Prinzessin Sakura 01

von Arina Tanemura 
4,1 Sterne bei67 Bewertungen
Prinzessin Sakura 01
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tsukitia16s avatar

Nicht ganz überzeugt, Story zu langweilig, Charaktere irgendwie ähnlich zu anderen Mangas, dafür umso schönere Zeichnungen

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Der Anfang erinnert an Kaito Jeanne aber irgendwie ist die gesamte Story nicht ganz rund.

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Inhaltsangabe zu "Prinzessin Sakura 01"

Auf einem einsamen Berggut weitab der kaiserlichen Hauptstadt lebt die 14-jährige Prinzessin Sakura. Von Kindesbeinen an ist sie dem kaiserlichen Thronfolger versprochen, doch Sakura pfeift auf diese Heirat. Als eines Tages der Gesandte Aoba auftaucht, um sie zum kaiserlichen Hof zu geleiten, nimmt Sakura die Beine in die Hand und flieht. Doch in den dunklen Wäldern ihrer Heimat lauern ihr die Yokos - menschenfressende Monster - auf!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783867199315
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:180 Seiten
Verlag:TOKYOPOP
Erscheinungsdatum:15.04.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    tsukitia16s avatar
    tsukitia16vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht ganz überzeugt, Story zu langweilig, Charaktere irgendwie ähnlich zu anderen Mangas, dafür umso schönere Zeichnungen
    Kampf gegen das Schicksal

    ~~~ 

    Titel: Prinzessin Sakura (Bd. 1) 
    Autorin/Mangaka: Arina Tanemura 
    Genre: Magical Girl, Shojo, Fantasy, Romance 
    Verlag: Tokyopop GmbH
    Erschienen: 2010 
    Seitenanzahl: 175 + 4 Seiten Nachwort, Werbung 
    Japanische Orignalausgabe: Sakura-hime kaden; erschienen 2008 ~~~ 
    Auf einem einsamen Berggut weitab der kaiserlichen Hauptstadt lebt die 14-jährige Prinzessin Sakura. Von Kindesbeinen an ist sie dem kaiserlichen Thronfolger versprochen, doch Sakura pfeift auf diese Heirat. Als eines Tages der Gesandte Aoba auftaucht, um sie zum kaiserlichen Hof zu geleiten, nimmt Sakura die Beine unter die Arme und flieht. Doch in den dunklen Wäldern ihrer Heimat lauern ihr die Yoko - menschenfressende Monster - auf! 

    Die offizielle Website (entweder man kann Japanisch oder muss es sich übersetzen lassen, ich hab bei Google Chrome eine Anwendung, die ganze Seiten übersetzen kann) 

    Meine Meinung: Ich hab diesen Manga schon vor Ewigkeiten gelesen, aber ich hatte mal wieder Lust die Reihe ein zweites Mal durchzulesen und die ganzen Zeichnungen noch einmal zu genießen. Und diesmal schreibe ich noch zusätzlich zu allen Teilen eine Rezension. Damals habe ich die Reihe irgendwann abgebrochen und habe nur sehr wenig Erinnerung an den Inhalt. Ob das bedeutet, dass der Manga schlecht war und nicht im Gedächtnis hängen geblieben ist oder ob es einfach nur normal ist, dass ist es vergessen habe - da bin ich mir nicht ganz sicher. Und ich hatte auch mal eine Phase, wo ich überhaupt keine Lust auf Mangas allgemein hatte, vielleicht habe ich auch deswegen abgebrochen. Jedenfalls werde ich mich nochmal ranhalten und mich genauer mit der Reihe beschäftigen. 

