Armand Perel Der Womanizer - Erotischer Roman

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Inhaltsangabe zu „Der Womanizer - Erotischer Roman“ von Armand Perel

In dem jetzt nur noch durch das Licht der Kerze erhellten und vom animierenden Duft des glimmenden Räucherstäbchens durchzogenen Schlafraum wartete er auf das Erscheinen von Danja, die sich noch immer im Bad aufhielt. Mit ihr hatte das Leben überraschend neu bei ihm angeklopft und er hatte sich längst entschlossen, zusammen mit Danja auch zur ursprünglichen Form der körperlichen Sinnlichkeit wieder Ja zu sagen. Die Intensität der ihm zuvor in dieser Form noch nie begegneten erotischen Ausstrahlung und geheimnisvollen Weiblichkeit hatte ihn dermaßen überwältigt, dass er kaum begriff, was jetzt passierte. Plötzlich stand sie vor ihm. Nur von einem vorne geöffneten weißen Bademantel umhüllt. Und er war völlig hingerissen von dem, was er bereits sah und noch mehr erahnte. Erotik, Begehren, die Suche nach DER Liebe treiben Adrian um den halben Erdball. Ein erotischer sinnlicher Roman.

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  • Auf der Suche nach der wahren Liebe

    Der Womanizer - Erotischer Roman
    kiki62

    kiki62

    08. May 2013 um 22:17

    Bibliografie: • erschienen im Verlag DeBehr 2012 • umfasst 348 Seiten Inhalt: Der schon in die Jahre gekommene Adrian trifft die fast 40 Jahre jüngere Danja. Nachdem sie ihren Urlaub beendet hat, beginnt für beide die Zeit des Kennenlernens auf Distanz. Adrian beschließt, sie einzuladen, die gern annimmt. Gleich in der ersten Nacht geben sich beide ihrer Wolllust hin. Doch schon der nächste Tag scheint auch gleich der letzte für die beiden gewesen zu sein. Aber Danja schien es sich anders überlegt zu haben, denn mit einer SMS und lieben Briefen gelingt es ihr, sich Adrian zu sichern. Doch schon bald muss der betagte und frisch Verliebte erkennen, dass die Frau, in die er sich Hals über Kopf verliebt hat, von sehr schnell sich verändernden Launen beherrscht ist. Adrian muss sehr schnell erkennen, dass er sich sehr in dieser Frau geirrt hatte. Ihr Verhalten schien sich immer mehr zu steigern. Schon am zweiten Abend des gemeinsamen Zusammenlebens muss Adrian schmerzlich erkennen, dass er von Danja nur missbraucht wurde. Er geht zurück in seine alte Wohnung und resümiert über sein gesamtes Leben. Dabei zieht er besonders seine gemeinsamen Zeiten mit Frauen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Immer war nur auf der Suche nach der einzigen und wahren Liebe. Nie konnte er sie für die Dauer finden. Adrian merkt am Ende, dass er nur glücklich auf dem Berg ist. Sprachliche Gestaltung, Thema und Cover: Armand Perel hat einen erotischen Roman der anderen Art geschrieben. Sind die Protagonisten hier nicht, wie gewohnt, junge knackige Menschen. Adrian ist 75 Jahre und hat eine völlig andere Einstellung zur Sexualität, als der Leser das von jungen Menschen kennt. Er hat für sich die Bedeutung von körperlicher Liebe längst selbst definiert. Danja, die sich in der Blüte ihres Lebens befindet, verführt ihn auf eine sehr angenehme Art. Der Autor charakterisiert seine Protagonisten durch die Sprache, die sie verwenden. So erkennt der Leser schon recht schnell, dass Adrian von einer hohen Bildung gepärgt ist. Sein Leben ist geordnet, bis zu dem Zeitpunkt, als Danja in sein Leben tritt. Seine Lebenserfahrungen spielen eine große Rolle beim Umgang mit seiner Liebsten. Danja hingegen hat eine eher sehr flapsige Sprache. Ihre unkontrollierbaren Gefühlsausbrüche drücken sich auch in ihrem Sprachgebrauch aus. Der Lesefluss des Romans wird jedoch beeinträchtigt durch sehr komplexe Sätze. Die Satzkonstruktion steht im Gegensatz zur Thematik. Die anfängliche Erotik des Buches weicht einer eher philosophischen Betrachtungsweise und der Frage nach der wahren, der einzigen Liebe. Sehr nüchtern führt Adrian seine Rückbetrachtung durch. Es hat für den Leser den Anschein, als würde er durch das soeben mit Danja Erlebte sein gesamtes Leben Revue passieren lassen. Der Autor hat in seinem Roman ein sehr bedeutsames Thema bearbeitet. Es geht einfach um die Frage, was und ob überhaupt Gefühle in unserer heutigen Gesellschaft bedeuten. Eines hat sich sein protagonist dennoch immer bewahrt. Er ist sich selbst immer treu geblieben. Doch diesen Suchenden als Womanizer zu bezeichnen, ist etwas überzogen. Auch als Erotikroman erfüllt er seine Ansprüche nicht. Dennoch ist dieser Roman sehr anspruchsvoll, ist durchaus lesenswert. Was aber viel mehr zählt, ist die Tatsache, dass der Leser am Ende des Buches gezwungen wird, sein eigenes Leben zu reflektieren. Für Leser, die sich anspruchsvolle Literatur zu Gemüte führen, wird dieser Roman ein echter Glücksgriff sein. Nur ist er eben eines nicht: Erotikroman. Leider stehen Titel und Cover nicht im Einklang mit dem Inhalt. Trotz allem empfehlenswertes Buch. 

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