Armin Öhri

 4.2 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Die dunkle Muse, Der Bund der Okkultisten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Armin Öhri

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Die dunkle Muse

Die dunkle Muse

 (7)
Erschienen am 13.08.2012
Sinfonie des Todes

Sinfonie des Todes

 (2)
Erschienen am 07.03.2011
Der Bund der Okkultisten

Der Bund der Okkultisten

 (3)
Erschienen am 05.03.2014
Die Dame im Schatten

Die Dame im Schatten

 (2)
Erschienen am 05.08.2015
Professor Harpers Expedition

Professor Harpers Expedition

 (1)
Erschienen am 05.11.2008
Liechtenstein - Roman einer Nation

Liechtenstein - Roman einer Nation

 (1)
Erschienen am 06.07.2016
Oh, wie klein ist Liechtenstein

Oh, wie klein ist Liechtenstein

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Erschienen am 12.10.2012
Die Entführung

Die Entführung

 (0)
Erschienen am 01.09.2010

Neue Rezensionen zu Armin Öhri

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "LZ 129" von Armin Öhri

Eine der vielen Möglichkeiten?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

In knapp 130 Seiten beschäftigt sich Armin Öhri mit der letzten Reise des LZ 129, der Hindenburg. Das Ende ist ja hinlänglich bekannt. Doch die letztendlich noch immer nicht zu 100% geklärte Unglücksursache, lässt nach wie vor Raum für Spekulationen und Verschwörungstheorien.

In dieser fiktiven Geschichte im Umfeld der Hindenburg-Katastrophe, spricht die amtliche Untersuchungskommission mit Kurt Bäumler, der schwerst verletzt überlebt hat. In gefinkelten Rückblenden erfahren wir wie er, ein jüdischer Emigrant aus Deutschland, die Reise erlebt hat. Mit an Bord sind das amerikanische Ehepaar Sofie und Robert Anderson und hochrangige Nazis. Gerüchte um einen Anschlag machen die Runde, Nazis provozieren die Reisenden und dennoch genießt die illustre Gesellschaft die elegante Reise.
Kurt und Sofie treffen sich zu einem heimlichen Liebesabenteuer im Frachtraum. Wir Leser können mitfiebern, ob die mitgebrachten Steaks, die in Käfigen eingesperrten Schäferhunde besänftigen und, ob die beiden erwischt werden.

All diese Informationen erhalten wir vom sterbenden Bäumler. Man versucht ihm eine Mitschuld anzuhängen. Noch bevor die Untersuchungskommission zu einem endgültigen Ergebnis kommt, erliegt Kurt Bäumler den schweren Verbrennungen.

Wie wir es vom Autor gewöhnt sind, schreibt er in flüssigem Stil. 


Wir tauchen ein in die faszinierende Welt der Luftschiffe. Wer schon jemals in Friedrichshafen im Zeppelin-Museum war, wird wissen, was ich meine.

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HEIDIZs avatar

Rezension zu "Liechtenstein - Roman einer Nation" von Armin Öhri

Wundervoll eindrucksvolle und lehrreich kurzweilige Biografie eines Landes
HEIDIZvor 2 Jahren

Geschichte einer Nation - und gleichzeitig Roman - geschrieben von einem, der sich auskennt, in Liechtenstein geboren und aufgewachsen ...

 

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Liechtensteiner Armin Öhri, geboren 1978, lebt in Grabs im St. Galler Rheintal und ist im Bildungswesen tätig. Aufsehen erregte seine Erzählung 'Die Entführung' - die Geschichte eines versuchten Menschenraubs im Liechtenstein der 30er-Jahre. Mit 'Liechtenstein. Roman einer Nation' legt der Autor nach seinen Berlin-Krimis um den jungen Tatortzeichner Julius Bentheim eine weitere spannende Geschichte im Gmeiner-Verlag vor. Armin Öhri erhielt den 'European Union Prize for Literature', seine Werke wurden mehrfach ins Ausland übersetzt. Öhri ist Gründer des Liechtensteinischen Literatursalons und Präsident des Liechtensteinischen Autorenverbands 'IG Wort'.

·  Gebundene Ausgabe: 504 Seiten

·  Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1 (6. Juli 2016)

·  Sprache: Deutsch

·  ISBN-10: 3839219787

·  ISBN-13: 978-3839219782

·  Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

·  Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 4,5 x 20,5 cm

PREIS: 19,99 Euro

Ich fand die Idee genial - war vor vielen Jahren mal im Ländle und fand, dass dieses Buch lesenswert und informativ sein könnte, las und las und las ....