    Tanemura ist natürlich eine begnadete Mangaka und somit gefällt mir das Cover wie immer sehr gut. Aber es gab auch schon sehr viel kreativere Covers/Bilder von ihr. Aber gegen dieses kann ich nichts einwenden. Besonders gut gefallen mir die ersten beiden Seiten, die sogar in bunt sind. Zusätzlich hat jedes Kapitel ein Cover von zwei Seiten, die auch immer sehr schön sind. 
    ~Schulnote, Cover: 1~ 

    Ja zum Titel kann ich nicht viel sagen. Nichts Besonderes, aber es bringt die Geschichte auf den Punkt. Es geht um Sakura, die eine Prinzessin ist, also Prinzessin Sakura. 
    ~Schulnote, Titel 3~ 

    Der Zeichenstil ist bei Tanemura sehr auf das weibliche Publikum abgezielt. Die Zeichnungen wirken sehr feminin, elegant und ab und zu sogar verspielt. Sie arbeitet gerne mit Chibis und diese bringt sie gekonnt ein, womit sie die Story auflockert - aber ohne, dass es unpassend wirkt. Insgesamt ist Tanemuras Zeichenstil einfach nur wunderschön. 
    ~Schulnote, Zeichenstil: 1~ 

    Die Idee gefällt mir ganz gut. In diesem Teil geht die Geschichte sehr schnell vonstatten, aber das verlangsamt sich noch. Das erwähnt die Mangaka sogar im Verlauf des Mangas. Dieser Band ist so gesehen die Einleitung zur richtigen Geschichte. Aber dennoch sollte man diesen Teil unbedingt lesen und nicht gleich mit Band 2 anfangen. Die Umsetzung ist soweit in Ordnung mich stören nur die historischen Dinge (ich bin da scheinbar etwas pingelig). Die Story spielt in der Heian-Periode (heian-jidai) - also 794-1185 n.Chr. Ich kenne mich da nicht besonders gut aus. Aber die Geschichte wirkt trotzdem sehr modern auf mich. Es sind immer wieder so Kleinigkeiten. Sakura hätte damals ganz sicher nicht so rumgezickt, wenn es um die Heirat ging. Mit 14 Jahren heiraten war damals vollkommen normal. Oder der (nur) Gesandter Aobas hätte die Prinzessin ganz sicher nicht als Bären beleidigt. Das wäre ganz sicher nicht gut angekommen und dafür waren die Umstehenden viel zu belustigt. Wir finden zwar danach heraus, was es damit auf sich hatte, aber für diesen Moment hätte der junge Mann mehr Empörung einstecken müssen, wenn nicht sogar eine Strafe. Tanemura umkreist aber geschickt die ganzen historischen Fakten/Ereignisse und bezieht sich mehr auf die fantasievollen Elemente (Yokos zB.) und geht weniger auf die Liebe, wie es damals so war, ein. Das schafft sie indem sie ein Mädchen in eine altertümliche Zeit steckt, die wenig soziale Kontakte hat und sich so eine andere Denkweise angeeignet hat. Deshalb könnte man sagen, dass sie vieles einfach anders sieht. Außerdem bin ich bei einem Manga/Anime etwas weniger streng, wenn der geschichtliche Aspekt nicht im Vordergrund gestellt wird (fragt mich nicht warum). Typisch für Arina Tanemura ist es an den Seiten kleine "Stellen" freizulassen, wo sie über private Dinge schreibt oder wo sie sich über ein paar Kleinigkeiten zu Charakteren oder zum Manga insgesamt äußert. Das macht sie auch in diesem Manga. Wollte ich nur mal erwähnt haben. Ich finde das nämlich immer ziemlich interessant. Außer die privaten Dinge von ihr - dafür interessiere ich mich eher weniger, dafür umso mehr für Charaktere und so weiter. Bei dieser Reihe fehlen mir nur leider besondere Ereignisse oder extrem interessante Charaktere - irgendetwas das im Gedächtnis bleibt, einen überrascht oder einem zum Nachdenken anregt. Alles ist ganz gut, aber eben einfach nur gut. Nicht mehr. 
    ~Schulnote, Idee und Umsetzung: 3~

    Ich kann nur sagen, dass ich das Buch spannend fand und es gibt immer wieder unerwartete Wendungen und überraschende Ideen. Aber leider kommt sie mit diesem Manga nicht an ältere Werke heran. Die einfach viel spannender waren und sie ließ sich immer coole, ungewöhliche Dinge einfallen lassen. 
    ~Schulnote, Spannung: 3~ 

