Arkadi und Boris Strugatzki

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Lebenslauf von Arkadi und Boris Strugatzki

Die Schriftsteller der sowjetischen Phantastik: Die Kindheit von den beiden Brüdern, Arkadi geboren in Batumi/Georgien, und Boris Strugatzki geboren 1933 in Leningrad, war stark von den Auswirkungen des zweiten Weltkrieges geprägt. Bei der Flucht von Arkadi aus der Heimatstadt, starb deren Vater. Arkadi Strugatzki durfte während seiner Zeit bei der Armee eine Ausbildung zum Japanisch-Dolmetscher machen. Viele Jahre war er in diesem Bereich tätig. Ab 1955 arbeitete er als Übersetzer und Lektor in einem Verlag. Viele seiner Bücher schrieb er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Boris. Dieser studierte an der mathematisch-mechanischen Fakultät der Leningrader Universität und wurde Stellarastronom. Er arbeitete nach dem Abbruch seiner Dissertation als Programmierer im Rechenzentrum der Sternwarte in Pulkowo. Aber ab 1964 haben beide Brüder beschlossen als freie Schriftsteller zu arbeiten. Ihre Bücher, die vornehmlich im Science-Fiktion-Bereich anzusiedeln sind, wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mehrmals mit dem Welikoje-Kolzo-Preis. Arkadi Stugatzki starb am 12.10.1991 in Leningrad und nach seinem Tod verfasste Boris noch zwei Romane. Bis zu seinem Tod nutzte er seine Bekanntheit um zu politischen Fragen Russlands Stellung zu nehmen und demokratische Positionen zu vertreten. Am 19. November 2012 verstarb er in Sankt Petersburg.

Bekannteste Bücher

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  • Der Zauber der Sowjetbürokratie

    Der Montag fängt am Samstag an

    MilaW

    09. June 2018 um 14:28 Rezension zu "Der Montag fängt am Samstag an" von Arkadi Strugatzki

    Dieses Buch ist wohl eines der optimistischsten und lustigsten der  Werke der Strugackijs. Der Programmierer Alexander nimmt zwei Anhalter mit, die sich als Mitarbeiter des „Naturwissenschaftlichen Forschungsinstituts für Magie und Zauberei“ entpuppen. Dort werden in verschiedenen Abteilungen beispielsweise lineares Glück, der Sinn des Lebens und die Seele erforscht. Bald ist Alexander mit allerlei übernatürlichen Phänomenen konfrontiert, die es zu erforschen gilt und auch mit der überbordenden Bürokratie, ungezügelter Arbeitswut ...

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    • 4
  • Düstere und brutale Erforschung eines philosophischen Dilemmas

    Es ist schwer, ein Gott zu sein

    MilaW

    26. February 2018 um 13:57 Rezension zu "Es ist schwer, ein Gott zu sein" von Arkadi Strugatzki

    Dieses 1964 geschriebene Buch ist einer der absoluten Klassiker der sowjetischen Phantastik. Auf einem fernen Planeten leben die Menschen in Zuständen vergleichbar mit den düsteren Seiten des Mittelalters. Die Menschen sind ungebildet, Krankheiten grassieren, Adel und Klerus unterdrücken das einfache Volk. Das Institut für Experimentalgeschichte der Erde (auf der der Kommunismus verwirklicht wurde) schickt Beobachter, die allerdings nicht in das Geschehen eingreifen dürfen. Einer dieser Beobachter ist Anton, der unter falscher ...

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  • Ein Picknick aus der Sicht von Ameisen

    Picknick am Wegesrand

    MilaW

    10. January 2018 um 11:21 Rezension zu "Picknick am Wegesrand" von Arkadi und Boris Strugatzki

    In naher Zukunft sind auf der Erde durch ungeklärte Vorkommnisse (Wissenschaftler vermuten einen Besuch aus dem Weltall) sechs Zonen entstanden, die unbekannte Artefakte enthalten. In der Stadt Harmont, die nahe einer Zone liegt, haben sich die Menschen mehr oder weniger mit der Situation arrangiert. Wissenschaftliche Institute untersuchen die fremden Objekte, Soldaten riegeln die Zone ab und auch der Schmuggel blüht. Roderic Schuchart ist einer der besten Schatzgräber (im Original Stalker genannt) und bemüht sich, seine Familie ...

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  • Speziell, aber leider nicht mein Fall

    Picknick am Wegesrand

    dominona

    14. July 2017 um 20:36 Rezension zu "Picknick am Wegesrand" von Arkadi und Boris Strugatzki

    Die Präzision und Genauigkeit der Beschreibung wird hier gelobt, aber mir war das alles zu viel. Hier kommt wieder eine russische Schreibweise zum Tragen, die mich entweder begeistert oder überhaupt nicht fesselt und letzteres war hier der Fall. Die Sci-Fi Elemente sind allerdings auf ihre Weise einzigartig, weshalb ich es definitiv nochmal mit einer anderen Geschichte probieren werde.