Bestens unterhalten, Fakten und Wissen lesenswert und kurzweilig spannend verpackt - bin ich rundherum zufrieden, das vorweg ...

Liechtenstein setzt sich aus 11 Gemeinde zusammen und zahlreiche Banken arbeiten in diesem Land - von diesem Land aus, welches von einem Fürsten regiert wird. Unglaublich, wie einfühlsam und wundervoll geschrieben der Autor seine Figuren skizziert und diese in die Geschichte seines Heimatlandes einbringt.

Das Buch beinhaltet die Geschichte Liechtensteins. Der Autor springt immer wieder in die Vergangenheit und erzählt dann von seinen Recherchen, die ihn auch immer wieder auf Missfallen stoßen ließen. Geheime Dokumente entdeckte er und zahlreiche Fakten, die er so  noch nicht gehört hatte, die aufhorchen lassen und die der Autor in seinen Roman eingebunden hat.

Gliederung:
=========

 

Leitsprüche

Prolog - November 1947

Notfall - 3. September 1993

Bestandsaufnahme - Februar 2014

Schritte ins neue Leben - 1993

Vorzeichen - August 1993

Erinnerungsstücke - Februar 2014

....

 

Hoffnungen - April 1945

Erste Recherchen - April 2014

Verlorene Zeit - April 1945

In Kempten - April 1945

...

Anschlussputsch - 24. März 1939

....

 

Die Geschichte Leichtensteins so flüssig und spannend zu lesen, das gab es garantiert bisher noch nicht. Kompliment dem Autor, der so tiefgründig und umfassend recherchiert und das Erfahrene in flüssig zu lesende Worte spannend und lebendig verpackt hat - vor allem glaubwürdig und lehrreich.

 

Detail verliebt - doch nicht langatmig werdend beschreibt er ausführlich und bildhaft - sodass man sich als Leser hineinversetzen kann - ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Es ist wirklich perfekt gemacht, vor allem mochte ich bezogen auf die Verständlichkeit und den Aussagegehalt die Rückblenden und das Geschriebene zur Recherche sehr, weil es mich tief blicken ließ.

Im Buch sind auch einige historische schwarz-weiß-Aufnahmen zu finden, die die ohnehin bildhaften Texte nochmals untermalen.

Alles in allem hat dieses Buch meine Erwartungen mehr als erfüllt !!! Absolut gelungen !!! LESENSWERT !!!

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Dame im Schatten" von Armin Öhri

Tatort Ägypten - wer ist die Dame im Schatten?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Inhalt:

Berlin 1866: es herrscht Krieg zwischen Deutschland und Österreich. Mitten in der Schlacht rund um Königgrätz werden Julius Bentheim und Albrecht Krosick aus dem Geschehen geholt. Nicht, dass es ihnen etwas ausmacht, die Front zu verlassen. Zumal Julius an der linken Hand verwundet ist. Doch welchen Kriminalfall sollen sie diesmal für die preußische Polizei aufklären?
Einen gerissenen Juwelenraub? Oder doch den Sprengstoffanschlag auf eine, angeblich ägyptische Statute?
Hat die Schöne aus dem Zirkus von Samuel Bellachini mit den Taten zu tun?
Schnell wird klar, dass die Fäden im Land der Pharaonen zusammenlaufen. Also begeben sich unsere beiden wackeren Helden gemeinsam mit Kriminalkommissar Gideon Horlitz nach Ägypten. Dort bestehen sie manches Abenteuer und lernen interessante Menschen kennen.

Zurückgekehrt nach Berlin lernt Julius Freude und Leid kennen. Zum einen schenkt ihm seine geliebte Gemahlin Filine einen kerngesunden Sohn, zum anderen stirbt sie an einer nicht ausgeheilten TBC.

Erzählstil/Spannung:

Im Gegenstz zu den beiden Vorgängerromanen mochte mich dieser nicht ganz so zu fesseln. Julius Bentheim immer wieder mit dem Attribut „Tatortzeichner“ versehen, nimmt kein einzige Mal Block und Stift zur Hand. Auch Fotograf Krosick hat die Kamera scheinbar in Berlin vergessen. Leider erwähnt der Autor die beiden Berufe dauernd, was ziemlich nervt.
Das eine oder andere Mal war ich irgendwie an Karl Mays Geschichten rund um den „Mahdi“ erinnert.

Die historischen Fakten scheinen mir interessant zu sein. Da muss ich doch gleich einmal nachlesen. Man lernt diverse Zusammenhänge, die auch jetzt noch im Nahen Osten Probleme machen, kennen.

Fazit:

Leider nicht der spritzigste aller Bentheim-Krosick-Fälle.

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