    Die Charaktere sind von der Art her abwechslungsreich. Von verpeilter Tollpatsch, zur über-romantischen und starken Prinzessin bis hin zu einem treuen Freund, der aus versehen in ein Tier verwandelt wurde. Auf mehr Charaktere möchte ich ungern eingehen, damit ich nicht zu viel spoiler. Was mir aber immer sehr stark bei Tanemura auffällt: Die Charaktere (vor allem die Männer) sehen oft sehr identisch aus. Man kann sind nur anhand der Kleidung auseinander halten und hier und da sind die Haare etwas anders, ansonsten sehen sie sich oft sehr ähnlich. Allerdings kann man bei Mangas (meistens) nicht besonders viele Details im Gesicht herausarbeiten. Zumindest gilt das für diesen Zeichenstil, der zwar an sich sehr schön ist, aber beim Gesicht hat man nicht viele Möglichkeiten ein paar Besonderheiten einbauen zu können. Allerdings könnte man dafür die Haare abwechslungsreicher gestalten. Bei Kamikaze Kaitou Jeanne hatte man deutlich mehr Vielfalt, die bei Prinzessin Sakura total fehlte. Was vor allem auffällt ist, dass die männlichen Hauptcharaktere von Manga zu Manga gleich aussehen. (Bei Arina Tanemura). Aber dafür ist die Kleidung sehr gelungen. Ich liebe auch das Kampfoutfit von Sakura sehr - es ist zwar recht modern, aber ich finde es trotzdem irgendwie passend. Die unterschiedlichen Charaktere (also von den Eigenschaften her) haben mich dafür umso mehr überzeugt. 
    ~Schulnote, Charaktere: 2~ 

    Das Ende gibt uns einen Vorgeschmack auf den nächsten Teil. Es kann also nur noch interessant und spannend werden. 
    ~Schulnote, Ende 1-2~ 

    Mir gefällt die Reihe Prinzessin Sakura. Allerdings fehlte mir bisher trotzdem noch der Charme der älteren Werke von ihr. Dieser Teil überzeugte mich nicht ganz. Der Ansatz ist definitiv interessant und spannend, aber nicht zu vergleichen mit anderen Mangas. Sie probierte zwar etwas Neues aus. Ihre Mangas spielen normalerweise in der heutigen/modernen Zeit. Diesmal verschlägt es sie Jahrhunderte später, das kam bei mir nur leider nicht an. Sie hätte auch über eine adelige Familie schreiben können, ohne zu erwähnen das wir in einem anderen Jahrhundert sind. Und es wäre mir nicht aufgefallen, dass wir in einer anderen Zeit sein sollen. Daran muss sie unbedingt noch arbeiten. Ich hoffe einfach darauf, dass es mit den anderen Teilen besser wird.

    Kommentare: 1
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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessanter Auftakt, dem aber meiner Meinung nach noch der gewisse Pepp fehlt.
    Interessanter Auftakt, dem aber meiner Meinung nach noch der gewisse Pepp fehlt.

    Die vierzehnjährige Prinzessin Sakura lebt fernab der großen Stadt in einem kleinen Ort, wo sie von ihren Dienern umsorgt wird. Gerade ihren großen Bruder verloren, lebt sie bis auf ein paar Vertraute ein einsames Leben. Als der Gesandte Aoba auftaucht, um sie mit in die Stadt zu nehmen, nimmt die Prinzessin die Beine in die Hand und flüchtet aus ihrem sicheren Hafen. Dabei tut sie etwas, was sie laut der alten Zauberin Byakuya nie tun soll. Sie blickt in den Vollmond und macht so unheimliche Wesen auf sich aufmerksam. Yoko - menschenfressende Monster -, die es auf die Prinzessin abgesehen haben. Denn was Sakura nicht weiß: Sie ist die Enkelin der berühmten Mondprinzessin Kaguya, die einst auf die Erde kam, um gegen die Yoko zu kämpfen. Doch was noch viel schlimmer ist Sakura selbst kann zu einem solchen Yoko werden, wenn sie den falschen Weg ihres Schicksals wählt. Doch wem kann sie vertrauen? Nicht nur, dass Aoba nicht der ist, der er vorzugeben scheint, alle scheinen Angst vor ihr zu haben und trachten ihr sogar nach dem Leben.