  • Ansprechende Neuauflage eines Klassikers

    Atomvulkan Golkonda

    Egerlaender

    12. September 2014 um 15:08 Rezension zu "Atomvulkan Golkonda" von Arkadi und Boris Strugatzki

    Atomvulkan Golkonda ist der Erste Roman der Brüder Strugatzki und gleichzeitig Auftakt zum Zyklus Mittag 22. Jahrhundert. Fortgesetzt wird die Vorgeschichte des Zukunftszyklus mit "Der Weg zur Amalthea" und dem Episodenroman "Praktikanten". Der Golkonda Verlag hat diesen Klassiker der Science-Fiction Literatur in einer optisch ansprechenden Aufmachung neu aufgelegt. Erstmals ist der Roman 1959 veröffentlicht wurden, damals glaubte man noch am Sieg von Wissenschaft und Technik, der Mensch als Held und Bezwinger des Kosmos. Doch ...

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  • Hexensülze, Gravikonzentrate und die Vernunftbegabtheit des Menschen

    Picknick am Wegesrand

    Mizuiro

    Rezension zu "Picknick am Wegesrand" von Arkadi und Boris Strugatzki

    Picknick am Wegesrand beginnt mit Auszügen aus einem Interview, das ein Radiojournalist mit einem Wissenschaftler führt. Dabei erfährt der werte Leser (und die werte Leserin) zum ersten Mal von dem "Besuch". Offensichtlich haben Wesen aus dem All die Erde kurz besucht und sind danach wieder abgezogen. Aber nicht ohne Spuren zu hinterlassen. Dem zahlreiche Fragen aufwerfenden Interview folgt ein Kapitel aus der Sicht des 23jährigen Helden Roderic Schuchart, das nur weitere Fragen aufwirft. Fragen, von denen einige nach und nach im ...

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    • 2
  • Literarische Science-Fiction mit Anspruch

    Gesammelte Werke 1

    Stefan83

    15. December 2012 um 23:04 Rezension zu "Gesammelte Werke 1" von Arkadi und Boris Strugatzki

    „Die Strugatzkis - das ist kraftvolle, talentierte, ernsthafte Literatur. Das ist wahre lebendige Klassik. Das sind galaktische Sterne von der Größenordnung eines Ray Bradbury oder eines Kurt Vonnegut, glauben Sie mir. Sie konnten sie bei sich auf der westlichen Hemisphäre nur nicht so gut sehen.“ Mit dieser Feststellung endet das Vorwort von Dmitry Glukhovsky zum ersten Band der Gesammelten Werke von Arkadi und Boris Strugatzki – und ich bin nach der Lektüre mehr als geneigt, ihm zuzustimmen. Das mir persönlich diese ...

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  • Rezension zu "Gesammelte Werke 1" von Arkadi Strugatzki

    Gesammelte Werke 1

    bookeater24

    18. November 2011 um 15:42 Rezension zu "Gesammelte Werke 1" von Arkadi und Boris Strugatzki

    Ich bin eigentlich nicht der große Science-Fiction-Fan, doch von "Die bewohnte Insel" war ich sehr positiv überrascht. Die Geschichte handelt von dem jungen Mann Maxim Kammerer der in einer fernen Zukunft im Auftrag der Erde nach neuen Planeten sucht. Die Geschichte beginnt mit Maxims Landung auf einem bis dato unbekannten Planeten. Alles scheint "normal", bis Maxims Raumschiff explodiert. So ist er völlig allein, ohne Rückkehr-Möglichkeit und ohne Kontakt zur Erde. Er schlägt sich durch verstrahlte und verminte Wälder, bis er ...

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  • Rezension zu "Gesammelte Werke 2" von Arkadi Strugatzki

    Gesammelte Werke 2: Drei Romane in einem Band: Picknick am Wegesrand; Eine Milliarde Jahre vor dem Weltuntergang; Das Experiment

    sturlu

    05. September 2011 um 17:15 Rezension zu "Gesammelte Werke 2" von Arkadi und Boris Strugatzki

    Wie bewertet und bespricht man einen Sammelband mit drei Romanen, die zudem so unterschiedlich sind? Am besten in Form von Einzelwertungen: "PICKNICK AM WEGESRAND": *** Wenn es sechs Sterne gäbe, würde ich sechs vergeben. Gehört meines Erachtens zum Besten, was im Genre SF je geschrieben wurde, zu recht ein absoluter Klassiker. Deshalb habe ich mir dieses Trio mit in den Urlaub genommen, in der Hoffnung, dass die anderen beiden Romane, die man diesem zur Seite gestellt hat, mich ähnlich packen würden. "EINE MILLIARDE JAHRE VOR ...

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  • Rezension zu "Der ferne Regenbogen. Eine utopische Erzählung." von Arkadi Strugatzki

    Der ferne Regenbogen

    rallus

    08. February 2011 um 17:22 Rezension zu "Der ferne Regenbogen" von Arkadi und Boris Strugatzki

    Auf dem planeten regenbogen werden experimente mit der null-physik gemacht. eine nebenwirkung der experimente sind die sogenannten wellen, energiestürme, mit der die atmosphäre des planeten auf die null-transport-versuche reagiert. Als der erste null-transport eines menschen gelingt, kommt es zu einer doppelten welle, die den planeten von beiden polen aus überrollt und alles leben zu vernichten droht. Als einzige fluchtmöglichkeit bleibt das transportschiff tariel unter kommando von leonid andrejewitsch gorbowski, der allerdings ...

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