Armin D Lehmann Der letzte Befehl

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Befehl“ von Armin D Lehmann

Die Hölle auf Erden: der Bericht eines Überlebenden aus dem Führerbunker in Berlin Armin D. Lehmann wächst in einer von den Nazis geprägten Welt auf. Familie, Lehrer, Freunde, das Kino, die Fackelzüge: Der Junge wird geformt und genormt - wie die meisten seiner Generation. Sein Vater versucht ihn vergeblich in einer der NS-Eliteschulen unterzubringen. Doch es gibt noch viele Gelegenheiten zu zeigen, dass man ein ganzer Kerl ist. So von Mitte April bis Anfang Mai 1945 als der letzte Botenjunge zwischen Führerbunker und Reichskanzlei - verpflichtet von Reichsjugendführer Artur Axmann. Dies ist ein schonungslos offener und ehrlicher Bericht, der ganz persönlich die vielfältigen Gründe der nationalsozialistischen Verblendung aufarbeitet.

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  • Rezension zu "Der letzte Befehl" von Armin D Lehmann

    Der letzte Befehl
    nic

    nic

    09. January 2010 um 22:05

    In "der letzte Befehl" erzählt Armin D. Lehmann über sein Leben zu Kriegszeiten und seinem Aufstieg von der Hitlerjugend zum Melder für den Führer, erlebt sogar die letzten Tage im Bunker mit, den Selbstmord Hitlers und seiner Frau Eva Braun und wird am Ende nochmal schwer verletzt an der Wirbelsäule aus den Trümmern ausgegraben und überlebt. Armin D. Lehmann wird von frühester Kindheit an vom Vater geimpft, erlebt und hört nichts anderes, als dass Deutsche die besseren Menschen sind, dass Deutschland eine Weltmacht werden wird und Juden, Zigeuner und andere Rassen unrein sind und ausgerottet werden müssen. Seine ganze Familie rennt Adolf Hitler blind hinterher, verehrt ihn und duldet keine andere Meinung. Zumindest Armins Vater ist ein eiskalter Faschist, eine Art Mensch, die immer ihren Vorteil sucht, ohne Rücksicht auf Verluste (nach dem Krieg hat er dann ganz feige seine Schandtaten verschwiegen und Wahrheiten verdreht). Es ist erschreckend, wie immer, wenn ein Kind, wenn überhaupt jemand blind einem Führer hinterherrennt und selbst am Ende noch darauf vertraut, der Sieg stehe bevor, obwohl alles schon verloren war. Dass man selbst daran glauben kann, einer besseren, der einzig wahren Rasse anzugehören und andere seien weniger wert als man selbst, dass man sein Leben für einen Führer und fürs Vaterland geben würde, und dass man töten würde, und das als Kind, als Jugendlicher, schockiert mich immer noch, auch wenn ich schon viele Bücher dieser Art gelesen habe. Dennoch - Lehmann beschönigt nichts und redet sich nicht heraus. Man nimmt ihm ab, dass er kein Monster sein wollte. Auf menschliche Weise schildert er die Zeit kurz vor seinem Eintritt in den Krieg bis zu seinem Leben danach, er ist nach Amerika ausgewandert und berichtet dort von seinen Erlebnissen und tritt nun für Menschenrechte, Frieden und Freiheit ein. Ich habe aus dem Buch sehr viel erfahren, was ich bisher noch nicht wusste, und wie Lehmann am Ende einen Kritiker zitiert, sollte das Buch vl. in Schulen gelesen werden, um aufzuklären. Finde ich auch.

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  • Rezension zu "Der letzte Befehl" von Armin D Lehmann

    Der letzte Befehl
    Jens65

    Jens65

    19. July 2008 um 23:24

    Viele Buecher schildern wie grausam es gewesen ist. "Der Letzte Befehl" fuegt dazu den Seelenschmerz, die Zerfetzung einer jungen Seele und die Erkenntnis, dass unser teures Leben Frieden braucht zu wachsen und zu bluehen, dass Krieg mehr ist als grausam. Der dramatische Höhepunkt der Autobiographie ist zweifellos, wie es den Autor als Melder des Reichsjugendführers Artur Axmann in die letzte Zentrale der Reichsregierung verschlägt, in die Gespensterwelt des Führerbunkers. Er dürfte einer der letzten Zeitzeugen sein, der dort ganz in der Nähe, im Bannkreis der Führers, Agonie, Mord und Selbstmord seiner letzten Getreuen erlebte und beobachtete. Wichtig sind die letzten Kapitel des Buches, denn sie erschließen dem Leser einen Ausblick auf das weitere Leben des Verfassers, seine zivile Karriere in den Vereinigten Staaten, engagiert für Frieden und Völkerverständigung.

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