    Arina Tanemura präsentiert mit "Prinzessin Sakura" endlich mal wieder einen Manga, den man auch lesen kann. Nach "Shinshi Doumei Cross", einem japanischen GZSZ, war das auch wieder bitter nötig, denn ich hatte schon Angst, dass Arina einfach nicht mehr gute Geschichten schreiben kann. Wir treffen hier auf Sakura, eine rebellische Prinzessin, die auf die kaiserliche Etikette pfeift und so gar keine Lust hat sich verheiraten zu lassen, denn ihren Verlobten hat sie noch nicht gesehen. Bereits ab der ersten Begegnung mit dem Gesandten Aoba, scheinen die beiden auf Krawall gebürstet zu sein, was wirklich niedlich ist. Doch je mehr man in die Geschichte eintaucht, desto verzwickter wird die Situation für Sakura. Denn immer wieder muss sie sich fragen, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Obwohl das Mädchen niemanden etwas Böses will, wird sie von anderen verflucht und gejagt, besonders, als sie ihr wahres Wesen erfährt. Und besonders Aoba, den sie eigentlich gut leiden konnte, scheint sich gegen sie zu wenden. Etwas, was dem jungen Mädchen weh tut und sie in die Verzweiflung stürzt. Doch Sakura beweist in dem Manga auch Kampfgeist und genau das ist es, was einen guten Magical Girl Manga ausmacht. Trotzdem kann man in vielen Situationen die Denkweise und die Handlung des Mädchens nicht nachvollziehen, weshalb es für mich einen Punkt Abzug gibt. Wer vom Leben so verraten wird liebt nicht einfach weiter oder macht sich Gedanken.

    Die Zeichnungen des Mangas sind, wie man es von Arina Tanemura gewohnt ist, wieder sehr girlylike. Sie sind detailliert, verspielt. Aber die Charaktere sind wieder einmal in dem typischen Design gehalten. Es kommt einfach nichts Neues dazu, was ich wirklich unheimlich schade finde, Kennst du eine Charakterbesetzung, kennst du einfach alle. Das ist irgendwie traurig, da ich denke, dass Arina viel mehr machen könnte. Das mindert natürlich den Lesespaß ganz schön. Trotzdem möchte ich den Manga aber allen Mädels und Magical-Fans empfehlen. Die Geschichte macht Spaß und hat unerwartete Wendungen.


    Idee: 4/5
    Charaktere: 4/5
    Emotionen: 4/5
    Zeichnungen: 4/5

    Gesamt: 4/5

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    Hikaris avatar
    Hikarivor 3 Jahren
    Rezension: Prinzessin Sakura #1

    Das erste Mal hatte ich die Reihe mit sehr großen Abständen gelesen, sodass mir nicht alles schlüssig wurde. Daher lese ich "Prinzessin Sakura" erneut - diesmal in direktem Zusammenhang =)

    Der Manga spielt in der Heian-Zeit und greift auf die japanische Legende der "Mondprinzessin Sakura" zurück. Das Leben der Protagonisten am Kaiserlichen Hof wird dadurch zusätzlich mit ein paar fantastischen Elementen angereichert. Es gibt Prinzen und Prinzessinen, arrangierte Ehen, Japans Kultur und Tradition, aber auch Ninja, Monster und die Mondpronzessin. Alles in allem ein grundlegend spannender Mix, der im ersten Band mit der Erweckung der Prinzessin beginnt.

    Die Charaktere werden grundlegend vorgestellt und in Position gebracht und es gibt bereits erste überraschende Ereignisse. Insgesamt ist es ein guter Auftakt zur Reihe und bietet viel Potenzial für die kommenden Bände.

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    L
    Liebes_Buchvor 5 Jahren
    Fängt gut an!

