Arkadi Babtschenko Die Farbe des Krieges

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Inhaltsangabe zu „Die Farbe des Krieges“ von Arkadi Babtschenko

Was der Mensch dem Menschen antut Mit neunzehn Jahren wird ein russischer Soldat nach Tschetschenien versetzt. Zusammen mit anderen "Frischlingen" zieht er in den Krieg. Und wie ein alter Mann kehrt er mit anderen Rekruten schließlich nach Moskau zurück, verroht und stumpf. Doch die Bilder vom Krieg bleiben: Ans Kreuz genagelte Soldaten, der Kamerad, der von den Rädern eines Panzerwagens überrollt wird, und gleich daneben treiben Bäume junges Grün. "Es sind autobiographische Erzählungen, in denen er das Grauen dieses Krieges schildert wie noch keiner zuvor. Auf dem Papier steht das, was er niemandem erzählen kann." (Die Zeit)

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  • Rezension zu "Die Farbe des Krieges" von Arkadi Babtschenko

    Die Farbe des Krieges
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2009 um 03:07

    Das Buch liess mich völlig sprachlos zurück. Eine völlig schonungslose Schilderung des alltäglichen Wahnsinns in Tschetschenien. Was für uns vollkommen Unvorstellbar und jenseits jeglicher Menschlichkeit liegt schildert Babtschenko mit einer unverfärbten Direktheit als den alltäglichen Wahnsinn eines jungen Soldaten im Kaukasus. Die Absurdität dieses Konfliktes lässt einen nur noch schweigsam und grübelnd zurück. Ein mutiges Werk!

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  • Rezension zu "Die Farbe des Krieges" von Arkadi Babtschenko

    Die Farbe des Krieges
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. July 2008 um 15:08

    Ein Buch, das von seine Geschichte und seinem Schreibstil zu beeindrucken vermag.

  • Rezension zu "Die Farbe des Krieges" von Arkadi Babtschenko

    Die Farbe des Krieges
    dunkelelb

    dunkelelb

    26. December 2007 um 13:05

    Der Vergleich mit Remarque s "Im Westen nichts Neues" ist durchaus berechtigt. Das Buch beinhaltet viele intelligente und poetische Verse, die denen von Remarque in Punkto Qualität gleichen. Für einen Soldaten, der all diese Kriegsgreuel durchgestanden hat, ist es eine enorme Leistung so ein flüssiges, spannendes und detailreiches Buch zu schreiben. Mancher gut bezahlter Schriftsteller könnte sich von Arkadi Babtschenko eine Scheibe abschneiden. Ich habe großen Respekt vor diesem Roman. Ich kann diejenigen nicht verstehen, die den Schreibstil als naiv und holprig abtun. Setzt euch hin und schreibt ein besseres Buch.

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  • Rezension zu "Die Farbe des Krieges" von Arkadi Babtschenko

    Die Farbe des Krieges
    gorezone

    gorezone

    05. October 2007 um 19:27

    Mit Erich Maria Remarques Weltkriegserinnerungen hat man das Buch von Arkadi Babtschenko über den Tschetschenienkrieg schon verglichen. Das trifft es nicht ganz - an die literarische Qualität von Remarque reicht Babtschenko nicht heran. Trotzdem zeichnet er ein ebenso erschreckendes wie informatives Bild der zwei jüngsten Kriege in Tschetschenien. Als russischer Soldat hat der Autor dort selbst gekämpft und berichtet darum aus erster Hand. Viele Seiten verwendet Babtschenko zunächst auf die Beschreibung der Ausbildung der jungen russischen Rekruten. In den Kasernen gibt es die "Herrschaft der alten Männer", ein grausames System der Unterdrückung junger Soldaten durch ihre dienstälteren Kameraden. Dort kommt es regelmäßig zu brutalen Misshandlungen der Jungen, manche davon enden tödlich. Am Ende der Ausbildung sehnt sich der Autor förmlich danach, dass er endlich ins Kampfgebiet verlegt wird, um den täglichen Schlägen zu entkommen. In Tschetschenien selbst berichtet Babtschenko dann abwechselnd von den Kampfeinsätzen und von dem tristen Leben im Militärlager. Der interessanteste Aspekt dieses Buches ist sicherlich die psychologische Entwicklung seines Protagonisten - die schleichende Erosion von Empathiefähigkeit kann der Leser hier plastisch verfolgen: während Babtschenko anfangs noch sehr sensibel reagiert auf die Gewaltexzesse in der Kaserne, berichtet er später in wenigen lakonischen Sätzen von grausamen Straf- und Säuberungsaktionen in tschetschenischen Dörfern.

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