Arkadi Babtschenko Ein guter Ort zum Sterben

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Inhaltsangabe zu „Ein guter Ort zum Sterben“ von Arkadi Babtschenko

'Verrecke, ohne zu murren, das war die Aufgabe.' Anfang 2000 belagern russische Truppen einen kleinen Ort nahe der tschetschenischen Hauptstadt Grosny. Die Soldaten, starr vor Kälte, hungrig, durstig, müde, liegen tagelang in ihren Stellungen und warten. Sie wissen nicht, wofür sie kämpfen. Die brutale Ignoranz der eigenen Kommandeure, die ständige Todesangst und die zermürbende Langeweile setzen sämtliche Regeln des zivilen Lebens außer Kraft. Als plötzlich Heckenschützen das Feuer eröffnen, verlieren einige Soldaten die Nerven. 'Babtschenko schildert das Grauen des Krieges wie noch keiner zuvor.' (DIE ZEIT)

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  • Rezension zu "Ein guter Ort zum Sterben" von Arkadi Babtschenko

    Ein guter Ort zum Sterben

    Ruth_liest

    07. July 2011 um 12:06

    Der Titel "Ein guter Ort zum Sterben" ist Programm. Für die Soldaten der russischen Armee ist der Krieg in Tschetschenien 2000 eine Todesfalle. Schonungslos skizziert der Autor das Kriegsgeschehen aus Sicht der russischen Soldaten. Sie sind hoffnungslos und verängstigt. Und vielleicht gerade deshalb umso gefährlicher für ihre Kriegsgegner. Es ist die ewig gleiche Geschichte vom Kanonenfutter, aber sie ist so packend, lakonisch und traurig erzählt, dass man das schmale Büchlein in einem Rutsch durchliest.

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  • Rezension zu "Ein guter Ort zum Sterben" von Arkadi Babtschenko

    Ein guter Ort zum Sterben

    philine

    07. March 2009 um 13:13

    Artjom ist Teil einer russischen Gruppe, die ein Dorf in Tschetschenien belagert. Er fragt sich oft, was der Krieg überhaupt soll und kann die grausame Realität nicht begreifen. Der junge Soldat kann auch nicht verstehen, warum seine Genossen keine Gefühle zu haben scheinen. Ihn plagt der Hunger, seine Blase ist verkühlt. Als die „Tschechos“ angreifen muss er weit laufen, um zu überleben, es sterben einige aus seiner Truppe und aus der russischen Infanterie. Der Autor, der selber im Militär Erfahrungen sammelte und danach Jura studierte, beschreibt detailliert und mit genau den richtigen Worten, was um Artjom herum passiert und mit ihm passiert. Er entwickelt sich nämlich vom zu Beginn noch kritischen und stark genervten Zwangssoldaten zu einem aggressiven, und schließlich durch riesige Verzweiflung und folgendem Wahnsinn zu einem hasserfüllten, gefühlskalten Zerstörer. Das Buch zeigt, was der Krieg bei Menschen ausrichtet. Das Buch ist nichts Leichtes, aber unbedingt lesenswert.

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