    Das ist mein erstes Manga. Dieser Bereich ist ja bei mir eine Bildungslücke bisher, und die muss gestopft werden. Mit Büchern. Mangas muss man von hinten nach vorne lesen und von rechts nach links. Zum Glück bleibt die Schrift aber normal von links nach rechts. Ich fand es erst lustig, das japanisch zu lesen... aber es ist doch auch etwas nervig. Prinzessin Sakura ist ganz allein auf der Welt. Ihr Bruder starb an einer Pandemie. Sie hat noch ihre Zofe, die sie von Menschenhändlern bekam. Aber um nicht zu verhungern, muss sie den Prinzen Ora heiraten. Lange schon ist sie ihm versprochen, aber weil er sie nie besucht hat, hasst sie ihn. Ist er wirklich so ein Ekel? Und überall lauern die Yokos, das sind Menschenfresser. Also, ich mag natürlich auch die typischen Zeichnungen mit den grossen Augen. Ich mag auch den zickigen Manga-Humor. Besonders witzig finde ich Kommentare am Rande, aus denen hervorgeht, dass die Prinzessin schon 2 Stunden rumgejammert oder ihre Laune mit Süssigkeiten gebessert hat. Mangas sind sehr wirklichkeitsnah. Das Schicksal der Prinzessin ist natürlich sehr mystisch und magisch. Besonders sinnig finde ich den Namen ihres Schwertes: Blutkirsche. Ein vielversprechender Auftakt dieser Reihe. Die Mangaka, Arina Tanemura, hat Blutgruppe A und sammelt Pyjamas. Ich habe Blutgruppe 0 und sammel Morgenmäntel. Das passt wie Faust auf Auge. Je nach Blutgruppe könnte Euch diese Reihe auch gefallen! Tokyopop ist auf der Connichi 2014.

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    Heffa89s avatar
    Heffa89vor 6 Jahren
    Rezension zu "Prinzessin Sakura 01" von Arina Tanemura

    Zusammenfassung:
    Der Manga überzeugt wieder einmal mit einem detailreichen Zeichenstil. Eine schöne Geschichte, die mit vielen Konflikten angereichert ist. Top!

    Vollständige Rezension: http://goo.gl/GRAob

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    Lydia255s avatar
    Lydia255vor 7 Jahren
    Rezension zu "Prinzessin Sakura 01" von Arina Tanemura

    Cover und Titel:
    Das Cover ist der Zeichnerin atemberaubend gelungen! Prinzessins Sakura trägt einen wunderschönen Kimono, hat einen Fächer in der Hand und um sie herum fliegen lauter kleine Kirschblüten herum. Außerdem sind in ihren blonden Haaren rosa Blumen eingeflochten, wodurch sie noch hübscher aussieht. Das Bild enthält so viele einzelne Details, dass man zuerst nicht weiß, wohin man gucken soll. Diesmal hat Arina Tanemura die Protagonisten aus einer Art "Schnappschuss"-Perspektive gezeichnet. Die Figur ist mitten in einer Bewegung und dies wird in einem "Foto" festgehalten. Deshalb auch der leicht überraschte Blick von Prinzessin Sakura. Ich finde das Cover sehr gelungen, es sticht sehr heraus und vermittelt mit dem Kimono eine etwas historische oder altertümliche Geschichte.

    Einstieg und Charaktere:
    Prinzessin Sakura ist 14 Jahre alt und lebt in einer einsamen Gegend. Nachdem ihr Bruder gestorben ist, lebt Sakura völlig allein. Zwar sind die Schamanin Byakuya, Sakuras Zofen und Asagiri (ein winziges Geschöpf, das sie von Menschenhändlern bekommen hat und sich selbst als eine Dienerin Sakuras hält) bei ihr, aber von ihrer Familie ist Sakura keiner mehr geblieben und sie fühlt sich sehr einsam... Von Kind auf ist sie dem Thronfolger Prinz Ora versprochen, sie sind miteinander verlobt und sollen bald heiraten. In der damaligen Zeit ist es üblich sehr früh verheiratet zu werden, besonders wenn man vom Adel ist, wie Prinz Ora und Prinzessin Sakura. Als der Tag gekommen ist an dem Sakura zu Prinz Ora reisen soll, wehrt sich die Prinzessin. So lange war sie allein und plötzlich soll sie zu ihm gehen? Warum hat er sie nie besucht? Und wieso war dieser Gesandte namens Aoba so ein Kotzbrocken?

