. Auch wenn die Grenzen hierbei nicht immer klar sind. Aber nur wahre dominante Herzen können eine Frau dominieren und sie gleichzeitig auf höchster Ebene befriedigen.» «Eure Ansicht gefällt mir!», grinste Eydir. Er dachte zurück an Airavata. Wie er den Hintern der Tochter von Beowulf versohlt hatte. «Sucht Euch eine aus!», meinte der Priesterlord. Er gab ein Zeichen. Die Frauen stellten sich in einer Reihe auf: «Wie wäre es mit dieser jungen Mani?» «Wie ist sie?», fragte Eydir. Er spürte, wie seine Erregung wuchs: «Habt Ihr sie selbst schon gehabt?» «Bei den Göttern, nein!», sagte der Priesterlord und strich der jungen Frau sanft das Haar nach hinten: «Alle bis auf die!» «Wieso nicht?», fragte Eydir. «Nun, weil sie meine Tochter ist!» Werde Teil einer spannenden Fantasy-Geschichte. Eine große Welt mit vielen verschiedenen Charakteren und Fantasy-Wesen, die der Geschichte Leben einhauchen.

    Meine Meinung:

    Die Thematik wurde im Buch sehr gut umgesetzt. Ich hatte erst die Befürchtung, dass es zu extrem werden würde und total widerlich oder so, aber das BDSM wurde sehr gut in die Handlung integriert.
    Die Charaktere waren sehr interessant und sehr facettenreich. Auf ihre Weise außergewöhnlich.
    Die Perspektivenwechsel haben am Anfang ein bisschen verwirrt, aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit war es eigentlich sehr gut zu lesen.
    Der einzigste Makel, der mich gestört hat, ist die sprachliche Gestaltung. Es wurden Wörter wie "geil" verwendet, obwohl das Buch in einer sagen wir "alterümlichen" Welt spielt und dazu passt dieser neuartige Sprachstil nicht.
    Insgesamt hat mir der Sprachstil, die Handlung und die Charaktere sehr gut gefallen und nur die Wortwahl ist an manchen Stellen unpassend...

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    Rajets avatar
    Rajetvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fantasy und Erotik zusammen? Ja, es ist möglich!
    Fantasy und Erotik zusammen? Ja, es ist möglich!

    Was mir an dem Buch gefallen hat ist die sehr komplexe Welt mit den einzelnen Länder und Kulturen. Ee ist abwechslungsreich und verbindet Fantasy und Erotik in einem Buch. In diesem Band finde ich die Zusammensetzung in Ordnung. Allerdings mehr Erotik Szenen würden mir persönlich nicht gefallen.
    zum Inhalt:
    Erstes Buch der Serva Reihe In einer Welt voller Intrigen, Kämpfe und Kriege, einem Streit um den Königsthron und Völkern, denen Sklaverei nicht unbekannt ist, steht die Jahrhundertwende an. Nach einer alten Legende wird ein neuer König kommen und über alle anderen Könige herrschen. Sieben junge Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten, werden als Opfer ausgewählt um die Götter zu besänftigen. Doch der Weg zum Tempel der Götter ist weit. Und die verschiedenen Länder, Orden und Gilden haben unterschiedliche Zielsetzungen. Frauen werden aus unterschiedlichen Gründen von Ihrem Volk zur Serra ihres Volkes bestimmt und gehen einem noch nicht ganz klaren Zukunft entgegen.
    Man sollte sich auch vielleicht nicht zu sehr auf eine Person einschießen, vielleicht ist sie in der nächsten Szene oder Buch ein Todeskandidat.
    Alles in allem gelungen, aber vielleicht nicht unbedingt für einen ungeübten Leser, der mit den verschiedenen Handlungssträngen (Ala Tolkien und Otherland) eventuell überfordert wäre.

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    Rajetvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fantasy und Erotik zusammen? Ja, es ist möglich!
    Fantasy und Erotik zusammen? Ja, es ist möglich!

    Was mir an dem Buch gefallen hat ist die sehr komplexe Welt mit den einzelnen Länder und Kulturen. Ee ist abwechslungsreich und verbindet Fantasy und Erotik in einem Buch. In diesem Band finde ich die Zusammensetzung in Ordnung. Allerdings mehr Erotik Szenen würden mir persönlich nicht gefallen.
    zum Inhalt:
    Erstes Buch der Serva Reihe In einer Welt voller Intrigen, Kämpfe und Kriege, einem Streit um den Königsthron und Völkern, denen Sklaverei nicht unbekannt ist, steht die Jahrhundertwende an. Nach einer alten Legende wird ein neuer König kommen und über alle anderen Könige herrschen. Sieben junge Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten, werden als Opfer ausgewählt um die Götter zu besänftigen. Doch der Weg zum Tempel der Götter ist weit. Und die verschiedenen Länder, Orden und Gilden haben unterschiedliche Zielsetzungen. Frauen werden aus unterschiedlichen Gründen von Ihrem Volk zur Serra ihres Volkes bestimmt und gehen einem noch nicht ganz klaren Zukunft entgegen.
    Man sollte sich auch vielleicht nicht zu sehr auf eine Person einschießen, vielleicht ist sie in der nächsten Szene oder Buch ein Todeskandidat.
    Alles in allem gelungen, aber vielleicht nicht unbedingt für einen ungeübten Leser, der mit den verschiedenen Handlungssträngen (Ala Tolkien und Otherland) eventuell überfordert wäre.

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    Ich hoffe, dass dies ein wenig hilfreich ist. Es ist immerhin eine recht komplexe Welt.
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    Leserunde Serva Reihe


    Mit freundlichen Grüßen


    Arik Steen







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