    Sakuras Geschichte ist sehr traurig und melancholisch. Umso kostbarer ist es, dass Sakuras Lächeln und ihre Freude andere Herzen wärmt und sie so stark bleibt. Sie hat alles verloren und steht mit 14 Jahren schon auf eigenen Beinen. Hätte sie Asigiri, Byakuya und die Zofen nicht, würde sie niemals überleben, denkt sie. Aber eigentlich ist sie auch aus eigener Kraft unglaublich stark. Sie weiß, dass sie mit Prinz Ora verlobt ist und hasst ihn dafür, dass er sie nie besucht hat. Auch wenn er ihr Briefe geschickt hat, kann Sakura es ihm nicht verzeihen. Deshalb entschließt sich Sakura dazu, zu flüchten! Das führt jedoch dazu, dass ein Yoko (eines der menschenfressenden Monster, die verschiedene gruselige Gestalten annehmen) sie aufspürt. Zum Glück kommen ihr Aoba und Byakuya zur Hilfe, doch was sagen sie ihr da? Sie ist der direkte Nachkomme der Mondprinzessin Kaguya (Mondprinzessinnen kommen aus dem Reich des Mondes, können Yokos mithilfe von dem Schwert Chizakura (Jap. für "Blutkirsche") töten und wenn sie den Vollmond ansehen, können Yokos sie aufspüren - nach einem alten Volksmärchen) und nur sie kann den Yoko töten, denn die Monster sind unsterblich. Wie soll sie diese Aufgabe plötzlich bewältigen?

    Aoba ist der Gesandte, der Prinzessin Sakura zur Hauptstadt bringen soll. Er verhält sich sehr unfreundlich und hänselt sie geradezu. Aber er scheint auch irgendwie nervös und und unter Strom zu stehen... Als herauskommt, dass er eigentlich Prinz Ora selbst ist und sich nur für den Gesandten ausgegeben hat, um die Prinzessin zu ärgern, kann Prinzessin Sakura es nicht fassen!
    Wie soll das nur weitergehen?

    Zeichenstil:
    Neben diesem Manga von Arina Tanemura, habe ich nur ihren alten Manga "I*ON" (1997) gelesen und den Anime "Jeanne - Die Kamikaze-Diebin" (2001) im Fernsehen gesehen. Wie euch bei der Rezension von "IO*N" vielleicht aufgefallen ist, liebe ich ihren Zeichenstil. Aber ich habe auch ein paar Veränderungen entdecken können. Im Vergleich sind die Augen der weiblichen Figuren größer und runder geworden, die der Männer kleiner und spitzer. Was mir ebenfalls aufgefallen ist, (weil es mir an manchen Stellen sogar leicht Angst gemacht hat) ist dass bei den Augen der Rand der Iris breiter geworden ist und somit ein ganz anderer Effekt entsteht. Die Hände haben sich völlig verändert, früher langgliedrig, einfach und elegant, jetzt kürzer, die Nägel sind klar gezeichnet und kantiger. Außerdem fällt in diesem Manga auf wie viel Mühe sich Arina Tanemura mit den Umgebungen macht. Es gibt sehr viele kleine Details, deshalb habe ich auch manchmal das Gefühl, dass einzelne Seiten zu überladen sind. Was mir wiederrum super gefallen hat, sind die Kleider! Die sind super schön geworden und dieser Manga hat auch Potenzial als Anime herauszukommen.

    Meine Meinung:
    Insgesamt bin ich begeistert! Die Geschichte scheint am Anfang nur eine altertümliche und vielleicht auch traurige Romanze zu sein, aber dann tauchen die Yoko auf, Prinzessin Sakura soll eine Mondprinzessin sein und plötzlich wird alles mystisch und magisch. Die Idee, dass sich Prinz Ora zuerst als Gesandter Aoba ausgibt und Sakura reinlegt, ist genial und super witzig. Das Konzept der Geschichte, dass Sakura ein Nachkomme einer mächtigen Person ist, die Macht in sich trägt gefährliche Monster zu töten, sich verwandelt wenn sie ihre Käfte einsetzen muss, ähnelt sehr dem Konzept von "Kamikaze Kaito Jeanne". Aber durch die komplett andere Umgebung und Hintergrundgeschichte und die völlig andere Liebesgeschichte, ergibt sich wieder eine neue Story. Ich finde es spannend, dass sich Arina Tanemuras Zeichenstil so sehr geändert hat, auch wenn ich dem alten etwas nachtrauere, da ich ihn geliebt habe. Ich bin aber super erleichtert, dass sich die Augen und die Kinnform (was für mich das besondere Markenzeichen von Arina Tanemuras Zeichenstil ist) nicht zu sehr verändert haben. Das Letzte, was ich dieser Rezension noch hinzufügen würde ist, dass ich definitiv die weiteren Bänder lesen werde!

    Fazit:
    Ich vergebe 4,5 von 5 Punkten! :))
    Arina Tanemura Fan For Life! ;)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Prinzessin Sakura 01" von Arina Tanemura

    Inhalt: Prinzessin Sakura ist die Enkelin der legendären Mondprinzessin Kaguya und besitzt allein die Macht, die menschenfressenden Yoko mithilfe ihres mächtigen Schwertes Chizakura zu töten. Doch Prinzessin Sakura muss nicht nur gegen die Monster, sonder auch für ihr Lebensglück kämpfen!

    Fazit: Die neue Serie der Star-Autorin Arina Tanemura ist mal eine ganz andere Schiene als ihre vorigen Manga. Hier erinnert mich die Story etwas zwischen Jeanne die Kamikaze Diebin und Sailor Moon. Doch die Story gefällt mir dennoch, denn sie hat mehr Spannung und Action als die übrigen Manga von Arina. Wirklich Lesenswert.

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    Dunkelkusss avatar
    Dunkelkussvor 8 Jahren
    Rezension zu "Prinzessin Sakura 01" von Arina Tanemura

    So einen schlechten Manga habe ich lange nicht mehr in der Hand gehabt!
    Ich muss auch gestehen, mit einer gewissen Erwartungshaltung ans Lesen gegangen zu sein weil man von Tanemura eigentlich Besseres gewöhnt ist (wenn man Shinshi Doumei Cross AKA GZSZ auf Japanisch -.- mal weglässt).
    Aber...
    1. Die Charakter sind alle platt, klischeebelastet und haben KEINEN Wiedererkennungswert.
    2. Man kann den weiblichen Hauptcharakter leicht mit anderen Protagonistinnen von Tanemura 'verwechseln'.
    3. Der Plot ist ein einziges Chaos, mal abgesehen von den wirren Dialogen und der viel zu überstürzten, konfusen Handlung.
    4. Die Thematik hat so viel Potenzial, aber Tanemura nutzt es nicht.
    5. Die lustigen Szenen sind nicht lustig.
    6. Aobas paradoxes Verhalten zerstörte augenblicklich mein anfängliches Geschwärme für ihn. Erst ist er der Kavalier, dann der Arsch, dann die Aufziehpuppe. Häää?
    - Ich könnte ewig so weiter machen.

    Es war wirklich grauenvoll. Ich bringe es aber wegen Tanemuras großartigem Zeichenstil nicht übers Herz, hier eine Einsteinbewertung zu geben, obwohl "Prinzessin Sakura" ein echter Griff ins Klo ist.
    Für Fans vielleicht noch okay, aber im Großen und Ganzen eine Enttäuschung.

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    jurinas avatar
    jurinavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Der Anfang erinnert an Kaito Jeanne aber irgendwie ist die gesamte Story nicht ganz rund.
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    kim58xs avatar
    kim58xvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Auftakt der 12 Bändigen Serie. Die vielschichtigen Charaktere machen Lust auf mehr.
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